Drei Tage Kopf-Update fahren im Feuerstein-Familienressort (Pressereise/Werbung)

Aug
30/18

Das Pflerschtal muss stinksauer sein. Hundertprozentig. Da liegt es da, in Südtirol kurz hinterm Brenner, bilderbuchhübsch, hat einige Dutzend wunderbare Wanderwege gesammelt, plätschernde Wasserfälle, muhende Bauernhöfe und vor allem jede Menge unberührte Natur, wie in einer Schatzkiste. Aber dann gibt es dort das Feuerstein Familienressort, gefühlt ganz allein im Tal zwischen Berggrau und Himmelblau, und es ist so schön dort, dass wir alle sechs kein bisschen raus wollen…
Feuerstein Ressort
Ich musste an den Werbespot einer Bank denken, in einem ruhigen Moment am Feuerstein-Naturteich, den wo der Anfangvierziger seine Brieftasche aufklappt und auf dem Klassentreffen – flatsch – seinen Besitz auf Fotopapier hinter Plastikfolie präsentiert. Das Feuerstein könnte das auch, aber locker: „Mein Infinitypool, meine Renn-Rutsche, meine Holzwerkstatt, mein Malatelier, meine Spielscheune…“ Würde es aber nicht. So ist es nicht, das Feuerstein.

Es würde freundlich lächeln, mit poolfarbenen, blitzblauen Augen und einem Hauch von Holz und erst viel später – und beinahe ein wenig schüchtern – von all den Herrlichkeiten erzählen. Dann würde es sich bei einem unterhaken, einen mitnehmen und einem alles zeigen, weil es in echt noch so viel schöner ist als auf Fotopapier (oder Bildschirm). Und weil all das Wunderschöne im Feuerstein noch so viel schöner wird, durch die schönen Momente, die man darin gemeinsam erlebt.
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Und ja, natürlich ist so viel Besonderes nicht günstig. Im Feuerstein bekommen alle Familienmitglieder das Rundum-Glücklichpaket. Bedeutet: eine dreiviertel Verwöhnpension. Das Frühstück von 7-11 Uhr, der Nachmittagssnack ab 15 Uhr vom Buffet und das köstliche 5-Gänge-Menu am Abend (sowie das Kinderbuffet) sind im Preis inbegriffen. Alkoholische Getränken – und auch einen Nachmittags-Latte Macchiato auf der Terrasse muss man selbst zahlen. Der Preis startet bei 135 Euro für Erwachsene pro Tag – je nach Zimmerkategorie. Für Kinder gibt es 30-80% Ermäßigung auf den Erwachsenen Preis, je nach Alter. Dafür gibt es einen Traum-Service für jedes Alter: vom stylischen Hochstuhl, bis zum frisch zubereiteten Babybrei, einen warm servierten Lappen für Babys Mund beim Abendbrot, Kinderkurse, Kinderbetreuung und sogar Bergübernachtsungsabenteuer im Zelt für Teenies.

Es lohnt sich, regelmäßig auf der Homepage nach Pauschalen zu schauen, zum Beispiel ein Spa-Wochenende für die ganze Familie (ab 470 Euro pro Erwachsener) und Last Minute Angeboten. Da das Feuerstein quasi direkt hinterm Brenner liegt, eignet es sich perfekt als Zwischenstop für zwei bis drei Nächte auf dem Weg in die Ferien im Süden.
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Es ist verrückt, was ein paar Tage im Feuerstein im Kopf mit einem machen, also mit mir, mit uns auf jeden Fall. All das Schöne drumherum, die Berge, der Wald, der Himmel und das Schöne drinnen, unser Chalet, der Naturteich, die Spielscheune, der Pool, der Speisesaal, das war wie ein Update fahren in meinem Kopf. Raus mit all dem Alltag, dem Überflüssigen, raus mit den doofen Gedanken, dafür alles neu bespielen mit Leichtigkeit, Lachen und neuen Impulsen. Ein super Start in unsere (nicht immer unanstrengende) lange Sommerrreise.
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Ein paar unserer Lieblingsmomente im Feuerstein:

– Abends nach unserer langen, langen Fahrt aus Hamburg in unser Apartment im Chalet kommen. Sonnenwarmes Holz unter den nackten Füßen, vier urgemütliche Kojenbetten im Kinderzimmer, flauschiger Teppich und viele Kissen im Elternschlafzimmer. Es gibt eine Küchenzeile, um sofort einen Tee zu kochen und noch fix ein wenig Brei warm zu machen. Eine Sitzecke mit Holzbank und eine Sofaecke, alles so gemütlich, dass wir uns sofort zu Hause fühlen – in einem ordentlichen Zuhause. Noch besser war bloß die Überraschung am nächsten Morgen. Ich putzte Zähne und Münder, als ich merkte, dass die Kinder schon eine Weile riefen: „Mama, jetzt schau doch mal. Nun schau schon.“ Sie hatten die Vorhänge im Wohnzimmer aufgezogen, die Balkontür geöffnet und die wunderschöne Außenanlage entdeckt: den Naturteich, das Floß, die Berge, den Himmel darüber. Eine Postkarte zum Hineinspazieren.

