Fünf Sonnenschutz-Tricks für Kinder (plus neue Sonnenpflege von Weleda/Werbung)

Jun
18/18

Vor den Kindern war ich eine Weile Beautyredakteurin bei der Zeitschrift Maxi. Es war eine aufregende Zeit. Ich flog um die halbe Welt, um unter Palmen einen neuen Lippenstift präsentiert zu bekommen. Ich entdeckte völlig unnötige Produkte, Achselpads zum Beispiel, quasi Slipeinlagen gegen Schweißgeruch. Eins habe ich aber damals verstanden: Nämlich wie wichtig Sonnenschutz ist…
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Täglich Sonnencreme zu benutzen (sogar im Februar) ist tatsächlich nicht nur die einzige Anti-Aging-Maßnahme, die wirklich etwas bringt, es ist auch ein enorm wichtiger Krebsschutz. Noch wichtiger ist Sonnenschutz bei Kindern, denn ihre Haut ist dünner als die von Erwachsenen und ein Eigenschutz noch nicht vorhanden. Damit das Auftragen der Sonnenpflege bei meinen Kids schnell und problemlos funktioniert – und vor allem ohne Tränen und Motzerei, habe ich mir im Laufe der Jahre ein paar Tricks einfallen lassen…
Sonnenpflege für Kinder, Weleda,
1. Als allererstes eincremem. Alltags bekommen wir das ganz gut hin, da steht die Sonnencreme im Flurregal und bevor die Jungs rauslaufen in Richtung Schule und Kindergarten wird eingecremt. Heikler wird es am Wochenende, wenn wir morgens gern mal ein wenig herumtrödeln, die Kinder aber gern schon mal draußen herumflitzen, bevor Mama und Papa überhaupt nach unten gekommen sind. Eine kleine Runde über die Wiese – und zack – kann die Eigenschutzzeit der empfindlichen Kinderhaut bereits überschritten sein. Bei uns gilt daher die Regel: Vor dem Rauslaufen einmal kurz abmelden und eincremen – zur Not im Bett und im Halbschlaf. Noch ein Tipp: Sobald ich aufgestanden bin, creme ich mich ebenfalls als erstes ein. Zu meinem Schutz – und zum Abgucken für die Kinder.
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2. Achtung, Sonnenpolizei! Damit wirklich niemand ohne Sonnenschutz das Haus verlässt, haben wir eine Art Eincreme-Radarfalle gebastelt. Die hängt neben der Tür – und erst wenn alle eingecremt sind, darf sie umgedreht werden. Und grinst dann zufrieden.
Tricks zum Eincremen,
Sonne,
3. Bei kleinen Kindern wahnsinnig motivierend: Bevor sie selbst eingecremt werden, dürfen sie erstmal ihre Puppe eincremen. (Lässt sich hinterher mit einem Feuchttuch problemlos wieder abreiben.)
4. Mein Schulkind findet beim Eincremen Buchstaben-Geheimschrift spannend. Dabei schreibe ich beim Auftragen und vor dem Verreiben mit der Creme Buchstaben oder kurze Wörter auf die Haut – und er muss sie erraten.
Tricks zum Eincremen

5. So einfach, so genial, wenn der Dreijährige keine Lust auf Eincremen hat, hilft immer noch Mondgesichter malen. Dabei gebe ich reichlich Sonnencreme auf meine Hand und verteile sie mit den Worten „Punkt, Punkt, Kommastrich, fertig ist das Sonnengesicht“ überall auf seinem Körper. Wenn der Rücken dran ist darf er dank Spiegel und Hocker beim Sonnengesichter malen zusehen.

Weleda Sonne

Die Naturkosmetikmarke Weleda hat in diesem Jahr übrigens eine rein natürliche Sonnenpflege ganz neu auf den Markt gebracht, die ich gerade für meine Kinder besonders toll finde: Die Weleda Edelweiss Sonnenpflege. Die schützt mit rein mineralischem UV-Filter sofort zuverlässig vor schädlichen UV-Strahlen und pflegt sie mit Bio-Edelweiß gleichzeitig. Die Pflege wird für Kinder ab einem Jahr empfohlen, was Sinn macht, da Babys gar nicht in die Sonne gehören und sogar im Schatten zusätzlich durch Kleidung geschützt werden sollten.

