Wie wuppst du was?

Jan
25/19

Es gibt da bei uns dieses Dienstags-Drama. Dienstags ist bei uns Turnen-Tag, ich gehe mit den beiden Kleinen, die Großen gehen allein, aber wir alle sind aus dem Haus und kommen erst gegen sechs nach Hause. Müde. Hungrig. Wenn es gut läuft habe ich etwas zu essen vorbereitet, wenigstens frisches Brot gekauft oder schon morgens beschlossen, schnell Pfannkuchen zu backen. Wenn es schlecht läuft, hab ich es verplant einen Plan zu machen. Oder wir haben keine Eier mehr. Als ich am Dienstag mal wieder ins Bad flüchtete, planlos, gedankenmaulte (die Kinder laut), überlegte ich, wie das wohl andere so machen…

Da war sie, die Idee für eine neue Serie, absolut ehrlich und ungeschönt. Ich möchte darin Ideen für die kleinen, gemeinen Maul-Momente im Familienalltag aufspüren, kurz und knapp – oder auch mal bloß beweisen, dass andere es auch nicht besser hinkriegen. Nervige Kleinigkeiten, über die niemand mit Kindern so richtig spricht, die aber ganz sicher uns alle belasten und Energie rauben. Alltags-Momente, vor denen ich manchmal richtig Bammel habe. Wupp-Bammel. Entscheidungs-Bammel. Dabei sitzen wir doch alle im selben Mutter-Kutter…

Wie sieht es aus, habt ihr Lust auf „Wie wuppst du was?“ Fallen dir mehr Nicht-Wupp-Momente ein? Und von wem würdest du gern die Antworten hören…? Hier geht es jetzt los mit meinen Antworten. Und mit meinem Dienstags-Drama…

Was kochst du kurz nach dem Kinderturnen (oder anderen Nachmittagsdates), wenn alle spät zuhause sind und alle maulig?
Wenn es gut läuft, habe ich mir schon morgens etwas überlegt und es schon vorbereitet. Ehrlicherweise ist das oft nicht so, obwohl ich es mir immer wieder vornehme und es ja auch eigentlich nicht so schwer ist. Dienstags morgens arbeite ich in der Schule, dieser Tag läuft also ein bisschen anders ab als sonst und ich bin nicht ganz so flexibel.

Leider haben die Kinder nach dem Turnen, nicht bloß ein bisschen Hunger sondern, sondern riesengroßen HUNGER, kurz vor Tod, und maulen auch so. Selbst wenn ich schon Kartoffeln geschält habe, dauert das Kochen 25 maulige Minuten zu lange. Also mache ich gern was fixes, Nudeln mit Pilzsoße zum Beispiel. Wenn ich für die 15 Minuten Hungermaulerei ebenfalls keine Kraft habe, gibt es Dienstags Brot. (Ich versuche in diesem Jahr wirklich immer ein halbes im Gefrierschank zu haben. Selbst wenn ich es dort vergessen, tauen die Scheiben im Toaster blitzschnell auf.) Manchmal darf ausnahmsweise sogar Nutella drauf.

Der eine muss Hausaufgaben machen – ein anderer motzt..
Mein Großer macht am Esstisch Hausaufgaben, ist vielleicht nicht ideal, mochte ich aber früher auch am liebsten. Ich war allerdings ein Einzelkind. Jetzt sitzen, laufen, tapsen hier noch drei mehr herum und sich dabei zu konzentrieren, ist nicht immer einfach (für ihn nicht und für mich nicht, wenn er eine Frage an mich hat). Ich versuche in Sachen Hausaufgaben sehr konsequent in Sachen Ruhe zu sein. Wer das unten nicht schafft, geht bitte raus.

