Lieblings-Fotobücher, ein paar Losleg-Tricks und ein Rabatt (enthält unbezahlte Werbung)

Mrz
19/19

Die absoluten Lieblingsbücher meiner Jungs haben keinen Text. Es sind nämlich: unsere Fotobücher. Seit Jahren mache ich für jedes Jahr ein Buch – und die Jungs (und ich und André und alle unsere Freunde) lieben es daran zu blättern. Zwischen Weihnachten und Neujahr war bei mir immer traditionell Fotobuchzeit. War? Okay, ich gebe es zu, in letzter Zeit hinkte ich hinterher…

Genau gesagt gab es für die letzten zwei Jahre kein Buch. Und für unsere ganzen schönen Sommerreisen auch nicht. Das fand ich irre blöd. Aber den Gedanken ans Fotobücher anfangen fand ich noch blöder. Bis ich die wunderschönen neuen Fotobücher im Magazinstil von Rosemood entdeckt habe. Die waren mein Startknopf.

Ja, so viele Fotobücher zu machen kostet Zeit (und Geld) und Nerven. Aber hinterher freut man sich so sehr. Denn mal ehrlich; auf dem Handy oder dem Laptop schaut die Bilder doch ohnehin keiner mehr an. Ich freue mich also, beobachte lächelnd meine Kinder dabei, wie sie überlegen, wer von ihnen wohl dieses zarte, blonde Kleinkind in Latzhose ist, und verrate euch fix ein paar Fotobuchtipps.

Gleich machen. Nach dem Urlaub hinsetzen, Bilder einladen, eventuelle bearbeiten – und sofort im Fotoprogramm hochladen. Zu spät? Ihr hängt ungefähr fünf Jahre hinterher? Okay, dann wird es ein kleiner Teilzeitjob…
Dennoch der wichtigste Tipp: einfach anfangen. Ist wie beim Jogggen, wenn man erst mal drei mal war, ist es gar nicht mehr so schlimm. Im Gegenteil, macht sogar Spaß. Weil man endlich an etwas dran ist, was man schon ewig machen wollte. Ich habe mir meinen Fotobuch-Rückstand in meiner Blogpause im Januar vorgenommen und immer mal wieder etwas gemacht (neben vielen anderen Organisations-Dingen). Wenn ihr nicht ganz so viele Buch-Pläne habt, reicht vielleicht auch ein langes Wochenende.
Erstmal organisieren. Das hat bei mir am längsten gedauert. Alle Fotos sichten, viele, viele, viele löschen und in drei Fotobuchordner sortieren (bei mir in Jahresanfang, Jahresmitte, Jahresende). Ich ordne unsere Jahrbücher chronologisch, so fällt es mir viel leichter, sie hinterher einzusortieren.
Portionsweise. Bei mehr als 50 bis 80 Fotos die Fotos nicht auf einmal hochladen, sondern in kleinen Portionen. Dabei kann man wunderbar kochen oder in einem Magazin blättern.. (seht ihr, alles gar nicht so schlimm). Ich habe für beide Jahrbücher übrigens über 1000 Fotos hochgeladen…
In Verbindung bleiben: Unbedingt auf ein gutes Wlan achten und die Rosemood-Seite am besten in Chrome hochladen. Nichts ist ärgerlicher, als auf „Hochladen“ zu klicken – und dann ist die Internetverbindung nicht gut genug und alles hängt.
Nicht durchdrehen: Man gewöhnt sich ganz schnell ans Layout und kann aus dem Fotoarchiv die Bilder dann einfach ins gewünschte Layout ziehen.
Super praktisch: Es lassen sich ganz leicht weitere Seite integrieren (am Ende oder auch zwischendrin). Bei anderen Anbietern habe ich oft Seiten frei gelassen, weil ich dachte, dass ich vielleicht noch ein paar Oster- oder Sommerferienbilder auf Andrés Handy finde – und hatte sie manchmal noch im bestellten Buch. Bei knapp zweihundert Seiten übersieht man schon mal was. Zum Glück guckt bei Rosemood bei jeder Bestellung am Ende noch einmal ein Grafiker drauf.
Nicht wundern: Das Programm braucht ein klitzekleines bisschen Zeit zum Verarbeiten, dafür geht es hinterher rasend schnell. (Bei anderen Fotodiensten musste ich meine Fotobücher teilweise ganze Nächte lang hochladen). Bloß nicht ungeduldig werden – ich habe dabei eine Schmonzetten-Serie geguckt. War echt gemütlich.
Auch eine gute Idee: Ganz zum Schluss wird man bei Rosemood gefragt, ob man dasselbe Buch zum günstigeren Preis noch einmal bestellen möchte – super praktisch für die Großeltern.
Und fürs nächste Jahrbuch: Einfach gleich im Januar ein Layout anlegen, die ersten Silvesterbilder hochladen und beginnen. Dann immer mal wieder übers Jahr ein paar Fotos hochladen. (Klappt bisher bei mir super! Nennt mich ruhig Fotobuchstreberin)

