Auf die Plätze, fertig, los: Von meinem Dauerwettlauf mit dem Leben

Nov
22/18

Früher im Sportunterricht war ich nie besonders schnell. Gerade im Sommer, wenn wir jede Woche um den großen See in meiner kleinen Heimatstadt laufen mussten, rannte ich den anderen immer hinterher. Es war kein schönes Gefühl, höchstens einen Hauch von Turnschuh zu sehen und sie bloß einzuholen, wenn gerade mal eine Ampel rot war. Heute fühle ich mich ähnlich, bloß renne ich heute dem Leben hinterher…
Dauerlauf, Hektik, Familienalltag, Großfamilie, vier Kinder
Egal wie ich mich anstrenge, egal wie schnell ich mache, es gibt immer noch Wäsche einzuräumen und zusammenzunehmen, immer etwas zu flicken, immer eine Feier zu organisieren, einen Antrag auszufüllen, eine Rechnung zu überweisen, eine Mahlzeit vorzubereiten. Der Wohnzimmerboden um mich herum ist fast immer spielzeuggetupft (was hübscher klingt als es aussieht), das Sofa neben mir voll von Büchern und Zeitschriften (mit Artikeln mit Eselsohren, die ich irgendwann noch lesen will), mein Arbeitszimmer ist voll von Material für Blogartikel, Weihnachtsdeko und schnell entsorgtem Kram, ich kann es kaum betreten, mindestens zwanzig Artikelideen warten darauf, dass ich sie schreibe, davon vier mit Deadline und mein Einjähriger drückt neben mir auf den Tasten dieses Laptops herum, während ich das hier tippe. Mein Leben hält mir eine Stopuhr hin, auf der die Zeit herunter läuft. Wenn sie auf null springt, beginnt alles wieder von vorn.

Bitte nicht falsch verstehen. Ich liebe mein Großfamilienleben, meine Jobs, unser Haus, es ist genau das, was ich immer wollte. Trotzdem: dieser ewige Dauerlauf strengt mich an. Noch während ich renne, überlege ich verzweifelt, wie ich entweder noch schneller werden kann, um mein Leben wenigstens ab und zu mal einzuholen. Oder wie ich es schaffe, trotz Wettlauf mehr Verschnaufpausen einzubauen. Was mir schwer fällt, angesichts der Dauer-To-do-Liste in meinem Kopf. Wie oft denke ich, wenn es gerade mal ruhig ist: „Egal wie es aussieht, ich mache mir jetzt einen Kaffee (oder gönne mir eine Limo) und setze mich mit einem Buch oder Magazin eine Stunde aufs Sofa“. Dann denke ich: „Ach komm, bloß noch kurz aufräumen“ – und schon ist es nicht mehr ruhig.

Ich habe das Gefühl im Herbst (mit Weihnachten auf der Zielgerade) rast mein Leben noch schneller an mir vorbei und so sehr ich mir morgens vornehme, es ruhiger angehen zu lassen, brüllt es mir schon beim ersten Kaffee „schneller, schneller!“ zu. Ich renne und renne und erwische doch immer nur einen Zipfel der To-do-Liste. Hänge ich dran, zieht sie mich weiter. Ich weiß nicht, wie viele Geburtstage von Freunden ich dieses Jahr schon vergessen habe – ich hoffe die wirklichen verzeihen es mir. (Und meine Kinder auch, wenn ich sie völlig außer Lebens-Puste mal wieder angefratzt habe…)

Ich wäre nicht ich, wenn ich nicht versuchen würde, etwas zu ändern. Irgendwie Ruhe und Ordnung in unseren Alltag zu holen, auch wenn es unmöglich erscheint; immer mal wieder versuche ich das. Jetzt eben gerade mal wieder besonders intensiv. (Vielleicht habe ich diese Eigenschaft dem permanenten Hinterhergerenne damals in Sport in der Schule zu verdanken, wer weiß. Damals dachte ich auf jeden Fall öfter: „Euch zeig ichs irgendwann…“). Genauso mag ich es jetzt meinem Leben zeigen, indem ich einfach nicht mehr mit renne, höchstens ab und zu und im Schritttempo.

Was ich probieren möchte:
– „Eins nach dem anderen“ als mein Mantra denken. Immer und immer wieder. Nicht zu viele Pläne für den Tag machen. Mittelfristig statt kurzfristig planen: Ja, ich möchte regelmäßig Sport machen, aber das jetzt auch noch zu probieren, funktioniert einfach nicht. Also grad Bo und Blog statt Body. (Joggen dann eben wieder regelmäßig, wenn der Kleinste nächstes Jahr ein paar Stunden in die Kita geht). Auch ein paar schöne neue Projekte für den Blog eben erst dann…

– Drei Kiesel auf die Kücheninsel legen. Jeder steht für einen bewussten Pausenmoment mitten im Alltagschaos. Das kann mein Kaffee sein, den ich trinke, obwohl ich eigentlich die Wäsche anstellen wollte. Oder das Bilderbuch, dass ich noch vorlese (und wir eben ein wenig später in den Kindergarten und ich an den Schreibtisch komme). Abends müssen die drei Kiesel eingelöst sein (oder ich löse sie spätestens dann ein, mit lesen statt Wäsche zusammenlegen).

Ansprüche herunterschrauben. Akzeptieren, dass es bei uns chaotisch aussieht, so chaotisch, dass sogar manche Freundinnen große Augen machen. Ich habe mich für viele Kinder entschieden und für einen Haufen Projekte nebenbei, also kann ein daueraufgeräumtes Haus nicht meine oberste Priorität sein. Alles geht einfach nicht. Ich muss, ich will das akzeptieren, jeden Tag aufs neue.

