Gute Gärten: Wo die wilden Kerle, Tiere und Pflanzen wohnen (bei uns!)

Apr
12/18

Mit dem Gärtnern ist es ein bisschen wie mit dem Kinderhaben. Bei mir zumindest. Bevor ich welche hatte, dachte ich oft, dieses und jenes mache ich nie, dieses viele Spielzeug im Wohnzimmer horten zum Beispiel (die haben schließlich ihr eigenes Zimmer) oder dieses Schnuppern am (ganz sicher stinkenden) Windelpopo. In Sachen Garten kam in meinem Kopfkino kein Grünspan vor. Noch weniger hätte ich gedacht, dass ich jemals im Leben ernsthaft über Rasenkanten nachdenke…
Familiengarten, Gärtnern mit Kindern
Wir wohnen jetzt seit, Moment mal, vier Jahren in unserem Haus und um den Garten haben wir uns bislang am allerwenigsten gekümmert. Grund eins dafür: Im Haus war noch soviel zu tun. Grund zwei: das Geld. Wenn uns eine Gartenfirma ein Angebot gemacht hat haben wir regelmäßig gesagt: „Äh, da muss eine Verwechslung vorliegen. Wir haben schon ein Haus.“ Traurig aber wahr, es war kein Irrtum. Ein Garten ist teuer. Aber so richtig.

Unser Garten bestand also bis letztes Jahr aus Wiese. Keine weiche Wiese mit Schmetterlingsgeflatter, sondern eine wirklich wilde Wiese, mit Steinen und Löchern drin und Disteln. Unsere Freunde sagten vom Wohnzimmerfenster aus immer: „Lass das doch so, das ist doch so schön.“ Bis sie draußen waren und sie sich in Flip Flops die Zehen pieksten. Ich wollte immer einen wilden Garten, wollte es bloß nicht zu spießig, bloß nicht zu ordentlich. Ich habe eine paar Jahre gebraucht, um zu lernen, dass auch Wildnis Struktur und Pflege braucht. Und Sträucher zum Beispiel besser und schneller wachsen, wenn ich zunächst ganz, ganz viel von ihnen abschneide. Ich hätte auch vorher nie gedacht, wie größenwahnsinnig Rasen ist und dass er ein Beet mir nichts dir nichts einfach so überwachsen kann. Daher bald Rasenkanten. Ehrlich wahr.

Garten,
Letztes Jahr haben wir die wilde Wiese endlich umgebuddelt, einen Weg aus Natursteinen angelegt, eine Mauer gebaut, Rasen gesät. Es hat Tage, nein Wochen gedauert. Als der Rasen gerade zartgrün war, büchste die Pferdeherde von nebenan aus und galoppierte einmal durch unseren Garten. Dieses Gartenjahr wird also wieder mit einer Fräse beginnen, mit begradigen und noch einmal aussähen. Dabei möchte ich doch ganz unbedingt endlich einen Zaun im Vorgarten mit einem Beet davor.

Zum Glück haben wir zwei Terrassen, eine vorn und eine hinten, schön groß, mit Platz zum draußen essen und herumliegen und Feuer machen. Seit vergangenem Jahr sind dann auch endlich die Fugen der Steinterrasse fertig. Pünktlich zum Frühling schieben sich jetzt die ersten Löwenzähne durch die „garantiert unkrautsichere“ Fugenmasse. Kann ja vielleicht hübsch aussehen. Ich wollte es ja wild.

Erfolgreicher gärtnern die Jungs und ich schon seit einer ganzen Weile in unseren Hochbeeten aus dem Baumarkt. Jeder darf jedes Jahr eins nach Herzenslust bepflanzen, es rührt mich, wie viel Freude meine Kinder daran haben. Wir lernen ganz viel – seit letztem Jahr wissen wir zum Beispiel, dass Tomaten dringend ein Dach brauchen. Statt uns hat unsere Tomaten im vergangenen Sommer nämlich die Braunfäule vernascht. Was wirklich immer geht: Kartoffeln in Kübeln anbauen. Wir stecken einfach eine pro Topf in die Erde, warten bis August, kippen den Kübel um und ernten. So ein Spaß. Und so lecker! Geht auch auf dem Balkon.

