Nachhaltiger unterwegs sein. Plus: Rezepte für ein Italo-Brot & ein Paprizzini (Werbung)

Jul
15/19

Wir sind endlich auf dem Weg in unseren Italienurlaub. Fünf Tage später als geplant, aber immerhin auf dem Weg. Viren sind Reisepläne egal. Da nützt Motzen nichts. Da heißt es umplanen und nicht ärgern. Gilt übrigens auch in Sachen Nachhaltigkeit. Dabei sind wir nämlich ebenso auf dem Weg…
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Ich könnte in Sachen Nachhaltigkeit so viel besser sein. Leider habe ich oft das Gefühl, ich müsste den Blog, meine Stunden in der Schule und den Haushalt aufgeben, um wirklich umweltbewusst leben zu können. (Hier habe ich darüber schon mal geschrieben). Es ist einfach so: Ein bis zwei Mal so richtig auf den Markt fahren kostet Zeit. In den nächsten Unverpackt-Laden fahren von unserem Haus gleich hinterm Deich sowieso.

Wäsche aufhängen, sie bei Regen nicht vergessen, wenn vergessen nochmal aufhängen und reinholen dauert lange – soviel länger bei Wäsche für sechs, als alles einfach in den Trockner zu schmeißen. Ich habe jedes Mal ein schlechtes Gewissen, wenn ich schmeiße statt hänge. Aber ich schaffe es zeitlich oft einfach nicht. Oder es regnet tagelang.
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So wie wir uns auf den Weg nach Italien machen, nämlich Kilometer für Kilometer, so versuche ich Schritt für Schritt mehr Nachhaltigkeit in unseren Alltag zu integrieren. In dem ich möglichst regional einkaufe, wir weniger Fleisch und Wurst konsumieren und wenn in jedem Fall Bio. Ein riesengroßer Schritt für mich ist endlich ein To-Go-Becher im Auto. Leider habe ich gerade auf Reisen doch ab und zu mal einen Cappuccino an der Raststätte gekauft. Und ihn dann kaum genießen können, wegen meines schlechten Becher-Gewissens.

Ich habe uns für die Reise Erdbeeren vom Feld eingepackt, Apfelringe vom letzten Besuch im Unverpackt-Laden. Dazu Knabberkram aus einer großen Tüte, statt dutzende kleiner Tüten. Süßigkeiten in Papptüten aus dem Tante-Emma-Laden bei uns in der Dorfstraße. Ich mache längst unsere Fruchtschnitten selbst. Es gibt niemals Quetschies. Und wir benutzen Wachspapier statt Frischhaltefolie.
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Genau wie wir ist auch Tchibo auf dem Weg in Richtung mehr Nachhaltigkeit. Seit 8. Juli gibt es in vielen Supermärkten die Tchibo Nachhaltigkeitshäuser (in unserem steht auch eins und ich war überrascht, wie groß es ist und wie liebevoll gestaltet). In den Häuschen möchte Tchibo seine neuen Nachhaltigkeits-Produkte präsentieren und uns alle inspirieren, ein bisschen mehr Nachhaltigkeit in den Alltag zu integrieren. Was ich besonders positiv finde: Tchibo sagt selbst, dass sie in dieser Hinsicht noch nicht alles perfekt machen. Das möchten sie auch eindeutig kommunizieren. Aber sie sind auf dem Weg…