– Ich habe ein Bullet Journal probiert, mir scheint das aber noch ein Stress-Faktor mehr in meinem Leben zu sein. André und ich habe auch schon diverse Online-Familienkalender getestet, aber irgendwie fand ich die unübersichtlich und habe nach kurzer Zeit nichts mehr eingetragen. Jetzt haben wir wieder den guten alten Kalender mit fünf Spalten im Flur hängen, bloß ist der natürlich unterwegs leider nie dabei. Habt ihr einen Tipp für eine App, mit der man all die Familientermine, Geburtstage und übersichtlich organisieren kann (gern auch mit Platz für To-Do-Listen und Listen mit Geschenkideen)

– Immer und immer ein Thema bei mir: Bildschirmzeit verkürzen. Nicht leicht, wenn der Bildschirm wie bei mir einen großen Anteil der Arbeit (und des Hobbies) ausmacht. Versuchen möchte ich es trotzdem. (Ich plane sogar eine Online-Auszeit Anfang des Jahres, obwohl ich gar nicht weiß, ob ich das aushalte. Irgendwie ist das Internet ja auch meine kleine Auszeit im Alltag (mein „Was-für-mich-Ding). Aber ich möchte es einfach mal ausprobieren, was das mit mir, mit uns macht, mal einen Monat nicht in die bunte Social Media Welt entfliehen zu können, und so viel mehr Extrazeit für andere Dinge zu haben.

Was schon ganz gut klappt:
Hilfe im Haushalt annehmen.

– André und ich nutzen die App „Bring“ auf dem Handy und tragen dort sofort ein, was wir brauchen. Im Supermarkt muss man bloß noch die Liste abarbeiten. Seither haben wir keine doppelten Bananenstapel mehr – und eigentlich immer Milch im Kühlschrank.

– Uns öfter mal trennen, um abends wieder eins zu sein: Gerade jetzt im Herbst und Winter merke ich, dass es häufiger knallt, wenn wir lange alle zusammen im Haus sind. Mein Ideal von „jeder macht in Ruhe sein Ding“ bei gleichzeitig harmonischem Zusammensein funktioniert leider nicht immer. Was hilft: Auch mal Dinge getrennt machen. Der eine fährt mit zwei Kindern schwimmen, die anderen bleiben zuhause und laden vielleicht einen Spielfreund ein. Das widerspricht ein wenig meiner ursprünglichen Vorstellung von einem Familienwochenende – sorgt aber für ruhige Stunden (und Exklusivzeit mit jedem Kind). Und abends beim Essen haben sich alle wirklich was zu erzählen (statt durchzudrehen).

– Für die guten Momente, die Minuten, in denen die Kinder miteinander spielen, die Momente, in denen ich kurz mit einem Kaffee am Fenster stehe und den letzten gelben Blätter beim Herumwehen zuschaue, für all diese Momente mehr, male ich neuerdings ein kleines Herz in den Papier-Kalender (oder einfach auf ein Blanko-Blatt). Zum Glück gibts die nämlich jeden Tag, man vergisst sie beim Dauerwettrennen bloß oft.

Habt ihr Tipps für mehr Ruhe im Alltag? Ich brenne drauf, sie zu hören…

PS. Ein Foto vom ewigen Wettlauf hatte ich nicht. Da fotografiere ich ja nicht, da renne ich. Hier also ein Kalenderherz-Moment.

Alles Liebe,

42 Kommentar zu “Auf die Plätze, fertig, los: Von meinem Dauerwettlauf mit dem Leben

  1. Katrin on 22. November 2018 at 10:22 geschrieben

    Liebe Claudi,

    der Artikel spricht mir aus der Seele.
    Und wie ich hier so sitze und mir die Zeit nehme, dir zu schreiben, müsste ich eigentlich schon auf dem Weg zum Einkaufen sein. Ich habe auch drei Kinder, Job (den gleichen wie du übrigens :)), Haus und alle Hände voll zu tun. Manchmal fühlt man sich wie ein Hamster im Laufrad und denkt, man kommt nie an.
    Wenn ich dann hin und wieder mal deinen Blog lese, bekomme ich sogar oft noch ein schlechtes Gewissen obendrauf – nichts gegen deinen Blog! Ich liebe die sinnhaftigen Inhalte und die frischen Ideen und doch beschleicht mich dann das Gefühl, dass ich mit den Kindern noch viel mehr unternehmen, basteln, etc. machen müsste. Nun ist es so, dass meine Herren den ganzen Nachmittag bis es dunkel wird draußen mit ihren Freunden spielen wollen und niemand wirklich Lust auf DIY hat… Ein Teufelskreis 🙂

    Ich habe für mich festgestellt, dass es mir guttut nicht an facebook, instagram und co. teilzuhaben, weil es mir zu schnelllebig und teilweise oberflächlich erscheint. In der Vergangenheit hatte ich auch ein Blog, aber es fraß mir zu viel Familienzeit. Du sagst ja, du nutzt es als Tagebuch, dann hat es einen sinnvollen Mehrwert für dich.

    Ich gucke mir gern mal ein paar Unterrichtsideen in Blogs und bei Pinterest ab, aber das wars dann auch schon. Das wäre natürlich für dich keine Lösung, da dein Blog und alles drumherum ja „davon lebt“. Aber vielleicht wird dir ein kurzes Päuschen auch mal guttun, der Gedanke ist jedenfalls interessant.

    Um unsere Termine zu organisieren, nutzen wir ganz banal den Kalender vom iPhone, das hat sich etabliert. Die Bring-App werde ich mir auch mal ansehen, danke für den Denkanstoß!