Tatsächlich hat es eine Weile gedauert, aber jetzt ist es drin. Bestenfalls lege ich den beiden Mittleren Papier und Stifte hin, der Vorschüler bekommt auch gern Hausaufgaben von mir. Und spätestens wenn der Große dann Lesen übt, sind alle wieder da und hören zu, was der Große dann wieder großartig findet. Und der Kleinste: bekommt einen Apfel. Hinterher finde ich überall Apfelkrümel – aber die Hausaufgaben sind fertig.


„Bitte, bitte, darf das Kaplaschloss ((drei mal drei Meter groß) im Wohnzimmer stehen bleiben?“
Es darf. Unter folgenden Bedingungen: Alle nicht verbauten Steine und Tiere werden abends weggeräumt. Und: Ich übernehme keine Garantie für eventuelle Schäden durch tapsendes Kleinkind. Spätestens Donnerstag muss alles weg, da wird nämlich gewischt.

Filmabend – und jeder will was anderes gucken.
Eine Weile dachte ich, mit bloß einem Geschlecht und Kindern mit wenig Abstand bliebe uns diese Diskussionen erspart. Ist aber natürlich nicht so. Hier wird bloß freitags und samstags Fernsehen geguckt (beziehungsweise gestreamt), dementsprechend fernsehhungrig sitzen hier drei Kinder auf dem Sofa (und eins klettert um sie herum und versucht Gummibärchen aus der Naschschale zu mopsen). War ich bei Kind eins noch absolut streng, bin ich mit jedem Kind lockerer geworden und natürlich schaut der Vierjährige bereits Dinge, die ich dem Großen nie erlaubt hätte.

Wenn ich Glück habe, einigen sich alle drei auf einen Kinderfilm (nachdem ich ihnen maximal drei Trailer vorgespielt habe), das schaue ich nämlich auch am liebsten mit (was sie ein wenig milde stimmt). Wenn ich Pech habe, können sie sich nicht einigen und jeder darf sich eine Folge seiner Lieblingsserie wünschen. Da wird dann gegenseitig zwar auch kurz gemotzt, aber nur kurz. Babyserie gucken ist scheinbar immer noch besser als gar keine Serie gucken. Ha.

Eins ist eine eiserne Regel: wenn Besuch da ist mit kleineren Kindern (was oft vorkommt), richtet sich die Guck-Auswahl nach dem kleinsten Kind. Basta.

Manchmal, wenn die anderen schlafen oder mit dem Papa unterwegs sind, schaue ich mit meinem Großen ganz allein einen Film für Größere. Das ist dann ganz besonders. Ganz besonders schön.

Besuch ist da (mit einem Kind oder noch keinem Kind) und die Kinder drehen auf…
Passierte leider oft und ich denke dann manchmal, was sollen die anderen bloß von uns denken. Ganz sicher: „Vier Jungs – die Armen“). Das tut mir irgendwie leid für meine Kinder, denn ich bezweifle, dass alle mir glauben, dass das ja nicht immer so wild ist.

Weil vor allem ich von der Dauer-Toberei und wilden Aufeinanderliegerei im Wohnbereich genervt war (immer im Winter), gibt es eine neue Regel bei uns, die heißt: „TOBEN – OBEN“ (oder draußen). Ich versuche da gerade sehr konsequent zu sein, möchte ihnen die Bewegung nicht verbieten, aber ich möchte, dass sie lernen, dass unser Haus für alle da ist und dass sich alle wohlfühlen sollen. Also toben ja – aber eben nicht überall.

Mal sehen, wahrscheinlich hat es sich pünktlich zum Frühling eingespielt – und dann ist sowieso wieder alles ganz anders.

Das Kinderzimmer gleicht einem Explosionstatort – und du magst das Chaos nicht mehr sehen…
Wir haben zum Glück ein Schlafzimmer und ein Spielzimmer. Im Schlafzimmer gibt es – bis auf Kuscheltiere und Bücher – kein Spielzeug. Also mache ich in den meisten Fällen einfach die Spielzimmertür zu. Einmal in der Woche, gern freitags abends vor dem Film, räume ich mit ihnen gemeinsam auf. (Da ist die Motivation groß es schnell zu erledigen). Dabei gibt es natürlich Gemotze – mal mehr, mal weniger.