Leider bin ich kein bisschen treu, in Sachen Garten meine ich. Beschließe ich ein Jahr, bloß noch blaue Übertöpfe zu sammeln, gefallen mir ein Jahr darauf welche aus Rattan besser. Oder doch lieber die klassischen in Terracotta? Zum Glück sehen diese drei auch in Kombination gut aus. Auch beim Einrichten bin ich unschlüssig: Steht besser das Gartenbett vor der Wand neben dem Wintergarten oder doch die Rattanstühle? Vielleicht mache ich es einfach ein Jahr so und ein Jahr so. Macht ja auch irgendwie Spaß.

Noch was erinnert mich an Kinderkriegen bei all der Gärtnerei: Man weiß wohl so richtig auch erst beim zweiten oder dritten Garten, was man wirklich braucht. Was hab ich nicht schon alles gekauft: Damenspaten und verrostete Gießkannen, geblümte Handschuhe und einen alten Vogelkäfig. Die Blumenhandschuhe waren nach einer Stunde kaputt. Die (wirklich sehr) verrostete Gießkanne habe ich gestern entsorgt – irgendwie sah sie bei uns doch nicht so schön aus wie auf dem Foto auf Pinterest.
Gärtnern mit KIndern

Manchmal kommt mir auch mein Mann in Sachen Gartenpläne und -erfolge dazwischen. Während er zum Beispiel sauberen Klinker liebt, hätte ich am liebsten jede Wand berankt. Ich war so stolz auf meinen wilden Wein im letzten Jahr, er war fast schon so lang wie ich und schmückte die Wand im Herbst mit zauberhaft roten Blättern. Bis mein Mann eines Tages rein kam, in der Hand ein grauer Übertopf, hinter ihm – ich ahnte es gleich – als Schleppe ein paar rote Ranken. „Irgendein Unkraut wächst da an unserer Wand!“, rief er und hatte einfach alle abgerissen. Ich hätte beinahe angefangen zu weinen. Ich schiebe es ihm in die Schuhe, dass der wilde Wein diesen Winter über scheinbar erfroren ist. Ganz sicher aus Kummer!



Ich habe noch so viele Pläne: den Zaun mit einem Beet davor aufstellen und anlegen, eine Holzpergola mit Schaukel für die Veranda bauen (oder bauen lassen), den Rumpel-Bereich zwischen Haus und Scheune aufräumen, endlich einen Sandkasten anlegen (ein altes Boot dafür wartet seit Jahren unter den Apfelbäumen), eine Spielhaus aufbauen, ein paar kleine Beete im Rasen anlegen, zwei große Hochbeete bauen, die Terrasse mit Kübeln begrünen und – psst, neuen wilden Wein pflanzen.

Mal sehen, wann ich meine Ideen umsetze. Immerhin haben wir inzwischen den kleinen Wall neben der Terrasse begrünt, mit Storchschnabel, dass finde ich herrlich unspießig. Und zum Glück wächst dazwischen jede Menge Unkraut. Unkraut zupfen beruhigt mich nämlich, so viel habe ich in Sachen Gärtnern zumindest schon gelernt. Dass man Geduld braucht auch. Viel Geduld. Ich sag doch, das ist wie Kinder haben.

Unseren Kindern sind all unsere Gartenpläne übrigens ziemlich egal. Sie freuen sich, wenn die Wiese endlich gerade ist und man ohne zu stolpern Fußball spielen kann. Sie pflegen gern ihre Hochbeete – haben das aber auch gern gemacht, als sie noch aus einer schäbigen Holzkiste mit festgenagelter Teichfolie bestanden. Sie freuen sich auf eine Sandkiste – und buddeln bis dahin glücklich in Opas Bausandhaufen. Überhaupt Opas Gemüsegarten vorn auf dem Hof. Sie klettern auf die knorrigen Apfelbäume hinter dem Rasen, platschen durch die Pfützen im matschigen Weg. Sie genießen es, wie es ist.

Wenn ich sie beobachte, werde ich auch ruhiger. Versuche die Ideenvorfreude zu genießen und nicht bloß immer an das zu denken, was wir noch nicht umgesetzt haben. Freue mich, dass sie den Storch durch unser Gras spazieren sehen und ab und zu das Wiesel zwischen den Apfelbäumen. Dankbar zu sein, für so viel Platz, zum Höhlen bauen und Bogen schießen, und dass ich zusehen darf, wie alles wächst. Der Garten. Und sie.