Es soll also kein Green-Washing sein, sondern wirklich etwas verändert werden. Jeder, der die Strukturen von Unternehmen (besonders großen Unternehmen) kennt, weiß, dass das nicht sofort geht. Aber Tchibo richtet Schritt für Schritt seine Lieferketten und das Produktangebot in Richtung mehr Nachhaltigkeit aus.
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Wir nutzen unterwegs übrigens nicht nur den hübschen Tchibo To-Go-Becher, sondern auch die Brot-Dosen aus recyclebarem Kunststoff mit Zelluloseanteil, die Trinkhalme, die man immer wieder benutzen kann (mit Reinigungsbürste im Set), dazu in Pfand-Glasflaschen statt Trinkpäckchen. Die Bienenwachstücher aus Bio-Baumwolle und Bio-Wachs, die sogar richtig hübsch aussehen und das wiederverwendbare Besteckset. Dazu gibt es in den Nachhaltigkeitshäusern jede Menge Textilien aus Bio-Baumwolle, Sneaker und Sportkleidung aus recycelten PET-Flaschen und immer mehr Kaffee aus nachhaltigem Anbau (bis jetzt 30 Prozent). Wir haben immer mehrere Stoffbeutel im Auto, damit wir nie, nie eine Plastiktüte brauchen. Ich schmiere Brote, statt unterwegs irgendwelche verpackten Sandwiches zu kaufen. Auf dieser Reise gibts bei uns übrigens diese:

Italo-Brot
Ihr braucht: Baguettebrötchen, Frischkäse, Salatblatt, Tomate, eine Paprika, Olivenöl und ein paar Scheiben Mozzarella
So geht’s: Ganz einfach. Parika in Streifen schneiden, in ein wenig Olivenöl kurz in der Pfanne anrösten. Baguette aufschneiden, beide Hälften mit Frischkäse bestreichen, Mit Salatblatt, Röstpaprika, und Mozzarella belegen.

Die Kinder lieben: Paprizzini (von uns benannt nach den italiennischen Sandwiches Tramezzini, bloß mit Paprika). Ja, das sind ganz normale Schwarzbrotscheiben mit Frischkäse und frischer roter Paprika. Meine Kinder mögen aber alles lieber, was einen schönen Namen hat.
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Zurück zu den Fakten: Wenn man das Engagement von Tchibo nachrechnet, klingt das gut: Tchibo ist drittgrößter Anbieter von Kleidung aus Biobaumwolle – zum vierten Mal in Folge. Und einunddreißig Mal hätte ein Auto umgerechnet um die Erde fahren können, mit all den Treibhausemissionen, die das Unternehmen mit recycelten Textilfasern in 2018 eingespart hat. Einhundert Prozent aller Tchibo Gartentische und -stühle werden bereits aus FSC®-zertifiziertem Holz hergestellt. Klar bleiben Fragen…

„Und wieso bitte sind eure Dosen, euer Besteck und die Trinkhalme nun doch aus Plastik?“, habe ich Tchibo gefragt. Ihre Antwort: Plastik an sich sei kein schlimmer Rohstoff – Holz oder Bambus nicht immer besser. Holz oder Bambus können beispielsweise mit Schutzmittel behandelt sein, was für die Umwelt und uns Menschen gefährlich sein kann (daher bei Holz auf immer auf das FSC-Siegel achten). Bei langem Wasserkontakt könne Holz aufquellen, sei daher einfach nicht für alles geeignet. Plastik kann aber aus recyceltem Material stammen – und so sogar zur Müllvermeidung beitragen.

Ganz wichtig bei Plastik sei, dass es hochwertig, recycelbar und langlebig sein muss. Einwegplastik sei wirklich ein NO Go, deshalb verzichte Tchibo ab 2020 bei den Textilverpackungen drauf. Die Tchibo-Spülbürsten sind auch aus recyceltem Plastik (nämlich aus Industrieabfällen), genauso wie die Sport Thights (da stecken PET Flaschen oder Ozeanmüll drin).

Klar fielen mir auch gleich noch die Kapseln-Maschinen ein. „Wann bitte, werden die endlich abgeschafft?“ Tchibo hat mir erklärt, dass die Kapseln längst recycelbar sind, wenn man sie in den gelben Sack schmeiße (auf keinen Fall in den Hausmüll). Zudem werde gerade an einer kompostierbaren Kapsel gearbeitet. Ein Abschaffen des Systems sei nicht geplant, es werde aber immer weiter verbessert (durch energiesparende Maschinen, kompostierbare Kapseln, Verzicht von Alu und recycelbarem Monomaterial).

