Wir sind hier ständig auf der Suche nach leeren Stränden, ohne Sonnenschirm und Liegenzwang. Gar nicht so leicht in Italien, mitten im August. Vor ein paar Tagen haben wir einen gefunden, in Pellestrina, ein kleiner Ort auf der schmalen Halbinsel die Venedig vor dem Meer schützt. Ein richtiger Robinsonstrand,  leider nicht ganz sauber, dafür ziemlich leer…
Strand, Urlaubspiel, Spiele für Familien,
Überall am Strand lag Strandgut: trockene Seegrasbüschel, Muscheln, Krebse und jede Menge Treibholz. Die Jungs spielten sofort los, benutzen die Holzstücke als Tipistangen, Schwerter, Wiener Würstchen. Irgendwann erfanden sie ein Spiel, das wir den Nachmittag über immer alle wieder so gern gespielt haben, dass ich dachte, ich teile es eben fix mit euch.

Für das Spiel, das Luk das „Hochbein-Spiel“ nennt, werden jede Menge Stöcke in den Sand gesteckt, jeweils mit einer Fußbreite Platz dazwischen. Dann kann es auch schon losgehen: jeder Spieler muss versuchen durch die Treibhölzer-Stöcke von einer auf die andere Seite zu gehen – und zwar ohne die Äste zu berühren oder gar umzukippen.

Wir hatten viel Spaß uns gegenseitig beim Klettern zuzugucken, wie die Störche im Salat und experimentierten mit den unterschiedlichsten Anordnungen der Hölzer. Zuerst hatten die Jungs sie wild durcheinander gesteckt, später verteilten wir sie in zwei gegenüberliegenden Reihen und mussten durch den schmalen Gang balancieren. Natürlich wurde am lautesten gejubelt, wenn Mama oder Papa einen Stock zum Wackeln brachten. Oder beim Storcheln einfach irre komisch aussahen.

Und was spielt ihr am liebsten am Strand?

Liebe Urlaubsgrüße,

Claudi