Was bleibt von einem Urlaub in den Bergen? Berge von Wäsche. Es hat tatsächlich das halbe Wochenende gedauert, alles zu waschen, das Auto zu entkrümeln und alle Ski und Helme und langen Unterhosen wieder auf dem Dachboden zu verstauen. Zuhause blüht bereits unsere Mirabelle, juchhu, überall an den Ästen wehen leere Meisenknödelsäckchen im Wind. Aber hallo, der Wind! Es stürmt und regnet pausenlos seit wir wieder da sind. Passt irgendwie zu meiner Stimmung…

Übergangslaune. Teilweise war echt der Wurm drin an diesem Wochenende. Erst war doch wieder einer krank, dabei dachte ich, wir wären diese blöden Viren endlich los. Also musste ich am Samstag Abend zu Hause bleiben, anstatt mit den anderen zum Dinner bei Freunden zu gehen. Es war dann ganz gemütlich auf dem Sofa – aber ein wenig Rausgeh-Neid hatte ich schon. Überhaupt wollten dieses Wochenende alle raus – und waren dann doch meist zu müde.

Gleich Freitag hab ich hochmotiviert einen Haufen Frühlingsblumen gekauft – dann fehlte mir die Energie sie einzupflanzen. Dazu Dauer-Regen. Ich habe das Gefühl, auch in mir tobt Aprilwetter. Ich weiß noch nicht so recht, was ich möchte, dieses Jahr. Alles und nichts, ganz viel zuhause oder ganz weit weg. Mehr Zeit für mich – oder noch mehr Arbeit? Laufen gehen – oder endlich mal langweilen? In mir scheinen mein Sommer- und mein Winter-Ich zu rangeln. Einer will Leben pur – der andere will sich weiter einkuscheln. Vielleicht gehört das ja dazu? Vielleicht ist der Frühling auch deshalb so schön, weil vorher Rangelei ist. Und dann plötzlich Licht. Und ganz viel Leben – welches auch immer.

Erinnerungen. Ich bin gerade so gut dabei in Sachen Fotobüchern, ich möchte gleich diese Woche eins von unseren Siferien machen. Wo ich meine mache, plus ein paar Tipps zum Aufraffen und Dranbleiben und einen Rabattcode verrate ich euch morgen.

Kopfnuss. Dieser Rock gibt meinem Winter-Ich eine Kopfnuss, jedes Mal wenn ich ihn nur ansehe. Der zeigt es ihm so richtig. Ich fürchte, allein deshalb muss er hier demnächst einziehen – und wenn ich ihn bloß auf dem Bügel an einen Nagel an die Wand hänge, bis es wirklich warm wird. Von seinen hübschen Webseiten-Fotos habe ich auch gelernt, dass helle Röcke mit dunklen Oberteilen sehr gut gehen –  hätte ich vorher gar nicht gedacht. Ha, noch ein Argument mehr!

Seit Jahren auf der Suche bin ich nach einem schönen Bikini. Nicht langweilig, nicht rüschig. Gute Qualität, aber bezahlbar. Habt ihr Tipps?

Familien-Filmemacher. Als ich meinen ersten Playmobil-Film bei Freunden gesehen, beziehungsweise vom Esstisch aus als Hintergrundgeräusch gehört habe, dachte ich: „Was bitte ist das?“ Und dann: „Haben die sie noch alle?“  Meine beiden Kleinen fanden es gleich gut. Und ich jetzt auch. Weil es nämlich jede Menge Familien gibt, die sich da gemeinsam verwirklichen. Die ein richtiges Familienprojekt daraus machen. Wie Katharina und ihre Playmobilfamilie namens Herzlich, die mir eine ganz liebe Mail geschrieben hat. Die erzählt hat, wie schwierig das am Anfang sei, den Ton auf die Reihe zu kriegen und überhaupt ein paar Views, aber auch, wie viel Spaß es allen mache, wie sehr die Filmerei die Familie verbinde. Zeigen mochte sich Katharina mit ihrer Familie (noch) nicht – bloß als Playmobil-Familie Herzlich.

Es gibt sogar Familien, die damit so richtig erfolgreich auf YouTube sind, mit Millionen Views pro Film – mal sehen, ob Familie Herzlich auch demnächst so richtig durchstartet. Für kleine Kinder sind diese kleinen Filmchen es auf jeden Fall eine schöne Art und Weise das Medium Film und Fernsehen kennenzulernen, ohne Geballer, ohne harte Schnitte, dafür mit ganz viel Liebe und Kreativität. Mag ich doch. Ihr auch?


Doch raus. Eine scheinbar ganz simple Idee für Hochbeete habe ich hier entdeckt. Und in den Kommentaren gleich noch eine für easypeasy Anzuchttöpfchen aus Klorollen. Liest sich überhaupt alles gut dort. Vielleicht bekomme ich meinen Mann doch noch rechtzeitig vor der Pflanzzeit dazu, welche mit mir zu bauen. Und überhaupt: ich glaub er kommt jetzt demnächst wirklich ganz sicher, der Frühling. Und das ist auch gut so.
Fotos: 3 Boden, 4 Familie Herzlich

Claudi