Dein Kind malt ein Bild und du findest es bloß so – naja…
Ich bin Kunstlehrerin, sprich ich liebe Kinderkunst und vor allem liebe ich es, wenn Kinder künstlerisch arbeiten. Ich finde zum Glück in beinahe jedem Kinderbild etwas Interessantes – und das sage ich dann auch so. Liebloses Hingekritzel (drei Striche pro Blatt) beende ich aber dennoch mit dem Hinweis auf Papierverschwendung, gern mit dem Angebot gemeinsam etwas zu malen, wenn es gerade zeitlich passt (meist fehlt in so einem Moment nämlich bloß eine Idee).

Ansonsten gebe ich schon mein ehrliches Feedback. Dabei geht es nicht um schön oder nicht schön – sondern ich melde zurück, ob ich denke, dass sich jemand Mühe gegeben hat. Meine Kinder wissen inzwischen, dass ich volle Bilder besonders gern mag. Und Farben die leuchten, weil sie mit Ausdauer mit Wasser schön schaumig gerührt wurden.

Dein Kind möchte sich mit einem Kind verabreden welches du nicht – ganz so – magst…
Ganz ehrlich, ich warte mindestens drei Mal nachfragen nach einem konkreten Treffen ab. Dann verabrede ich ein Date. Gern bei uns. Manchmal ist es dann besser als erwartet.
Alltag mit Kindern bewältigen, wie wuppst du was
Ein Kind von dir ist verabredet, das andere mault, dass es auch will…
Das ist ein riesiges Thema bei uns, immer verbunden mit einer ellenlangen und anstrengenden Diskussion um Ungerechtigkeit. Wenn es irgendwie passt, frage ich den, der nicht verabredet ist, ob er sich auch verabreden möchte, manchmal sogar auch den dritten. Ich habe nämlich ganz gern die Bude voll (und schaffe dann oft mehr als ohne Kinderbesuch).

Dennoch finde ich es auch wichtig, dass meine Kinder lernen, dass es in Sachen Freizeitspaß und Freunde treffen keine Gerechtigkeit geben kann. Dass man lernen muss zu akzeptieren, dass mal der eine etwas Schönes vor hat und mal der andere. Ich erläutere das auch gern an Andrés und meinen Verabredungen – da neidet der eine dem anderen ja auch nicht seinen Spaß. Im Gegenteil, ich mag es sehr, wenn mein Mann gut gelaunt nach Hause kommt.

Noch was: Oft entstehen gerade nach dem Gemaule, weil einer zu einem Freund darf und die anderen nicht verabredet sind, wunderbare Spielmomente in der neuen Geschwisterkonstellation. Gerade die beiden Mittleren beginnen das ganz bewusst zu genießen – und sich sogar darauf zu freuen miteinander zuhause zu bleiben.

Du willst abends noch arbeiten/eine Serie schauen/ ein Buch lesen, aber dein Kind will dich bei sich…
Es gibt Abende, da kann und mag ich das nicht. Da drücke ich mein Kind ganz fest und sage klipp und klar, dass ich eine Textabgabe habe – oder einfach mal eine Stunde für mich brauche. Verrückterweise wird das dann auch in den allermeisten Fällen so akzeptiert.

Im Gegensatz zu den Abenden, wo ich selbst nicht ganz sicher bin, was ich will. Da wird laut gejault, bis ich mich dazulege, was ich dann auch tue. Und in den allermeisten Fällen sehr genieße, obwohl ich eigentlich andere Pläne hatte. Kinder-Atem-Musik lauschen ist ja so schön.