Für alle, die wenig Kaffee trinken (1 bis 2 Tassen am Tag), empfiehlt Tchibo übrigens die Zubereitung mit dem Handfilter, weil dieses am umweltfreundlichsten sei. Was Wenigtrinker auf keinen Fall machen sollten: eine Kanne aufbrühen und die Hälfte wegkippen. Die größten Umweltwirkungen entständen nämlich beim Anbau. Bevor man wegkippe, also lieber mal eine (oder zwei Tassen) mit der Kapselmaschine kochen.  Um die Umweltwirkung möglichst gering zu halten, sind bereits die Tchibo Kaffees Cafissimo und Qbo zu einhundert Prozent nachhaltig zertifiziert. 

Was tun wir als Familie noch? Wir fliegen wenig. Und ich fahre nicht für jedes x-beliebige Event quer durch Europa. Nicht bloß der Kinder wegen. Auch dem Klimaschutz zuliebe.
Iltalieniches Sandwich,

Übrigens versuche ich schon länger auch mit unserer Energie nachhaltig umzugehen und unsere eigenen Ressourcen zu schonen. Also Stress zu reduzieren, uns weniger beschallen zu lassen. Es wann immer möglich, ein bisschen langsamer angehen zu lassen. Wir bauen zum Beispiel noch mehr Pausen auf unserer Reise nach Italien ein. Übernachten unterwegs, statt zum Ziel zu hasten, fahren von der Autobahn ab, um am Feldrand zu picknicken, statt hektisch an der Raststätte. Einmal kurz Naturluft schnuppern, tut so gut. Letztendlich geht’s ja um gemeinsame Zeit, nicht um drei Stunden mehr am Strand.


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Klar könnten auch wir noch mehr tun. Wir alle. Aber es ist doch gut, wenn wir alle auf dem Weg sind. Ganz nach dem Tchibo-Motto: Nachhaltiger Leben. Jeden Tag. Erzählt doch gern mal, was ihr in Sachen Nachhaltigkeit im Alltag tut? Mich interessieren vor allem die kleinen, gut nachmachbaren Dinge.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Tchibo, es war mir aber völlig freigestellt, wie ich das Thema aufarbeite.  Ich freue mich, wenn ihr die Firmen unterstützt, die Wasfürmich unterstützen.

Alles Liebe,

 

20 Kommentar zu “Nachhaltiger unterwegs sein. Plus: Rezepte für ein Italo-Brot & ein Paprizzini (Werbung)

  1. Ein toller Artikel, klar beschäftige ich mich auch schon länger mit Nachhaltigkeit, aber zwischendurch braucht mane ben wieder so einen kleine Stups.
    Nachhaltigkeit ist für mich auch den Kindern bewusst zu machen was es bedeutet, nicht nur das man nicht so lange Wasser laufen lässt, sondern auch im Sommer tagsüber das Licht bitte ausmacht. Auch ärgere ich mich über das im Regen liegende Spielzeug oder Decken und mahne mit den Sachen sorgsam umzugehen, weil es ja auch Geld kostet und der Regen das schneller kaputt macht.
    Ich bestelle für die Kinder auch gebrauchte Klamotten, z.B. bei ubup.com oder remixshop.com, auch für mich. Sonst versuche ich nachhaltigere Kleidung zu kaufen.
    Beim Einkaufen habe ich immer Gemüsenetze mit, muss dann aber im Kaufland Kompromisse machen: Statt in Plastik eingepacktem Bio-Gemüse/Obst nehme ich unverpacktes, möglichst aus Deutschland (geht bei vielem Obst ja nicht).
    Gut finde ich auch die Idee Wasser aufzufangen wenn z.B. warmes Wasser haben will, das macht man Schwiegervater schon seit Jahren, dass er da das kalte auffängt.
    Brot und Brötchen backe ich jetzt immer selber, bestelle dafür 5kg Getreide-Säcke.
    Einen Unverpackt-Laden hätte ich auch sehr gerne in der Nähe, zum nächsten Fährt man ca. eine Stunde, da ist die Frage, ob es sich lohnt?
    Zur Nachhaltigkeit gehört natürlich auch „Reparieren“ statt Neu kaufen, das gelingt bei mir auch nicht immer…

