Einen Großteil meiner Englischkenntnisse verdanke ich den Einrichtungssendungen der BBC. Diese habe ich während meines Au pair-Jahrs vormittags beim Bügeln und Wäsche zusammenlegen geschaut und zuerst fast nichts, aber ganz schön schnell fast alles verstanden. Heute gucke ich mit meinen Kindern jeden Werktag-Abend eine Folge einer englischen Serie – und finde es immer wieder erstaunlich, wie schnell sie quasi nebenbei dazulernen…

Ganz besonders schnell geht es bei den Kindern, die Geschichten über alles lieben. Die wollen einfach verstehen. Dass bei uns in der Woche  ansonsten der Fernseher ausbleibt, ist sicher eine zusätzliche Motivation. Wir schauen immer mit englischem Untertitel, das hilft sehr beim Verstehen.

Hier Serien, die gut zu verstehen sind und bei uns auch inhaltlich gut ankamen.

  1. Peppa Wutz. Die Geschichten rund um die Schweinefamilie sind ideal für Einsteiger (und auch für größere Kinder, wenn sie sich auf sowas einlassen.) Das Englisch ist britisch, super klar gesprochen und enthält jede Menge Alltagsvokabeln. Wirklich perfekt.
  2. Hilda. In der britisch kanadischen Zeichentrickserie geht es um die furchtlose Hilda, die aus ihrem Zauberwald mit Elfen und Riesen in eine geschäftige Stadt reist. Dort lernt sie nicht nur neue Leute kennen, sondern schließt auch Freundschaft mit ihnen, erlebt Abenteuer und lernt neue Zauberwesen kennen. Gibt’s bei Netflix.
  3. Zwei meiner Söhne hatten viel Spaß mit “The Inbestigators”, einer fand sie boring. In der australischen Serie gründen vier Schüler ein Detektivbüro und vloggen über ihre Abenteuer. (Netflix)
  4. Gravity Falls, ab 8 Jahren, finden auch noch ältere Kinder gut: In der Serie erleben Dipper und Mabel  mit ihrem “Gronkel” Stan in den Ferien viele Abenteuer. Dann fällt ihnen auf, dass ihr Großonkel ein Geheimnis hütet. (Disneyplus)
  5. Over the Garden: In der Serie verlaufen sich die beiden Halbbrüder Wirt und Greg nachts in einem mysteriösen Wald. Auf ihrer Suche nach einem Weg zurück nach Hause werden sie von Gregs neuem Haustier begleitet – einem Frosch mit ständig wechselndem Namen. Unterwegs treffen sie auf die gereizte Vogeldame Beatrice, die ihnen anbietet, sie zu Adelaide, der guten Seele des Waldes, zu führen. Diese wüsste einen Ausweg… Die US Serie ist mehrfach Emmi ausgezeichnet und echt gut gemacht, manchmal aber ganz schön düster und damit nichts für empfindliche Kinder.
  6. Heartstopper: Eine tolle Serie für angehende Teenies über einen Jungen, der seine Homosexualität entdeckt und seine nette Freundesclique. Gut zu verstehen – und neben Englisch ein super Gesprächsanlass, um über Liebe, Sex und Gefühle zu reden.
  7. In Geek Girl wird die unbeholfene Harriet von einem Londoner Topmodel-Agenten entdeckt. Wird sie in dem aufregenden Business bestehen? Inhaltlich plätschert es ein bisschen dahin, dennoch nett und sehr gut zu verstehen.
  8. Maxton Hall fanden die Teenies hier super und ich fand es auf Englisch sogar besser als auf Deutsch.

Abgebrochen haben wir vorerst “Outer Banks”, eine tolle Serie, leider mit sehr genuscheltem Australischem Akzent. Aber wir bleiben dran!

Hast du noch einen Serientipp zum Englisch lernen?

Claudi