Wo ist es, das Weihnachtsgefühl?

Nov
30/17

Wenn wir morgens die Holztreppe heruntersteigen, beinahe im Dunkeln und meist mehrere motzig, seh ich die großen weißen Sterne in unserem Terrassenfenster nicht. Ich sehe stattdessen das Lego rund um den Couchtisch, das sie am Vorabend mal wieder nicht wie besprochen eingeräumt haben. Ich hab auch kein Auge für den Adventskranz auf dem Esstisch, vor dem wie so oft noch die Gläser stehen vom letzten Abendbrot. Nicht abgeräumt. Und unter dem Krümel liegen. Nicht weggefegt. Einfach zu müde gewesen…
Weihnachtsgefühl
Ich warte täglich auf das knisternde Weihnachtsgefühl. Während mein Sohn beim Trödeln Weihnachtslieder singt und dem anderen einfällt, dass er noch ganz schnell sechs Ein-Eurostücke im Umschlag für das Weihnachtsmärchen braucht. Wieder ein anderer braucht eine Windel. Und noch einer findet seine Schuhe nicht. Schuhe, die er noch putzen will bis zum 6. Dezember und auch dringend muss, wie ich sehe, als ich sie endlich finde. „Wie viele Tage noch bis Nikolaus?“, fragt er. „Fünf!“ sage ich. „So lange noch!“, stöhnt er. „So kurz nur?“, denke ich. Und mir fällt ein, dass ich dieses Jahr noch so gar nichts für Nikolaus besorgt habe.

Den Vormittag über räume ich die Küche auf und mache Wäsche und das einzig weihnachtliche, ist ein zerprummeltes Schokoladenweihnachtsmannsilberpapier in einer der Jeanstaschen meiner Jungs. Dann fahre ich einkaufen und als ich an der Supermarktkasse warte, mit brüllendem Baby im Maxicosy, denke ich an all die Sachen die ich noch besorgen und organisieren muss und nicht vergessen darf und während ich vergeblich versuche das Baby zu trösten, überlege ich, wie ich mich bloß in der nächsten Woche dreiteilen soll, damit ich gleichzeitig auf zwei Weihnachtsfeiern im Kindergarten und auf einer vom Sportverein sein kann. Babysitter haben keine Zeit im Dezember. Die haben da Weihnachtsfeier. Immerhin liegen im Einkaufswagen gemahlenen Mandeln. Am Nachmittag wollen wir backen, die Jungs und ich. Duftende, goldbraungebackene Weihnachtsgefühlgarantie. Ganz bestimmt.

Beim Abholen fragen sie, wer am Nachmittag kommt und als ich sie ans Backen erinnere, fragen sie, wer zum Backen dazu kommt und als ich sage, dass heute mal kein Besuch kommt, nur mal wir fünf, sagen sie nichts. Aber ihre Augen maulen.

Zuhause will der eine erst Hausaufgaben machen, was ja schön ist und der andere ist sauer, weil sein Lieblingsmüsli alle ist und noch einer brüllt. Ich habe eigentlich gar keine Lust mehr, zum Backen nicht und überhaupt. Dann will ich Weihnachtsmusik anstellen, aber drei gegen einen stimmen für „Fünf Freunde“ und statt backen wollen zwei jetzt doch erst Lego bauen und als ich mit zwei von vieren doch endlich den Teig rühre, bekommt die dunkelblaue Wand neue Teigflecken und einer schmeißt Eierschale in die Rührschüssel. Beim Ausrollen wirft einer das Mehl auf den Boden, ein anderer Teig durch den Raum. Meine Stirn glänzt mindestens genauso wie die buttrige Oberseite der paar Plätzchen, die ich aus dem Augenwinkel sehe, während ich wische, hole, wegräume.

Um den Adventskranz herum stehen halb ausgetrunkene Apfelschorlen, mindestens sieben und unter dem Eukalyptusstrauß liegen Berge von Lego. Ich muss sie mit dem Fuß zur Seite schieben, als ich einem Kind aus einem Weihnachtsbuch vorlesen will. Die fünf Freunde haben genug geabenteuert. Einer brüllt, weil der Legoberg eine Bergwacht war und jetzt kaputt ist und einem anderen passt die Weihnachtsgeschichte nicht, er stampft und brüllt und haut gegen das Buch und noch ein anderer lässt die Milch fallen. Während ich tief ein und ausatme und mich weit weg wünsche, meinetwegen an den Nordpol, und während ich übers Wegwischen dikutiere und Wegwischtipps gebe und mitwegwische, denke ich, dass ich mich selten weniger weihnachtlich gefühlt habe. Dabei ist es doch eigentlich das Schönste, so ein Weihnachten mit Kindern. Oder?

Ich habe mir übrigens die Finger verbrannt am heißen Blech und zwei von vier Kindern sind wie die Irren mit dem Springseil durch die Küche gerannt und einer hat beinahe alle Zuckerperlen ausgekippt und sie vom Boden aufgegessen und ein anderer hat geheult, weil keine Zuckerperlen mehr da waren, nur noch die angeleckten auf dem Boden und ich möchte auch heulen, aber ich rufe den Mann an. Der soll den Lieferservice anzurufen. Jetzt das wunderbar winterliche Cranberrycurry von unserem Wochenplan kochen – das schaffe ich nicht.