    Liebe Grüße
    Sharon

    P.S. Auf Instagram „naturlandkind“ beschäftigt sich mit dem Thema

  2. Andrea on 15. Juli 2019 at 09:30 geschrieben

    Hallo,
    auch wir versuchen Stück für Stück nachhaltiger zu sein, das sind meine Favoriten:
    – Spültücher aus alten Baumwollhandtüchern schneiden, einmal umsäumen, fertig. Wenn die Tücher zu dünn werden, werden zwei aufeinander genäht. Geht auch wunderbar als Putzlappen
    – Badreiniger oder Glasreiniger selbst machen – Rezepte gibt’s im Internet
    – sämtliche Kurzstrecken (unter 3km) mit dem Fahrrad fahren, auch bei Regen (wir werden erstaunlich selten nass!) – so hab ich letztes Jahr 1400km mit dem Auto gespart…

    Liebe Grüße,
    Andrea

  3. Rabea on 15. Juli 2019 at 11:04 geschrieben

    Hallo Claudi,
    ich miete ab und zu auch einige Kleidungsstücke über tchibo-share, die eine Kooperation mit kilenda eingegangen sind. Das finde ich eine sehr gute Sache.
    Bei mir kommt die Nachhaltigkeit meistens in Phasen, daher ist es super, immer wieder erinnert zu werden. Euch einen schönen Urlaub. Liebe Grüße Rabea

  4. PE on 15. Juli 2019 at 11:40 geschrieben

    Wir fliegen auch so gut wie nie. Allerdings finden es manche großen Firmen immer noch normal,geschäftliche Kurzstrecken mit dem Flieger zu bestreiten. Mit dem Zug dauert es oft gar nicht soviel länger, ist aber teurer. Zuhause versuchen wir Wasser und Strom zu sparen,wir wohnen in einem Niedrigenergiehaus, Lebensmittel bewusst und viel Bio einzukaufen, keine hochverarbeiteten Lebensmittel. Zeitungen und Zeitschriften sammeln wir für den Kindergarten, der diese gegen Geld zum Wertstoffhändler bringt. Ebenso versuchen wir nicht jedem Modetrend nachzueifern und auch nicht dauernd neue Deko-und Einrichtungsgegenstände zu kaufen. Lieber schöne alte Stücke aufarbeiten oder auf gute qualitativ hochwertigere Klassiker zu sparen, die dann langlebig und haltbar sind.Spüllappen werden bei uns bei 60°C gewaschen, ich benutze keine Abschminkfeuchttücher.Wir nehmen unser Essen von zu Hause in den seit Jahren vorhandenen Tupperdosen mit und haben von uns befüllte Trinkflaschen dabei. Meinen Kaffee trinke ich immer zu Hause, nie „to go“, weil ich das seltsam finde und ihn lieber genieße als schnell unterwegs nebenbei zu trinken. Raststätten oder Imbisse waren nie unser Ding, weil ein paar Allergien dies sowieso unmöglich machten. So manche Autofahrt würde ich in Zukunft gerne noch einsparen.;)

  5. Kathi on 15. Juli 2019 at 20:41 geschrieben

    Stromanbieter wechseln zu wirklich nachhhaltigen Strom. Der Kohleabbau und die Kohlekraftwerke produzieren unglaublich viel CO2
    Viele Grüße und weiter so! Jeder Schritt zählt!

