Ich gebe gern Geld für Reisen und Blumen aus. Für Klamotten auch, oder für die Kinder. Seit unserer großen Ausmistaktion, fällt mir dabei allerdings Zurückhaltung leichter. Zu sehen, wie viele Dinge, die man glaubte zu brauchen, jetzt in die Tonne kommen, ist schwer zu ertragen. Stattdessen hab ich was entdeckt, was sich gerade echt unbezahlbar anfühlt…

Ich mache Dinge nur für mich. Ich backe unordentliche Plätzchen, ich decke den Tisch liebevoll, aber in blödem Licht, ich koche lecker, aber nicht fancy. Das mag für viele komplett normal klingen, für mich ist es besonders, weil ich als Content Creatorin aus allem Content machen könnte. Jahrelang hat mir das Spaß gemacht, hab ich es einfach gemacht. Jetzt fällt es mir schwerer, es geht mir nicht mehr so von der Hand, es stresst mich – und ich lasse es oft.
Ich teile immer noch gern Dinge, ich liebe meinen Job, aber mein größter Luxus ist es inzwischen, Dinge nur für mich zu machen. Das fühlt sich geradezu verrucht und unvernünftig an – genauso, wie sich Luxus anfühlen muss.





Wie toll! Feiere jeden einzelnen dieser Momente – bevor Du Dich irgendwann daran gewöhnt hast …
Und dann feiere was Anderes! 😉
Klingt nach einem sensationellen Motto.
Alles Liebe!
Liebe Claudi, danke für den Einblick in dein Influencerinnen-Dasein.
Absolut nachvollziehbar, was diese kleinen, aber feinen Änderungen, mit Luxus bei dir zu tun haben… Möge dir dieser neue Luxus gelingen und Freude machen!
Ich finde, für uns alle steckt in deinem Vorgehen dieses “Gut sorgen” drin: Leckeres Essen, der eigenen Stimmung folgen, keinen erhöhte Erwartungen an sich selbst… perfekter Luxus!
Grüße!Emily
Danke dir für dein Feedback. Ich hatte total vergessen, dass ich den Beitrag für heute getimt hatte.
Umso schöner, eure Kommentare hier zu lesen.
Ganz liebe Grüße,
Claudi
Danke, dass du uns immer wieder mal mitnimmst hinter die Kulissen des funkelnden Content Createrinnen Daseins. Das hilft, als reine Konsumentin, den Content mit weniger Neid richtig einsortieren und schätzen zu können.
… und wie schön das nun wieder (auf neue Art) zum Namen “Was für mich” passt!
Liebe Grüße
Hanna