Ich stecke mitten in einem Februar-Lockdown-Loch. Gefühlt bis zu den Schultern. Ich sehe keine Stufen da raus. Ich möchte auch mit keinem drüber zoomen. Ich würde mich gerade am liebsten den ganzen Tag unter der Bettdecke verkriechen. Den Rest-Winter und das Rest-Virus verschlafen. Gegenanschlafen gegen das Gefühl aus gleichzeitiger Über- und Unterforderung. Dem ewigen Balancieren „zwischen Burnout und Boreout“, wie die Süddeutsche am Wochenende so schön schreibt. Zum Glück habe ich einen Trick, der alles ein bisschen besser macht…

Die Corona-Krise ist wie ein Scheinwerfer. Spot an zeigt sie uns, was in der großen Welt und unserer kleinen Welt so schief läuft und erinnert uns daran, darüber nachzudenken, was wir wirklich wollen. Mein kleiner Trick ist mein persönliches Taschenlampenlicht. Ich knipse es an und sehe plötzlich mehr: Seit einer Weile schreibe ich abends Glückstagebuch – und es tut so gut.

Sogar Studien bestätigen das. Der amerikanische Psychologe Martin Seligman, Begründer der Positiven Psychologie, konnte nachweisen, dass sich bereits einen Monat nach regelmäßigen Glückstagebuch-Eintragungen Menschen signifikant wohler in ihrem Leben fühlen und glücklicher sind.

Ich bin immer wieder überrascht, wie so eine kleine Veränderung einen Tag in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt. Obwohl sich am Tag selbst dadurch ja nichts ändert. Es ist allein mein Blickwinkel, der aus matschbraun lindgrün macht. Wir ganz allein haben die Möglichkeit, diesen Schalter umzulegen.

Ein Glückstagebuch führen ist so einfach – und kostet keine fünf Minuten am Tag

Man braucht bloß ein Heft und einen Stift. Ich nehme gern den FriXion Point Clicker Tintenroller von Pilot, weil der praktisch wie ein Kugelschreiber ist (die Miene zieht sich dank Klick ein – gut gegen Schreibversuche meiner Kinder an der Wand hinterm Bett). Er gleitet aber über das Papier wie ein Faserschreiber. Das Schriftbild sieht hübsch und präzise aus, was so ein Buch für mich noch wertvoller macht und wenn ich mich verschreibe, kann ich es dank des Radiergummis hinten auf dem FriXion Point Clicker ganz einfach wegradieren.

Ich schriebe täglich drei Sachen auf, die schön waren. Das können große Sachen sein (das erste Lächeln eines Babys) oder kleine (die Geschirrspülmaschine war ausgepackt!). Ich schreibe wirklich nur drei Sätze. Mein kleines Notizbuch habe ich samt Stift auf den Nachtisch liegen und ich schreibe immer zur selben Zeit – so ist es ganz fix eine Routine geworden. Es ist verrückt, wie viel besser ich einschlafe, seit ich vorher meine kleinen Glücksmomente lese – und nicht mehr die aktuelle Tages-Inzidenz. Morgens wache ich besser gelaunt auf. Unglaublich, was man selbst verändern kann.

Ein Zeichenflow macht ebenfalls glücklich

Noch mehr Glücksmomente habe ich, seit ich mein Glückstagebuch auch außen selbst gestalte. Ich zeichne zur Zeit gern Zimmerpflanzen, weil die so einfach gehen und so vielseitig sind. Wenn man erstmal damit angefangen hat, fallen einem unzählige Varianten ein. Ich mag es, beim Nachmittagskaffee in mein Buch zu zeichnen, statt Sorgen im Kopf zu malen. Meine Kinder setzen sich gern dazu und zeichnen mit.

Ich beginne bei den Pflanzen übrigens immer beim Topf oder der Vase. Die darf gern Streifen bekommen, Punkte oder Henkel. Dort drauf kommt dann eine Pflanze. Erst zeichne ich die Stiele, lang oder kurz, hängend oder stehend. Und daran dann Blätter. Im Internet gibt es unzählige Inspirationen. Wie ich meine Pflanzen genau zeichne, zeige ich euch aktuell in der Story bei Instagram.

Auch zum Zeichnen ist der FriXion Point Clicker ideal. Es gibt ihn in acht Farben und die feine Spitze von 0,25 Millimetern ist perfekt für filigrane Blätter und andere Details. Weil die Tinte gleichmäßig nachläuft, kann ich zeichnen ohne Ende und die Mine ist tollerweise nachfüllbar. Meine Kids und ich sind große Fans der Stifte aus der FriXion Family von PILOT. Ich finde sie einfach praktisch – und bei meinem Kindern in der Schule werden sie regelrecht gesammelt. Übrigens kosten der FriXion Ball, der Clicker, der Point und der neue Point Clicker jetzt alle einheitlich 2,99 Euro. Also einmal FriXion für alle bitte!

Alles Liebe,

Claudi