Ein schönes Wochenende euch und alles Liebe,

27 Kommentar zu “Wie wuppst du was?

  1. Meike Keller on 25. Januar 2019 at 09:12 geschrieben

    Liebe Claudia, ich lese deinen Blog schon ganz lange und habe noch nie kommentiert – aber heute muss ich einfach ganz dringend danke sagen für diesen ehrlichen Text! Es tut so gut zu lesen, dass es in anderen Familien auch diese alltäglichen kleinen Konflikte gibt und jede von uns sich irgendwie durchwurschtelt – und keine die perfekten Lösungen hat, aber jede ja ihr Bestes gibt und immer wieder überdenkt, ob es nicht auch anders gehen kann. Danke, danke, danke also! Und gerne mehr davon. Einen schönen Start ins Wochenende wünsche ich dir!

  2. Gesa on 25. Januar 2019 at 10:34 geschrieben

    Dein Dienstags-Drama ist unser Montags-Drama. Wir kommen um halb sechs nach Hause, die Kinder waren den ganzen Tag unterwegs, erst in der Kita, dann im Turnen. Einerseits haben sie Riesenhunger, sind aber auch hundemüde (oft auch zu müde zum Essen), wollen natürlich trotzdem auch noch irgendwas spielen und vor dem Schlafen unbedingt vorgelesen haben. Ich will ein warmes Abendessen für die Jungs aber auch den Kinderschweiß plus Kitadreck von ihnen abkratzen und trotzdem beide um 7 Uhr im Bett haben … Das ist in 90min nicht ohne Theater zu machen.
    1. Entweder ich koche sonntags so, dass ich Montagabend nur was warmmachen muss. Hab ich das nicht, gibt es Nudeln/Gnocchi in Butter mit Parmesan – geht schnell & essen beide gerne. Der Anspruch an die Vollwertigkeit entfällt dann einfach mal.
    2. Sie dürfen ausnahmsweise im Wohnzimmer essen & dabei Janosch, Maus & Elefant oder oder oder anschauen & ich schaufle beiden (ja, auch dem fast 5-Jährigen) das Essen nebenher rein.
    3. Ich ertrage das Drama im Bad, weil der Kleine (fast 3) weder in die Wanne noch aus der Wanne noch eingecremt sein will & darum alles zusammenbrüllt. (Duschen oder einfach mit dem Waschlappen drüber ist leider keine Alternative. Das Drama wäre noch größer. Wenn dann 2min Badewanne.)
    4. Spielen fällt aus, ich lese aber auf jeden Fall vor – egal wieviel Uhr es dann ist.
    5. Ich verabschiede mich von „Licht aus um 7“. Sie schlafen, wenn sie schlafen & wenn sie hundemüde sind, schlafen sie dann eben auch mal beim Vorlesen ein & haben sich nicht die Zähne geputzt.
    Klappt alles natürlich nicht immer – aber meistens.

  3. Liebe Claudi,
    toller Text! Gehört das jetzt zu der Serie von neulich? Wo du mit eurem Morgen angefangen hast und dann sollte es weiter durch den Tag gehen? Von früh bis spät … aber ich glaube, dieser Text jetzt ist eine andere Serie oder? Ich finde beide toll 🙂
    Als Thema für diese vielleicht: wie gehst du damit um, wenn Freunde/Couisinen der Kinder Dinge dürfen, die du deinem Kind nicht erlauben möchtest (also wenn alle zusammen sind, die eine Mama erlaubt zb Zuckerwürfel zu essen, dein Kind will das natürlich auch, du willst es aber nicht …)
    Ganz liebe Grüße, Dorthe

  4. Sabrina on 25. Januar 2019 at 11:32 geschrieben

    Liebe Claudia,
    tolle Idee für eine Serie und vielen Dank für die ehrlichen Einblicke in euren Alltag.
    Auf Grund dessen, was ich eben hier gelesen habe, würde ich dich gerne etwas ganz anderes fragen: wie gehst du das an, wenn du den Kindern anbietest mit ihnen zu malen? Ich frage daher, weil mein Kleiner, wenn wir gemeinsam malen, dazu tendiert mich malen zu lassen. Also so in etwa: „Ein Haus kann ich noch nicht, malst du das bitte?“ Ich bin dann immer in der Zwickmühle. Male ich das Haus oder verweigere ich es, weil er es ja selber versuchen und lernen soll. Wie siehst du das als Kunstlehrerin und Mama? Wie handhabst du solche Momente?
    Ganz liebe Grüße, Sabrina