Ganz viele wunderbare Anregungen in Sachen Garten gibt es übrigens in dem wunderschönen Buch „Garden Girls“ (Amazon-Partnerlink) aus dem Callwey Verlag. Im Buch werden 20 tolle Frauen und ihre Schrebergärten vorgestellt und ich kann mich nicht sattsehen an den Bildern, ich bekomme soroft gute Laune, bloß wenn ich anfange im Buch zu blättern. Es steckt jede Menge Inspiration drin: für schöne Beete, dazu Pflanztipps, aber auch einfache DIYs und Rezepte. (Ich möchte für unsere Taufe zum Beispiel unbedingt die Lichterketten-Halterung für die Festtafel bauen. So toll.) Und unser Garten braucht dringend Girlanden, ganz viele. Außerdem habe ich jede einzelne Geschichte über die Power-Frauen im Buch gern gelesen.

Gute Gärten,
Gartenideen, Mittsommer, Girlande nähen, Schwedenstyle,
Weil ich gerade so in Gartenstimmung bin, überlege ich eine kleine Serie hier auf dem Blog zu machen. In „Gute Gärten“ möchte ich Familien und ihre Gärten vorstellen. Mich interessiert, was den Familien draußen wichtig ist, was sie besonders mögen, welche Plfanztipps sie haben, was in Sachen gärtnern geklappt hat und was nicht, was sich mit den Kindern im Garten verändert hat und natürlich bin ich auf der Suche nach guten Ideen. Was meint ihr, habt ihr auch noch mehr Garten-Lust?
Landkinder, Sommer
Alles Liebe,

52 Kommentar zu “Gute Gärten: Wo die wilden Kerle, Tiere und Pflanzen wohnen (bei uns!)

  1. Anni on 12. April 2018 at 11:38 geschrieben

    Toller Artikel, tolle Idee, tolle Frau! Ich lese so gerne bei dir!
    Viel Spaß beim unspießigen Gärtnern!
    Viel Grüße!

  2. Julika on 12. April 2018 at 11:41 geschrieben

    Toll,toll,toll!!! Ich habe leider bei Weitem nicht so viel Platz wie Ihr! Aber ich schaue mir wahnsinnig gerne schöne,unperfekte Gärten an und freue mich über Anregungen und Tipps! Insofern-Danke für den Text und ja!-eine Serie über „Gute Gärten“ wäre großartig!

  3. Celina on 12. April 2018 at 11:56 geschrieben

    Hallo Claudi, was für ein toller Artikel. Du sprichst mir aus der Seele. Ein Garten ist teuer, leider. Wir haben das Umbuddeln, Fräsen und Sähen der zweiten Gartenhälfte gerade hinter uns, obwohl auch wir schon einige Jahre in unserem Haus wohnen. Und jetzt freue ich mich auf den bald keimenden Rasen und einen tollen Sommer mit dem ersten Pflanzbeet. Ernten mit unserem Sohn. Springen auf dem Trampolin… Und und. Gerne mehr Gartengeschichten! (Ich würde unsere auch gerne erzählen☺️)
    Liebe Grüße aus Aachen❤️ Celina

  4. Nadine on 12. April 2018 at 12:02 geschrieben

    Ich finde euren Garten wunderschön und hoffe, wir haben auch irgendwann so einen wilden großen Garten. Bis dahin versuchen wir uns an unserem Schrebergarten und ich freu mich wahnsinnig auf die nächsten Monate! Und ne Garten-Serie find ich toll! Die Kinderpicknickbänke sind von Ikea, oder?! Alles Liebe, Nadine

  5. Christina Schmitt on 12. April 2018 at 12:05 geschrieben

    Wieder ein toller Beitrag! Bitte ja, versorg uns mit Gartentipps!
    Liebe Grüße
    Christina Schmitt aus Unterfranken

  6. Nine on 12. April 2018 at 12:08 geschrieben

    Das ist eine gute Idee. Du schreibst so wunderschön. 😊

  7. Juli on 12. April 2018 at 12:10 geschrieben

    Vielen Dank für die tollen Ideen! Wir sind auch gerade am Garten gestalten.. Das Buch klingt super, ‘musste’ ich bestellen.