Ach ja, tollerweise schenkt euch Kathleen von Rosemood mit dem Code WASFUERMICH10 einen 10 Euro Gutschein auf eure Bestellung (gilt bis Ende März). Viel Spaß!

Habt ihr noch Tipps? Seid ihr vielleicht auch längst Fotobuchstreber?

Alles Liebe,

14 Kommentar zu “Lieblings-Fotobücher, ein paar Losleg-Tricks und ein Rabatt (enthält unbezahlte Werbung)

  1. Mareike on 19. März 2019 at 12:01 geschrieben

    Hallo Claudi,
    ich habe mir tatsächlich angewöhnt immer nur alle zwei Jahre ein Fotobuch zu erstellen. Das liegt vornehmlich an meiner eigenen Faulheit, es hat sich aber zusätzlich herausgestellt, dass die Bücher dann einen schönen Umfang haben, der uns gut passt.
    Mein Mann und ich sind (mittlerweile) beide sehr rigoros was das Aussortieren von Fotos angeht, so dass wir gar nicht in einer unüberschaubaren Menge Fotos suchen müssen.
    Wir haben eine klare Ordnerstruktur was die gemeinsame Ablage der Bilder angeht. Diese ist immer nach Jahr, mind. noch nach Monat, idR. aber zusätzlich nach Stichworten wie Familientreffen, Urlaub xy etc. aufgebaut, so findet man die Bilder schnell.
    Die Idee ein Buch fortlaufend zu gestalten sollte ich mir vielleicht mal zu Herzen nehmen 🙂
    Andererseits hatte meine Tochter (9) gerade letztes Wochenende einen riesen Spaß, als sie die Fotos ihrer Kamera von den Jahren 2016-2019 durchguckte. Wir bestellen ihr immer lose Bilder, dass sie sie ganz klassisch in ein eigenes Fotoalbum kleben kann und sich noch Dinge dazu schreiben/malen kann. Das konnte ich sehr gut nachvollziehen, denn ich sitze in solchen Momenten auch gerne da und schwelge in Erinnerungen.

  2. Liebe Claudi,
    die sehen wirklich toll aus! Ich habe dazu mal eine vielleicht seltsame Frage: Die Fotos aus dem Sommerreisebuch, kommen die dann auch im Jahresbuch vor? Weil auf dem Jahrescover zb auch Korsika steht … und kommen „nur“ besondere Anlässe ins Jahresbuch oder auch Alltägliches? Bisher bastle ich für eine besondere Reise/Ausflug im Jahr immer ein analoges Buch, da ich es sehr mag, noch Andenken hinzuzukleben. Die „alltäglichen“ Bilder haben wir bisher immer mal ausbelichten lassen und dann nach Jahren sortiert in einer Kiste gesammelt. Da es das Labor aber nicht mehr gibt, denke ich nun doch über solch hübsche Magazine nach … also für die losen Bilder … das Reisebuch mache ich weiterhin analog … das brauche ich … lach. Daher mein Interesse an deiner Auswahl bzw Entscheidung welches Bild es in welches Magazin schafft … auch alle Geburtstage der Kinder?
    Danke dir!
    Ganz liebe Grüße,
    Dorthe

