Aaaaaachtung: Runde fünf

Mrz
13/15

Oha, dieses Mal fand ich meinen eigenen Say it Selfie schwer. Mittwoch wie versprochen die Fragen vorab gepostet, aber dann: beim Fotografieren irgendwie Selfie-Frust. Aber nix da, Ausrede gibt’s nicht. Schließlich poste ich hier jeden Freitag drei Fragen und beantworte sie mit einem Selfie. Und ihr seid alle ganz herzlich eingeladen, das auch zu tun, auf euerm Blog, bei Facebook, bei Instagram oder hier unten bei den Kommentaren. Achtung: Bitte verlinkt auf jeden Fall, damit wir alle gucken können. Und ganz ehrlich, für alle Selfie-Zweifler: einmal dabei, hat es wieder riesig Spaß gemacht…
Say it Selfie, Glück, Bett

Welcher Ort macht dich glücklich?
Nein es ist kein Wochenbett mehr. Leider. Zum Glück. Trotzdem bin ich schrecklich gern da. Krieche mit Tjelle und einem Kaffee noch mal dahin zurück, wenn die beiden Großen und das Chaos in der Kita sind. Ich verkriech mich, lese, döse, feiere, arbeite und – upps – esse sehr, sehr gern dort. Der Mann nennt es meine Kommandozentrale, wenn ich da mit Laptop, Telefon und guten Ideen drin sitze. Für mich ist mein Bett meine Burg. Dicke Mauern gegen alles Doofe.

Say it Selfie, Schnuller,
Auf meiner To-do-Liste:
so viel. Ideen verwirklichen. Endlich. Das große Projekt Garten. Und die kleinen, gemeinen Sachen jeden Tag: Kinderzimmer aufräumen. Die Diskussion darüber, dass jetzt das Kinderzimmer aufgeräumt werden muss. Endlich mal Fensterputzen. (Wer hatte noch mal die Idee für diesen Wintergarten?) Und: Dem Mittleren den Schnuller abgewöhnen. Bis zum dritten Geburtstag sollte er weg sein, sagt der Zahnarzt. Ich hab keine Ahnung, wie. Habt ihr Tipps?

Say it Selfie
Was ich an mir mag…
Meine roten Nägel. Alles andere hängt und/oder fällt grad aus. Aber meine Nägel glänzen. Ich hab das schon früher geliebt. Als ich noch für die Zeitschrift Maxi geschrieben hab, konnte ich überall lackieren, ganz schnell, mal eben vor einem Termin neben der Tastatur, im Taxi oder im dunklen Hotelbad auf Pressereise. Nach meinen ersten beiden Kindern hab ich es gelassen. Schaff ich nicht, dachte ich. Brauch ich nicht. Vermisst hab ichs sehr. Dann hab ich vor einer ganzen Weile via Instagram Johannas perfekt pinke Nägel bewundert. „Toll, wie du das schaffst“, hab ich kommentiert. Schließlich hat Johanna auch zwei Kinder. Eins davon Baby. „Geht doch ganz schnell“, schrieb die zurück. „Und macht sooo viel länger Laune“. Ging echt mal schnell, dachte ich, dachte an Tastatur, Taxi und Dunkelkammer. Und tatsächlich: Lackieren ist wie Fahrradfahren. Das verlernt man nicht. Danke, Pinkepanki.

18 Kommentar zu “Aaaaaachtung: Runde fünf

  1. Magda on 13. März 2015 at 10:24 geschrieben

    Hi Claudi,
    das Thema mit dem Schnuller war bei uns auch grad aktuell. Unser Großer hatte zum Schlafen drei (einem im Mund und die anderen in seinen Händen). Er liebte seine Schnuller, aber der Kinderarzt meinte, dass mit drei Jahren Schluss sein sollte. Wir haben unserem Sohn im Namen der Schnullerfee zwei Wochen vor Schnullerende einen Brief geschrieben mit nettem Bild der Schnullerfee. Dann konnte unser Sohn die letzten Wochen mit Schnulli genießen. Silvester war es dann soweit: nachts ins Zimmer schleichen, Schnuller im Dunkeln suchen, Brief und Geschenke hinterlassen ohne, dass das Kind aufwacht. Hat zum Glück alles geklappt. Die darauffolgenden Nächte waren nicht leicht, aber mit Ablenkung ging es. Und jetzt ist der Sohnemann ganz stolz.
    Hier noch das Video zu dem Thema von unserem Kinderarzt:

    http://youtu.be/SZM1BW-iJzo

    Schönes Wochenende!

  2. Magda on 13. März 2015 at 11:08 geschrieben

    Noch zwei Fragen: machst Du die Bilder mit Stativ und Selbstauslöser oder fotografiert André, Lasse oder die Schwiegermama? Aber dann wäre es kein Selfie mehr…

    Und wie kriegt man mal schnell die Finger lackiert? Ich hatte schon als Kinderlose maximal Klarlack drauf. Gibt es da nen Tipp bzgl. Nagellack und Entferner?

