was lieben

Fünf Dinge vom Wochenende (enthält unbezahlte Werbung)

wunderschöne Puppe

Er ist zwei! Und er ist so wunderbar zwei. Ich hatte glatt vergessen, was für ein tolles Alter zwei ist. (Weil eins auch der Knaller war. Und drei es ganz bestimmt auch sein wird.) Ist das nicht eine schöne Vorstellung? Dass man jedes Alter der Kinder einfach genießt? Und nicht immer vergangenen Zeiten hinterher trauert. Ich gebe zu, ich habe vier Kinder dafür gebraucht. (Und mal sehen, wie es ist, wenn der Kleinste nicht zwei, sondern sagen wir zehn wird). Den zweiten Geburtstag konnte ich auf jeden Fall ohne Melancholie mit ihm feiern… Ich war einfach froh, dass er bei uns ist… Weiterlesen →

Mama, ich wünsche mir: Eine selbstgemachte Einhorn-Schultüte (Werbung)

coole Einhorn Schultüte, Einhorn Zuckertüte basteln

Wer hätte gedacht, dass ich mal eine Einhornschultüte basteln darf. Bei vier Söhnen? Ich nicht. Ich finds super. Genauso super, wie ich eine Drachen-Fußball-Raketen-was-weiß-ich-Tüte gefunden hätte. Ich mag eigentlich auch gar nicht drüber reden, dass ich es nicht gedacht hätte. Weil Einhörner schließlich für alle da sind. Je normaler das ist, umso besser. Basteln wir also, statt zu quatschen. Hände hoch, wer von euch braucht auch noch eine Tüte…? Weiterlesen →

Sind Computerspiele wirklich so gefährlich? Oder: Abenteuer her – oder ich zocke…

Computerspiele, Medienzeit für Kinder, darf mein Kind Computer spielen, Mindcraft, Fortnite

André grinst bloß. Immer dann, wenn ich mal wieder Baller-Filme im Kopfkino sehe und losschimpfe. Dabei spielt hier noch keiner. Außer eben in meinem Kopf. Dort sehe ich meine Jungs, mit starrem Blick vor dem PC. Es rummst und wummst. Sie sind nicht mehr ansprechbar. Nie mehr. Schrecklich ist das, sage ich euch. Mein Mann hats leicht. Der sieht nie Filme im Kopf (bloß Zahlen und Paragraphen). „Beruhig dich doch mal!“, sagt er dann. Und ich ranze: „Ich will mich aber nicht beruhigen.“ Das Thema Computerspiele ist hier schon Thema, obwohl Computerspiele noch gar kein Thema sind… Weiterlesen →

So packe ich für mich und meine Großfamilie

Bevor ich Kinder hatte, fühlte sich Packen an wie Klassenreise. Hinterste Bank auf der Busfahrt, ihr wisst schon, beinahe das Lustigste an der ganzen Reise. Die Vorfreude flatterte um meine Kleider, die gebügelt auf Bügeln am Schrank warteten. Meine Gedanken reisten schon mal vorweg, ich sah mich in Gedanken am Strand liegen, feiern, tanzen, mit Drinks, farblich passend zum Kleid. Packen war Prä-Urlaub. Ich konnte nicht aufhören dabei zu grinsen. Heute: Würde ich mich beim Packen am liebsten selbst in den Koffer legen. Und schlafen. Weil uns vor jeder Reise das Chaos packt… Weiterlesen →

Ich hab Sehnsucht nach mir selbst…

Mama Frust

Manchmal sehne ich mich so sehr nach mir, dass ich meinen Unterarm drücke, bloß um zu merken, dass ich noch da bin. Wenn ich abends totmüde auf der kekskrümeligen Couch sitze. Zwischen Kissen, die den ganzen Tag auf dem sandigen Dielenboden lagen und eine Burg waren – von einem der Ritter während des Aufräumdramas lustlos aufs Sofa geworfen. Wenn mein Blick langsam durch den Raum fliegt, schwerfällig wie eine Hummel, über Haufen am Boden und beim Couchtisch hält. Der ist vergraben unter Quartettkarten, Legosteinen, Schleichtieren und Unterlagenhaufen. Mit Blütenstaub drauf, vom verwelkten Strauß darüber… Weiterlesen →

