Ich werde gerade ständig auf meine Sandalen angesprochen. Freundinnen begrüßen mich mit: „Wow, schöne Sandalen!“ Erst dann kommt: „Ach, hallo, schön dich zu sehen.“ Ich verzeihe ihnen. Weil: die Sandalen sind echt spitze. Außerdem zähle ich es als Hinweis, das eben doch viele auf die Schuhe gucken. (Siehst du, Schatz! Ein Grund mehr, gleich noch ein Paar in einer anderen Farbe zu bestellen. Lohnt sich ja sowas von.) Weil auch viele von euch gefragt haben, hier also ein Sandalenpost…
Sandalen für Jungs
Bereits vergangenes Jahr habe ich die Sandalen für die Jungs und für mich gekauft und wir haben sie den ganzen Sommer über geliebt. Dieses Jahr habe ich eine Großbestellung mit einer Freundin direkt über die europäische Saltwaterseite geordert – je ein Paar für uns Mamas und sechs paar für unsere Jungs. Letztes Wochenende haben wir sie das erste Mal alle gemeinsam auf einem Ausflug ausgeführt – und hey, das sah wirklich cool aus. Ich bin mir sicher, auch die Sandalen hatten eine gute Zeit, so alle zusammen. Leder an Leder.

Bei der Bestellung kommt übrigens noch Versand und Steuer dazu, trotzdem finde ich den Preis für Lederschuhe immer noch in Ordnung. Und man kann sich auf der Seite eine Größentabelle ausdrücken. Kleiner Tipp: Am Drucker die „An-Papiergröße-anpassen-Funktion“ ausstellen, dann passt es genau. Wer übrigens doch lieber anprobiert: Bei Wohngeschwisterchen in Hamburg gibt es die Schuhe auch, dieses Jahr sogar alle drei Modelle und gleich ein paar Farben, falls ihr also in der Nähe seid…
Boah für Boys, Sandalen, Sommer
Immer wieder sprechen mich sogar Fremde auf meine Sandalen an, was einmal mehr zeigt, was für einen Sandalennotstand in Deutschland herrscht, oder? Nicht viel los hier, wenn man keine Trekkingmodelle mag und auch keine Bob-der-Baumeister-oder-Glitzer-Blumen-Vertreter. Dabei gibt es Saltwater-Sandalen in den USA bereits seit den 40er Jahren. Damals begann Walter Hoy aus dem Leder übrig gebliebener Militärschuhe seine Sandalen zu nähen. Schon bald bekam er Dutzende Aufträge – viele Menschen in seiner Heimatstadt St. Louis wollten genau solche Sandalen für ihre Kinder. Viele Jahre später sind sie ein typisch amerikanischer Normalo-Schuh. Und dann werden plötzlich einige Promi-Kinder in den Sandalen fotografiert. Und Peng, seither sind Saltwaters endgültig Kult.
Saltwater Sandalen, Sandalen für Jungs
Jetzt kaufe ich natürlich keine Sandale, nur weil sie Suri (Cruise) oder Ruby (Maguire) trägt. Okay, auf jeden Fall nicht immer. Aber wer Saltwater-Sandalen einmal anhatte, der mag sie tatsächlich nie wieder ausziehen (werde ich auch nicht so schnell). Es sind tatsächlich die ersten Schuhe die ich kenne, in denen ein Ausflug am allerersten Trage-Tag ohne Wechselflipflops nicht komplett lebensmüde ist.

Aber das Leder ist von Anfang an weich und schmiegt sich mit jedem Mal tragen noch besser an. Außen ist es wasserfest beschichtet, daher dürfen diese Sandalen sogar ins Wasser. Das macht irre Spaß, den Urlaub sehr angenehm und man spart das Geld für diese hässlichen, durchsichtigen Wassersandalen. Auch toll für die schmalen Füße meiner Jungs: bei unserem Modell lassen sich beide Riemen verstellen, so passen die Schuhe perfekt. Und könnt ihr glauben, dass ich in den roten Sandalen bereits drei Wochen in Italien am Strand mit Sand/Sonne/UV/Eis/Kieseln verbracht habe? Kein Stück, oder?

Hach was soll ich sagen: Ich bin ehrlich verliebt in diese Schuhe. Und falls sie eine Freundin übrigens noch nicht bemerkt hat, wenn wir uns treffen, sage ich ganz schnell: „Darf ich vorstellen, das sind meine Sandalen.“
Saltwater Sandalen,
Ich wünsch uns noch viel, viel, viel mehr so wunderbare Sandalentage. Und herzlichen Dank übrigens für euren ganzen lieben Mails wegen meiner Buchparty gestern. Ich musste nicht lange zittern (ähm, aus Sorge, ob sich wohl überhaupt jemand meldet). Die Plätze waren ratzfatz weg. Ein dickes Entschuldigung an alle, denen ich keine Zusage mehr schicken konnte. Wir sehen uns dann – von Seite zu Seite – im Buch, okay?

Alles Liebe,

Claudi