Abends will ich schlafen, bleibe aber doch kurz sitzen. Im Kamin prasselt ein Feuer. Von der Fensterbank lächeln mir zwei Pappschneemänner zu, die Jungs haben sie gebastelt. Sie lächeln beinahe so wie sie. Unter dem Eukalypusstrauß liegt noch immer Lego und ich stöhne, aber dann schaue ich genau und sehe ein rotes Legodach und darunter eine schiefen Raum mit einem Mann, einer Frau und einem Baby in der Mitte und dazu noch ein Playmobilkalb und ein Esel aus einem Überraschungsei.

Mein Blick geht rüber zum Adventskalender, seltsam ruhig steht er da, beinahe zu ruhig, keine flinken Finger die fassen, keine neugierigen Nasen, die hineingesteckt werden, keine Stimmen, die fragen: „Wie lange müssen wir noch warten?“ Dann sehe ich sehe den Teller mit den Plätzchen und wundere mich, dass es doch viele sind, trotz der Mengen an Teig auf dem Boden, an der Wand und in ihren Bäuchen und dass sie verdammt noch mal sehr fleißig ausgestochen haben. Beinahe nur Schweine übrigens – mit rosa Zuckerguss liebevoll verziert. Schweinchen, wie das kleine Schwein aus meinem neuen Buch.

Ich gucke zum Adventskranz und freue mich, dass wir Sonntag die erste Kerze anzünden und singen werden, wenn auch zu laut und krumm und schief. Und denke, dass es sicher wieder Streit geben wird, wer die Kerze auspusten darf. Und wir sie daher einfach drei Mal anzünden und auspusten. Ein paar Becher mit Apfelschorle stehen noch immer herum – einer sogar mitten im Adventkranz. Die Kinder haben die knallbunten aus der Juniortüte wieder hervorgekramt und Batman mit Masking Tape eine krumme Weihnachtsmannmütze aufgeklebt. Und dann schau ich mein Baby an, wie es in meinem Arm schläft. Mit einem goldenen Lichtfleck vom Kaminfeuer auf der winzig kleinen Stupsnase. Da ist es, das Weihnachtsgefühl.

Habt ihr euch dieses Jahr schon so richtig (vor)weihnachtlich gefühlt?

Alles Liebe,

26 Kommentar zu “Wo ist es, das Weihnachtsgefühl?

  1. hanna on 30. November 2017 at 10:05 geschrieben

    oh claudia, der text rührt mich gerade sehr, nicht dass ich davon ausging, dass es bei euch stets harmonisch und aufgeräumt zugeht – trotzdem tut es gut, schwarz auf weiss zu lesen, dass man sich nicht als einzige durch diese löcher kämpft. und schön auch zu lesen, wie du den stimmungswechsel aus dir selber rauszauberst und trotz der nahezu unveränderten aussenumstände mit etwas ruhe und dem anderen blick auf einmal das wertvolle wieder sehen kannst. schöne vorweihnachtszeit!

  2. Verena on 30. November 2017 at 10:15 geschrieben

    Liebe Claudi,
    was für eine schöne Vorweihnachtsgeschichte! So stelle ich mir das vor, Weihnachten mit vier Kindern 😉 aber mit zweien ist es auch nicht viel besser 🙂
    Hier hatte das Weihnachtsgefühl dieses Jahr noch so gar keinen offenen Türspalt finden können, um anzukommen.
    Ich packe gerade Koffer, Reise zur Beerdigung des Opas. Und bereite zeitgleich den Kindergeburtstag unserer Großen vor, der auf keinen Fall ausfallen soll. Und werde mich noch dreiteilen um den Adventskalender von letztem Jahr im Keller zu suchen und in die ersten Türchen gekauftes Weihnachtsgebäck zu packen, damit irgendwas da steht, wenn wir heim kommen.
    Zumindest haben wir letzte Woche schon alle zusammen einen Adventskranz gekauft, der in irgendeiner Ecke steht und darauf wartet, Sonntag Abend den Advent einzuläuten, wenn wir alle gemeinsam diese Woche als Familie gemeinsam gut bewältigt haben werden…
    Ich wünsche euch eine schöne, vor allem fröhliche Weihnachtszeit!
    Liebe Grüße Verena

    • Claudia on 30. November 2017 at 10:30 geschrieben

      Ach du, ich danke dir! Ich wünsche dir viel Kraft! Wunsch und Realität sind eben doch oft weit voneinander entfernt. Wenn man sich das immer klar macht, gehts es einem ja oft schon besser. Und manchmal kann man dann sogar das weihnachtlich Schöne in einem Batman-Becher aus der Juniortüte entdecken ; )
      Ganz liebe Grüße!

  3. Johanna on 30. November 2017 at 10:21 geschrieben

    Diesen Text drucke ich mir aus und hänge ihn mir aufs Klo (der einzige Ort, an dem ich derzeit kurz ganz allein durchatmen kann), damit ich mich immer wieder daran erinnere, dass das Weihnachtsgefühl nicht herbeigezwungen werden kann. Es versteckt sich, zwischen allem Chaos, dann doch in den ganz kleinen Dingen.