    Übrigens habe ich für meinen kleinen Neffen eben ein Schwups-Buch zu Weihnachten bestellt, ich freue mich schon drauf. Vielleicht brauch ich dann für unseren Mini auch noch eins 🙂

    Und nun: anstoßen mit der Kaffee-Tasse, durchatmen und weiter auf der Autobahn (oder manchmal lieber nur gemütlichen Landstraße oder holprigem Feldweg) des Lebens!

    Liebe Grüße
    Katrin

  2. Anni on 22. November 2018 at 10:47 geschrieben

    Liebe Claudi,
    Wow! Danke für den tollen Artikel. Du schaffst es vielen Frauen (zumindest mir) aus der Seele zu schreiben. Und dann immer mit dem richtigen Maß an Selbstreflexion, Ehrlichkeit und Positivität!

    Ich persönlich lege das Handy ab mittags in den Schrank und auch wenn ich oft drum herum schleiche, schaffe ich es trotzdem immer öfter nicht drauf zu schauen. 🙂
    Viele Grüße Anni
    P.S.: Ich habe übrigens einige Freundinnen, die zur Fastenzeit zB WhatsApp „fasten“. Und das regelrecht nach einigen Wochen Entzug regelrecht genießen.

  3. Annette on 22. November 2018 at 11:11 geschrieben

    Liebe Claudi,

    wie so viele finde ich mich auch in deinem Artikel wieder! Vier Kinder und ein Unternehmen bringt einen manchmal an seine Grenzen…

    Dass Auszeiten wichtig sind, Wäsche auch mal liegen bleiben kann, die Kids auch gerne mal Fertigpizza essen etc. – weisste ja alles selbst. 😉

    Was mir sonst noch hilft: Arbeit und auch Auszeiten ritualisieren! Wenn sie ein fester Bestandteil im Tagesablauf sind, dann vergisst man die Pausen nicht so schnell.

    Wir nehmen uns beispielsweise morgens immer (ok meistens) die Zeit, unsere zwei mittleren zu Fuß in den Kindergarten zu bringen (obwohl Auto deutlich schneller wäre…). Die Kinder lieben den kleinen Spaziergang und auf dem Rückweg gehen mein Mann, das Baby und ich oft beim Bäcker im Ort vorbei und trinken erstmal einen Kaffee! Erst wenn wir dann wieder zu Hause sind, machen wir uns an die Arbeit! Ich weiß, dass das nicht für jeden möglich ist, aber es gibt ja auch andere Möglichkeiten ein kleines Päuschen fest in den Tagesablauf einzubauen.

    Und die Wäsche… ich schmeiße jeden Morgen eine Waschmaschine an und hänge sie abends, wenn die Kids im Bett sind auf. Dauert morgens 2 Minuten und abends 15 Minuten. Auf die Art und Weis habe ich fast nie einen riesen Wäscheberg. Ach und Bügeln tue ich sowie nicht.

    Und zu guter Letzt noch ein Gedanke, der mir hilft: Wenn ich mir mein Leben neu gestalten könnte, nochmal von vorne anfangen könnte, wie würde es aussehen? Würde ich etwas anders machen? Und meine (beruhigene) Antwort ist: Ich würde alles nochmal genau so machen! Auch mit dem Wissen, wieviel Stress es macht: Ich möchte weder auf mein Unternehmen, noch auf meine Familie und die vier Kids verzichten! Und so ganz ohne Stress ist es doch auch irgendwie ziemlich langweilig, oder?! Stell‘ dir mal vor, du hättest nichts zu tun. Eine gute Fee würde alle Arbeit für dich übernehmen… Das wäre doch ziemlich öde, oder?!

    In diesem Sinn, lauf ruhig weiter, aber nur so schnell, dass du dich dabei noch unterhalten kannst! 😉

    Liebe Grüße aus dem Süden,
    Annette

    • Claudia on 22. November 2018 at 21:43 geschrieben

      Liebe Annette, was für tolle Worte, danke! Oh ja, irgendwie laufe ich ja auch gern. Vielleicht brauche ich die Rennerei ja auch.
      Und NEIN, ich möchte auf nichts verzichten.
      Ich grüße dich!
      Claudi

  4. Fabienne on 22. November 2018 at 11:18 geschrieben

    Liebe Claudi,

    Ein sehr schöner und ehrlicher Artikel!

    Ich sage mir immer, dass ich später so viel Zeit und Ruhe haben werde, dass ich mir den Trubel und die kinderpatscher an den Fenstern zurückwünsche. Und bis dahin sollte man versuchen die wichtigen Dinge zu genießen und zufrieden sein, mit dem was man so schafft. Ordentlich kann es noch lange genug sein…

    Ich habe zum Glück keine Freunde, die ungläubig das Chaos betrachten. Ist halt so – ist bei so ziemlich allen irgendwie mal so. Das war ja vor ein paar Jahrzehnten noch ganz anders, als man noch für Tante xy aufräumen musste.

    Als Kalender benutze ich seit Jahren den „alletage“-Kalender. Der vereint den 5-Spalten-Wandkalender und den Taschenkalender. Man kann ihn aufhängen und als Ringbuch mitnehmen. Apps haben sich bei mir da noch nicht durchgesetzt. Ich mag einfach Papier.

    Es ist trubelig bei uns und nicht insta-perfekt. Aber es ist halt das hier und jetzt.

