was lieben

Feminismus und ich: Cara und ihre „Wieso Karrierecoaching? Du bist Mutter!“- Erfahrung

Vor einer Weile habe ich hier überlegt, wie viel Feministin in mir steckt und ob ich eigentlich eine feministische Beziehung führe. Dabei ist mir nochmal so richtig klar geworden, in was für einer Gleichberechtigungsblase ich mit meinen zwei Jobs eigentlich stecke und wie viel Nachholbedarf es in Deutschland in dieser Hinsicht noch gibt. Auf meinen Feminismus-und-ich-Aufruf, mit dem ich euch bat, mir von euren Erfahrungen zu erzählen, meldete sich unter anderem Cara*, um mir und euch ihre Geschichte zu erzählen. Wir sind gespannt, Cara… Weiterlesen →

Tricks gegen das Chaos in Corona-Quarantäne

Hätte jemand mir gestern einen Euro gezahlt für jedes: „Räumst du das bitte selbst gleich weg!“, ich hätte dicke auswärts essen gehen können. Geht ja gerade eh nicht. Wir machen es uns also im besten Fall gemütlich, zwischen all den Kissenhöhlen und Kakaobechern, Kinderkunstwerken und Kekskrümeln. Problem: Zwei von sechs finden das leider kein bisschen kuschelig – und damit geht das Corona-Chaos während unserer freiwilligen Quarantäne erst so richtig los… Weiterlesen →

Wie ich mich mit meiner Wut versöhne

Ich bin vor allem wütend auf mich selbst, wenn ich wütend bin. Also hinterher, wenn mein Herz nicht mehr ganz so laut ist, nicht mehr ganz so schnell rast. Klar bin ich auch meistens wütend auf noch jemanden. Aber immer noch wütender, dass ich mal wieder nicht hinbekommen habe, meine Wut runterzuschlucken. Wut ist out, sie ist kein schönes Gefühl, keiner spricht so wirklich drüber. Während es auf Instagram über 770K Einträge zu Achtsamkeit gibt, gibt es bloß knapp 500K zu Wut. Wut ist out – manchmal habe ich das Gefühl, alle schaffen es sie wegzuatmen oder wegzumeditieren außer ich… Weiterlesen →

Laune statt Lagerkoller! Über Corona, einen genial-banalen Tipp und ein paar Spielideen

Es klingt für mich immer noch schwer nach Science-Fiction-Film. Ehrlicherweise wie einer, den ich sofort ausstellen würde: Die Schulen in Hamburg und in vielen anderen Bundesländern bleiben vorerst zu. Ich bin – mal wieder – unfassbar dankbar, dass ich die meiste Zeit über von zuhause arbeite. Es wird nicht leicht, aber ich kann meine Kinder betreuen. Ich denke mit Schrecken an all die, bei denen es nicht so einfach ist. Ich mache mir Sorgen um ältere Menschen mit Vorerkrankungen! Aber so schrecklich das alles ist, es zeigt uns mal wieder, was das Allerwichtigste ist: Gesundheit… Weiterlesen →

Frau Freudig und das liebe Vieh: Im Sommer ein Jahr. Die Geschichte von Balthasar

Von Madeleine. Balthasar wurde am 12. Februar geboren. Wir waren beim Melken, als wir gesehen haben, dass Blume, die bereits seit einem Tag in der großen separaten Box stand, Wehen hat. Es war sogar schon ein Stück vom Fuß des Kälbchens zu sehen. Doch es hat ewig gedauert, bis es vorwärts ging. So standen wir also da, in dicken Pullis, mit einem wärmenden Tee in der Hand. Dann ging plötzlich alles furchtbar schnell. Mit einem Flutsch war der Wurm da. Und mit ihm die Erkenntnis: Mist. Schon wieder ein kleiner Stier… Weiterlesen →

Schimpft ihr etwa schon oder kramt ihr noch? Übers Aufräumen mit Kindern…

Ich gebe es zu, ich bin in Sachen Aufräumen ziemlich lässig geworden. Also zumindest im Kinderzimmer. Die Kleineren haben ein getrenntes Schlaf- und Spielzimmer, daher komme ich immer ohne Stolpern zum Vorlesen und Gute-Nacht-Kuss-geben. Das ist mir wichtig. Auf dem Weg schließe ich oft genug einfach mal die Tür zum Chaos… Weiterlesen →

Von Sonntagabend-Magie. Plus: das Rezept für das Lieblingsessen meiner Kinder

Sonntagabend bei uns ist wie Spaghetti. Ein wilder Haufen, blubbernd aufgekocht im heißen Wochenendtopf. Unser Zuhause ein durchgenudeltes Durcheinander. Eiskalt abgeschreckt durch die Ansage, bitte noch kurz die Ranzen zu überprüfen und die Turnbeutel neu zu packen. Manchmal müssen – Achtung Überkochgefahr! – auch noch Hausaufgaben gemacht werden… Weiterlesen →

Work-Child-Balance: Wie ich nach meinem Baby merkte, wie sehr ich meine Arbeit liebe

Ich liebe meine Arbeit. Vielleicht noch ein bisschen mehr, seit ich Kinder habe. Ich liebe sie so sehr, dass ich es überhaupt nicht schlimm finde, selbst jetzt im Urlaub morgens ein paar Stunden zu arbeiten. Ich gebe es zu, ich war tatsächlich ein wenig enttäuscht, als mein Kleinster heute Morgen nicht wie sonst begeistert in den Kinder-Club gerannt ist. Ich habe dann doch kurz gearbeitet, so gut es geht mit ihm auf dem Schoß und dann sind wir zwei im Schnee spazieren gegangen. War auch schön – trotzdem hat mir was gefehlt. Als ich Ingas Geschichte gelesen habe, habe ich mich daher sehr verstanden gefühlt… Weiterlesen →

Der schönste Satz, den wir unseren Kindern beim Sport sagen können

Sie hatten es die ganze Autofahrt hier her geplant:  dass sie in einer Skigruppe sind und wie sie zusammen die Pisten pesen, am liebsten die kleinen Geheimen, zwischen den Tannen hindurch. Es war letztes Jahr so gewesen und für sie war klar, dass es dieses Jahr wieder so sein würde. Verrückt wie ein Erlebnis eine Sache für Kinder in Stein meißelt. Dann war die erste Skistunde da – und die beiden in einer Gruppe. Dann aber meinte der Skilehrer nach dem Probefahren, dass einer von beiden in die nächst höhere Gruppe wechseln solle… Weiterlesen →

Wie wärs mal mit einem Date im Wald? Eine entspannte Idee, um Freunde zu treffen..

Nein, bei uns ist es nicht so, dass die Kinder ständig begeistert durch den Wald streifen. Leider nicht. Während ich schon fast aufgegeben habe – und eben allein streife – entdeckte ich die Idee von Karin, die auf ihrem Instagram Account @schritte.ins.gruene über ihr Leben mit vier Kindern, Nachhaltigkeit und Naturliebe schreibt. Seither habe ich neue Streif-Hoffnung. Erzähl doch mal, Karin… Weiterlesen →