  6. Hannah on 15. Juli 2019 at 20:44 geschrieben

    Endlich seid ihr auf dem Weg! Ich hab so mit euch mitgelitten!!! Habt eine wunderbare Reise!!!
    Vielen Dank für deine nachhaltigen Gedanken heute abend.
    Ich hab vor 3 Monaten eine radikal Entscheidung getroffen – so gut es geht (ganz) auf Plastik zu verzichten.
    Damit man aber Freude hat und sich nicht allzusehr eingeschränkt fühlt, fand ich den kreativen Aspekt dahinter total verlockend:
    – Abschminkpads aus wunderschönen Soffresten nähen
    – Servietten zum Kindermünder abschmieren nähen (natürlich auch aus schönen Resten)
    – Seifen und Spüli selber machen und in schönen Gläsern statt in Plastikflaschen aufbewahren
    – feste Haar- und Duschseife von sauberkunst – wir haben mittlerweile für uns 4 nur ein Shampoo und eine Körpderseife – sauberes, leeres Bad, juheisassa!
    – nostalgische Stofftaschentücher in der Handtasche

    Das fand ich alles sehr einfach umzusetzen und war dann gleich auf dem kreativen Overflow!

    Sei lieb gegrüßt und genießt bella Italia!

    Hannah

  7. Julia Rischke on 15. Juli 2019 at 20:47 geschrieben

    Hallo, ich finde das Thema auch super wichtig. In dem Buch „5 Hausmittel ersetzen eine Drogerie“ wird erklärt, wie man mit Natron, Essig, Zitronensäure, Soda und Gallseife im Handumdrehen tolle Helfer für den Haushalt (z.B. Geschirrspülmittel, das eben nicht nach Chemie riecht). Mit Hilfe dieser wenigen Mitteln braucht man keine chemischen Putzmittel mehr zu kaufen. Macht Spaß und funktioniert super!

  8. Julia on 15. Juli 2019 at 20:51 geschrieben

    Der beste Tipp überhaupt: „ecosia“ zum Surfen im Internet nutzen (anstatt Google). Denn durch deine Internetsuche werden Bäume gepflanzt. Es ist so toll, dass man nebenbei was Gutes tun kann. Bisher wurden 61 Millionen Bäume gepflanzt!

    Ansonsten: ich fliege wenig und versuche Teilstrecken im Urlaub mit der Bahn zu fahren. Zu Hause fahre ich nur Rad.
    Und ich spende viel für den Umweltschutz.

  9. Frederik on 15. Juli 2019 at 20:51 geschrieben

    Der beste Tipp überhaupt: „ecosia“ zum Surfen im Internet nutzen (anstatt Google). Denn durch deine Internetsuche werden Bäume gepflanzt. Es ist so toll, dass man nebenbei was Gutes tun kann. Bisher wurden 61 Millionen Bäume gepflanzt!

    Ansonsten: ich fliege wenig und versuche Teilstrecken im Urlaub mit der Bahn zu fahren. Zu Hause fahre ich nur Rad.
    Und ich spende viel für den Umweltschutz.

  10. Anika on 15. Juli 2019 at 20:56 geschrieben

    Ich denke auch, lieber im „Kleinen“ anfangen, als gar nicht. Wir fahren bis auf wenige Ausnahmen im Jahr unseren täglichen Arbeitsweg (14 km/Strecke) mit dem Rad, die Kinder entsprechend in die Schule bzw. in die Kita. Ich versuche viel auf dem Markt zu kaufen. An die Wurst-/Käsetheke nehme ich eigene Dosen mit und für Brot/Brötchen habe ich einen eigenen Beutel genäht. Kleidungsstücke nehmen wir für die Kinder gerne Second Hand und geben gute Teile entsprechend weiter. Strom und Wasser sparen bringen wir den Kindern auch näher. Liebe Grüße, Anika

