Mama macht die Musik

Dez
17/18

Letzte Woche habe ich auf einem meiner liebsten Instagram Accounts einen Satz gelesen, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Da stand: „Denkt ihr auch manchmal abends im Bett, dass ihr die fürchterlichste Familie der Welt seid?“ Ja, hab ich gedacht. Jaaaaa! Endlich spricht es mal jemand aus…
entspannte Weihnachten
Manchmal denke ich, hätte ich keinen Blog, keinen Job, kein so großes Haus wäre alles einfacher. Manchmal denke ich, hätte ich statt der vier Jungs vier Mädchen würden hier alle immer leise durchs Haus schleichen, friedlich gemeinsam basteln und sich gegenseitig babysitten. Manchmal denke ich, andere kriegen das viel besser hin mit der Wäsche, der Ordnung, der Maniküre und der Paarzeit. Dann wache ich zum Glück am nächsten Morgen auf – und habe wieder die beste Familie der Welt.

Manchmal platze ich, weil ein Playmobilpferd auf dem Couchtisch liegt. Was natürlich Blödsinn ist. In Wirklichkeit hat aber das Playmobilpferd bloß die Staumauer geöffnet, und die ganze angestaute braune Suppe aus Geschwisterstreit, neuen Flecken auf dem Sofa, nicht weggeschmissenem Adventskalenderpapier auf dem Boden, vergessenen Müslischalen, Bergen von dreckigem Geschirr, schmutziger Wäsche – zum Waschen, zum Falten, zum Weglegen; Nachmittagstaxiterminen, Kollegenfrust, übervollem Desktop stürzt raus.

Ich erkläre das dann meinen Kindern hinterher, ich hoffe sie verstehen es. Wenigstens ein bisschen. „Mama ist auch nur ein Mensch!“, erkläre ich dann. Und dann schütteln sie den Kopf und sagen: „Nein, du bist eine Mama!“ Und es klingt, als sei ich beinahe Jesus.

Ich merke, wenn ich gute Laune habe, läuft bei uns Rock´n Roll statt Requiem. Ich gebe oft den Laune-Takt vor – das ist schön, das ist eine große Verantwortung. Ich bekomme es am besten hin, wenn ich auch mir viel Gutes tue, wenn ich versuche, nicht alles perfekt machen zu wollen, wenn ich nicht bei anderen gucken, wie es (scheinbar) noch besser laufen könnte.

Warum ich das schreibe? Gerade an Weihnachten öffnet eine Kleinigkeit gern mal den Staudamm und lässt die Frustsuppe frei. Das ist okay. Das ist ganz bestimmt bei vielen so… (kommentiert doch mal kurz mit „hier auch“ in den Kommentaren, wenn ihr das auch kennt. Das beruhigt uns sicher alle).

Am nächsten Tag, meist schon ein paar Stunden später, ist es wieder okay.

PS. Hier zur Erinnerung ein Artikel von Susanne, darüber, was Weihnachten wirklich wichtig ist… (Lesen schützt vor Staudammbrüchen).

PPS. Eigentlich wollte ich heute noch einmal ein „Fünf Dinge vom Wochenende“ schreiben, aber als ich nach Bildern suchte, merkte ich, dass ich keine habe (beziehungsweise bloß private). Es war trotzdem ein wunderbares Wochenende, in dem wir inmitten unsers eigenen Chaos Berge von Kekse backten, auf dem Sofa lümmelten und einen Playmobil Reiterhof auf dem gesamten Dielenboden aufbauten. Wir besuchten ein Weihnachtsmärchen und den Weihnachtsmarkt, den wir aufgrund von kalten Füßen, heulenden Kindern und überteuerten Preisen ganz schnell wieder verließen und stattdessen Kakao auf dem Sofa tranken, mit Sahne und „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ auf dem Laptop.

Denkt an eure Kinder und an eure Familie, aber auch ganz viel an euch, seid milde mit euch, denn „Mama macht die Musik“,

57 Kommentar zu “Mama macht die Musik

  1. Cathleen on 17. Dezember 2018 at 12:00 geschrieben

    Liebe Claudi, ich heb‘ ganz schnell meine Flosse hoch. Hier bricht die Welle über mich herein, wenn der Schlafmangel am größten ist und ich erkläre das auch wie Du. Ich fühl mich dann kurz schlecht, habe aber gelernt, mir das schnell zu verzeihen, weil man viel leistet als Kapitän, der die Richtung und Stimmung lenkt. Wir sitzen alle in einem Boot 🙂