  5. Angela on 25. Januar 2019 at 12:11 geschrieben

    Liebe Claudi,
    es ist schon erschreckend, wie sehr ich mich in all den Momenten wiederfinde. Ich musste immer wieder schmunzeln, was ja toll ist, denn es zeigt mir, dass es eben keine Dramen, sondern einfach Alltag ist, der dazugehört. Ich freue mich sehr über diese Dienstags-Dramen. „Toben-Oben“ werde ich mir merken… könnte sein, dass das für uns auch ein tolles Motto sein kann – auch wenn es hier „nur“ zwei Jungs sind. Für mich ist der größte Stresspunkt „Essen kochen ohne Plan und ich merke, wenn ich selbst ausgeglichen, gestresst oder unterzuckert bin… dann bin ich sehr empfindlich und der Alltag wird schneller zum Drama. Versuche also so gut es geht, auch mich im Blick zu behalten. nicht immer leicht, aber für alle wirklich gut.
    Liebe Grüße
    Angela

  6. Carmen on 25. Januar 2019 at 13:00 geschrieben

    Liebe Claudia,

    Vielen Dank für diesen Beitrag! Bitte mehr davon!!!
    „… was sollen die anderen bloß von uns denken. Ganz sicher: „Vier Jungs – die Armen““ herrlich! 😁Den selben Gedankengang hab ich auch immer.

    Wenns bei uns mit dem Essen schnell gehen muss, gibt es das Lieblingsessen meiner Jungs:Nudeln mit Pesto.

    Schön dass es jedem gleich geht!

  7. Deswegen ist bei uns Dienstags Döner-Tag und wenn der Papa anruft, heisst es nur: „Wie immer!“ 😉

  8. Was für ein toller Text! Auch, wenn ich selbst noch keine Kinder habe, sauge ich alles fleißig auf! 🙂 Für meinem Beruf als Erzieherin sind deine Tipps mindestens genauso wertvoll und hilfreich, wie für Mütter denke ich. Ich freue mich auf weitere Artikel der Serie!

    Viele Grüße
    Luisa

  9. Judith on 25. Januar 2019 at 13:54 geschrieben

    Liebe Claudi,
    Ist das herrlich.In jedem dieser Momente erkenne ich uns so sehr wieder!
    Wenn es abends nach Reiten oder Fußball später wird,gibt es schon mal ’ne Brezel oder einen Apfel im Auto auf dem Nachhauseweg!Dämmt hungriges Gemaule ganz stark ein 😉
    Oft essen die Kinder in der Schule oder im Kindergarten zu Mittag-dann kochen wir abende zusammen!und am liebsten mag ich es am Freitagmittag:da kommen sie früh nach Hause,dürfen dann ihre Lieblingsserie schauen-jeder eine Folge’und ich koche ganz in Ruhe und dann essen wir alle zusammen!

    WunderschönsteS Wochenende für euch!
    Judith

  10. Esmée on 25. Januar 2019 at 15:45 geschrieben

    Ja, lustig, kenn ich alles. Nur das Essensdrama nicht. Ich komme nie vor 7 nach Hause, da sind alle Kinder hungrig, maulig, erschöpft und den ganzen Tag unterwegs gewesen. Dann gibt es eben einfach Brot oder schnelle Nudeln mit fertiger Soße, Dinkel, bio – je nach Laune. Und: Meine Tochter (11) kann mittlerweile ziemlich gut kochen und liebt es – hat also auch etwas, wenn die Mütter nicht alles können