Entspannt frühstücken. Es gab außer uns viele, wirklich nette Besucher im Feuerstein. Beim Frühstück merkte man davon quasi nichts, denn gegessen wird in kleinen Räumen, jeder mit einem Namen übrigens. Es ist ganz sicher kein Zufall, dass wir mit mehreren Familien mit mehreren Kindern in einem Raum saßen, was sehr lustig war. In einem anderen Raum – ohne Kinder oder mit einem – war es dagegen beneidenswert ruhig. Vielleicht aber dafür nicht ganz so lustig. Beim Frühstück gibt es alles, was Seele und Magen sich wünschen – und was ich besonders toll finde: Für die Kinder gibt es eine eigene Zapfanlage mit fünf Sorten Saft und Mineralwasser. Unsere Jungs haben sich quer durch die Auswahl probiert und irgendwann Holunder als ihren Liebling auserkoren. Wir hatten tollerweise die ganze Zeit über keine Fanta-Bettelei. Herrlich.
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– Kurz zur Erklärung: Im Schwimmbad im Feuerstein gibt es eine wirklich tolle Rutsche, die die Geschwindigkeit misst. Es kann also passieren, dass man wie ich beim Frühstück von einem anderen Familienpapa angesprochen wird: „Dein André hält den Rutschenrekord, oder? Ha, nicht mehr lange, sage ich dir.“ Er grinst breit. Ich auch. Während ich mein Müsli mache, erzählt er mir wilde Theorien über abgeschürfte Hautschuppen, die einen nach ein paar Rutschtagen angeblich langsamer machen. Wieder am Tisch gratuliere ich André zum Rekord. Und als ich sein Lächeln sehe, frage ich mich, wer an dieser Rutsche eigentlich am allermeisten Spaß hat: Meine kleinen Jungs? Oder mein großer?
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– Abends gab es ein köstliches fünf Gänge-Menü – und zum Glück direkt neben unserem Tisch eine Tür zum Spielplatz. So konnten die Kinder nach ihrem Essen vom Kinderbuffet rein und rauslaufen, wir konnten ihnen beim Spielen zusehen und dabei ganz entspannt all die Köstlichkeiten aufessen. Bloß manchmal kamen sie vorbei. Zum Probieren.
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– Meine Jungs lieben das Werkeln mit Holz, in der wunderhübschen Holzwerkstatt unterm Dach mit Blick auf die Berge zu werkeln, war ein ganz besonderer Spaß. Es gibt jede Menge vorgesägte Rohlinge, die die Kinder schleifen, schmirgeln und bemalen können. Sie können aber auch eigene Ideen umsetzen – es sind immer zwei Tischler da, die bei der Umsetzung helfen. Wir haben noch gemeinsam eine Gitarre gebaut, die sogar richtig gut klingt.
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– Noch so ein Highlight: Tjelles und mein Malworkshop im Kinderatelier nach Arno Stern. Wie er bei jedem Pinselstrich einen Ton machte, eine fröhliche Malmelodie, die noch lauter wurde, als er irgendwann einfach die Hände nahm. Hochkonzentriert – seine Zunge im rechten Mundwinkel. Wie er überlegte, was auf unserem gemeinsamen Kunstwerk noch fehlte: Berge sollten drauf, Kühe, Schlangen und eine Hütte für uns sechs. Wie er über seine bunten Hände gestaunt hat und über das farbige Wasser, dass hinterher beim Hände waschen über seine Finger lief: tannengrün, grasgrün, salatgrün, hauchgrün. Und wie er unser Kunstwerk einen Tag später zum Auto getragen hat, auf beiden, weit ausgestreckten, Armen.
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– Das abendliche Fußballmatch: Sobald es kühler wurde und die Luft bergfrisch, trafen sich Kinder, Mütter und Väter am Fußballplatz zum kleinen Turnier. Ich bin kein großer Ballfan, aber so viel Spielfreude, so viel Teamgeist und Gemeinschaftsgefühl, und das alles vor Bilderbuchbergen und Wolkengetupf, das war echt richtig feierlich.

– Nicht weit weg von der Bar gibt es im Feuerstein übrigens auch eine Spielecke – dort haben wir abends gern einen Drink genommen, am liebsten mit Clara von Tastesheriff und ihrer netten Familie, die lustigerweise zur selben Zeit da war. Und psst, einmal, ist doch glatt einer von uns zu später Stunde vom Spielpferd gekippt. Ich verrate jetzt aber nicht wer. (Hier könnt ihr Claras Eindrücke über das Feuerstein lesen).
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Das Feuerstein Nature Family Resort ist natürlich, inspirierend, luxeriös – ganz ohne protzig zu sein. Ich liebe die Bilder von den erdigen Rote Beeten und Kinderfüßen auf dem Werbeprospekt und der Internetseite sehr (die umliegenden Tourismusbetriebe waren scheinbar zunächst entsetzt, habe ich gehört). Im Feuerstein dürfen Kinder Kinder sein – Erwachsene auch (falls sie mögen). Und alle eine gute Zeit haben. Das Feuerstein ist ein besonderer Ort. Und vielleicht – ganz sicher sogar – ist das Pflerschtal doch ganz glücklich, und sogar ein bisschen stolz, es bei sich zu haben.


Alles Liebe,

2 Kommentar zu “Drei Tage Kopf-Update fahren im Feuerstein-Familienressort (Pressereise/Werbung)

  1. Barbara on 31. August 2018 at 08:44 geschrieben

    Hallo Claudia, Südtirol finde ich ja sowieso ganz toll, aber so ein schönes Hotel gab es leider noch nicht als meine Kinder in diesem Alter waren (80er). Jetzt könnte ich mir das gut mit meinen Enkelkindern vorstellen 😉
    Das wäre ein Spass!
    Einen schönen Restsommer
    Barbara

  2. Angela on 1. September 2018 at 22:21 geschrieben

    Hallo Claudia,
    Was du hier schreibst, klingt grandios. Fast schon ein bisschen zu perfekt… und wenn ich an deinen diesjährigen Reisebericht zurückdenke, dann ist es halt doch irgendwie die Pasta auf dem Palettentisch, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert… aber gegen 2 Tage Luxus -auch für Mama – auf diese Weise ist natürlich auch nicht zu verachten 😉.

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