  3. Liebe Claudi, gehöre ich auch zu den Fotobuchstreberinnen? Zumindest bin ich ziemlich stolz darauf, seit der Geburt unserer ersten Tochter immer ein Jahrbuch gemacht zu haben. So ein ganz dickes mit dicken Seiten, welche die Kinder auch schön umblättern können.
    Mein Tipp für den Weg aus dem Bilder-Dschungel ist meine Foto-Cloud. Dort werden nämlich die Smartphone-Schnappschüsse wie auch die Bilder meiner Spiegelreflex-Cam auf dem PC synchronisiert. Und ich markiere durchs Jahr durch laufend meine Lieblinge, stelle sie in der Cloud in einen Bestof-Ordner und kann im neuen Jahr dann diese Favoriten exportieren und in meine Fotobuch-Software ziehen. Überlege mir aber für grössere Reisen, wie letztes Jahr unser Norddeutschland-Urlaub, auch noch ein extra Buch zu machen. Oh und unsere Mädels erhalten alle 5 Jahre zum Geburtstag ein Bestof-Album, das sie in ihre persönliche Erinnerungskiste packen und irgendwann als Aussteuer mitnehmen können :-). Das wäre zumindest mal der Plan.
    Deine Bücher im Magazin-Stil gefallen mir aber auch super gut. Hmmmmm…. Ob ich den Hersteller wechseln soll? Liebe Grüsse aus der Schweiz, Wanda

  4. Sandra on 19. März 2019 at 22:02 geschrieben

    Liebe Claudia, ich bin auch so eine Fotobuch-Streberin. Weil es ein tolles Gefühl ist, die Alben in die Hand zu nehmen und darin zu stöbern. Seit meine Kinder auf der Welt sind, gibt es jeweils ein Jahresalbum die beiden mit den schönsten 60 Bildern (mit Zweien geht das gerade noch). Für die Kinder ist es etwas ganz Besonderes ist, darin zu blättern und sich als Säugling zu sehen und Geschichten über sich zu hören.
    Ich klebe die Fotos sogar – noch streberhafter 🙂 – in handgemachte Alben meiner Freundin Anna, die ihre Werkstatt in Hamburg hat: http://www.manos-verdes.de
    Digital habe ich immer einen „Best of“ Ordner, aus dem ich bald wieder Alben für/von uns allen machen will. Dann aber als Fotobuch…bisher habe ich saaldigital genutzt, rosemood werde ich mir aber mal angucken – deine Bücher sehen sehr schön aus!
    Liebe Grüße aus dem Süden, Sandra

  5. Birte on 19. März 2019 at 23:09 geschrieben

    Oh weia – mein Thema 🙈 ich hänge ca 9 Jahre hinterher und das anzugehen lähmt mich, ehrlich gesagt … wenn ich alleine schon an diese Menge von Fotos denke 🙈
    Aber ja, ich sollte mich mal überwinden und wenigstens die Jahre im Ganzen nacharbeiten, ohne noch extra „ special Editionen“, wie Urlaube oder so.
    Tschakaaa – für einen guten Vorsatz ist es nie zu spät 😉💪🏽

  6. Yvi31 on 20. März 2019 at 21:23 geschrieben

    Liebe Claudia.
    Danke für die Tipps. Leider hänge ich auch 4 Jahre hinterher. Da ich ursprünglich die Fotos ins Album kleben wollte. Deine Magazine schauen toll aus, sind die mit oder ohne text?
    Und mit was fotografierst du denn?
    Liebe Grüße Yvonne

  7. Christiane on 20. März 2019 at 21:23 geschrieben

    Liebe Claudi,
    was Fotobücher angeht bin ich leider nicht besonders fleißig… Aber ich versuche, mir deine Tipps zu Herzen zu nehmen. Einfach anzufangen ist die wirklich die Devise!
    Vielleicht würde ich noch hinzufügen, dass man den Perfektionismus außen vor lassen sollte: Es würde immer besser und noch toller gehen. Es ist aber wahrscheinlich gar nicht dramatisch, wenn nicht alle verfügbaren Fotos von sämtlichen Medien gesichtet wurden. Wie du, liebe Claudi, über Andrés Handy selber schreibst: dann sind manche Bilder halt nicht im Buch drin. Und aus. Daran denkt man dann eh nicht mehr, wenn man das fertige Fotobuch in den Händen hält, man ist einfach nur stolz, dass man es geschafft hat!