  5. Liebe Claudi,

    Also das mit dem Sportuntericht kommt mir bekannt vor;-). Und das andere auch. Ich habe zwar nur ein Kind, arbeite vormittags und an den Nachmittagen möchte ich eben auch Zeit mit der kleinen Maus verbringen. Klar stellt man da mal eben die Wäsche an oder räumt den Trockner oder die Spülmaschine aus, aber wirklich viel putzen oder aufräumen klappt da nicht. Selbst beim Staubsaugen steht sie mir sofort vor den Füßen. Einen Nachmittag in der Woche ist sie bei den Großeltern, die Zeit nutze ich zum einen um zum Sport zu gehen, zum anderen um ein wenig im Haushalt zu schaffen. Aber das ist auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
    Und dann habe ich auch schon wieder in schlechtes Gewissen, weil ich ja Zeit beim Sport „vertrödelt“ habe, dabei brauche ich das, sonst streikt mein Rücken wieder. Aber immer dieses Gefühl zu haben, zu wenig zu machen und nicht genug zu leisten, ist auch anstrengend. Lustigerweise hatte ich das Thema am Wochenende mit meinem Mann. Ich fahre meistens auch am Wochenende einmal zum Sport, in der Mittagszeit, wenn unsere Tochter schläft. Und wenn es mal länger dauert, meldet sich gleich wieder mein Gewissen… Mein Mann meinte, das wäre doch total bescheuert und ob ich glauben würde, sie kämen nicht alleine klar?

    Wir nutzen gemeinschaftlich einen Google-Kalender, da wir unterschiedliche Handy-Betriebssysteme haben. Klappt einigermaßen gut. Ansonsten habe ich auch ein Bullet-Journal, was ich vom Prinzip echt gut finde, aber die monatliche „Gestaltung“ nimmt mir auch zu viel Zeit in Anspruch. Ist also für mich auch noch nicht das Optimum.

    LG Stephanie

    • Claudia on 22. November 2018 at 21:40 geschrieben

      Liebe Stephanie, ich danke dir, ich habe auch das Gefühl, mein Mann kommt mit dieser Rennerei besser klar.
      Der verliert auch seltener den Humor (und die Nerven)… mmmh,
      ich grüße dich, Claudi

  6. Nina on 22. November 2018 at 11:35 geschrieben

    Ich frage mich sowieso immer wie du das alles schaffst. Also vielen Dank dass du sozusagen auch für uns Leser „durchs Leben rennst“, dein blog ist so toll, ich freu mich jedes mal über einen neuen Post und zelebriere es dann regelrecht wenn meine Kinder schlafen abends auf der Couch mit was zu knabbern deine Geschichten zu lesen. Du schenkst mir also eine „was für mich “ Auszeit 😊
    Über den Newsletter habe ich mich heut auch riesig gefreut.
    Also Hut ab und vielen Dank 🤗

    • Claudia on 22. November 2018 at 21:38 geschrieben

      Ach du, danke und weißt du was, das freut mich so sehr. Das macht mich – trotz Rennerei – wirklich glücklich:
      Dass ich schreiben darf und so viele es lesen. Danke!
      Gute Nacht,
      Claudi

  7. Finja on 22. November 2018 at 12:11 geschrieben

    Hallo Claudia,
    Ich folge dir als dreifach Jungsmama (3,5 Jahre, 2Jahre, 3 Monate) nun sind einiger Zeit. Auch auf Instagram. Danke für diesen Artikel. Er war mein heutiger Verschnaufmoment. Im Alltag erfreuen mich deine Artikel immer sehr und lassen mich kurz einen Moment verweilen um dann weiter zu wuseln. Ich denke der bewusste Umgang mit „Zeit für mich“, ist sehr wertvoll und schenkt viel innere Ruhe. Aber auch das Bewusstsein darum, dass eine Mehrfachmama eben nicht mal schnell Alles schaffen kann, sondern evtl. auch über Tage verteilt zum gewünschten Ziel gelangt. Diese Erkenntnis hat mich rückblickend viel schaffen lassen und macht mich innerlich sehr glücklich.
    Hab einen schönen Tag. Viele liebe Grüße Finja

  8. Liebe Claudi,
    es ist sehr beruhigend, deinen Post zu lesen … danke dafür! Auf deine Online-Auszeit bin ich gespannt … gibt es dann auch keine Blogpost und Hinweise zu eben diesen bei Insta? Ich glaube, das kann ICH nicht aushalten … lach.
    Eine App, die wir mal testen wollen (halt für unterwegs, in der Küche brauche ich unbedingt den Kalender) ist Cozi. Davon habe ich in dem Buch „Minimalismus für Eltern“ gelesen … dort kann man die Termine und To-do-Listen der Familie miteinander vereinen … haben wir aber noch nicht getestet …
    Außerdem gibt es in dem Podcast „Endlich Om“ von Steffi eine Folge über Stress … die fand ich auch sehr gut … vielleicht ist das ja was für dich …
    Und das Angebot, dass ich zu gern deine Assistentin wäre, wenn du eine magst … das steht noch 😉

    Liebe Grüße, Dorthe

    • Claudia on 22. November 2018 at 21:30 geschrieben

      Liebe Dorte, ja, wenn Netz-Auszeit, dann tatsächlich ganz. Ich bin auch gespannt.
      Als ich mir das das letzte Mal im Urlaub vorgenommen habe, hatte ich plötzlich Dutzende gute Textideen im Kopf.
      Cozi haben wir schon ausprobiert, fand ich aber unübersichtlich.
      Aber den Podcast, den höre ich mir glatt mal an, irgendwann morgen, wenn ich grad mal nicht lebensrenne.
      Danke und alles Liebe,
      Claudi

  9. Rabea on 22. November 2018 at 12:52 geschrieben

    Liebe Claudia,
    danke für deinen Artikel, er spricht mir aus der Seele. Seit dem Sommer arbeite ich nach einem Jahr Elternzeit wieder als Lehrerin. Ich habe zwei eigene Jungs und zwei Stiefjungs, die alle zwei Wochen am Wochenende und in den Ferien kommen.
    Seitdem ich wieder arbeite, ist es bei uns deutlich chaotischer, unaufgeräumter und dreckiger und ich mag das gar nicht, merke aber auch sehr deutlich, dass es einfach nicht zu schaffen ist. Zufrieden macht mich das meistens nicht. Im Winter merkt man es auch viel mehr, da man ja nicht in den Garten fliehen kann.

