So schön frisch: Das Früchte-Mobile

Apr
02/15

Wie war das? An apple a day keeps the doctor und so weiter? Ha! Was machen dann wohl Apfel, Zitrone, Orange, Melone, Limette, Birne, Banane, Erdbeere und Pflaume mit uns? Uaaaah – na abheben oder? Geht doch gar nicht anders. Richtig Frühlings-Rausch-rocken. Immer rundherum um unser saftiges Mobile, im – Achtung, Hippness – angesagten Ombre Style. Bombe, oder? Vitaminbombe!
Lamy, Wasserfarben, DIY mit Kindern
Auch toll: Unser Mobile sieht nicht nur spitzenmäßig aus, es ist auch kinderleicht gemacht, jaha, die Hälfte der Arbeit rocken eure Kinder nämlich ganz allein. Oder mit einem Freund, wie bei uns Lasses Freund Louis. Und ihr legt mal kurz die Beine hoch. Oder presst ein paar Orangen und prostet ihnen zu. Mmmhh, ich schnupper´s schon. Okay, zum Schluss gibts ein kleines bisschen Fummelarbeit. Aber hey, das kriegen wir zusammen hin, mit reichlich Vitaminen im Kopf – und in den Fingerspitzen.
Mobile, Früchte, Tuschkasten, Lamy, Wasserfarben
Lamy, Wasserfarben, DIY, KInder
Für das Mobile braucht ihr irgendeinen Ring aus dem Bastelladen (ich habe den äußeren Reifen eines Stickrahmens benutzt und ihn gelb angemalt), außerdem Papier, gern festeres Aquarellpapier, Pinsel und Wasserfarben. Wir haben den neuen Deckfarbenkasten Aqua plus von Lamy benutzt, weil darin jeweils 12 oder 24 wunderschön brilliante, intensive Farben stecken und wir in dem Sternmischfeld im Deckel super Mischexperimente machen können. Mit im Kasten steckt eine Abbildung vom Farbkreis nach Johannes Itten, der sich übrigens toll in der Malecke im Kinderzimmer macht und den sich meine Jungs immer wieder gern angucken.

Lasse und Luk staunen jedes Mal wieder, dass aus Blau und Gelb tatsächlich Grün wird. Was beim Mischen sonst noch möglich ist, lässt sich super im Sternmischfeld im Lamy-Kasten ausprobieren. Wenn man eine Farbe in die Mitte gibt und in jedem Feld drumherum einen Klecks einer anderen Farbe dazu mischt, wirds herrlich bunt. „Wir zaubern, Mama…“, ruft Lasse jedes Mal, „wir zaubern!“ Und Luk: „auban, auban!“

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Es lohnt sich übrigens in jedem Fall, einen Marken-Deckfarbenkasten wie den von Lamy zu kaufen, das muss ich hier jetzt leider mal so richtig klugscheißern. Aber es ist einfach nicht möglich, mit allen anderen ausdrucksstarke Bilder zu produzieren. In der Schule tut mir das immer richtig leid, da gibt sich ein Kind in der Kunstunde richtig Mühe, aber auf dem Blatt knallt es nicht, kann es nicht knallen, weil die Farben einfach nicht gut sind, nicht decken, nicht genug Farbpigmente haben. Also, kleiner Wink mit dem Pinsel: In gute Farben investieren. Psst, so ein Deckfarbenkasten ist übrigens auch ein 1a-Ostergeschenk und zum Laden hoppeln schafft ihr noch.
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Dann geht´s endlich los: Malunterlage auf den Tisch, Wasser holen und loslegen. Ich habe den Jungs immer eine Farbfamilie aus dem Kasten gedrückt, das geht zum Glück ganz leicht und dann durften sie loslegen und ordentlich farbspektakeln. Wer in der Farbe kurz mit ein wenig Wasser herumrührt bis kleine Bläschen kommen, kann auf dem Papier besonders leuchten. Was haben die Jungs das geliebt, einfach mal drauflos zupinseln. Mit diesen Knallerfarben. Herrlich! Als wir jeweils ein Blatt mit Gelb-, Rot-, Grün und Blautönem hatten, haben wirs trocknen lassen.
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Achtung, am schönsten sieht es aus, wenn das Papier kein bisschen ordentlich angemalt ist sondern wild drauflos und bloß nicht sauber. Dann haben wir die Blätter einmal der Länge nach gefaltet und mit Kleber gut zusammengeklebt (damit Vorder- und Rückseite hübsch aussehen). Beim Zusammendrücken und drüber streichen verschwinden praktischer Weise auch die Wellen vom Wasser. Ich hab dann mit Bleistift Früchte aufgemalt – können größere Kinder auch schon selbst – und ausgeschnitten. Guckt ein bisschen rum, welche Farbspektakelstelle sich am besten macht für beispielsweise eine Erdbeere. Für die halben Zitronen habe ich Dreiecke ausgeschnitte und sie auf weiße Kreise geklebt. Einige Früchte bekamen noch Accessoires wie Blätter oder Blüten
Mobile, Früchte,
Zum Schluss die ganze Obstgesellschaft nach Farben sortieren, mit einer Nadel ein dünnes, durchsichtiges Nylonband durchziehen und alle nacheinander am Ring festbinden. Von oben ganz kurz, bis unten ganz lang. Kurz über die Fummelarbeit fluchen und dann bewundern. Da sehen die bunten Eier ganz schön alt gegen aus, oder? Kein Wunder, dass die nächste Woche die Biege machen und den Früchten das Feld überlassen.
Dieser Post wurde unterstützt von Lamy. Danke dafür!
Ich wünsch euch einen schönen freien Tag morgen. Eine Runde Say it Selfie (Osterspezial!) gibt´s trotzdem. Schaut ihr vorbei?

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10 Kommentar zu “So schön frisch: Das Früchte-Mobile

  1. Oh, sehr cool! Das motiviert mich, mir auch mal wieder einen ordentlichen Farbkasten zu besorgen … obwohl mein günstiger noch ziemlich neu ist … Und ordentliche Pinsel, die alten sind schon total hinüber, eieiei …

  2. Anne on 2. April 2015 at 12:28 geschrieben

    tolltolltoll!

  3. Eva on 3. April 2015 at 01:26 geschrieben

    Oberhammer! Die Idee, die Kinder das Papier bemalen zu lassen und dann die Formen auszuschneiden ist genial.
    Habt ganz wunderbare Ostertage, liebste Grüße
    Eva

    • Claudia on 3. April 2015 at 14:06 geschrieben

      Danke Eva, ja, ich freu mich auch immer wieder über das coole Ergebnis und die Jungs sind superstolz. Schöne Feiertage!!!

  4. Großartige Idee, und so schön!! Das muss ich dringend nachmachen und haben. Scheue mich noch ein wenig vor Tusche in diesem Haus (bunte Wände und Möbel)…aber wer nicht wagt, der kriegt kein tolles Mobile, richtig?

    • Claudia on 9. April 2015 at 23:03 geschrieben

      Liebe Marieke, auf jeden Fall wagen, macht son Spaß (und das sag ich obwohl hier grad das Sofa rot bemalt wurde..)
      Ganz liebe Grüße!

  5. Fritzi on 10. April 2015 at 15:47 geschrieben

    Der Stil erinnert mich voll an Eric Cale. Ganz bezaubernd! Großes Lob an die kleinen Künstler.

    • Claudia on 12. April 2015 at 21:25 geschrieben

      Hihi, stimmt, dann probieren wir demnächst wohl glatt mal Törtchen und Würstchen und so. Liebe Grüße zurück!

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