FLUCH DER WOCHE NO. 22: KOCH-KRAWALL. Ich liebe es, abends warm zu essen. Allein das Kochen. Entspannt. Ein Glas Wein. Schnippeln. Rühren. Probieren. Quatschen. Italien-Großfamilien-Gefühl. Entspannt? STOP. Wo ist der Fehler? Richtig. Da wären ja noch: die lieben Kleinen….
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So schön der Nachmittag auch war, ab 17.30 Uhr bricht es. Immer. Jaulegemaule. Geschrei. Heulerei. Ohrenbetäubend. Genau dann, wenn ich – hochambitioniert – mit den Vorbereitungen für ein warmes, wunderbares Familienabendessen beginnen möchte. Oft beginne ich bereits einhändig, ein Kind (weinend) auf dem Arm. Mann braucht natürlich länger – oft schreie ich schon beim Anbraten stumm die Wand an. Um es beim Salzen tatsächlich zu tun. HERRRRRRGOTTTLASSTMICHINRUHEUNDSEIDUMHIMMELSWILLENENDLICHRUHIIIIIIIG. Mit den Nudeln bin auch ich weich gekocht. Schwöre, dass es morgen Tiefkühlpizza gibt. Oder einfach Brot. Und mache es doch nicht. Wenn alles fertig ist, ist es doch so schön. Wir. Alle. An einem Tisch. Mit einem Haufen dampfender Nudeln. Und selbstgemachter Soße. Alles ganz entspannt. Vielleicht schreibe ich nächste Woche ein „was lieben“ über unsere herrlichen warmen, wilden Abendessen… Falls ich dann nicht mehr fluche…

Claudi