Nervige Kinderfreunde: Was tun, wenn man sie nicht mag

Text: Katia Kröger

Auch auf die Gefahr hin, dass ich hiermit direkt wieder einen Shitstorm ernte: Den Spielbesuch meiner Kinder wähle ich mittlerweile auch danach aus, ob ich die betreffenden Freunde mag. Jaja, ich weiß, es sind die Freunde meiner Kinder, es ist ihre Wahl, ich muss ja nicht mit ihnen spielen. Schon klar, aber ich muss sie ja mitversorgen, betreuen, sie trösten, bespaßen, kurz: sie aushalten – zumal, wenn die Kinder noch relativ klein sind. Und dann macht es für mich einen himmelweiten Unterschied, ob ich die Kinder wirklich mag – oder sie einfach nur, sorry, ätzend finde… Weiterlesen

Nervige Kinderfreunde: Was tun, wenn man sie nicht mag2023-05-31T08:13:10+02:00

Ich bin ein Kontrollfreak (jetzt ist es raus…!)

Text: Katia Kröger

Keine Ahnung, warum, aber irgendwie muss ich dauernd und überall mitmischen. Vor allem in den Angelegenheiten anderer, sprich: in den Angelegenheiten anderer Familienmitglieder. Insgeheim habe ich wohl das Gefühl, dass ohne mich nichts geht. Dass wir ohne mein Zutun – ohne meine (oft ungefragte) Meinung, ohne meine Art, den Kühlschrank ein- oder das Haus aufzuräumen – hoffnungslos aufgeschmissen wären. Also mindestens. Weswegen ich dauernd und immerzu alles an mich reiße, noch mal anpacke, eigentlich abgeschlossene Themen wieder neu aufrolle – und mich am Ende wundere, warum ich bloß immer so wahnsinnig ausgelaugt bin… Weiterlesen

Ich bin ein Kontrollfreak (jetzt ist es raus…!)2023-05-11T14:09:56+02:00

Meine Kinder, die Hausbesetzer

Text: Katia Kröger

Kürzlich trafen mein Mann und ich uns morgens verstohlen mit einem dampfenden Kaffeebecher im Schlafzimmer. “Hast du die Tür abgeschlossen…?”, fragte ich leise. Er nickte stumm. Wir nahmen gerade den ersten Schluck, als sich vom Flur her lautstarkes Tobe-Tohuwabohu näherte, dann wurde heftig an der Klinke gerüttelt. Eine durchdringende Kinderstimme brüllte: “Maamaa, Papaaa – seid ihr da drinnen…?!” Wir hielten den Atem an. Um keinen Preis wollten wir die Tür öffnen – schließlich war dies der allerletzte Raum im Haus, den unser Kinder-Trio an diesem Morgen noch nicht mit Beschlag belegt hatte… Weiterlesen

Meine Kinder, die Hausbesetzer2023-05-16T09:58:35+02:00

Fantasie-Freunde: Warum sie gut für Kinder sind

Text: Katia Kröger

Es gibt Freunde meiner Kinder, die kann ich nicht so richtig gut leiden. Weil sie anstrengend sind, vorlaut, fordernd oder weil sich meine Kinder in ihrer Gesellschaft in blöde Blagen verwandeln. Beko ist so ein Freund. Wenn Beko zu Besuch bei meinem Jüngsten ist, gehen zerrissene Bücher, bemalte Wände oder zerbrochenes Spielzeug auf seine Kappe. Oder ihre: Beko ist nämlich je nach Laune männlich oder weiblich. Ich kann den Spielbesuch auch leider nie abwenden, denn Beko kommt und geht, wie es beliebt: Beko ist nämlich ein imaginärer Freund… Weiterlesen

Fantasie-Freunde: Warum sie gut für Kinder sind2023-04-21T16:30:52+02:00

Muss ich mich schämen, weil meine Kinder in die Rosa-Blau-Falle getappt sind…?