  8. Wir hadern auch immer mal wieder mit der Gartenarbeit und -gestaltung. Aber wir sind uns absolut einig, dass der Garten „schön“ ist, weil die Kinder dort spielen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. Mission (erstmal) erfüllt. Alles andere machen wir so, wie es uns möglich ist. Ich wünsche euch eine wunderschöne Gartensaison – egal, ob mit oder ohne Rasenkante.

  9. Rebecca on 12. April 2018 at 12:26 geschrieben

    Finde ich auch! Wir sind gerade in ein altes Haus mit verwildertem Garten gezogen und ich habe viel mehr Lust, draußen zu arbeiten als drin😉

  10. Rebecca on 12. April 2018 at 12:27 geschrieben

    Finde ich auch! Wir sind gerade in ein altes Haus mit verwildertem Garten gezogen und ich habe viel mehr Lust, draußen zu arbeiten als drin😉…

  11. Christiane on 12. April 2018 at 12:56 geschrieben

    Das liest sich wieder so klug und lebensfroh wie alle deine Artikel, und du hast natürlich recht, von den Kindern können wir uns in Sachen Zufriedensein mit dem was ist viel abschauen. Weniger wollen, weniger erzwingen.
    Ich will aber trotzdem auch eine Pergola auf der Terrasse, leider ziert sich der Mann ein bisschen…Ich hoffe, ich kriege ihn dieses Jahr noch rum 😉
    Der Garten wächst mit uns mit und bei manchen Dingen, die wir gleich in unserem ersten Sommer realisiert haben, denke ich jetzt, dass wir uns bei der Entscheidung mehr Zeit hätten lassen sollen. Insofern macht ihr das schon ganz richtig.

    Was machst du denn eigentlich mit Bo, wenn du die Terrasse putzt oder Unkraut pflückst? Ich habe hier ein 10-monatiges Krabbelkind und damit im Garten braucht man (also eigentlich Mama) besonders gute Nerven…

    Ich wünsche euch schon mal ein tolles Wochenende im Garten und gutes Vorbereiten in Sachen Taufe!
    Lieben Gruß, Christiane

    • Claudia on 13. April 2018 at 09:49 geschrieben

      Liebe Christiane, ich danke dir für das liebe Feedback.
      Tatsächlich hilft mir das Schreiben beim Gedanken ordnen. Manchmal lese ich dann hinterher meine eigenen Artikel – und fühle mich besser. Ein wenig verrückt, oder?
      Bo habe ich oft in der Trage auf dem Rücken – das mag er und ich kann fast alles machen.
      Oder er guckt den Jungs drinnen beim Spielen zu. Das ist ein Vorteil bei mehreren Kindern.
      Manchmal bin ich aber auch genervt, weil alles mit Baby und Kleinkind eben nicht so geht wie ich möchte.
      Alles Liebe, Claudi
      Claudi

  12. Krisi on 12. April 2018 at 13:25 geschrieben

    Ach wie wunderbar du doch schreiben kannst. Das ist genau mein Thema. Ich finde auch einen Garten anzulegen ist echt eine Herausforderung. Er soll einladen zum Wohlfühlen, mit Ecken zum zurückziehen, Möglichkeiten bieten für viele Kinder in unterschiedlichen Altersklassen, frische Kräuter, Obst und Gemüse wären auch toll, aber bitte nicht spießig und gradlinig…… Ich sag ja garnicht so einfach.
    Ich würde mich über Garten Ideen sehr freuen!

  13. Kathi on 12. April 2018 at 14:09 geschrieben

    Liebe Claudi, du sprichst mir oft aus der Seele, wirklich! 😊 In unserem Haus ist auch viel zu tun dass wir seit zwei Jahren, wo wir hier wohnen, fast nichts im Garten gemacht haben. Leider wächst er uns gerade schir über den Kopf! Das schöne wilde was ich so geliebt hab als wir das haus kauften ist jetzt einfach nur groß und unübersichtlich und alles andere als schön. Aber ich mach hier Mal was und da und dann sind schon ein paar Ecken ganz nett auch wenn der Rest Abenteuerspielplatz ist aber was soll’s. Meinem Sohn gefällt’s 🙈 Pläne hab ich noch eine Menge aber hochschwanger ist das ja so eine Sache mit Plänen und was dann noch geht 🙈😅 toller Garten und würde mich auch über eine Gartenreihe sehr freuen! Inspiration brauch ich immer oder ich schau mir einfach schöne Bilder an 💓 liebe Grüße