    • Claudia on 27. Januar 2019 at 17:59 geschrieben

      Das ist super, ich trainiere meine Jungs hier auch in Sachen Kochen (allerdings sind sie eher noch gute Laune Kocher…)
      Liebe Grüße,
      Claudi

  11. Liebe Claudia,

    Das sind tolle Tips,vielen Dank dafür 🙂 Es klingelt da glaube ich bei jedem, der Kinder hat. Auch in Deinem Post zum Attachment Mothering finde ich mich absolut wieder.
    Zum Hungerloch hätte ich eine Idee: ich habe immer kleine Snacks dabei, um den größten Hunger zu stillen und zu verhindern, dass die Stimmung kippt. Hunger macht böse- das ist auch bei Mama so;) Ein paar Nüsse/Mandeln, Rosinen oder eine Banane/ein Apfel bringen da ganz viel. Ohne aufwändige Vorbereitungen oder Geschnippel.

    Wir Mamas & Papas wuppen ne ganze Menge und die ziemlich gut,
    manchmal müssen auch wir auf den Arm & da fühlt man sich hier bei Dir gut aufgehoben 🙂

    Viele Grüße
    Jarina

  12. Limage on 25. Januar 2019 at 19:29 geschrieben

    Liebe Claudi,

    ich weiß so sehr von was Du schreibst. Eure Dienstage sind unsere Freitage: Turnen von 17-18Uhr!!! Und das am Freitag, wo das Level ohnehin schon gesunken ist.
    Mein Trick: In der Umkleide gibt es einen kleinen Snack, im Auto evtl. noch einen, zu Hause dann meistens ein Spiegelei mit Brezeln (die werden müde einfach lieber gegessen als Brot und hgaben sich schon so eingebürgert). Alternativ greife ich auch mal zum Haferbrei, der hat so extrem wenige Zutaten (Haferflocken, Wasser, 1. Prise Salz, evtl. noch Apfelstückchen rein), kocht sich während des Tischdeckens und macht satt- SEHR wichtig!!
    Du siehst, an soclhen Tagen ist Pragmatismus gefragt! An anderen Tagen dann wieder der Idealismus 😉
    Liebe Grüße und ein herrlich entspanntes Wochenende!

    • Claudia on 27. Januar 2019 at 17:51 geschrieben

      Brezeln für die Bande klingt gut. Und ja, wahrscheinlich sollte man sich an solchen Abenden einfach mal entspannen.
      Freue mich schon fast ein bisschen auf Dienstag ; )
      Liebe Grüße!

  13. Kathrin on 25. Januar 2019 at 20:12 geschrieben

    Eine tolle Serie, man findet sich bei Dir einfach ständig wieder. Bei uns wurde der Turntag nach diversen abendlichen Katastrophen (bei den Kleinen bin ich auch noch Übungsleiter und somit doppelt k.o. wenn wir alle durch sind) vor kurzem zum Oma-Abend deklariert. Wir fahren um 17h direkt zur Oma und werden dort feinstens bekocht, die Kids spielen noch kurz und auf dem kurzen Heimweg fahren sie dann schon runter. Die Bettroutine wird im fast-forward Modus durchgezogen. Hier hilft dann immer die Drohung: sonst können wir nächste Woche nicht zur Oma;-)

  14. Corinna on 25. Januar 2019 at 21:22 geschrieben

    Mensch Claudi, du übertriffst dich immer wieder selbst….
    Dieser Beitrag ist so ehrlich und ohne Friede, Freude, Eierkuchen geschrieben.
    Einfach toll, vielen Dank❤️

  15. Nina on 26. Januar 2019 at 13:58 geschrieben

    Meine Nicht-wupp-Momente sind immer mal wieder die eskalierenden Streits der Geschwister untereinander. Wie die Nerven behalten? Wie gerecht bleiben? Ich bin selber Einzelkind, wie Du Claudia, und bin somit eine echte Anfängerin auf dem (Krisen-)Gebiet. Mir bleibt manchmal fast das Herz stehen, wenn ich mitbekomme, wie fies sie von Zeit zu Zeit zueinander sein können… mein Mann (zwei Schwestern) kommentiert das dann in der Regel nur mit einem Achselzucken und einem „völlig normal“. Wie ging oder geht es Dir in solchen Momenten?