    Wir nutzen auch den google-Kalender und einen christlichen Aufhängekalender mit 6 Spalten. Ich habe noch einen Lehrerkalender, wo ich mir Sachen aus Konferenzen und über die Schüler notieren kann. Aber irgendwo fehlt dann doch immer ein Termin, da nicht alle drei synchronisiert sind 😀

    Ich wundere mich, dass deine Freundinnen große Augen machen, bei dir sieht es immer so sauber und ordentlich aus, zumindest auf den Bildern auf dem Blog.

    Danke jedenfalls für deinen authentischen Bericht, ich kann dich gut verstehen und entschleunigen ist immer gut. Ich bin schon froh, dass ich durch deinen Blog immer viele tolle Ideen bekomme, die ich umsetze. Montag steigt unsere Ferkel-Fete für unseren Vierjährigen, der heute zum Geburtstag Schwups will nicht schlafen bekommen hat. Wir sind riesig gespannt.

    Ganz herzliche Grüße
    Rabea

    • Claudia on 22. November 2018 at 21:27 geschrieben

      Liebe Rabea, oh wie schön, eine Ferkel-Fete.
      Oh ja, bei uns sieht es längst nicht immer aus wie auf Instagram, aber mein Chaos zeigen, oh nein,
      das ist mir tatsächlich zu privat. Aber es gibt es, keine Sorge.
      Alles Liebe,
      Claudi

      • Rabea on 23. November 2018 at 09:31 geschrieben

        Das kann ich verstehen 😉 Das geht nur, wenn es echt witzig ist. Der Einjährige hat im Frühjahr mal ein Glas mit Trockenschnittlauch auf dem Küchenfußboden ausgeleert. Ich war fertig mit den Nerven, aber auf der anderen Seite war es zu witzig, wie er richtig stolz in einem Häufchen Trockenkräuter saß, das wurde direkt festgehalten 😀

  10. Nicole on 22. November 2018 at 13:02 geschrieben

    Ich teile mir mit meinem Mann eine Google-Kalender-Freigabe. Den Kalender hat man automatisch wenn man eine Googlemail-Adresse einrichtet und mit einem Smartphone jederzeit dabei. Zu hause trage ich einmal die Woche unsere Termine und Pläne auf einem Whiteboard an der Küchenwand ein. Wir benutzen ein Bizzyboard. Mit den netten kleinen Magneten haben die Kinder schon im Kindergartenalter raus was ansteht.

  11. Vreni on 22. November 2018 at 13:47 geschrieben

    Liebe Claudi,

    auch mich spricht Dein Artikel direkt an. Ich bewundere es ungemein, wie viel du umsetzst und dabei so einfühlsam und kindorientiert bleibst. Das war für mich schon oft eine große Inspiration.

    Für unseren Haushalt mit drei kleinen Kindern habe ich entschieden, dass die anfallenden Handgriffe einfach objektiv zu viel für uns Eltern sind. Wir haben eine Haushaltshilfe und kürzlich auch eine Babysitterin gefunden, durch die ich in der Woche 3 x zwei Stunden mehr Arbeitszeit gewinne. Diese zwei Stunden, sie wollen nicht enden! Es handelt sich um genau die Stunden, in denen ich sonst Kinder eingesammelt habe (Schule, Kiga, Tagesmutter, eine große Runde). Unsere Tage bleiben immer noch randvoll, aber diese gewonnenen Stunden empfinde ich als eine riesige Entlastung und Erholung. Danach freue ich mich um so mehr auf die Kaffeezeit mit den Kindern :).

    Liebe Grüße, Vreni

  12. Anja on 22. November 2018 at 13:47 geschrieben

    Liebe Claudi,

    dein Artikel hat mich gerade 5 Jahre zurückkatapultiert.☺ Damals hatte ich mit meinen vier Jungs auch keine ruhige Minute. Inzwischen gibt es wieder Atempausen, der Jüngste ist 7 Jahre. Aber trotzdem saust Jahr für Jahr an mir vorbei und ich würde gerne mal die Slow-Motion-Taste finden.
    Das Haus glänzt immer noch nicht, aber es ist mir auch nicht mehr so wichtig. Wichtiger ist, dass wir ein offenes Haus haben und auch die inzwischen teilweise erwachsenen Freunde meiner Söhne gerne ein und aus gehen. Und eben auch mal die Küche nachts nach dem Ausgehen in eine Schlachtfeld verwandeln.
    Ja, so ist wohl das Großfamilienleben. Trubelig, schnell und wunderschön.

    Wir haben tatsächlich auch wieder den bewährten Familienkalender an der Wand! Und für unterwegs habe ich mir fürs neue Jahr „Ein guter Plan family“ gekauft. Der erste Eindruck ist sehr gut, bin gespannt wie er sich im Alltag bewährt.

