Ein Dorf für die Teeniezeit – psychische Erkrankungen bei Jugendlichen
Als die Kinder klein waren, habe ich mich tagtäglich mit anderen Eltern bei Playdates über alle möglichen Themen ausgetauscht. Von Windelinhalt bis Wutanfall gab es kein Tabu. Doch je älter die Kinder werden, desto mehr fühle ich mich mit bestimmten Themen allein. Der fehlende Austausch macht es mir schwer, Dinge richtig einzuschätzen. Bräuchte es für das Leben mit Teenager nicht erst recht das sagenumwobene Dorf? Schließlich heißt es doch immer: kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder, große Sorgen. Das sage ich als jemand, der ein ganz großartiges und eigentlich echt vernünftiges Teenager-Exemplar zu Hause hat. Und dennoch – obwohl unser Großer uns bislang große Sorgen erspart hat, gibt es einiges, was mich verunsichert. Pubertiere können so unglaublich gewitzt und schlagfertig sein, aber wenn es um Gefühlswelten geht, fallen sie in die Phase der Einwortsätze zurück. Mich macht das an manchen Tagen
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