    Alles Liebe, Cathleen

  2. Ulrike on 17. Dezember 2018 at 12:11 geschrieben

    Hier auch ✨ Danke für diesen Beitrag! 🙏🏼

  3. Ilka on 17. Dezember 2018 at 12:12 geschrieben

    Liebe Claudia,
    gwrade jetzt wäre da wieder so ein Moment, in dem der Staudamm brechen könnte. Aber GsD ist gerade niemand zuhause. Und das ist aber eigentlich auch der Grund, denn wieder föitze ich an meinem freiuen Tag durchs Haus, räume den Familiendreck auf und fühle mich mit all der Verantwortung für Job, Haushalt und der Familie alleingelassen und überfordert. Und da hilft gerade jegliches „hätte, würde, könnte“ nichts, nur Augen zu und durch – und Deine hilfreichen Worte, die mir einmal mehr sagen: Du bist nicht allein. Danke, Ilka

  4. Hier auch ❤️ Mit ganz vielen Selbstvorwürfen hinterher sobald die braune Suppe ihre Wogen wieder geglättet hat. Das gehört dann wohl in die Sparte sei milde zu dir selbst. Danke vielmals für so einen ehrlichen Beitrag 💕

  5. Linda Apel on 17. Dezember 2018 at 12:28 geschrieben

    Hallo du Liebe,

    Irgendwie kenne ich das Gefühl. Tatsächlich heißen wir in der Nachbarschaft Familie Sonnenschein. Wenn ich dann durchs Haus schnaufend und schimpfend laufe, weil keiner seine Wäsche wegräumt,ich beim Betten machen wieder in Lego getreten bin, obwohl ich schon gesagt hatte, dass es weggeräumt werden sollte… Oder ich abends auf dem Sofa sitze und dann selbst für mich reflektiere, ich hätte ruhiger und besonnener handeln können…dann denke ich das wir den Namen gar nicht verdient haben. Oder stelle ich uns falsch dar? Und dann beruhigt mich mein Mann und sagt, dass wir einfach gaaaaanz normal sind. Und das es manchmal wirklich sehr anstrengend mit einer Buben Bande sein kann. Schön anstrengend.

    Liebe Grüße Linda

  6. Jasmin on 17. Dezember 2018 at 12:32 geschrieben

    Hier auch. Und wirklich auch gerade viel mehr vor Weihnachten. Da will ich meistens noch ganz viel schaffen. Hier noch aufräumen. Da plötzlich noch die Ablage machen, die sowie schon das ganze Jahr über rum liegt. Schnell noch die Kinderzimmer ordentlich aufräumen. Spielsachen aussortieren. Fenster putzen, vom Grossen den Geburtstag planen (er hat am 26ten). Also doppelt Geschenke aussuchen. Wohmzimmer einigermassen vorzeigbar machen, Geschenke verpacken. Kekse backen, Geschenke für die Grosseltern basteln. Und vor lauter planen vergesse ich dann meistens einfach nur die Adventszeit zu geniessen und vorallem meine Kinder. Abends im Bett denke ich dann, bohhh war das wieder chaotisch heute. Aber eigentlich liegt das alles nur an mir.Weil ich einfach zu viel machen will. Und wenn ich den Tag ganz entspannt angehe, läufts auch mit den Jungs viel besser. Also Kopf hoch. Ich glaub das ist überall das Gleiche….

  7. Isabelle on 17. Dezember 2018 at 12:38 geschrieben

    Hier auch!

  8. Maria on 17. Dezember 2018 at 13:00 geschrieben

    Hallo Claudi,
    dein Artikel ist Balsam für die Seele – danke !!!
    Öhren nein – ob vier Jungs oder wie bei uns drei Mädels – hier schleicht keiner durchs Haus und spielt leider brav Vater Mutter Kind 🙂
    Das neuste hier ist um den Tisch zu rennen , egal ob die mini Maus im Weg ist oder nicht…
    Aber wie sagt man so schön : pack schlägt sich, pack verträgt sich… Heidewitzka fließen hier viele Tränen und sie sind nie wieder Schwestern. Aber was zählt : am Ende des Tages, während ich die Mini Maus (15 Monate ) ins Bett bringe, haben Midi (4) und Maxi Maus (6 1/2) ihre schönste und liebste spielphase des Tages und man könnte eine stecknadel fallen lassen. Und mit dem letzten Erlebnis gehen sie ins Bett.
    Und jaaaa: wir Mamis geben (leider) oft den Launenfaktor vor… seit dem wir pünktlich los müssen (zur Schule ) ist jeder Morgen Stress pur und die Wochenenden und Ferien noch geschätzter als so schon.
    Habt eine tolle weihnachtszeit!!