Ich habe eines gutes Gefühl, da die Weleda Edelweiss Sonnenpflege keine chemischen Filter enthält, sondern ein rein mineralischer Sonnenschutz ist. Im Gegensatz zu chemischen Filtern, die in die Haut eindringen, bleiben mineralische Filter auf der Haut und reflektieren die Sonnenstrahlen wie unzählige kleine Spiegel, um die Haut vor Sonnenbrand zu schützen. Die Weleda Edelweiss Sonnenpflege enthält den mineralischen Filter Titandioxid, der in unterschiedlichen Größen als Sonnenschutzfilter eingesetzt werden kann. Liegt die Größe der Teilchen zwischen 1 und 100 Nanometern (1 Nanometer = 1 Milliardstel Meter), so spricht man von Nanopartikeln. Je kleiner übrigens die Partikel, desto geschmeidiger wird die Creme.

Sorgen machen, dass diese winzigen Partikel in den Körper eindringen und ihn schädigen könnten, muss man sich dank neuster Studien nicht. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung ist Titandioxid gut untersucht und auch das SCCS (Scientific Committee on Consumer Safety) hat die Verwendung des Stoffes in Kosmetika als sicher bewertet. In mehreren Experimenten wurde bestätigt, dass diese Nanopartikel nicht in die Hautzellen des Menschen eindringen, sondern auf der Hautoberfläche bleiben. Zudem sind in Sonnenprodukten nur minimale Mengen enthalten, die Weleda Edelweiss Sonnenpflege nutzt weniger als 50 Prozent. Gesunde Haut bietet eine gute Barriere, so dass Nanopartikel nicht in die Blutbahn gelangen.

Was mich auf den ersten Blick ein wenig irritiert hat, fanden meine Kinder übrigens überhaupt nicht schlimm, sondern im Gegenteil richtig lustig. Denn da mineralische Filter das Licht reflektieren, nimmt das Auge die eingecremte Haut als weiß war. Je höher der Lichtschutzfaktor ist, desto stärker tritt dieser Weißel-Effekt auf. Als ich mich daran gewöhnt hatte, sehe ich in dieser Tatsache sogar einen riesigen Vorteil: Wir Eltern und und sogar die großen Kinder sehen auf den ersten Blick, ob überall ausreichend gecremt wurde.

Sonnenpflege,

Wir hatten in unserem Bretagne-Urlaub die Weleda Edelweiss Sensitiv Sonnenmilch Baby und Kids LSF 30 dabei, die ist frei von Rohstoffen tierischen Ursprungs und parfumfrei. Sonnenblumen- und Kokosnussöle aus biologischem Anbau erhalten die Feuchtigkeit der Haut. Im Sommerurlaub – und während der sommerwarmen Frühlingstage zur Zeit – benutzen wir die Weleda Edelweiss Sensitiv Sonnencreme Baby und Kids mit LSF 50, weil diese der intensivste Sonnenschutz für die sensible Kinderhaut ist, sofort nach dem Auftragen schützt und extra wasserfest ist. Ideal für dauerplanschende Strandpiraten.

Habt ihr die neue Weleda Sonnenpflege bereits getestet? Habt ihr noch gute Tricks in Sachen Eincremen?

PS. Dieser Artikel enthält neben meinen Tipps Werbung für Weleda.

Alles Liebe,

16 Kommentar zu “Fünf Sonnenschutz-Tricks für Kinder (plus neue Sonnenpflege von Weleda/Werbung)

  1. Irene on 18. Juni 2018 at 10:44 geschrieben

    Wir verwenden auch die neue Weleda-Sonnencreme. Der weiße Film auf der Haut ist anfangs gewöhnungsbedürftig, man gewöhnt sich aber sehr schnell daran. Und ich finde, die Creme lässt sich ganz gut verteilen. Auf jeden Fall die bessere Wahl!

    • Claudia on 19. Juni 2018 at 08:48 geschrieben

      Hallo, ich finde auch, dass sich die Weleda Creme für einen Sonnenschutz mit rein mineralischem Filter wirklich gut verteilen lässt.
      Ja und der Weißel-Effekt… Meine Jungs fanden den von Anfang an super lustig.
      Alles Liebe,
      Claudi

  2. Nicole on 18. Juni 2018 at 13:15 geschrieben

    Die Weleda-Sonnencreme haben wir noch nicht ausprobiert. Aber diverse andere mineralische Sonnencremes und sowohl die Kinder, als auch mein Mann kriegen davon regelmäßig eine Krise.
    Es stört, dass sie auf der Haut bleiben, die Haut bleibt lange ‚schmierig’und wir versauen uns regelmäßig die Treppe, Stühle, Auto, Fußboden je nachdem wo sich die Kinder hinsetzen.
    Als absoluter Naturkosmetikfan, habe ich zähneknirschend wieder herkömmliche Sonnencreme gekauft.

