LIEBELEI DER WOCHE No. 17. Frustrierte Dreieinhalbjährige können so fies sein. Maulen los, kaum ist die Kindergartentür mittags zugefallen, haben kein Mitleid mit Wäschegebirgen und weigern sich absolut, mit sich selbst oder dem entzückenden Brüderchen zu spielen… 20140117-CSC_3063
Verlangen stattdessen, dass Mama nachmittagelang Autos über den Boden schiebt, Obst im Kaufmannsladen shoppt oder zoologische Gärten baut… Ich liebe ihn, aber ich werd noch bekloppt. Wie sagte dazu Judith Holofernes kürzlich in der Brigitte so treffend: „Ich habe ein Hirn!“
Zum Glück haben wir schon seit einiger Zeit etwas gefunden, was Dreieinhalbjährige und Überdreißigjährige gleichermaßen besänftigt: Backen.

„Au ja, backen!“ Alle zufrieden. Was, ist dabei weniger wichtig. Also Schürzen an, alle drei. Dann abwiegen, zukippen, kleckern, rühren. Hundertmal „Kann ich allein!“ rufen (Lasse), beim gemeinsamen Rührgerät bewegen an den Haaren schnuppern und Kindsnähe zum Kuscheln nutzen (ich).
Und schließlich: Probieren. Probieren. Probieren. Alles aufessen. Glücklich sein.

Claudi