  9. Agnes Panjas on 17. Dezember 2018 at 13:19 geschrieben

    hier auch 🙂 Du schreibst so schön und dass mit den 2 Mädchen statt 2 Jungs-Gedanken kenn ich auch!

  10. Andrea on 17. Dezember 2018 at 13:20 geschrieben

    Hier auch. Danke, für diese tollen Zeilen!

  11. Susanne on 17. Dezember 2018 at 13:31 geschrieben

    Hier auch!

  12. Carmen on 17. Dezember 2018 at 13:42 geschrieben

    Hier auch. Aber sowas von.

  13. Anne on 17. Dezember 2018 at 14:00 geschrieben

    Hier auch. Mama rastet gelegentlich aus.
    Advent heißt hier gerade: Kindergeburstag am 12.Dez absolviert, Schwiegermutters 60. Geburtstag am 14.Dez, der Umzug ins neue Haus folgt am 22.Dez (Schnapsidee!!! – aber es ist nie weniger los. Nie.), eine unkorrigierten Oberstufen-Deutsch-Klausur liegt rum, und dann ist da noch ein schwerkranker Uropa. Achja. Magen-Darm-Grippe bei der Hälfte der Familie… wie konnte ich das vergessen. Grade hilft nur viel Kaffee. Und gelegentlich ein Youtube-Kinder-Video zu viel. Whatever gets you through the day. 🙂
    Und doch: Wenn am Ende des Tages die ganze Familie im Bett zusammen kuschelt, möchte ich nicht tauschen.

  14. Katja on 17. Dezember 2018 at 14:01 geschrieben

    Danke für diesen tollen Text und den Einblick in deine Selbstzweifel und Gedanken. Ich habe „nur“ zwei Söhne, aber die Gedanken sind die gleichen. Die Wäscheberge werden nie kleiner, die gesagten Sätze sind immer die gleichen und trotzdem ändert sich in der Regel nichts Wesentliches…
    Leider bekommt man bei den „Insta-Mamas“ häufig den Eindruck, in anderen Familien laufe alles perfekt und man fühlt sich selbst noch schlechter. Also vielen Dank aus tiefstem Herzen, dass du uns auch immer wieder an den Schattenseiten des Familienlebens teilhaben lässt und uns zeigst, dass es im Prinzip überall das gleiche ist.

  15. Giusi on 17. Dezember 2018 at 14:09 geschrieben

    Schade dass ich nur zwei Hände zum hochheben habe… manchmal denke ich nur: wie schaffen es andere? Es sieht immer alles so perfekt aus! Und genau das ist es: es sieht nur so aus und ob es tatsächlich so ist wird keiner verraten…. am Ende eines Tages bin ich froh wenn alle heil und ohne blessuren in ihren Betten liegen nachdem sie sich untereinander schon beinahe zuerfleischt haben oder über den eigenen Wäschekorb oder Legoberg gestolpert sind… trotzdem bin ich froh dass wir so sind wie wir sind…. Danke für deinen Beitrag…. er geht runter wie Butter…

  16. Nicole on 17. Dezember 2018 at 14:19 geschrieben

    „Hier auch!“ Grade gestern Abend erst an die gleichen Worte gedacht… Wie entspannt andere Eltern sind, wenn die Kinder das Leben zum Spielplatz machen, auch wenn es grade nicht passt… Anstatt artig in der Reihe zum Theater zu stehen, gemütlich auf dem Weihnachtsmarkt zu schlendern & rasten.. Dann fühle ich mich wie eine „Meckermama“, die ich nicht sein will. Heute sehe ich es wieder mit anderen Augen und es beruhigt mich Texte, wie diese zu lesen 🙂
    Lg
    Nicole

  17. Marleen on 17. Dezember 2018 at 14:33 geschrieben

    Hier auch 😂 – es ist wieder so ein toller Artikel von Dir. Vielen Dank dafür.
    Liebste grüße

  18. Nela on 17. Dezember 2018 at 14:36 geschrieben

    Hier auch. Danke. Wie gut, dass wir diese realität aussprechen können uns getrost darauf vertrauen dürfen, dass unser menschsein keinen schaden an den kindern anrichtet, sondern ihnen viel mehr zeigt, dass wir alle fehler machen und auf gegenseitige gnade und vergebung angewiesen sind. Das macht hoffentlich die herzen warm und weit. Schöne weihnachtszeit!