  4. Girlfrommars1 on 30. November 2017 at 10:35 geschrieben

    Ist es blöd , dass ich mich ein wenig freue , dass es bei euch auch so ist ! Ich trau es mich nie laut hier zu Sagen , dass ich zur Zeit gar keine Lust auf den Trubel habe , weil ich den Kindern die Freude nicht verderben will . Dieses Jahr fällt es mir auch aus einem anderen Grubd noch schwerere . Aber meistens kommt das Weihnachtsgefühl ja ganz plötzlich u genauso wie du beschrieben hast in einem kleinen Moment . Bei uns steht auch noch Kindergeburtstag an , was die Sache nicht gerade leichter macht 🙈Aber es wird schon werden u ich wünsche dir trotz Trubel immer wieder einen kleinen Weihnachtsmoment pro Tag als eine Art Adventskalender der uns zeigt , wie schön es eigentlich ist u manchmal auch besinnlich 😉

  5. Sandra Thomas on 30. November 2017 at 10:51 geschrieben

    Dein Text hat mich schmunzeln lassen, gleichzeitig hab ich Tränen in den Augen, die ich wegschlucke um weiterlesen zu können. Zu lesen solch wundervollen Worte aus Mamasicht. Ich lese sie heute, obwohl mittlerweile, bzw. schon lange selber Mama, mit Kinderaugen, ich versuche es. Und sehe vor meinem Auge meine Mama, damals als wir noch klein waren und es ihr bestimmt genau SO (er-)ging…. 10 Geschwister sind wir (plus eine zeitlang 2 Pflegekinder) und wenn ich dran denke, wie sie mit uns gebacken hat, Mengen an Teig, verteilt von vielen Kinderhhänden über Tisch, Bänke und Böden, Gezanke um das Nudelholz, dazwischen ein knatschendes Baby, Berge an Bügelwäsche, Tränen, die getrocknet werden wollten…. Ich lese deinen Text voller Bewunderung und auch Freude, versetzt es mich doch nochmal in meine wunderschöne Kindheit mit vielen jüngeren Geschwistern, was aus meiner Sicht als Älteste nicht immer lustig war, aber im Nachhinein mit unglaublich vielen unvergesslichen Erinnerungen…. Jetzt freue ich mich auf Weihnachten, auf das Gewusel mit all meinen Geschwistern und deren Kindern…. das ist Weihnachten bei uns…. laut und bunt und fröhlich…. und mittendrin meine Eltern, die all das, was sie für uns getan haben nun auch für ihre ganzen Enkelkinder (32) tun…. Danke liebe Claudi, für diesen tollen Text, der mich so sehr berührt. In diesem Sinne wünsche ich dir und deiner Familie ganz viele unvergessliche Momente in der Weihnachtszeit.

  6. Victoria on 30. November 2017 at 11:01 geschrieben

    Danke Claudia, für diesen wundervollen Text, den ich gerade zwischendurch gelesen habe, während ich gleichzeitig die Küche aufräume, liegen gebliebenes Spielzeug vom Morgen wegräume, den Staubsauger schon mitten im Weg stehen habe und eigentlich auf dem Sprung zum Einkaufen bin!
    Danke, dass du wie so oft genau auf den Punkt getroffen hast, wie ich mich gerade fühle…
    Mir geht es gleich viel besser, wo ich lese, dass es anderen auch nicht anders geht.
    Ich wünsche dir und deiner Familie eine ganz wundervolle Adventszeit, in der bestimmt immer wieder zwischendurch ganz weihnachtliche und besinnliche Stimmung aufkommt!
    Herzliche Grüße,
    Victoria

  7. Penny on 30. November 2017 at 11:15 geschrieben

    Liebe Claudia,

    wenigstens sitzen wir alle im gleichen Weihnachtskahn! Ich habe vorgestern mit den Kindern gebacken, ein halbes Blech Plätzchen war dann da (der Kleine wollte immer mehr Teig, um ihn zu vermanschen, die Große dann auch, überall war mehr Mehl und Eipampe) und ich habe, ich lüge nicht, 105 Minuten die Küche geputzt. Und zu allem Unglück hat der Junge Mann am 22. Dezember Geburtstag und am 23. fahren wir in Urlaub. Weihnachten im Hotel! Meine Idee war’s nicht. Ob das was wird? Und weißt du was? ich kann keine Eukalyptuskränze mehr sehen. Aber, ich habe mit mir selbst einen Wettbewerb der schlimmsten Weihnachtsvideos abgeschlossen, ich schicke dir zur Aufheiterung meinen derzeitigen Favoriten:

    https://www.youtube.com/watch?v=ZeyHl1tQeaQ

    Ich wünsche entspannte Weihnachten! Und freu mich schon auf die Weihnachtsausgabe von Schwupps ;-)))

  8. Deborah_3 on 30. November 2017 at 12:59 geschrieben

    Liebe Claudi,

    ich habe hier nur einen. