Mal ganz ehrlich: Wie es so war, mein Kochbuch zu schreiben (enthält Eigenwerbung)

Ich hatte schon gewusst, wie mein Kochbuch heißen sollte, bevor ich überhaupt eine Zeile geschrieben hatte. An dem Abend aber, an dem wir endlich den Titel sichern wollten, etliche Monate, Rezepte, Texte und Fotos später, guckte André neben mir auf dem Sofa plötzlich irgendwie komisch. „Was ist…?“, fragte ich leise. Er biss sich auf die Lippe: „Schatz, es gibt schon ein Buch, das Was wir essen heißt… Weiterlesen →

Ein Date mit der Lieblingsserie. Oder: Wie ich gelernt habe, Elterngespräche zu mögen

Elterngespäche,

Ich rede wahnsinnig gern über meine Kinder. Wer tut das nicht. Bloß in einer Situation hatte ich immer fast ein bisschen Angst davor: in Elterngesprächen. Diese Woche hatte ich wieder eins, ein Standard-Gespräch, dem Alter meines Kindes geschuldet. Trotzdem begann es in meinem Magen kurz zu zwicken, als die Erzieherin im Kindergartenflur mit ihrem Kalender hinter mir hereilte und unbedingt ganz zeitig einen Termin machen wollte. Ich meine, ich bin selbst Lehrerin. Ich habe jahrelang nicht verstanden, wieso Eltern vor Elterngesprächen Bammel haben – bis ich selbst Kinder hatte… Weiterlesen →

Fünf Dinge vom Herbst-Wochenende (enthält unbeauftragte Werbung)

Herbst, Herbstdeko,

Wir hatten ein wirklich schönes Wochenende. Besonders schön vielleicht, weil ich es geschafft habe, all meinen Perfektionismus abzulegen. All meine von Social-Media geprägten Bilder habe ich erfolgreich in einen Ordner ganz weit weg geschoben und habe einfach gemacht. Und machen lassen: Herbstdeko, Halloween-Vorfreude, Essen. Was habe ich gerade gelesen: „Der Herbst zeigt uns, wie schön es ist loszulassen.“ Auch die eigenen Bilder im Kopf… Weiterlesen →

Hast du dich heute schon gefeiert?

Insbettbring Ritual, Familienalltag,

Gestern kam eine Freundin zur Tür herein, während ich einen meiner Söhne gerade dazu überredete, noch kurz ein paar Wörter in den Lücken seines Hausaufgabenlückentextes zu verbessern. Ich sah meine Freundin durchs Wintergartenfenster breit grinsen. Ich hörte sie fröhlich meinen Namen rufen. Dann schaute ich auf, ganz sicher rot im Gesicht vom Überreden, schaute über die Kücheninsel, den Couch- und den Esstisch mit all den Haufen darauf und auf das dreckige Geschirr, dass auf der Spülmaschine aufs Aus- und Einpacken wartete. Meine Freundin stürzte auf mich zu, wehender Wollponcho hinter sich her, breitete die Arme aus und rief: „Herzlichen Glückwunsch…!“ Ich schob den Stuhl an den Tisch und fragte: „Äh, wozu denn…?“ Weiterlesen →

Immer schön langsam: Was der Herbst mit mir macht (enthält unbezahlte Werbung)

Der Herbst ist da. Und mit ihm all seine Farben, all die Senfgelbs und Rotweinrots und Lebkuchenbrauns. Die mag ich sehr. Für mich ist der Herbst aber auch immer ein bisschen Januar. Ich fange an, über mich nachzudenken, über das was ich mache und das was ich machen will. Und vor allem über meine Work-Life-Balance. Es wird wieder dunkler. Und während im Frühling alles: „Wag es. Mach es. Na los!“ schreit, murmelt der Herbst etwas von: „Mach mal langsam. Dein Sofa wartet.“ Oder einfach: „Bett!“ Bei der brandneuen Herbstdunkelheit muss ich mich echt zusammenreißen, abends noch etwas zu reißen, statt ins Bett zu gehen. Oder ich reiße eben mal nichts…“ Weiterlesen →

Eine herrlich entspannte Schweinchen-Party zum zweiten Geburtstag (ziemlich nachhaltig!)