  13. Bianca on 22. November 2018 at 13:58 geschrieben

    Liebe Claudi. Auch mir sprichst du in allen Punkten aus der Seele. Ich habe zwar “nur“ zwei Kinder, dafür aber auch ganz nebenbei noch einen anspruchsvollen Job in einem großen Konzern. Ich hetze und jage den ganzen Tag. Wenn ich mit den Kindern am Nachmittag Hausaufgaben mache kann es passieren, dass ich auf dem Stuhl einschlafe.
    Ich habe für mich persönlich herausgefunden, dass die größte Stressquelle mein Handy ist. Ständig und immer gucke ich drauf. Wenn ich mich ertappe, dass ich meinen Kindern nicht zuhöre, weil ich vom Handy abgelenkt bin, dann weiß ich, jetzt ist wirklich genug. Daher hilft es mir, das Handy in eine Schublade im Badezimmer zu legen. Und jede volle Stunde, die ich nicht draufgucke ist für mich meine persönliche Auszeit. Lg und mach weiter so. Ich liebe Deinen Blog 🙂

  14. Kaja on 22. November 2018 at 15:44 geschrieben

    Hallo Claudia,

    Danke fürs mal wieder „aus-der-Seele-schreiben“ das kannst Du sehr gut. Es ist wirklich schwierig im Vereinbarkeits-Chaos irgendwie den Durchblick und die Zufriedenheit zu finden. Aber Du hilfst mir immer sehr mit Deinen Texten im größten Großfamilien-Job-Ehrenamts-Chaos Inne zu halten und die Kinder zu genießen.
    Danke dafür
    Kaja

  15. Corinna on 22. November 2018 at 18:39 geschrieben

    Liebe Claudi, ein toller Artikel! Zeig uns gern ab und zu mal ein Chaosphoto, da fühlt man sich gleich viel besser :-).
    Das Problem mit den Kalendern kenne ich. Mit Apps komme ich auch gar nicht klar. Ich hab jetzt den Küchenkalender für alle und noch einen kleinen Kalender für meine Tadche, es wird alles doppelt eingetragen, funktioniert sehr gut!! LG

  16. Anne on 22. November 2018 at 19:31 geschrieben

    Hallo Claudi,
    die Tage verfliegen nur allzusehr schnell.
    Eventuell wäre Meditieren ja was für dich? Ich versuche es mit Headspace, um Bewusst die Tage zu genießen und mal im hier und jetzt zu sein.
    Und für die todo Liste und Termine kann vielleicht die App Wunderliste helfen? LG

  17. Julia on 22. November 2018 at 20:15 geschrieben

    Liebe Claudia, den Artikel finde ich großartig! Ich denke da finden sich sehr viele Leser/innen wieder. Und vielleicht hat ja jemand den Geheimtipp wie man dem „Hamsterrad“ entkommt?! Aber weißt du was ich wirklich spannend fände? Wie die Generation unserer Mütter und Großmütter das sieht! Ob die sich auch so im Dauerlauf gesehen haben oder ob sie das anders wahr genommen haben. Woran das liegt? Oder wenn nicht, ob sie das Gefühl hatten, dass es irgendwann besser wird, wenn die Kinder ein bestimmtes Alter hätten oder so… Mir geht es nämlich auch so und ich finde das mordsanstrengend! Lg Julia

    • Sandra on 22. November 2018 at 23:58 geschrieben

      Genau diese Frage stelle ich mir auch oft… Besonders gegenüber Mama und Schwiegermama habe ich ein schlechtes Gewissen, was den Haushalt angeht. Bei denen kannst Du jederzeit unangekündigt vorbei kommen. Bei mir nie!!!
      Was war anders? Weniger Ablenkung durch Medien? Dafür hat auch vieles länger gedauert, weil man eben nicht mal schnell online nachliest oder shoppt. War hatten die gefühlt so viel mehr Zeit?

  18. Rita on 22. November 2018 at 20:20 geschrieben

    👍❤💙💚💛💜 Danke!
    Ich probiere für nächstes Jahr auch den „Ein guter Plan Family“ und bin gespannt, ob ich von Smartphone wieder zurück auf Papier umsteigen kann? Im Moment bin ich hochmotiviert!

  19. Nina on 22. November 2018 at 20:59 geschrieben

    Liebe Claudi,

    heute sozusagen mein Jungfernpost 😉
    Danke für diesen schönen Artikel, der mir so sehr aus dem Herzen spricht! Bei mir reichen für den Dauerlauf durchs Leben meine zwei Mädels, neues Haus, ein Vollzeitjob…

    Drei Dinge sind mir bei deinem Artikel eingefallen:
    Wir machen jeden Sonntag digital Detox – 24 Stunden kein Internet – Telefon nur zum Telefonieren und maximal navigieren. Mir fehlt dabei gar nichts und es schenkt uns so viel Familien- und auch eigene Zeit. Sonntags lese ich z.B. Abends im Bett Bücher.

    Für einen schnellen Sport (häufig auch mit Kindern) mache ich so oft es pro Woche geht Sport bei einer Amerikanischen Freundin. Sie ist Leistungssportlerin und Trainerin und bietet auf facebook Live-Workouts (mit Aufzeichnung) an. Achtung Werbung ;-): Mamaz in Motion: https://www.facebook.com/profile.php?id=1224802300956684&ref=br_rs

    Unser Saugroboter ist einer meiner besten Helfer 😉

    Liebe Grüße an deine 5 Männer und dich :-*

    • Claudia on 22. November 2018 at 21:17 geschrieben

      Hallo du, das freut mich aber! Und danke für deine Tipps.
      Ich hoffe, wir sehen uns bald mal wieder – und auch euer Haus, die kleine Stopuhr ; )
      Ganz liebe Grüße,
      Claudi

  20. Sandra on 22. November 2018 at 21:07 geschrieben

    Liebe Claudi,
    Heute hatte ich genau so einen außer Atem Tag. Allen recht machen nur durchrennen und mich völlig verlieren auf der Strecke. Schlecht Luft bekommen und manchmal verzweifeln. Gegen schlechte Laune bei mir und den Jungs ankämpfen und irgendwie motivieren doch noch den Friseurbesuch zu überstehen.
    Manchmal merkt man gar nicht wie sehr man im Hamsterrad unterwegs ist. Eine Lösung habe ich auch noch nicht gefunden. Phasen in denen es besser klappt und Phasen wo man innerlich die Hände über den Kopf schlägt. Im Moment überlege ich in der schönen und besinnlichen Adventszeit einfach Termine abzusagen um besser zu und zu finden. Und entspannter zu sein.
    Alles Liebe
    Sandra