  19. Julia on 17. Dezember 2018 at 14:50 geschrieben

    Danke, ja hier auch. Am schlimmsten finde ich es diese riesige Verantwortung für die Laune aller zu tragen, weil mir leider nicht die ganze Zeit die Sonne aus dem Gesicht strahlt…
    Aber jeden Tag das Beste geben, mehr geht einfach nicht 🙂 Lg Julia

  20. Britta on 17. Dezember 2018 at 14:50 geschrieben

    Oh ja…HIER AUCH! 😍 Schwer immer allen und allem gerecht zu werden…Stecke grad in so einer Krise und da tut es gut zu wissen, dass man nicht alleine ist mit diesen Gedanken! Danke!!!

  21. Alexandra on 17. Dezember 2018 at 15:03 geschrieben

    Öhm, ich bin Mama von 5 Töchtern…komm vorbei. Hier ist es weder leise, noch aufgeräumt, noch Friede, Freude, Eierkuchen 😂

    LG Alexandra

  22. Tini on 17. Dezember 2018 at 15:17 geschrieben

    Hier auch! Aber es wird besser…meine Jung (10 und 12) sind immer noch voller Energie und Bewegungsdrang, aber es wird anders. Was habe ich früher die Mädelsmamas beneidet. Malen,basteln und das alles viiiel ruhiger als bei uns. Aber nun sind die Mädels in der Pubertät und das ist kein Spass.

  23. Melanie on 17. Dezember 2018 at 15:41 geschrieben

    Hier auch!!! 💥🌲

  24. Lena on 17. Dezember 2018 at 15:50 geschrieben

    Hier auch! Danke für deinen Text! Er beruhigt mich sehr.

  25. Brina on 17. Dezember 2018 at 15:54 geschrieben

    Hallo Claudi,
    deine Zeilen kommen gerade richtig!!! Lieben Dank dafür 🙂
    „Hier auch“ 🙈

    Viele Grüße
    Brina

  26. Sonja on 17. Dezember 2018 at 16:51 geschrieben

    Danke für den Artikel! Hier auch 🙋

  27. Peggy on 17. Dezember 2018 at 17:03 geschrieben

    Hier auch!!! Obwohl nur zwei Jungs … vielleicht dafür schwächere Nerven?? 🙈

  28. Jenny Fee on 17. Dezember 2018 at 17:20 geschrieben

    Hier auch. Aber manchmal muss eben auch bei uns Mamas mal alles raus.

  29. Jes on 17. Dezember 2018 at 17:43 geschrieben

    Hier auch so oft. Ich habe zwei wilder Jungs, die den ganzen Tag streiten. Es zehrt so an den Nerven…
    Aber wenn der Kleine mich dann abends an sich drückt und mir ins Ohr flüstert, ich hab dich lieb Mama, auch wenn du mich anschreist. Ja dann schäme ich mich und will meine Familie niemals eintauschen!

  30. Desiree on 17. Dezember 2018 at 17:52 geschrieben

    Danke, hier als ziemlich frische 4-fach Jungsmami genau gleich.. 😅 Danke für den Beitrag 💜

  31. Anna on 17. Dezember 2018 at 18:52 geschrieben

    Hier aber sowas von auch!

  32. Corinna on 17. Dezember 2018 at 19:57 geschrieben

    Hier auch🌟

  33. Marina on 17. Dezember 2018 at 20:06 geschrieben

    Hier auch

  34. Maike on 17. Dezember 2018 at 20:44 geschrieben

    Hier auch!

