Runde sechs: Kopfkochwäsche & Vorfreude

Mrz
20/15

Ihr dürft die Ärzte anstimmen. Ein ausgelassenes „zu spät, zu spät, zu spät, zu spät“ ist angebracht, wenn hier um 12.30 Uhr immer noch nix kommt. Aber: Gestern Nachmittag waren Selfies nicht drin. Kinder im Bandenkrieg, Mama mit Drohgebärden und Kasernenhofbefehlston dazwischen. Aaaaber jetzt: Ruhe hier, Runde sechs, ich freu mich. Das ganze geht so: ich stelle jede Woche drei Fragen, veröffentliche sie mittwochs bei Facebook und Instagram und beantworte sie freitags mit Selfies. Ihr seid herzlich eingeladen, dies auch zu tun: auf dem Blog, bei Instagram oder – wenn ihr partout kein Selfie-Fan seid – hier bei den Kommentaren. Bitte verlinkt eure Antworten und denkt an das Hashtag #wfmsayitselfie.
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In meinem Kopf:
Mmmh, wie fühlt sich das an, in meinem Kopf? Das Foto triffts. Aber in Worten: vielleicht Schleuderprogramm. Auf keinen Fall Schonwäsche. Kein bisschen Weichspüler. Eher Kochwäsche. 100 Grad. Da oben schleudert grad so viel, dass ich dieses Wochenende mal die Stopptaste drücke. Ab jetzt einfach öfter mal Handwäsche. Immer schön Stück für Stück. Das wird schon. Geht nämlich auch.
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Als Kind…
War ich ganz anders als meine Jungs heute. Nicht so viel Geschrei, sagt meine Mutter, kein Getobe. Meistens saß ich lieb und brav in der Ecke, behauptet meine Mutter. Ziemlich langweilig, finde ich. Ich habe angeblich immer gemalt. Überall. Einmal war sie mit einer Freundin und mir an der Ostsee. Bestes Wetter, bester Sand und jede Menge Sandspielzeug. Aber: ihr kleines Mädchen meckert. Ununterbrochen. Wollte malen. „Bei dem schönen Sand/schönen Wetter/schönen Spielzeug!“, stöhnte meine Mutter. „Kauf ihr halt ein paar Stifte!“, sagte ihre Freundin. Prompt war das kleine Mädchen wieder lieb. Und malte. Ich habe heute immer Stifte und Zettel dabei. Bisher buddeln meine Jungs lieber…
Say it Selfie
Highlight am Wochenende:
Meine Freundin P. kommt mit Mann und Kind zu Besuch. Endlich mal wieder. Wie ich mich freue. Zu Unizeiten haben wir uns täglich gesehen. Zusammen gelernt, gelacht, gelästert und gefeiert. Gegenseitig getröstet. Sie hatte eine Zahnbürste in meinem Zahnbürstenbecher. Immer donnerstags haben wir während der Abendvorlesung heimlich mit Wodka-O unter den schmalen Hörsaaltischen angestoßen. Und manchmal hab ich mir abends meine frisch geschmierten Käsebrote geschnappt und bin damit noch mal schnell zu ihr gefahren. Inzwischen haben wir zusammen zwei Männer, vier Kinder und viel zu wenig Zeit. Aber einkaufen muss ich noch kurz, bevor die drei hier sind. Auf meiner Liste: drei Zahnbürsten.

Ein schönes Wochenende!

4 Kommentar zu “Runde sechs: Kopfkochwäsche & Vorfreude

  1. 1. Zu viel…
    2. … war ich sehr still und schüchtern und ängstlich!
    3. …, dass NIX anliegt!!!

    Liebste Grüße
    Julia

  2. Anne on 20. März 2015 at 15:18 geschrieben

    Hallo Claudi,
    wieder tolle Fotos und tolle Antworten. Ich fand diese Runde diesmal schwer, aber habe es trotzdem geschafft.
    LG, Anne

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