    In diesem Sinne, auf viele weitere schöne Fotobücher 🙂
    Alles Liebe, Christiane

  8. Anne on 22. März 2019 at 12:37 geschrieben

    Liebe Claudia,
    Dein Artikel ist toll und kommt genau zur rechten Zeit. Danke für die Tipps und Anregungen! Hab mich tatsächlich gleich gestern ans sortieren gewagt – bin leider 5 Jahre im Verzug.. (oh je) und Rosemood Fan bin ich sowieso.
    Alles liebe
    Anne

  9. Iris on 25. März 2019 at 23:11 geschrieben

    Ich mache auch jedes Jahr ein Fotobuch…ich lege das Jahr an, und wenn meine Kinder beim Turnen sind, und ich warten muss, sortiere ich Fotos in das angelegte Album, lösche blöde und überflüssige Fotos. Auf die Art und Weise habe ich in kurzer Zeit den Fotobuch Rückstand aufgeholt. Die Wartezeit wird nun sinnvoll genutzt :-). Mit dem Bestellen warte ich, bis zum nächsten Festtag wieder Angebote da sind. Vor Weihnachten sind die Bücher oft 30% günstiger ;-)……

    • Claudia on 26. März 2019 at 22:40 geschrieben

      Sehr, sehr vorbildlich! Sortierst du dann immer auf dem Handy? (Oder hast du dein Laptop mit beim Turnen???)
      Alles Liebe,
      Claudi

  10. Bettina on 26. März 2019 at 22:08 geschrieben

    Liebe Claudi,
    inspiriert durch Deine Fotobücher habe ich mich direkt an die Arbeit gesetzt und den letzten Sommerurlaub in Schweden als Fotobuch bei Rosemood umgesetzt. Die Bücher sehen superschön aus. Leider funktioniert der Gutschein-Code bei der Bestellung nicht und wird ungültig angezeigt. Weißt Du woran das liegt? Vielleicht hast Du ja einen Tip für mich.
    In jedem Fall freue ich mich aber ansonsten über die tolle Art der Fotobuchgestaltung als Magazin.
    Liebe Grüße,
    Bettina

    • Claudia on 26. März 2019 at 22:37 geschrieben

      Oh ne, liebe Bettina, das tut mir Leid.
      Was können wir machen…., also, ich werde bei Kathleen nachfragen.
      Schreibst du auch kurz eine Mail hin und grüßt schön von mir?
      Danke und viel Spaß mit dem Buch!
      Claudi

      • Bettina Heuke on 27. März 2019 at 21:07 geschrieben

        Ja, das hab ich gemacht und auch schon eine Antwort erhalten. Der Gutschein ist an einen Mindestbestellwert von 40€ gebunden und meine Bestellung lag knapp drunter. Dann werden es wohl nun doch noch ein paar mehr Bilder ins Fotobuch schaffen 😉
        Liebe Grüße,
        Bettina

  11. Anika on 30. März 2019 at 20:15 geschrieben

    Liebe Claudi,
    Vielen Dank für diese inspirierende Werbung! Ich suche schon so lange nach einem Fotobuch-Design, das mir gefällt. Dieses hier hat mir so gut gefallen, dass ich doch tatsächlich gleich angefangen habe und es durch die zusätzliche Motivation mit dem Gutschein innerhalb einer Woche umsetzen konnte. Ich bin so gespannt auf das Ergebnis. Hab vielen Dank und mach weiter so. Ich mag deinen Blog sehr!
    Viele Grüße, Anika

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Post Navigation