    • Claudia on 13. April 2018 at 09:46 geschrieben

      Ich hatte auch hochschwanger schon tausend Pläne – und bin immer gedanklich hin und her geschwankt zwischen abwarten – und trotz Bauch loslegen. Aber abwarten ist nun mal nicht meine größte Stärke.
      Und du, ich finde ja im Sommer sieht jeder Gartren immer besser aus, also warte erstmal ab. Vielleicht hat das Wilde doch etwas Schönes!
      Liebe Grüße,
      Claudi

  14. Verena on 12. April 2018 at 14:10 geschrieben

    Auja! Die Serie klingt toll!
    Wir sind auch noch auf der Suche nach unserem Gartenstil…

    Haben jetzt aber unsere Terrasse mit Glas überdachen lassen und sind zotal glücklich mit unserem zweiten Esszimmer❤

    • Claudia on 13. April 2018 at 09:44 geschrieben

      Das klingt toll!!! Ist ja auch manchmal schade, wie wenig man die richtige Terrasse so nutzen kann. Wenn ich bloß an letzten Sommer denke… Na ja, dieses Jahr wirds hoffentlich sonniger!
      Alles Liebe

  15. Linda on 12. April 2018 at 14:13 geschrieben

    Was für ein toller Beitrag, die Idee „Gute Gärten“ bitte umsetzen, ich bin schon jetzt großer Fan.
    Zu gerne würde ich bei Dir vorbei kommen und nach Ideen suchen, sie verwirklichen und mit Dir, deinen Jungs und meinen Mädels in der Erde buddeln.
    Wir haben einen kleinen Reihenhaus Garten, ihn anzulegen und zu pflegen ist ein Herzensprojekt. Als nächstes werden Himbeeren und Johannisbeeren gepflanzt, ich liebe es.
    Viel Spaß beim Buddeln und sonnige Grüße, Linda

  16. Sarah on 12. April 2018 at 14:14 geschrieben

    Wow, das sieht riesig bei euch aus!!! Wir verbringen auch viel Zeit in unserem kleinen Garten – ja in perfekt, kunterbunt, unkrautig ist er- aber es wachsen Tomaten (mit Dach 😆), Blumenkohl, Radieschen, Himbeeren, Brombeeren, Grünkohl, Rhabarber, Kohlrabi, Zucchini, Brokkoli…das hat sich bewährt – wenn auch manchmal die 3 Jungs alles mit ihren Schaufel Alles „umgraben“…was bei uns das neuste im Garten ist: Hühner!!! Sehr zu empfehlen!!! Die Kids lieben sie & seit Dezember kaufe ich keine Eier mehr…unsere 3 Damen versorgen uns gut😉

    Sag mal, woher ist das tolle „Mother of Boys“ – Shirt ? Das brauche ich dringend auch…
    Grüße
    Sarah

    • Claudia on 13. April 2018 at 09:42 geschrieben

      Es ist riesig, was schön ist, aber manchmal weiß ich nicht so richtig, wo mein Garten aufhören soll und ich die Wildnis anfangen lasse. Alles bewirtschaften können wir nicht. Aber ja, es ist toll. Ich liebe es, die Jungs lieben es.
      PS. Das Shirt gibts bei Mamaandchildperfectstyled.
      Alles Liebe!

  17. Liss on 12. April 2018 at 14:35 geschrieben

    Weißt du was, gerade wollte ich schnell den Gartenfachmann anrufen und ihm sagen, dass es los gehen kann (wir hatten drei zur Auswahl hier). Bei uns gintved einige Baustellen, dazu das Ganze noch aus gemeinsames Grundstück mit den benachbarten Freunden- da hilft hoffentlich Hilfe von außen. Und dein angepriesenes Buch vielleicht auch!! Werde es gleich mal bestellen- aber jetzt erst mal den Gärtner anrufen…. 😉
    Ich freue mich schon sehr auf die neue Serie! 🌱