  11. Mimi on 15. Juli 2019 at 21:19 geschrieben

    Toller Artikel und toll, wie viele kleine Schritte ihr zu sechst macht, die zusammen eben doch was ausmachen! Wir sind fünf und fahren im Alltag fast alles mit dem Rad, haben aber auch Glück dass das mit den Jobs und Kinderbetreuungseinrichtungen so geht. Haben keinen Trockner,kaufen zumindest bzum Teil im Unverpackt laden, essen kaum Wurst und Fleisch und wenn regional und Bio.klamotten für die Kinder sind wenig und wenn, dann gebraucht gekauft solang sie eben noch nicht wert auf Marken oder so legen.bei jeder Anschaffung, egal ob Möbel, Klamotten, anderer Kram überlegen wir echt gut, ob wir das wirklich kaufen wollen, ob wir es brauchen oder nicht. Ganz viel braucht man halt doch nicht sondern will es nur.was wir noch angehen wollen jetzt ist zb Finanzen auf faire und nachhaltige Institute umzustellen, aber da braucht man Zeit um sich zu informieren. Allgemein glaube ich dass es mega oft an der Zeit hängt und an der Energie. Man braucht Zeit, um sich zu informieren, Energie um Routine und Gewohnheiten zu ändern und das haben viele heutzutage nicht. Ich habe Mal nen Artikel gelesen mit der These drin, dass viel mehr Leute viel nachhaltiger Leben und weniger konsumieren würden, wenn sie nicht im Job und drumrum so viel Stress hätten, wenn sie früher Feierabend hätten und weniger arbeiten würden. Das glaube ich auch, inzwischen. Aber ich glaube auch, dass und die einfache Regel generell weniger zu konsumieren immer gut in Sache n Nachhaltigkeit ist. Und jeder kleine Schritt zählt! Viele Grüße und schönen Urlaub! Macht doch halt am Bodensee, da ist es auch schön…

  12. Anna on 16. Juli 2019 at 20:25 geschrieben

    Stoffwindeln waren mein bis jetzt größter Beitrag zur Vermeidung von Müll und zum Thema Nachhaltigkeit. Bis es schlichtweg nicht mehr ging, weil das Kind nach über einem Jahr begonnen hat, allergisch auf die Windeln zu reagieren. Jetzt erwarte ich ein zweites Kind und bin fest entschlossen, es genau so zu machen.

  13. Christina on 17. Juli 2019 at 00:58 geschrieben

    Puh, heute musste ich an dich denken!
    Auto gepackt, alles bereit – da kotzt einer…und nochmal… und nochmal…
    Argh!
    Naja. Ihr seid unterwegs! Juhu! Ich hoffe auf eine baldige Abfahrt hier.
    Die einfachsten Tipps in Sachen Nachhaltigkeit im Alltag waren für mich:
    Ökostrom
    Haarseife
    Handseife
    Brotbeutel
    Dose für den Käseeinkauf mitnehmen
    Keine Wurst mehr aufs Brot, Fleisch nur vom Ökobauern in der Nähe
    Abschminkpads aus Stoff,
    Slipeinlagen aus Stoff
    Fahrradfahren mit dem E-Bike (bis 3 km IMMER!, wie oben schon beschrieben, es regnet echt selten wirklich stark! )
    das große Auto abschaffen und für lange Fahrten ein größeres leihen (es gibt noch ein kleines Auto für den „Alltag“ – das steht aber meist)
    Waschen mit Waschpulver von Frosch (Pappkarton)
    Spülmaschinenpulver statt (überdosierter) Tabs
    Außerdem leben wir in einem Sonnenhaus, das verbraucht zum Heizen kein Öl/Gas/Strom juhu

    Vieles gelingt mir nur schwer, z.B. Kekse backen statt kaufen, vorausschauend planen um doch mal größere Mengen im Unverpacktladen kaufen zu können, schnell genug sein, wenn die Ware aus Gewohnheit in drölfzig Sachen verpackt wird…
    Aber wir üben ja alle noch und bald klappt es!,!

    Einen schönen Urlaub euch!!