  21. Hallo Claudia,
    vielen lieben Dank für diesen ehrlichen Artikel und den tollen Newsletter.
    Für alle Liste benutzen wir mittlerweile Trello diese App synchronisiert sich über alle Geräte.
    Als Kalender nutzen wir den iPhone Kalender der synchronisiert sich ebenfalls.
    Die Idee mit den 3 Steinen finde ich wunderbar.
    Liebe Grüße
    Katy

  22. Friederike on 22. November 2018 at 21:43 geschrieben

    Liebe Claudi,

    bei dem, was du alles so wuppst (oder schwuppst? ;), wundert mich der Post gar nicht. Du hast ja auch schon viele super Ideen. Ich würde tatsächlich v.a. reduzieren und canceln (z.B. weniger Blog-Output? Für uns natürlich schade, aber absolut ausreichend wenn nur 2-3 Posts pro Woche, statt 4-5 kommen.)

    Ansonsten kann ich nur empfehlen, jede Woche den guten alten SONNTAG zu feiern. Kein Haushaltsgedöns dann, kein Vorarbeiten, sondern so gut es geht die Seele baumeln lassen.

    Alles Liebe dir!

  23. Elke on 22. November 2018 at 22:51 geschrieben

    Hallo liebe Claudia, die Zeit kommt mir auch oft wie ein großer schwarzer Vogel vor, der hinter mir her ist.Aber manchmal gebe ich ihm ein paar Körner und er lässt mich dann ne Weile in Ruhe.Wenn ich erkenne das ich gerade Stress habe,kann ich den viel besser ausblenden und mir Ruhe gönnen.Dann habe ich das Zepter in der Hand und der Vogel kann mich mal. So schaffe ich mir Ruheinseln. Sonst hilft es mir wirklich nur den Zeit und Energieräubern auf die Schliche zu kommen und zu verabschieden.Dein Blog und die Bilder sind zauberhaft und ich lese gerne bei dir. Liebe Grüße von Elke

  24. Ivonne on 22. November 2018 at 23:19 geschrieben

    Hallo Claudi!

    Dein Text erinnert mich an den wunderbaren Gedanken:

    „Dein Alltag, ist ihre Kindheit“ und wie unverzichtbar ist es, Zeit mit Ihnen zu verbringen und das Lachen mit ihnen zu teilen und sich jeden Tag auf neue Abenteuer einzustellen!

    Einfach unbezahlbar 🎈

  25. Coco Maurer on 23. November 2018 at 06:53 geschrieben

    Hallo Claudi,

    das mehrmals erwähnte Hamsterrad!
    Ja wir kennen es doch fast alle – nur haben wenige den Mut es offen zuzugeben!

    Der Perfektionismuswahn, hat uns fast alle ergriffen. Tolle Mutter, natürlich erfolgreich berufstätig, super Hausfrau und am besten abends noch die toll gestylte Liebhaberin!!

    Da ich jedoch mit einer, sehr entspannten, alleinerziehenden Mutter und 6!! Geschwistern aufgewachsen bin, bekam ich den „Unperperfektionismus“ als Kind vorgelebt!

    Im Nachhinein „ein Geschenk“!

    Auch ich renne oft dem Haushalt usw. hinterher….aber…gsnz wie meine Mutter…nehme ich mir – im unmöglichsten Moment!- eine Pause.
    Mal lese ich, mal bastle ich…oder ich mach ein Minischäfchen, all das füllt meinen „Seelenspeicher“ kurzfristig auf und ich kann viel entspannter „Weiterrennen“.

    Die echten Freunde vergeben vergessene Geburtstage!

    Und das im lebendigen Familienleben entstehende Chaos, ist doch wirklich nur Zeuge davon, dass wir hier glücklich LEBEN! (Entschuldigen Sie das Chaos, aber wir leben hier!)

    Ich sage oft Aufräumen kann ich später noch, wenn die Kinder nichts mehr mit uns machen wollen! Aber wenn die jetzt mit uns Zeit wollen und brauchen, dann nehmen wir die uns.

    Es sind wenige Jahre ….und diese simd kostbar.

    Das Chaos um mich herum betrachte ich nicht als „mein Versagen“, nein – es ist Zeuge davon, dass uns innere Ordnung und Werte wichtiger sind als Äußerlichkeiten – und es zeugt von ganz viel Liebe untereinander!

    Liebe Grüße
    Coco

  26. Sharon on 23. November 2018 at 08:20 geschrieben

    Ja wie Mütter schrauben die Ansprüche an uns selbst bis ins unendliche nach oben. Dabei sollten wir uns öfter mal fragen, was wir wirklich wollen, bzw. was eigentlich wichtig ist und die Prioritäten nochmal ganz klar überdenken. Die Leute früher hatten wahrscheinlich gar nicht so die Probleme wie wir, die hatten erstens gar nicht so viel materielle Dinge (Stichwort Minimalismus) und die äußeren Einflüsse waren auch nicht so enorm. So ein bisschen Bullerbü jeden Tag, das bräuchte man.
    Liebe Grüße
    Sharon

    P.S. Da ich die Familienmanagerin bin, mein Mann ist den ganzen Tag arbeiten, fahre ich mit dem Familienplaner in der Küche und meinem Handykalender sehr gut, da schreib ich mir alles rein und nutze auch meinen Alarm, z.B. jeden Montag 11 Uhr: Handtücher waschen 😉

  27. Silke on 23. November 2018 at 12:14 geschrieben

    Wir nutzen die App „WeekCal“, die synchronisiert sich mit dem iPhone-Kalender (bzw. PC/Tablet…) und ist 1000 Mal übersichtlichler als derselbige.
    Sie ist nicht so teuer und bescherte schon vielen im Freundeskreis ein AHA – Erlebnis.