  35. Emma on 17. Dezember 2018 at 21:08 geschrieben

    Hier auch… Hier auch 🙂

  36. Yvonne on 17. Dezember 2018 at 21:11 geschrieben

    Hier auch. Aber sowas von!
    Wie oft wünsche ich mir, gelassener reagieren zu können, eine faire Mama zu sein, die jedem ihrer Kinder gerecht wird … und dem Mann … und dem Haushalt … und dem Beruf … und sich selbst? Zack, schon wieder in die Falle getappt und sich selbst zuletzt genannt! Manchmal sammelt sich einfach zu viel an und da nützt es auch nichts, wenn man theoretisch weiß, wie es besser machen könnte. Dann kocht sie über, die Suppe! Danke für deine/eure Ehrlichkeit! Ich glaube wirklich, wenn man authentisch erzieht, verzeihen einem die Kinder auch mal die eine oder andere übertriebene Reaktion. Wenn man sich als Mama oder Papa auch ehrlich entschuldigen kann, lebt man doch vor, was man selbst von den Kindern erwartet. Und mab muss sich auch selbst verzeihen können. Meist fährt man wohl mit 80 % besser, als wenn man krampfhaft der Perfektion nachjagt. (Mein Mantra für die Feiertage: 80 %, 80 %, …
    Ich hoffe, dass wir die freien Tage um Weihnachten keinen Lagerkoller kriegen, sondern die Zeit sinnvoll und ruhig verbringen können. Heute haben sich die beiden größeren Kinder ganz offiziell gewünscht, an Weihnachten ganz viele Spiele zu spielen. Gemeinsam. Geht klar! Der Plan steht.

  37. Susi on 17. Dezember 2018 at 21:31 geschrieben

    Hallo claudi…. hier auch … habe auch drei Jungs 7/6/4 und jetzt noch eine Babymaus ( 4 Monate ) … es vergeht kein Tag an dem es hier nicht drunter und drüber geht…oft fühle ich mich wie im irrenhaus 🤭 ich danke dir für deinen ehrlichen Text … nicht nur immer alles schön zu reden wie es viele einfach machen … herzlichen Dank 😊

  38. Hier auch!!!!! Kann dir gerne meine zwei Mädchen ausleihen: die schleichen NIE leise durchs Haus, Basteln artet in Ringen aus und am besten trennt man sie gleich 😜

    Aber ich versuche hier gerade das Familienmantra zu etablieren: Denke nicht zu oft an das, was Dir fehlt, sondern an das, was du hast…

    • Tanja on 21. Dezember 2018 at 09:04 geschrieben

      Hallo Claudia,

      ich kann mich Manu hier nur anschließen, meine Mädls sind weder leise noch immer friedlich am basteln…manchmal denk ich, ich hab 4 Jungs ;))

  39. Tanja on 17. Dezember 2018 at 22:08 geschrieben

    Danke liebe Claudi für diesen ehrlichen Beitrag, der heute genau richtig kam. Heute war einer „dieser“ Tage … morgen wird alles besser 🙂

  40. Krisi on 17. Dezember 2018 at 22:11 geschrieben

    Hier auch!! Danke Claudia genauso ist es bei uns auch. Irgendwie beruhigend dein Text und die vielen Kommentare lassen mich jetzt friedlich schlafen gehen. Wir sitzen alle im selben Boot!

  41. Emma on 17. Dezember 2018 at 22:48 geschrieben

    Hier auch!!!! OMG…ich erkenne mich so wieder. Zu wissen ich bin nicht alleine hat auch was beruhigendes. Unsere beiden sind 3 (Mädchen) und 5 (Junge). Von zuckersüß bis ALARM ist alles drin. Und manchmal möchte ich aus Verzweiflung heulen weil mir alles zu viel wird. Aber Mamas müssen stark sein…Tschakka. Aber im Bett unter der Decke ein Tränchen verdrücken ist völlig o.k.. :)))
    Am nächsten Morgen von meinen beiden Fraggles ehrlich umarmt werden. War was? 😉
    That’s Life!

  42. Anna Goßmann on 17. Dezember 2018 at 23:32 geschrieben

    Hier auch- aber so was von!

  43. Steffi on 18. Dezember 2018 at 04:57 geschrieben

    Wir vernaschen hier am liebsten jedes Jahr unser selbst gebackenes Lebkuchenhaus. Der Teig wird ein Tag vorher vorbereitet und dann am nächsten Tag gebacken, gebaut und verziert. So steht es vom 1. bis 4. Adent da & dann wird es bis Weihnachten vernascht. Hmm.

  44. Katharina on 18. Dezember 2018 at 07:18 geschrieben

    Hier auch! Das wilde Leben mit den Buben!
    Vielen Dank für diesen ehrlichen und schönen Artikel!

  45. Katrin on 18. Dezember 2018 at 09:42 geschrieben

    Claudia, du Gute.

    Danke für deinen ehrlichen Worte. Auch ich kenne das von dir Beschriebende so gut und habe für mich selbst immer wieder den Gedanken, dass meine eigene Befindlichkeit einen enormen Einfluss auf die Bande hier hat. Es ist ein Grund mehr, gut auf sich zu achten, weil wir das einfach besser können als die kleinen Mäuse. Den Blick auf das zu richten, was Gutes da ist und nicht mürbe zu werden wegen der Dinge die (vermeintlich) fehlen oder woanders so viel besser, leichter, fluffiger erscheinen. Das macht bei mir sehr viel aus. Ich wünsche euch allen maximal entspannte und schöne Weihnachtsmomente, trotz um den Tisch renndender, lauter Kinder und LegoSteinen unter den Füßen!