    • Claudia on 19. Juni 2018 at 08:51 geschrieben

      Hallo, diese Erfahrung habe ich mit anderen Produkten auch schon gemacht. Nervig! Zum Glück hatten wir mit der Weleda Creme bisher keine fiesen Flecken-Erfahrungen, beziehungsweise ging bisher zum Glück alles wieder raus.
      Danke, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst…
      Alles Liebe,
      Claudi

    • Die Weleda-Sonnencreme haben wir auch noch nicht probiert, aber die von La Roche-Posay. Die hat auch mineralische Filter, hat also auch den Weißel-Effekt, den ich aber ganz praktisch finde, da man eben sieht, wo man schon war. Mit Punkt-Punkt-… kommen wir beim Eincremen auch ganz gut weiter – nur im Gesicht nicht. Und was die Flecken angeht: aus der Kleidung ließen sie sich bisher problemlos entfernen und auch sonst haben wir damit keine Probleme, im Gegensatz zu herkömmlicher Sonnencreme, die uns schon viele Klamotten versaut hat.

  3. Ivonne on 18. Juni 2018 at 13:21 geschrieben

    Hallo Claudi!
    Super Idee mit der Sonnenpolizei!! Die werde ich gleich basteln.
    Ich bin auch ein großer Weleda Fan… Mittlerweile habe ich alles durch diese ersetzt! Auch mein großer hat eine Lieblingscreme, weil sie sooo gut duftet!
    Die Sonnencreme hat mich auch sehr irritiert mit dem weißen Film. Ich finde, man kann sie schlecht verteilen. Gibt es da einen Unterschied zur Sonnenmilch?
    Liebe Grüße, Ivonne

    • Claudia on 19. Juni 2018 at 08:55 geschrieben

      Liebe Ivonne, tatsächlich ist Sonnencreme mit rein mineralischem Filter immer ein wenig zäher als eine Creme mit chemischem Filter. Allerdings finde ich haben die das bei Weleda schon wirklich gut hinbekommen, die lässt sich für eine rein natürliche Creme schon wirklich sehr gut verteilen.
      Alles Liebe,
      Claudi

  4. Madlen on 18. Juni 2018 at 13:41 geschrieben

    Die Tipps sind wie immer spitze!
    Dass sie weiß ist, stört mich allerdings enorm. Wir schwören seit dem letzten Jahr auf ECO Cosmetics Baby & Kind neutral. Mineralisch, lsf 50, kein Geschmiere, praktischer Pumpspender, ohne Parfüm,… ich bin sehr froh, endlich DIE Creme gefunden zu haben. Ist ja auch nie so ganz leicht 🙂

    Viele Grüße!

  5. Yvonne on 18. Juni 2018 at 13:55 geschrieben

    Liebe Claudia,

    danke für Deinen wundervollen Blog! Ich lese schon lange heimlich, still und leise mit 🙂

    Die Eincreme-Tipps finde ich super, werden direkt notiert!

    Etwas, das mir auf der Suche nach einer Sonnencreme für unser Baby an der Weleda-Creme aufgefallen ist, möchte ich aber gern teilen. In den INCI fand ich sowohl Alkohol als auch Aluminium, was ich beides für Babyhaut nicht so prickelnd finde.
    Vielleicht bin ich da zu pingelig als Anfänger-Mami… Wir testen aktuell eine Alternative von Eco Cosmetics, hast Du damit auch Erfahrung?

    Liebe Grüße
    Yvonne

    • Claudia on 19. Juni 2018 at 09:00 geschrieben

      Liebe Yvonne, vielen Dank für deinen Kommentar und wie schön, dass du hier so fleißig mitliest.
      Ich nehme deinen Hinweis ernst und habe mich sofort noch einmal mit Weleda in Verbindung gesetzt und das recherchiert.

      Die haben mir erklärt, dass man die Eigenschaften von Aluminiumoxid nicht mit den Eigenschaften der wasserlöslichen Aluminiumsalze, die hauptsächlich in Deodorants als Antitranspirantien eingesetzt werden, vergleichen kann. Aluminiumoxid wird – zusammen mit Stearinsäure – zur Ummantelung der Titandioxid-Partikel in der Weleda Sonnenpflege eingesetzt. Aluminiumoxid gilt als gut verträglicher Kosmetik-Rohstoff. Es ist in Wasser unlöslich und kann nicht durch die Haut penetrieren. Es stellt somit keine gesundheitliche Gefahr dar.