Text: Katia Kröger

Bevor ich eigene Kinder bekam, hatte ich schon ziemlich genaue Vorstellungen davon, wie ich sie irgendwann erziehen würde. Davon, wie unser Alltag als Familie wäre: Selbstverständlich rollenklischeefrei und geschlechterneutral. Keine Rosa-Blau-Falle, keine Mädchen-mögen-Ponys-und-Jungs-Fußball-Steilvorlagen. Tja, nun. Die Wand im Kinderzimmer meiner Tochter ist Altrosa gestrichen, die im Zimmer meines Ältesten Graublau. Und während wir unseren Sohn zweimal wöchentlich zum Fußballtraining gondeln, freut sich meine Mittlere immer die ganze Woche auf ihren Reitunterricht… Weiterlesen

Muss ich mich schämen, weil meine Kinder in die Rosa-Blau-Falle getappt sind…?2023-04-17T22:24:29+02:00

Fünf Dinge vom Wochenende

Text: Claudia Schaumann

Gerade Instagram geöffnet, wieder geschlossen und gedacht: Vielleicht bin ich zu alt dafür. Mich langweilen nämlich sowohl kreidefarbene Coachella Outfits, Brotdosenoninspirationen, Selflove-Slogans, als auch die 354. Lampe aus Ikea-Schüsseln. Erschreckenderweise kann ich sogar bei Heul-Posts inzwischen meist bloß noch müde lächeln… Weiterlesen

Fünf Dinge vom Wochenende2023-04-17T11:29:25+02:00

Idylle ohne alle. Oder: Zurück zu du und ich

Text: Claudia Schaumann

Kein besonderes Foto: Ein Frühling, ein Feuer und wir. Traditioneller Start in die Ostertage. Und doch war dieser Moment speziell. Weil ich nämlich seit einer Ewigkeit nicht alle meine Kinder zusammentrommelte, damit ich mich später an unser Ostern erinnern konnte. Sondern bloß André an seinem Gartenjackenärmel zu mir zog und den Nachbarn bat: „Mach mal schnell ein Foto“. Für unser Ostern reichen nämlich auch wir zwei. Der Moment trifft mein aktuelles Gefühl… Weiterlesen

Idylle ohne alle. Oder: Zurück zu du und ich2023-04-09T17:48:14+02:00

Erziehungstipps: Wie mir “This is us” in Familienkrisen hilft

Text: Katia Kröger

Bei uns ist gerade viel los – nicht nur im Außen, vor allem im Innen. Wenn wir als Familie mal fünf friedliche Minuten am Stück haben, dann ist das wirklich erwähnenswert: Es wird munter gestritten, provoziert, gestichelt, gezickt, gebrüllt – und DRAMA wird bei uns derzeit in Versalien ausbuchstabiert. Noch vor kurzem habe ich uns also einmal mehr für die furchtbarste Familie aller Zeiten gehalten – bis ich Trost fand. Und Rat gleich mit: Wie man als Familie mit drei starken Kinder-Persönlichkeiten seinen Weg findet. Wo ich fündig wurde? Auf Amazon Prime Video – bei “This is us”… Weiterlesen

Erziehungstipps: Wie mir “This is us” in Familienkrisen hilft2023-03-29T18:21:21+02:00

Wäre ich als Einzelkind-Mama die bessere Mutter?

Text: Katia Kröger

Ich wollte immer mehrere Kinder. Auch, als ich noch gar nicht ernsthaft über Kinder nachgedacht habe, war mir klar, dass ich mindestens zwei haben würde. Als Einzelkind-Mutter habe ich mich irgendwie nie gesehen. Jetzt habe ich drei – und frage mich immer öfter, ob ich als Mama einer einzigen Tochter, eines einzigen Sohnes nicht doch den besseren Job gemacht hätte… Weiterlesen

Wäre ich als Einzelkind-Mama die bessere Mutter?2023-03-08T08:45:57+01:00

Und was ist mit Hausaufgaben?

Text: Claudia Schaumann

Immer und immer wieder wünsche ich mir derzeit die ausgeräumten Küchenschubladen von damals zurück. Ich muss dabei über mich selbst lachen, schließlich fand ich die Schalen und Deckel, die meine Kleinkinder Tag für Tag auspackten, eine Weile seeehr anstrengend. Heute ist mir klar, wie einfach das damals war. Heute geht es nachmittags nämlich nicht mehr um kunterbuntes Plastik, sondern um Hausaufgaben in schwarzweiß. Und die kann ich gefühlt nicht einfach einpacken, und alles ist wieder gut… Weiterlesen

Und was ist mit Hausaufgaben?2022-11-11T07:42:16+01:00
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