    Liebe Grüße, Katrin.

    • Katrin on 18. Dezember 2018 at 09:50 geschrieben

      Und direkt zwei Tipp-Fehler in der ersten Zeile!!! Weil ich mal wieder in Eile bin. Der Große ist krank und will mit mir spielen, weil er sich soooooo langweilt. Ich übe mal wieder, das aus zu halten, bin aber innerlich doch unruhig. Auch ein schönes Feld, um auf sich zu achten und sich zu sagen, dass es bei anderen vielleicht, wahrscheinlich, sicherlich ähnlich ist. In diesem Sinne Tommelwirbel von der musizierenden Katrin, egal mit wie vielen Schreibfehlern!

  46. Sara on 18. Dezember 2018 at 13:14 geschrieben

    Ich auch!!!!!!

  47. Katrin on 18. Dezember 2018 at 13:22 geschrieben

    Hallo Claudi,
    ich kann deinen Beitrag so gar nicht nachvollziehen – bei uns ist immer alles eitel Sonnenschein und ich habe ein 24-Stunden-Dauergrinsen, welches mir meine drei Rabauken schon nach dem Aufstehen ins Gesicht zaubern!

    So und jetzt nochmal in ehrlich: hier auch!

    Manchmal ist es zum Verrücktwerden, zum Haare raufen, zum aus-der-Haut-fahren, zum Davonlaufen, zum Mäusemelken, zum Heulen und zum Verzweifeln. Nicht selten auch alles gleichzeitig.

    Deswegen denke ich öfter: Manchmal könnte man die Kinder fressen und am nächsten Tag ärgert man sich, dass man es nicht getan hat.

    Nichtsdestrotz würde man sie natürlich nicht hergeben und liebt sie von Herzen. Mir hilft es übrigens, wenn ich allein zum Sport gehen oder mal ne Runde nähen kann, danach fühl ich mich wie ein neuer Mensch und habe wieder mehr Geduld, Nähen ist mein Yoga :).

    Liebe Grüße,
    Katrin

  48. Maria on 18. Dezember 2018 at 15:12 geschrieben

    Hallo Claudia,
    danke für die tollen Worte! Hier geht’s auch oft so.
    Liebe Grüße
    Maria

  49. Andrea on 18. Dezember 2018 at 16:40 geschrieben

    Hier auch! 🙈

  50. Eva on 18. Dezember 2018 at 17:23 geschrieben

    Liebe Claudia,
    hier auch! Gerade eben! Wo denn nicht?

    Ich wünsche gerade deshalb allen fröhliche Weihnachten! ⭐️

    Liebe Grüße, Eva

  51. Christiane on 18. Dezember 2018 at 18:45 geschrieben

    Jipp. Hier auch.
    Am nächsten Tag denk ich mir dann oft: Was war denn eigentlich wieder los? Was war der Auslöser für den großen Katzenjammer?
    Zum Glück gibt es sie auch, die wirklich tollen Tage, und ich hoffe hoffe hoffe, dass die Kinder es jeden Tag aufs Neue wieder mit mir versuchen, egal was am Tag zuvor vielleicht doof gelaufen ist.
    Liebe Grüße und wunderbare Weihnachten 🙂
    Christiane

  52. Danica Erdmann on 19. Dezember 2018 at 15:23 geschrieben

    Hallo Claudi,
    hier auch! Und oft bekommt meine Staudammbrüche dann auch noch mein Mann ab, der musste gerade heute morgen wieder eine “braune Welle“ ertragen.
    Zum Glück kennt er mich und liebt er mich trotzdem ;-). Lg Danica

  53. Anne on 19. Dezember 2018 at 17:48 geschrieben

    Hier auch, gerade heute. Ich hab dummerweise auch noch am Freitag Geburtstag und verliere etwas die Nerven, weil einfach Nix so läuft, wie ich es mir vorgestellt habe. Also, es gehört wohl dazu…

  54. Andrea on 20. Dezember 2018 at 00:18 geschrieben

    Ach tut es gut das zu lesen. Man fühlt sich im Alleinkampf gegen den Rest oft verloren und meint man ist der einzige aufdieser Welt. Schön zu wissen, dass man Leidensgenossen hat und danke, dass du‘s teilst ✨

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