Oh, wie niedlich: Zuckersüße Schweinetörtchen für die nächste Kinderparty

Schwein, Ferke-Fete,

Sie hat Ja gesagt, stellt euch vor, sie hat Ja gesagt. Wer? Na Milena vom tollen Insta-Account und Blog Hellrosagrau. Sie hatte hier vergangene Woche ihre selbstgenähten Kuschelschweine vorgestellt, passend zu meinen Schwups-Bilderbüchern, und weil ihr Milenas Idee genauso toll fandet wie ich, habe ich sie gefragt, ob sie nicht Lust hat, regelmäßig hier zu schreiben. Und sie hat! Halleluja, ich freue mich. Zum Einstand gibt’s für uns alle Schweinetörtchen… Weiterlesen →

Kinder und Medien: Ist das alles wirklich so schlimm? (Enthält unbeauftragte Werbung)

Computer spielen für Kinder, Computersucht, Computerspiele wirklich schlimm?

Ja! Hätte ich bis Freitag gebrüllt. Ja, ja und nochmal Jaaaaa! Seit Freitag sage ich bloß noch leise Jein. Fahre nicht gleich hoch, rege mich nicht mehr so fürchterlich auf, rede mich nicht gleich wuschelig. Eins habe ich am Freitag als wichtigsten Satz mitgenommen, nämlich: „Angst ist kein guter Erziehungsratgeber.“ Daran versuche ich zu denken, wenn ich hochkochen, schimpfen, mich aufregen möchte. Aber von Anfang… Weiterlesen →

Schweden mit Kindern: Elche, das zauberhafte Eksjö und noch mehr (enthält Werbung)

Elche sehen, Schweden,

Der erste stand an der Straße. Der zweite direkt daneben. Mitten an der Bundesstraße, mitten auf einer småländischen Lichtung. Kurz vorher war das dreieckige Warnzeichen mit dem Elch an meinem Fenster vorbei gesaust, das, das für mich immer ein bisschen unwirklich, ein bisschen nach Souvenirshop aussieht. Dann sausten die Elche vorbei. „Stop“, schrie ich. „Stop, da sind Elche!“ Mein Mann fuhr weiter. „Ohne Witz“, rief ich, „echte Elche. Mein Gott, Elche. Jetzt dreh…“ Weiterlesen →

Mein fixes Bruschetta für Sommerabende – und eine zuckersüße Käferkindervariante

Ich liebe Bruschetta. Blöderweise habe ich ein Bruschetta-Problem. Ich kann es nämlich nicht ertragen, wirklich nicht, wenn jemand statt Bruscetta „Bruschetta“ sagt, also mit sch. Da bekomme ich Gänsehaut. Ehrlich. Ganz schlimm. Ich zucke wirklich kaum zusammen, wenn jemand wie und als verwechselt – aber bei Bruschetta tut es mir wirklich weh. Dabei ist das knoblauchige Knusperbrot mit dem saftig basilikumen Tomatensugo eins meiner allerliebsten Sommerabendbrote… Weiterlesen →

Zuhause ist, wo die Hühner sind: Die ersten Wochen mit Chicka & Co (enthält Werbung)

Hühner halten, Hühner,

Es kann gut sein, dass ich samstags morgens früh die Holztreppe herunter steige, über ein paar Sommersonnenlichtflecken in Richtung Kaffeedose wanke – und dann steht ein Huhn in meiner Küche. „Was macht das Huhn hier?“, frage ich vielleicht. „Das ist nicht DAS Huhn, das ist unser liebes Schneewittchen!“, ruft einer vom Sofa. Und ein anderer: „Sie darf doch bitte auch ein bisschen in der Küche herumstehen, wenn sie möchte.“ Und noch einer: „Du bist doch auch gern in deiner Küche, Mama, stimmts, Mama?“ Bloß der vierte, der sagt noch nichts. Der streckt bloß begeistert seinen Arm in Richtung Huhn und ruft „Daaaa…!“ Weiterlesen →