  28. Doris Ghamari on 23. November 2018 at 14:13 geschrieben

    Liebe Claudia!
    Lieben Dank für deine beeindruckenden Worte.
    Sie berühren mich zu tiefst und du sprichst mir aus meiner Seele.
    Wahrscheinlich hast du gar keine Zeit die vielen toll geschriebenen Beiträge der anderen Frauen zu lesen.
    Ich kenne persönlich Dauerstreß schon viele Jahre und hatte mich leider dadurch selbst verloren.
    Ich funktionierte wie ein Uhrwerk und das wie du es beschreibst im Dauerlauf.
    Leider bin dadurch sehr krank geworden.
    Durch meine Erkrankung habe ich jetzt viel gelernt und vor allem auch auf meine Bedürfnisse zu achten.
    Ich weiß, dass es mit kleinen Kindern nicht immer möglich ist.
    Ich möchte dir viel Mut machen , es mal an einem Tag in der Woche aus zu probieren, in dich hineinzuhorchen.
    Ich grüße dich herzlich
    Doris

  29. Danke für diesen wunderbaren Post und die Ideen! Mir geht es schon lange so und ich versuche seit einem Jahr aktiv etwas zu ändern und ja, ich habe tausend Tipps, aber der einzige der bei mir wirklich funktioniert ist „NEIN“ sagen. Und Nichts fällt mir schwerer als das!!! Ansonsten haben mein Mann und ich „Notwendigkeiten“ aufgeschrieben um glücklich zu sein und zu bleiben! Das ist für jeden was anderes und schwer umzusetzen aber am Ende der Woche wird ausgewertet und ganz schnell klar was in der nächsten Woche nicht zu kurz kommen darf!
    Zeit mit Kind/Kindern allein / Zeit mit Kind/Kindern zusammen / Zeit als Paar / Sport / Me Time / Freunde / Durchschlafen / Verantwortung abgeben usw.
    Wenn dann z.B. über drei Wochen keine Zeit als Paar möglich war steht das für die vierte Woche an erster Stelle und etwas anderes muss abgesagt werden oder wird verschoben!
    Klingt alles so irre, aber irgendwann schaffe ich es vielleicht wieder ohne festen Plan <3
    Alles gute dir und ich bin gespannt ob du noch mal einen zusammenfassenden Post machst, ich würde mich riesig über eine Liste freuen!

  30. Annie on 24. November 2018 at 08:25 geschrieben

    Hallo,

    auch ich finde mich in diesem Text wieder, der ganz normale Alltag Essen, Wäsche, Kinder fahren und nebenbei arbeiten… Was liegen bleibt, sind all die Dinge, die ich in Ruhe mal sortieren wollte: Stapel von Kinderbildern, Basteleien, Briefe, das ganze Zeug im Keller, immer zugestelltere Regalfächer…
    Es gibt Tage, an denen würde ich am liebsten alles auf einmal verräumen, umräumen, ändern. Fühle mich so unwohl und weiß, alles auf einmal geht nicht. Und dann gibt es diese Tage, an denen ich mich freuen kann, mit wieviel Phantasie die Kinder alles mögliche und unmögliche aufbauen, umfunktionieren und Stunden am Stück gemeinsam spielen. Und ich mich in dieser Zeit einfach zurückziehe und genieße.
    Ich genieße den Trubel, wenn jeder Besuch bekommt, die Große ist jetzt elf, von ihr sieht man gar nicht mehr viel, in ein paar Jahren kommt dann vielleicht wieder die Zeit für Ordnung.

    Unsere Besucher müssen das Chaos aushalten können, die meisten fühlen sich auch sehr wohl und genießen trotz vieler Kinder entspannte Stunden bei uns.

  31. corinna on 24. November 2018 at 22:54 geschrieben

    Hallo,
    so ein toller Beitrag!!
    Danke für die Denkanstöße – die drei STeine werde ich sofort einführen 🙂

    Für mich ist es eine große zeitliche Entlastung nur einmal in der Woche einkaufen zu gehen (mit Ausnahme von Obst/Gemüse, aber nur das wird zwischendurch gekauft) und einen Essensplan zu schreiben. Für viele bestimmt selbstverständlich, aber ich habe lange gedacht, dass ich das nicht brauche.

    An Kalenderorga habe ich auch schon einiges probiert und letztendlich ist für uns der Familienplaner mit mehreren SPalten am sinnvollsten. Gut, unterwegs ist er nicht verfügbar, aber so laufe ich nicht Gefahr, spontan noch etwas herein zu quetschen… Ich vertröste mein Gegenüber, dass ich erst zuhause nachgucken muss und habe so Zeit gewonnen, um mich nochmal zu fragen: passt es wirklich wirklich??

    Viel Erfolg beim ‚Laufen mit Pausen‘.
    Viele Grüße

  32. Kerstin on 25. November 2018 at 08:11 geschrieben

    Liebe Claudi!
    Danke für die Erinnerung, dass ich absolut nicht alleine bin mit dem Gefühl nie fertig zu werden. Habe „nur“ zwei Kinder & einen Job mit geregelten Arbeitszeiten im Angestelltenverhältnis…ach naja und ein Haus und nebenberuflich unterrichte ich noch zwei, drei mal die Woche Yoga… 😂 Die Kaffeepausen gönne ich mir schon öfters. Eine größere Pause verschiebe ich erfolgreich von Monat zu Monat…
    Habt alle ein feines Wochenende!

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