  18. Christina on 12. April 2018 at 17:52 geschrieben

    😂 Das mit dem wilden Wein hätte mein Mann sein können! So etwas passiert bei uns leider regelmäßig. Erst letzten Herbst gab es wieder ein Desaster- oder auch Heckenschere-Massaker!
    Mehrere Jahre lang habe ich genau überlegt, welche Zweige ich an Büschen und Bäumen abschneide, damit ihre Wuchsform zur Geltung kommt und sie dennoch gebändigt werden. Mein Mann hat dann sehr stolz verkündet, er hätte sie alle mal ordentlich zurück geschnitten: nun sehen alle aus, wie Klobürsten. Das gab richtig Streit. Gibt es in Sachen Garten bei uns leider öfter, sonst eher nicht. Komisch.
    Ich würde eine Gartenreihe lieben! Hier lieben alle den Garten, die Freiheit die man darin hat und alles was darin kreucht und fleucht!
    Bin gespannt! Viele Grüße Christina

    • Claudia on 13. April 2018 at 09:26 geschrieben

      Heckenscheren-Massaker – da sagst du was. Ich glaube ich verstecke die!!!!
      Und du, Klobürsten-Büsche gibts bestimmt noch nicht bei Pinterest… vielleicht gehts viral ; )
      Ganz liebe Grüße!

  19. Wunderbare Inspiration dein Text! Seit dem Wochenende bin ich auch wieder voll im Gartenfieber, an schnippeln, pflanzen, bauen und neue Ideen sammeln (oder auch alte endlich Mal wirklich vornehmen). Mehr zum Thema Garten finde ich daher wunderbar 😊

  20. Steffi on 12. April 2018 at 18:19 geschrieben

    Wieder mal ein toller Artikel. Du schreibst so toll und inspirierend. Wir haben einen Bauerngarten übernommen.richtig schön angelegt aber halt alles noch ein bisschen zu perfekt fur unseren geschmack. Wir sind grad dabei ganz viele kleine projkte umzusetzen und ich freu mich jeden tag riesig. Über eine garten reihe würde ich mich sehr freuen!
    Liebe Grüsse
    Steffi

    • Claudia on 13. April 2018 at 09:25 geschrieben

      Danke, ich freue mich auch. Ach du, ich finde „einen perfekten Bauerngarten errben“ klingt jetzt nicht so schlecht.
      Wenn ein bisschen Struktur drin ist wirds ja von alleine wild.
      Ganz viel Freude damit…

  21. Momo on 12. April 2018 at 19:14 geschrieben

    Liebe Claudia, einen Tipp für Tomaten, die kein Dach brauchen: schau nach alten Sorten, gibt’s im Internet, jetzt ist gerade die richtige Zeit zum ansahen: rote Murmel und gelbe Johannesbeere, ja, so heißen die. Baue sie seit 2 Jahren an, man muss sie nicht ausbrechen, es sind Wildtomaten, klein wie Murmeln, total pflegeleicht, wachsen wie blöd, ranken überall dran und drumrum und vertragen Regen! Bisschen Braunfäule kann Mal sein, aber das überleben die. Und lecker zum essen sind sie auch. Viel Erfolg damit!
    Liebe Grüße!
    Momo

    • Claudia on 13. April 2018 at 09:24 geschrieben

      Liebe Momo, gleich bestellt, vielen Dank für den Tipp.
      Schönes Wochenende,
      herzlichst,
      Claudi

      • Momo on 13. April 2018 at 21:03 geschrieben

        Sehr gerne! Hatte schon überlegt, dir welche von meinen Setzlingen zu schicken, aber noch sind sie zu klein und hätten fürchte ich nicht überlebt…ebenfalls schönes Wochenende! Momo

  22. Katharina on 12. April 2018 at 20:18 geschrieben

    Tolle Geschichte über euren wilden Garten! Wir sind seit zwei Jahren in unserem alten Häuschen in der Schweiz. Den Garten, den wir übernommen haben, braucht auch noch viele Ideen und Pflege. Mit drei Kids ist das aber oft alles gar nicht so einfach. Trotz täglicher Instagram und Gartenzeitungsinspirationen habe ich oft das Gefühl überfordert zu sein. Vielleicht ist es zu viel Input? Eigentlich ist es doch viel schöner auf die Intuition zu vertrauen, genauso wie mit den Kindern. Womit dein Vergleich vom Garten und den Kids absolut zutrifft.
    Ich bin gespannt was das Gartenjahr noch so bringt und freue mich auf viele weitere Texte von dir.