    Danke und Grüßle!

    • Claudia on 13. März 2015 at 11:37 geschrieben

      Die Kamera fotografiert selbst, vom Bücherstapel auf nem Stuhl, öhö… Und Lackieren: Ich mache es so: Nicht zuviel Farbe, nicht zu wenig, Pinsel am Nagelanfang aufsetzen und Farbe quasi von allein auf den Nagel laufen lassen. Pinsel dabei nur ganz sanft bewegen. Zum Schluß tupfe ich noch ein bisschen Farbe auf die Spitze… Mmhh, öhhh, versteht man das?? Viel Erfolg und liebe Grüße. Ich nehme übrigens nur nen Unterlack und dann eine Schicht Farbe. Hält super und geht vorm nächsten Mal auch schnell wieder ab…

  3. Die roten Nägel sind wirklich der Knaller!
    Ich muss mir unbedingt roten Nagellack kaufen gehn 🙂

    Ganz viele liebe Grüße

    Franzy

  4. dani on 13. März 2015 at 11:35 geschrieben

    Hallo du,
    aaaalsooooo, Sohn Nr. 1 hat seinen selber für ein Feuerwehrmann Sam Puzzle mit 3 Jahren und 3 Monaten in den Mülleimer geworfen. Nie wieder gefragt, kein geblähre nix. Sohn Nr. 2 wir jetzt drei und ich habe keine Ahnung wie. Er hat ihn den ganzen Tag und die ganze Nacht drinn. ????
    Sohn Nr.3, 4 Monate, habe ich ihn grad mühevoll angewöhnt.

    • Claudia on 16. März 2015 at 22:04 geschrieben

      Ha ha, bei Nummer drei bin ich auch noch dran an der mühsamen Angewöhnung… Schnuller-hick-hack durchunddurch. Beste Grüße

  5. Anne on 13. März 2015 at 14:55 geschrieben

    Oh ja, dieser Nagellack. Toll knallig! Meine brauchen heute auch wieder dringend Farbe!
    Und ich bin auch wieder dabei.
    LG, Anne

    • Claudia on 16. März 2015 at 22:02 geschrieben

      Wie schön! Ich hops gleich mal rüber! Bis gleich…

    • Claudia on 16. März 2015 at 22:10 geschrieben

      Menno, kann bei dir leider nich kommentieren, weil ich keinen „richtigen“ WordPress Account habe… Für die Fenster suche ich aber fleißig weiter nach Ausreden. Liebe Grüße

  6. Puhhh… Mit Schnellern kenne ich mich NICHT aus… Meine Kinder wollten sie nicht!?
    Nr.1: Auch mein Bett! Und die Wohnung generell… Und am Meer!!!
    Nr.2: Zuuuu viiiiel…
    Nr.3: Eher die inneren Werte… ;)))
    Liebste Grüße
    Julia

  7. Eva on 19. März 2015 at 20:05 geschrieben

    Wir haben als Kinder den Fischen unseren letzten Schnuller geschenkt. Schließlich brauchen die Babyfische auch welche. Also einmal Fähre fahren (schon für sich ein Highlight) und dann den Schnuller selbst ins Wasser werfen. Ich hab daran sehr positive Erinnerungen. Wie die Tage danach waren, weiß ich jedoch nicht mehr. 😉
    Liebste Grüße
    Eva
    Die deine Selfie-Idee immer noch sehr liebt, aber sich nicht überwinden mag. 🙂

  8. Tessa on 22. März 2015 at 13:49 geschrieben

    Ich selbst hatte nie einen Schnulli, sondern den Daumen… Aber meine Geschwister waren auch ganz vernarrt in diese Dinger 🙂
    Meine Schwester hat ihre dann dem Osterhasen mitgegeben für die Osterhasenkinder, war gar kein Problem 🙂 Und mein Bruder dem Nikolaus für einen tollen neuen Bagger 🙂
    Mit drei möchte man ja auch groß sein und mit ein paar kleinen Tricks und einer Belohnung klappt es meistens ganz gut 🙂
    Liebe Grüße aus dem hohen Norden
    Tessa

    • Claudia on 23. März 2015 at 22:14 geschrieben

      Liebe Tessa, Daumen soll ja noch schwieriger sein, oder? Und du bist ihn ja auch los geworden – gehe ich jetzt mal von aus.
      Ja, ich denke ich versuche es auch mal mit der Schnullerfee. Mal sehn, wie das wird.
      Liebe Grüße!

  9. Nadine on 1. April 2015 at 10:31 geschrieben

    Hallo Claudi,

    es gibt ja auch Bücher zum Thema „Schnuller abgewöhnen“.

    Ich kann „Klaus Schnullermaus“ empfehlen. In der Geschichte stibitzt Klaus, die Schnullermaus, einen Schnuller nach dem anderen. Der letzte wird gegen ein Geschenk eingetauscht. Das Buch ist mal eher was für Jungs, im Gegensatz zu manchen Schnullerfee-Büchern.

    Liebe Grüße, Nadine

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