    • mimi on 17. Juli 2019 at 12:46 geschrieben

      Ich habe eine Frage zu den Slipeinlagen: Wieviele hast du und ist das mit dem waschen nicht auch suboptimal? Also ich liebäugele auch damit, aber ich kann schwer einschätzen wieviele ich von den Stoffdingern brauche. Trägst du immer eine oder nur während der Regel? Entschuldige die vielen persönlichen Fragen, wenn ich hier schonmal eine Frau treffe, die die Stoffsachen nutzt, dachte ich ich frage einfach mal… Viele Grüße
      Mimi

      • Christina on 18. Juli 2019 at 23:58 geschrieben

        Hi!
        Ich habe 9 von den Stoffeinlagen (selbst genäht nach dem Schnittmuster von kulmine, die halten gut finde ich), nutze sie aber „nur“ als zusätzliche Sicherheit zum Tampon, zu dem ich leider an den stärkeren Tagen noch keine Alternative gefunden habe. Die Menstasse reicht da nicht. Geht nur an schwächeren Tagen.
        Ich weiß nicht, wie das mit der Ökobilanz beim Waschen ist. Bei Stoffwindeln scheiden sich da ja auch die Geister 😉
        Aber ich mag das Gefühl ohne Plastik im
        Schritt unterwegs zu sein und stecke die Einlagen mit in die Wäsche, die ich ohnehin habe.
        Was ich erst heute entdeckt habe und spannend finde sind Menstruationshöschen. Hier ein Erfahrungsbericht: https://www.pechundschwefel.eu/klartext-was-ist-menstruationsunterwaesche/
        Ich hoffe das ist ok Claudia?!
        Viele liebe Grüße

  14. Jeannette Forster on 17. Juli 2019 at 11:22 geschrieben

    Liebe Claudia

    Danke fürs Erinnern an die Nachhaltigkeit. War mir dessen gar nicht bewusst, dass Wäsche im Freien zu trocknen Nachhaltig ist. Meine Mama machte das schon so und ich nun auch, funktioniert sogar wenn es gefroren ist im Winter = Gefriergetrocknet erübrigt das Bügeln, denn die Wäsche ist wie ein Brett und kann genial gefaltet werden.
    Sind soeben zurück aus unserem Italienurlaub und ärgerte mich über die vielen Plastikverpackungen – zuhause haben wir so einen tollen Plastiksammelsack für allfällige Plastikverpackungen, wecher dann abgegeben werden kann und danach recycelt wird.
    Bei der Kosmetik haben wir Ringana für uns gefunden, eine geniale Firma aus der Steiermark, hinter welcher wir komplett stehen können.

    Wünsche euch eine schöne Italienzeit, geniesst das Dolce Vita das super feine Essen und Gelato, mindestens eins pro Tag 🙂

  15. Sabrina on 17. Juli 2019 at 21:54 geschrieben

    Liebe Claudi,
    vielen Dank für deinen Blog, den ich immer so gerne lese und du immer so wunderbare Worte findest!
    Wir haben Anfang des Jahres bei uns im Haushalt einiges umgestellt.
    Abokiste vom Biohof – der hat eine Kooperation mit einem Unverpackt Laden! Genial ist das 🙂 Nudeln, Reis und Süßes kommt km Pfandglas und kann in der Kiste wieder zurückgegeben werden
    Zahnpulver
    Festes Shampoo und Duschgel von Rosenrot
    Feste Seife im Bad
    Brotbeutel
    Einen tollen Urlaub wünsche ich euch!
    Sabrina

  16. Magdalena Brenner on 23. August 2019 at 08:34 geschrieben

    Hallo Claudi, ich wollte gerade die die Brotdose bei tchibo bestellen, aber erstens finde ich sie da nicht mehr und Dein Link geht auch nicht mehr ;-( Weißt Du zufällig, was mit den Produkten ist? Es ist echt schade, dass die nicht (mehr) bestellbar sind. Viele Grüße nach Vierlanden! Hoffe, Ihr seid gut wieder zurück gekommen.

    • Claudia on 23. August 2019 at 11:01 geschrieben

      Es gibt sie auf jeden Fall noch in den Nachhaltigkeitshäusern in vielen Supermärkten! Schau doch mal dort.
      Liebe Grüße,
      Claudi

  17. Magdalena Brenner on 24. August 2019 at 13:28 geschrieben

    Danke Claudi! Habe bei uns noch nie so ein „Nachhaltigkeitshaus“ gesehen. Dann schaue ich mal nach einer alternativen Brotdose. Schönes Wochenende!

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