    • Claudia on 13. April 2018 at 09:23 geschrieben

      Oh ja, ich glaube manchmal bekommt man einfach zu viele Ideen, so viel ist möglich, dass macht einen ja manchmal ganz wuschig.
      Mir fehlen da manchmal auch eher ganz banale Tipps: Zum Beispiel, schneide ich das braune Gestrüpp von meiner Clematis vom Vorjahr jetzt ab oder nicht?
      Ganz liebe Grüße,
      Claudi

  23. Manu on 12. April 2018 at 21:21 geschrieben

    Oh, das kommt mir furchtbar bekannt vor: Gestern hat mein Mann das erste Mal Unkraut gejätet – und Zack war das Busch-Windröschen unterm Ahorn weg 😭

    • Claudia on 13. April 2018 at 09:22 geschrieben

      Oh nein, ich denke auch ernsthaft über Stopschilder nach. Manno Mann…

      • Manu on 15. April 2018 at 21:14 geschrieben

        Hilft nur was, wenn sie auch blinken 😄. Ich hatte extra noch den Pflanzeneinstecker stecken lassen. Aber ich bin sicher: Das passiert nur einmal.

  24. Daniela on 12. April 2018 at 22:09 geschrieben

    Selbst wenn Du über etwas so „banales“ wie Gartengestaltung schreibst, klingt es bei Dir philosophisch!
    Einfach wunderschön der Vergleich Gärten-Kinder. Und so wahr. Unser Garten ist zwar nicht so riesig wie eurer, aber auch wir hadern seit nunmehr 3 Jahren mit dessen Gestaltung.
    Immerhin konnten wir uns inzwischen zu einem Gartenhaus/Spielhaus durchringen. Bei mir hapert es immer am Thema Geduld, denn am Liebsten hätte ich mit einem Mal alles so fertig,wie es in meinem Kopf schon von Anfang an aussah. 🙂

    • Claudia on 13. April 2018 at 09:20 geschrieben

      Ach du, danke, das ist aber ein wunderschönes Feedback.
      Ich schwanke auch immer zwischen: Ich mag mir Zeit lassen und es soll jetzt genauso sein wie ich es mir vorstelle.
      Allerding ist es vielleicht auch gut, dass es nicht alles sofort geht. Meine Vorstellung wechselt nämlich, mal von Woche zu Woche, mal von Jahr zu Jahr.
      Ich freue mich dass euch meine Gartenserien-Idee so gut gefällt.
      Alles Liebe!
      Claudi

  25. Sarah on 13. April 2018 at 20:13 geschrieben

    Oh man, diese Bilder *schwärm*… Eigentlich wohne ich wirklich gerne mitten in der Stadt, aber da ich auf dem Land aufgewachsen bin, überkommt mich auch immer mal wieder die „vielleicht doch lieber auf dem Land“-Idee und deine Fotos geben der Landseite gerade einen riesigen Vorsprung. Das sieht so hübsch und so idyllisch aus! Ich glaube auch es ist relativ egal, was du mit dem Garten machst, es wird toll aussehen, ganz was wo steht!

    Liebe Grüße

  26. Ich würde mich auch über eine Serie freuen, vielleicht interessiert ja auch jemanden wie wir unseren Garten gestaltet hat. Der Spruch meiner Mutter „ein Haus ist eine ewige Baustelle“ trifft wohl auch auf den Garten zu und irgendwie befindet er sich im stetigen Wandel.
    Wir wohnen im Herbst 10 Jahre in unserem Haus.
    Im Baumarkt gab es „damals“ einen 400 Liter Teich im Angebot, also einfach mal so mitten in der Wiese einen kleinen Teich angelegt und überlegen jetzt einen neuen größeren anzulegen. Dann kam ein Holzdeck zum Sitzen, nachdem wir die Terrasse ans Haus gebaut haben, wurde ein Gartenhaus drauf gebaut.
    Mein Opa hat mir aus unseren alten Holzfenstern ein Anlehngewächshaus für die Terrasse gebaut, ansonsten nutze ich die einfachen rechteckigen Mörtelkübel aus dem Baumarkt fürs Gemüse, auch auf der Terrasse, da kommt keine Schnecke hoch 😉
    Im Herbst 2016 hat uns auch mein Opa mit dem Spielhaus geholfen – er ist inzwischen 80 und wohnt 600km weit entfernt.
    Einen Sandkasten in Bootsform haben wir auch gebaut, aber wir wollen den dieses Jahr abbauen, wir sind es irgendwie Leid, dass der ganze Sand daraus überall landet nur nicht wieder im Sandkasten.
    Dann haben wir einen Steinkreis angelegt, unser Garten hat Hanglage, da steht dann seit 3 Jahren im Sommer der Pool.
    Ja, so kann es wohl noch eine Weile weiter gehen. Spannend wird es nächstes Jahr, wenn wir anbauen und sich die Grundfläche unseres Hauses verdoppelt.

