Beim Schreiben dieses Posts guckte mein Mann mir über die Schulter und lachte plötzlich laut. „Was‘ n?“, fragte ich, ein wenig genervt, weil ich beim Schreiben in meiner Texttauchblase bin. Tief drin. Da will ich nichts hören. Und schon gar nichts sagen. Er lachte schon wieder: „Cooles Aufmacherfoto!“, sagte er dann. „Aber sag mal, schreiben wir das den Jungs? Oder die uns?“
Reisen mit KIndern, Dresden, QF Hotel
Ich tauchte doch kurz auf. „Natürlich wir den Jungs…!“, sagte ich. Ärgerte mich kurz, dass er meine lustige Bildidee nicht verstand. Aber dann musste ich auch lachen. Weil, klar, er hatte ja Recht, man könnte das ja auch mal umdrehen. Was, wenn die Jungs entscheiden dürften, was wir so machen, auf unserem Wochenendtrip nach Dresden in zwei Wochen. Wenn sie bestimmen dürften? Wenn sie uns sagen würden, wie wir uns zu benehmen haben.

Vielleicht wäre ihnen Gebrüll im Auto dann ganz wichtig? Ach was, sicher nicht. Aber dafür stundenlanges Drache-Kokosnuss-Gehöre. Schön laut. Vielleicht stände Kekskrümel-im-Auto-verteilen ganz oben auf der Liste. Weil das doch auch ganz lustig piekst am Po und man sich darüber stuuuundenlaaang mit seinen Brüdern kringelig lachen kann. Löcher-in-den-Bauch-fragen wär ganz sicher mit dabei. Als wir so miteinander rumspannen, mein Mann und ich, kamen wir auf immer mehr Dinge, die den Jungs bestimmt wichtig wären: Viele Spielplätze besuchen. Lecker (und entspannt) essen (aber kein Grünzeug). Mindestens drei Eis am Tag. Bloß kein Museum (auf jeden Fall kein langweiliges). Ein schönes, entspanntes Hotel. Viel Zeit. Ohne Handy. Ohne Laptop.
Dresden, Reisen mit Kindern,
Padautz: Also eigentlich gar nicht so weit weg von dem, was wir uns für die drei Tage Dresden erhoffen: Kopf frei bekommen, mal was anderes sehen. Und vor allem Zeit für uns haben. Familienzeit.
Dresden, Verreisen mit drei Kindern,
Ein tolles Hotel, das uns sicher allen Spaß macht habe ich schon gefunden: Das QF-Hotel. Als ich es online entdeckte, traute ich meinen Augen nicht, weil so hübsch, so lässig, so stilvoll ist und trotzdem kinderfreundlich: Gleich auf der ersten Seite, rechts zwischen den Stichworten „Langschläferfrühstück“ (Hammer!) und Bellini’s Bar (Yes!) geht es um Kinder. Sie sind herzlich willkommen zwischen den kuscheligen Sofas, den puristisch grauen Wänden, den wunderhübschen Bädern. Aber hallo – es gibt sogar Kinder- und Babybetten, Flaschenwärmer und Windeleimer kostenlos. Und: Ich konnte tatsächlich für uns fünf ein Zimmer buchen (bei vielen Hotels ist bei zwei Kindern Schluss).
Dresden, Reisen mit Kindern, Drei Kinder ins Hotel, Familenausflug,
Die Jungs freuen sich und sind schon ganz gespannt, ob in dem Hotel wirklich Eulen wohnen (wie auf der fabelhaften Webseite). Ich lese hin und wieder abends die wöchentlich wechselnde Gute-Nacht-Geschichte (was für eine wunderschöne Hotel-Idee). Und wir alle fünf freuen uns riesig auf diesen kleinen Kurztripp…

Noch eine Bitte: Wenn ihr Tipps habt, die den Jungs und uns in Dresden Spaß machen könnten, Sehenswürdigkeiten, Eisdielen, Spielplätze, Lokale, hübsche Geschäfte, Sachen die vielleicht sogar ein wenig abseits der typischen Touristenorte liegen, bitte unbedingt her damit.

Eine schöne, sonnige Woche,

Claudi