Schweineparty, Zweiter geburtstag, Kindergeburtstag

Dieses Mal mussten wir ziemlich laut grölen. Das Geburtstagskind hat nämlich tief und fest geschlafen. Sogar noch, als wir singend vor seinem Bett standen. Das Schönste an zweiten Geburtstagen und ihren Geburtstagskindern ist, dass sie noch total entspannt in Sachen Geburtstag sind. Und sich trotzdem total freuen. Über ganz genau alles… Weiterlesen →

Was wir für den Klimaschutz tun. Und warum Hysterie nichts bringt

Klimaschutz, Nachhaltig leben

Ich hatte es geahnt. Wir sind vor kurzem geflogen – und natürlich flogen mir bei Instagram die negativen Kommentare um die Ohren. Was mit unserem Klima passiert ist schrecklich, keine Frage. Unser Umgang mit unserer Erde oft auch. Ich finde aber unseren Umgang miteinander in dieser Sache in letzter Zeit oft genauso schlimm. Fakt ist: Jeder kann was tun und sollte es tun. Was wir nicht sollten: uns permanent gegenseitig ein schlechtes Gewissen machen… Weiterlesen →

Ich mach’s einfach: Vier Quadratmeter Herzklopfen (Enthält Eigenwerbung)

Kochbuch, Familienkochbuch, Familienküche,

Vor sechs Monaten müssen wir völlig verrückt gewesen sein. Oder rotweinbrduselt (André) oder stillhormonbetrunken (ich). Ich weiß nicht, wer von uns beiden den Satz in den Raum warf, auf jeden Fall knüllte der andere ihn nicht zusammen und warf ihn in den Müll. Sondern fing ihn auf, nickte begeistert und pinnte ihn an den Kühlschrank. Ein paar Tage später hingen die Anmeldebögen daneben. Noch einen Tag später waren wir angemeldet: für vier Quadratmeter und jede Menge Herzklopfen – auf der größten Buchmesse der Welt… Weiterlesen →

Komm kuscheln: Wie wärs mal mit einer Mini-Massage? (Werbung)

Babymassage, Kleindkindmassage, Kleinkinder Massieren, Massage für Kinder

Ich glaube, eine Flasche werde ich behalten. Im Schrank unter dem Waschbecken. Auch dann, wenn hier längst nicht mehr gewickelt und gecremt wird, keine Nasen mehr gestupst werden und keine Bauchweh-Bäuchlein mehr massiert. Immer wenn ich mich nach Baby sehne, hole ich sie hervor und schnuppere dran. Dann ist alles wieder da: die kleinen Händchen, die meinen Zeigefinger greifen. Das glucksende Lachen, wenn ich Grimassen schneide. Das große Gefühl, einen klitzekleinen Menschen an mich zu drücken. Ich fand es immer traurig, dass ich den vanillesüßen Babyduft nicht in Flaschen abfüllen und für später aufheben kann. Bis ich merkte, dass ich es doch kann: mit der Weleda Baby Calendula SerieWeiterlesen →

Achtsam in acht Tagen? Eine Sache, die mir tatsächlich aus dem Gedankenkarussell hilft

raus aus dem Gedankenkarrussel, Burn out,

Ich hatte Angst. Vor mit selbst. Klingt theatralisch, aber so wars. Angst, dass mein Kopf im Urlaub mal wieder andere Pläne als Urlaub hat. Nicht aufhört sich gedankenzudrehen. So wie im Sommer. Unsere lange Sommerreise war schön – aber mein Kopf nicht abschaltbar. Ich wollte und musste noch so viel schreiben, so viel organisieren fürs Kochbuch und andere Projekte. Es ist schön, wenn man eine Arbeit so liebt, dass man den Großteil des Tages an nichts anderes denken kann. Aber es ist auch anstrengend. Ein bisschen wie damals, wenn man so heftig verliebt war, dass man sich ab und zu gewünscht hat kurz den Pauseknopf drücken zu können, um einfach mal kurz den Kopf frei zu haben für Alltagserledigungen… Weiterlesen →