    Liebe Grüße
    Sharon

  27. Liebe Claudia,
    vielen Dank für diesen Beitrag, ich bin gespannt was bald noch so kommt an schönen Berichten und Bildern aus Eurem Familiengarten, der für mich aus der Ferne schon jetzt perfekt ist – weil er einfach da ist, und so groß und wild (über ggf. vorhandene unebene Böden stolpern kann man beim reinen Bilderansehen ja zum Glück nicht 😉

    Wir haben leider (noch) keinen eigenen Garten – aber dennoch im vergangenen Jahr unser großes Familien-Gartenglück gefunden: Wir haben in der Nähe eine Ackerparzelle auf einem Bio-Gutshof gepachtet. Und es war ein wundervoller Sommer (das launige Wetter sparen wir mal aus. Obwohl der Garten also leider nicht direkt vor der Tür lag und wir totale Garten-Dummies waren/sind, sind wir sehr regelmäßig und mit großer Freude zu unserem „Acker am Meer“ gefahren und haben in der Erde gebuddelt bis in den Herbst hinein. Dass es sooo viel Spaß machen würde, und im Garten zu Werkeln so unglaublich entspannend und befreiend sein kann, hätte ich selbst nicht geahnt. In diesem Jahr werden wir auf jeden Fall wieder zu Landbesitzern auf Zeit – und schon jetzt freue mich darauf an einem lauen Sommerabend mit erdigen Händen und einer Kiste selbst betüddeltem und geerntetem Gemüse nach Hause zu kommen – bzw. im Falle der Zuckerschoten – diese direkt noch auf dem Acker zu naschen.

    Wenn Du mal schauen magst – unter dem Motto #EinAckerAmMeer habe ich unsere Garten-Elebnisse festgehalten. Die Beiträge findest Du gesammelt auf meinem Blog – der wie ich bis dato nicht viel mit Garten am Hut hatte: http://www.kielamnil.de/category/einackerammeer/

    Liebe Grüße aus Kiel,
    Katharina

  28. Birte on 14. April 2018 at 18:20 geschrieben

    Ich wünschte ich könnte nur halb so gut schreiben/mich ausdrücken wie du. Wir haben auch einen riesen Garten, den es immer heisst, in Schuß zu halten. Mir bringt es auch mega Spass hier herum zu werkeln und die Kinder zwischen mir spielen zu sehen. Ich würde bei einer Story glatt mitmachen. Glg

  29. Veronika on 16. April 2018 at 14:55 geschrieben

    Bin selber gerade oder schon wieder oder immer noch beim „gartenplanen“ und habe einen sehr guten Buch Tip: „Lust auf Garten“ von frances tophill ist die perfekte Begleitlektüre zum skizzieren und Ideentüfteln. Sehr schöne Bilder und sehr hilfreiche Erfahrungsschätze..

    Grüße,
    Veronika

  30. Luna on 17. April 2018 at 21:18 geschrieben

    Liebe Claudi,
    hui, da ist der Artikel über euren Garten den ich so herbeigesehnt habe. Wie schön! Das Pfützenbild ist wie verzauberte Kindheit – so matschenass durch die Welt zu stromern, das bleibt so haften. Ich liebe das Pfützenbild und das Gewächshausbild!

    Magst du vielleicht mehr über euer Gewächshaus erzählen? Es ist so zauberhaft.

    Und ja, ich mag noch viel mehr über Gärten hören. Und sehr gern auch noch viel mehr über euren und eure Gartenlust.

    Viele Grüße
    Luna

    • Claudia on 24. April 2018 at 09:53 geschrieben

      Liebe Luna, das freut mich aber dass du dich freust. Das Gewächshaus gehört meinem Schwiegervater. Es ist ein simples, ein wenig in die Jahre gekommenes Glashaus. Er zieht vor allem Tomaten und Gurken darin.
      Irgendwann hätte ich auch gern mal eins.
      Alles Liebe,
      Claudi

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