Sich kurz unbeliebt machen, ein wenig später vielleicht doch ein bisschen beliebt – und auf lange Sicht etwas richtig Gutes tun – auf die Idee hat mich gestern meine Texter-Kollegin Rike Drust, Autorin von „Muttergefühle“ gebracht. Wir saßen gemeinsam mit Kinderbuchautorin Kirsten Boie und Lektorinnen vom Oetinger Verlag zusammen, um über gute Kinderbücher zu diskutieren, waren alle erschrocken darüber, dass zwanzig Prozent (!) der deutschen Viertklässler nicht richtig lesen können. Da erzählte Rike Folgendes…

Sie schenke jedem Kind zum Kindergeburtstag grundsätzlich ein Buch. Egal was die Kinder sich wünschen würden, egal was auf ihren Listen stehe oder in der Geburtstagskiste herumliege – sie kauft ein Buch. Rike gibt zu, dass sie sich (und ihren Kindern) damit beim Auspacken schon mal ein paar enttäuschte Blicke zumute. Oft würden die Kinder aber später dann doch erzählen, wie toll das Buch gewesen sei. Und sie leiste damit einen kleinen Beitrag in Sachen Leseförderung. Eine großartige Idee, wie ich finde!
gute Kinderbücher, Bilderbuch
Meine schöne Bilderbuchreihe rund um das freche Ferkelchen Schwups gibt es übrigens hier. Auch gut in Sachen Leseförderung!

Alles Liebe,

Claudi