    • Claudia on 27. Januar 2019 at 17:47 geschrieben

      Oh ja, so geht es mir auch manchmal. Mein Mann ist ja auch Einzelkind, sprich wir staunen zu zweit.
      Mich beruhigt immer, wenn mir Freunde mit vielen Geschwistern erzählen, dass das völlig normal ist.
      Manchmal sage ich was, manchmal verschwinde ich einfach – seltsamerweise ist dann der Streit meist sofort vorbei.
      Alles Liebe,
      Claudi

  16. Verena on 26. Januar 2019 at 17:49 geschrieben

    Toll, vielen Dank an alle für die guten Tipps! Hinzufügen kann ich eigentlich nur: klar sein. Sehr klar und ruhig (am Besten immer im Vorhinein) sagen, welches Verhalten erwartet wird und warum. Im Alltag aber auch in besonderen Situationen. Z.b.: im Krankenhaus sind wir nicht alleine, andere wollen sich ausruhen, dort bitte ruhig sprechen und nicht rennen. Ich bin oft erstaunt, wie toll unsere drei mitmachen, wenn sie vorbereitet sind. Es genügt dann meist nur eine leise Erinnerung, falls doch plötzlich Fußball o.ä. gespielt wird. Nicht-Wupp-Momente sind für mich, wenn sich mein Großer „daneben“ benimmt und ich ihn vor den Ohren anderer zurecht weise. Liebe Grüße, Verena

    • Claudia on 27. Januar 2019 at 17:45 geschrieben

      Liebe Verena, das ist ein guter Tipp, das mache ich tatsächlich auch öfter und du hast Recht, das hilft oft.
      Danke fürs Erinnern.
      Alles Liebe,
      Claudi

  17. Anne on 28. Januar 2019 at 19:52 geschrieben

    Liebe Claudi,
    Ganz herzlichen Dank für den tollen Artikel – so eine Serie fänd ich ja grandios. Man kann da nur voneinander lernen!
    Was mich nochmal interessieren würde: wie sieht das Ins-Bett-gehen der Kinder aus, insbesondere wenn du alleine bist. Ich bringe meine beiden Kinder (3J und fast 1J) an den meisten Tagen allein ins Bett und komme vorher richtig ins Schwitzen. Gerade überlege ich, ob der Kleine zur Großen ins Zimmer zieht (aktuell ist er noch in unserem Schlafzimmer), fürchte aber gegenseitiges Aufwecken…

    Lieben Gruß,
    Anne

  18. Jana on 29. Januar 2019 at 15:10 geschrieben

    Hallo Claudi,

    ich lese bisher auch immer nur mit und schreibe nicht, aber bei deinem Text habe ich mich selbst wieder gefunden. Ich habe im Gegensatz zu dir zwar „nur“ 3 Jungs, aber es läuft fast genauso ab und es beruhigt mich ungemein, dass es bei anderen Muttis auch so ist…
    Du machts das toll.

    Liebe Grüße, Jana

  19. oh die idee hinter der serie gefällt mir sehr. freue mich schon auf die nächste folge. und auch hier wie schon in den kommentaren der anderen zu lesen – irgendwie tut es gut zu wissen, dass hinter dem wuppen auch immer ein „wie“ steckt, das uns verbindet…
    liebste grüße!

  20. Juli on 2. März 2019 at 17:09 geschrieben

    Wir sitzen alle gemeinsam im „Mutter-Kutter“, herrlich! Ja, ich freue mich auch sehr auf diese tolle Serie…

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