Acht Kolleginnen, eine Reise – das war die Idee. Wir wollten Urlaub machen, ein bisschen Content produzieren und uns ganz viel austauschen. Aber wie das Leben so spielt: übrig blieben drei für drei Tage Rom. Schön war‘s! Hier ein paar Eindrücke, wenn ihr mögt…

Unsere Unterkunft: Beinahe beim Papst.
Hinter einer Eisengittertür, eine Hinterhof-Einfahrt entlang und eine Treppe hoch, wohnt eigentlich Dario. Weil der aber grad in London ist, vermietet sein Papa Roberto das Apartment für seinen Sohn. Es ist groß und überall hängt Kunst und es stehen hübsche Vintagemöbel herum. Es gibt sogar einen kleinen Balkon, auf dem man seine Nase in die Sonne halten kann, die in Rom im Oktober noch 24 Grad warm war. Es gibt zwei Schlafzimmer und zwei Bäder und im Wohnzimmer eine rote Kuschel-Couch, auf der wir abends lange gequatscht haben. Wir haben uns total wohl gefühlt.
Wir, das waren Anni, die unter @fraeuleinemmama auf Instagram Einblicke in ihr Leben teilt und meine Freundin Lisa @ichsowirso. Es war das erste Mal, dass wir zusammen im Urlaub waren, und ja, ich war ein bisschen nervös. Aber es war super lustig, wir haben uns inspiriert und herausgefordert – und tatsächlich unglaublich viel und gut miteinander gearbeitet.
Wir haben ganz schnell einen Rhythmus gefunden.
Ich hab morgens Kaffee und Brot geholt, ich liebe es morgens in die Sonne zu treten und die City zu spüren. Hinterher haben wir entspannt zuhause gefrühstückt. Dann ging es los nach Plan, ein bisschen Sightseeing, aber ganz viel Raum zum Treibenlassen, für Espresso (1 Euro!) und Eis. Abends waren wir schön essen, ganz viel selbstgemachte Pasta, die Spaghetti sind hier beinahe so dick wie mein kleiner Finger, so bleibt viel Soße dran hängen. (Restaurant Tonnarella in Trastevere ist die Schlange wert). Ich hab mir als einzige je einen Aperol oder ein Glas Wein gegönnt und mit mir selbst angestoßen, die beiden Küken trinken keinen Schluck.
Wenn man in einer Gruppe verreist, nimmt ja jede oft eine Rolle ein, so auch wir. Ich hab total Spaß daran, Routen zu planen und Geheimtipps rauszusuchen – und ich kann wahnsinnig viel und schnell gehen, haha. Die anderen beiden waren für den Humor zuständig, die meisten Content-Ideen, Fotos, die Entspannung und den Mut.
Einen Tag haben wir eine Vespa geliehen – was für ein Riesenspaß.
Obwohl ich echt Schiss hatte im wuseligen Rom-Verkehr. Aber den Fahrtwind und die Sonne auf der Haut spüren und auf das Colosseum zufahren, war wunderschön und ich werde es nie vergessen. Eine von uns hat glatt ein paar Tränen weggewischt.
Spanische Treppe, Forum Romanum, Pantheon, Vatikan: es ist einfach unglaublich, was da in Rom so herumsteht, als hätte man in einem Museum zu viele Ausstellungsstücke und sie daher einfach alle in einen Raum geschoben. Diese Stadt atmet Geschichte aus und das ist wirklich beeindruckend – auch wenn ich es an Trevi-Brunnen und Co nur kurz ausgehalten habe. Gleich neben der Spanischen Treppe beginnen zum Glück die hübschen Gässchen, mit Efeuranken vor Wänden in Gelborange, von denen der Putz hübsch blättert.

Auch wenn Rom keine Stadt ist, in die ich überlege hinzuziehen, war es super schön, sie gefühlt zu haben. Man bekommt tatsächlich ein Gefühl für die unglaublichen Entwicklungen, die Europa durch hat. Und Zeit mit anderen Frauen zu verbringen, egal ob sie bereits enge Freundinnen sind oder noch welche werden könnten, ist super wertvoll für die eigene Geschichte.
Unter Tipps findest du auf Instagram, hier verlinke ich dir das Airbnb.
Warst du schon mal in Rom?
Alles Liebe,















Sehr schöner Artikel. Da bekommt man richtig Lust auf einen Girls Trip nach Rom 😊☀️
Das freut mich. Rom ist echt super für einen Freundinnen-Trip.
Meine Jungs muss ich aber auch mal dahin schleppen. Man begreift so viel über die Geschichte Europas. Wahnsinn.
Ganz liebe Grüße,
Claudi
Ach wie schön! 🥰 Da bekommt man direkt wieder Lust zu reisen und sich treiben zu lassen. Danke!
Sehr gern. Es tut so gut. Dabei hatte ich natürlich auch eigentlich gar keine Zeit.
Aber jetzt sitze ich da, den Tisch voller Arbeit und grinse, wenn ich daran denke.
Ganz liebe Grüße,
Claudi
Si,si, siiiii, ich war Aupair in Roma:-). Und habe direkt neben der Kirche Santa Maria Maggiore gewohnt. Ich konnte zu Fuß zum Colosseum gehen und für Münchner gab’s damals noch ganz unkompliziert den Nachtzug nach Rom (liebe DB- das waren noch Zeiten). Mein Herz hüpft bei euren Bildern. Che bello!
Si, siii, Roma. Che bello. Ich war Aupair in Rom und habe direkt neben der Kirche Santa Maria Maggiore gewohnt und konnte zu Fuß zum Colosseum gehen. Und von München aus ging die Reise nach Roma damals noch völlig unkompliziert mit dem Nachtzug direkt bis Roma Termini (liebe DB…).
Mein Herz hüpft vor Freude wenn ich mit euren schönen Bildern wieder zurückreise ins Rom meiner Jugend.
O mein Gott und dein Kommentar macht mir direkt gute Laune. Was für einen Schatz du da in dir trägst.
Ich kann mir vorstellen, wie wahnsinnig toll es sein muss, in Rom Au pair zu sein.
Danke, dass du uns kurz nostalgisch mitnimmst.
Liebe Grüße,
Claudi