      Ich hoffe, das hilft?
      Die Creme von Eco Cosmetics kenne ich nicht.
      Liebe Grüße,
      Claudi

  6. Susanne on 18. Juni 2018 at 22:05 geschrieben

    Hallo,

    ein weiterer Nachteil der Weleda Sonnencreme ist, dass sie nur Titaniumdioxid als UV- Filter nutzt und damit – laut Internet- unzureichend vor UVA – Strahlung schützt. Ich finde das Thema wirklich schwierig, bei CodeCheck wird Titaniumdioxid mal als „unbedenklich“, mal als „bedenklich“ eingestuft, was wohl mit der Partikelgrösse zusammenhängt, wobei ich mich frage, ob es da wirklich so große Unterschiede gibt. Wir nutzen idR die Sonnencreme von Eco, da ich aber den Eindruck hatte, dass sie der Neurodermitis- Haut unserer Tochter noch mehr Feuchtigkeit entzieht bin ich nun wieder zurück auf Bübchen Senstive gewechselt (die auch Titaniumdioxid enthält, aber wohl als Nanopartikel). Da man die Kinder ja täglich mehrfach und großflächig eincremt wünsche ich mir endlich eine perfekte Creme!!!

    Liebe Grüße, Susanne

    • Claudia on 21. Juni 2018 at 11:15 geschrieben

      Liebe Susanne, ich habe deine Bedenken ausführlich mit Weleda besprochen und von den Experten dieses Statement dazu erhalten: „„Die mineralischen UV-Filter aus Titandioxid, die wir in unseren Edelweiss Sonnenprodukten einsetzen, schützen sowohl vor UVB- wie auch vor UVA-Strahlen. Deshalb ist es nicht erforderlich, dass wir für den UVA-Schutz zusätzlich Zinkoxid als UV-Filter einsetzen. Die Weleda Sonnenprodukte wurden entsprechend der EU-Richtlinie „Commission Recommendation on the efficacy of sunscreen products and the claims made relating thereto” entwickelt. Dort ist festgeschrieben, dass der UVA-Schutz mindestens 1/3 des deklarierten Lichtschutzfaktors entsprechen muss. Selbstverständlich halten wir die Vorgaben dieser Richtlinie ein.“
      Ich hoffe, das hilft. Danke, dass du deine Bedenken hier mit uns teilst!
      Alles Liebe,
      Claudi

  7. Nadine on 20. Juni 2018 at 17:25 geschrieben

    Hallo ,

    Ich bin wirklich Weleda Fan, aber die Begeisterung für die Somnencreme kann ich tatsächlich auch nicht teilen.
    Habe sie gleich gekauft, als sie auf den Markt kam.
    Und war erschrocken, im Nachgang festzustellen das Titaniumdioxid enthalten ist, hätte ich in Weleda Sonnencreme nie vermutet
    Hinzu kommt :
    Unterwegs ist das Auffrischen quasi nicht möglich, denn man kriegt sie kaum von den Händen gewaschen und mein Kind ist genauso alt wie Bo auch am 6.7.17 geboren hält nicht so lange still bis diese endlich ausreichend aufgetragen ist.
    Es ist inzwischen auch ” überholt” das Sonnencremes für Kinder mineralisch sein müssen, wichtig ist ohne Nanopartikel& Parabene.
    Ich bewundere Deine Geduld, wenn du damit 4 Kinder eincremst.

    Würde mich wirklich interessieren was bei deiner Recherche rauskommt.
    Liebe Grüsse und kommt trotzdem weiterhin gut geschützt& fröhlich durch den Sommer mit welcher Creme auch immer

    • Claudia on 21. Juni 2018 at 11:07 geschrieben

      Liebe Nadine,
      danke für deinen ausführlichen Kommentar! Wir kommen für die Kinder tatsächlich sehr gut damit zurecht.
      Auch das Nachcremen fand ich okay – wische mir danach allerdings die Hände in einem Feuchttuch ab.
      Alles Liebe,
      Claudi

    • Claudia on 21. Juni 2018 at 11:12 geschrieben

      …liebe Nadine, eins hatte ich noch veressen, ich habe mich wegen deiner Sorge wegen des Titandioxids noch einmal mit Weleda in Verbindung gesetzt und folgendes Statement der Fachleute erhalten: „Die Unbedenklichkeit von Titandioxid als Inhaltsstoff in der Kosmetik ist allgemein anerkannt (u.a. auch von der EU). Auch die Zeitschrift Ökotest bestätigt dies in ihrer Juni-Ausgabe (6 / 2018): „Wir sehen Titandioxid weiterhin als wichtigen und unproblematischen UV-Filter in Sonnenschutzmitteln.“ Alle Weleda Sonnenpflegeprodukte durchlaufen eine strenge Sicherheitsbewertung durch unabhängige Prüfinstitute. Titandioxid ist neben Zinkoxid der einzigen von der EU zugelassene mineralische UV-Filter. Als Alternative zu den beiden natürlichen Inhaltsstoffen gibt es nur chemisch-synthetische UV-Filter, die für Weleda als Naturkosmetikmarke nicht in Frage kommen.“

      Ich hoffe, das hilft…
      Liebe Grüße!

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