Die absoluten Lieblingsbücher meiner Jungs haben keinen Text. Es sind nämlich: unsere Fotobücher. Seit Jahren mache ich für jedes Jahr ein Buch – und die Jungs (und ich und André und alle unsere Freunde) lieben es daran zu blättern. Zwischen Weihnachten und Neujahr war bei mir immer traditionell Fotobuchzeit. War? Okay, ich gebe es zu, in letzter Zeit hinkte ich hinterher…

Genau gesagt gab es für die letzten zwei Jahre kein Buch. Und für unsere ganzen schönen Sommerreisen auch nicht. Das fand ich irre blöd. Aber den Gedanken ans Fotobücher anfangen fand ich noch blöder. Bis ich die wunderschönen neuen Fotobücher im Magazinstil von Rosemood entdeckt habe. Die waren mein Startknopf.

Ja, so viele Fotobücher zu machen kostet Zeit (und Geld) und Nerven. Aber hinterher freut man sich so sehr. Denn mal ehrlich; auf dem Handy oder dem Laptop schaut die Bilder doch ohnehin keiner mehr an. Ich freue mich also, beobachte lächelnd meine Kinder dabei, wie sie überlegen, wer von ihnen wohl dieses zarte, blonde Kleinkind in Latzhose ist, und verrate euch fix ein paar Fotobuchtipps.

Gleich machen. Nach dem Urlaub hinsetzen, Bilder einladen, eventuelle bearbeiten – und sofort im Fotoprogramm hochladen. Zu spät? Ihr hängt ungefähr fünf Jahre hinterher? Okay, dann wird es ein kleiner Teilzeitjob…
Dennoch der wichtigste Tipp: einfach anfangen. Ist wie beim Jogggen, wenn man erst mal drei mal war, ist es gar nicht mehr so schlimm. Im Gegenteil, macht sogar Spaß. Weil man endlich an etwas dran ist, was man schon ewig machen wollte. Ich habe mir meinen Fotobuch-Rückstand in meiner Blogpause im Januar vorgenommen und immer mal wieder etwas gemacht (neben vielen anderen Organisations-Dingen). Wenn ihr nicht ganz so viele Buch-Pläne habt, reicht vielleicht auch ein langes Wochenende.
Erstmal organisieren. Das hat bei mir am längsten gedauert. Alle Fotos sichten, viele, viele, viele löschen und in drei Fotobuchordner sortieren (bei mir in Jahresanfang, Jahresmitte, Jahresende). Ich ordne unsere Jahrbücher chronologisch, so fällt es mir viel leichter, sie hinterher einzusortieren.
Portionsweise. Bei mehr als 50 bis 80 Fotos die Fotos nicht auf einmal hochladen, sondern in kleinen Portionen. Dabei kann man wunderbar kochen oder in einem Magazin blättern.. (seht ihr, alles gar nicht so schlimm). Ich habe für beide Jahrbücher übrigens über 1000 Fotos hochgeladen…
In Verbindung bleiben: Unbedingt auf ein gutes Wlan achten und die Rosemood-Seite am besten in Chrome hochladen. Nichts ist ärgerlicher, als auf „Hochladen“ zu klicken – und dann ist die Internetverbindung nicht gut genug und alles hängt.
Nicht durchdrehen: Man gewöhnt sich ganz schnell ans Layout und kann aus dem Fotoarchiv die Bilder dann einfach ins gewünschte Layout ziehen.
Super praktisch: Es lassen sich ganz leicht weitere Seite integrieren (am Ende oder auch zwischendrin). Bei anderen Anbietern habe ich oft Seiten frei gelassen, weil ich dachte, dass ich vielleicht noch ein paar Oster- oder Sommerferienbilder auf Andrés Handy finde – und hatte sie manchmal noch im bestellten Buch. Bei knapp zweihundert Seiten übersieht man schon mal was. Zum Glück guckt bei Rosemood bei jeder Bestellung am Ende noch einmal ein Grafiker drauf.
Nicht wundern: Das Programm braucht ein klitzekleines bisschen Zeit zum Verarbeiten, dafür geht es hinterher rasend schnell. (Bei anderen Fotodiensten musste ich meine Fotobücher teilweise ganze Nächte lang hochladen). Bloß nicht ungeduldig werden – ich habe dabei eine Schmonzetten-Serie geguckt. War echt gemütlich.
Auch eine gute Idee: Ganz zum Schluss wird man bei Rosemood gefragt, ob man dasselbe Buch zum günstigeren Preis noch einmal bestellen möchte – super praktisch für die Großeltern.
Und fürs nächste Jahrbuch: Einfach gleich im Januar ein Layout anlegen, die ersten Silvesterbilder hochladen und beginnen. Dann immer mal wieder übers Jahr ein paar Fotos hochladen. (Klappt bisher bei mir super! Nennt mich ruhig Fotobuchstreberin)

Ach ja, tollerweise schenkt euch Kathleen von Rosemood mit dem Code WASFUERMICH10 einen 10 Euro Gutschein auf eure Bestellung (gilt bis Ende März). Viel Spaß!

Habt ihr noch Tipps? Seid ihr vielleicht auch längst Fotobuchstreber?

Alles Liebe,

Claudi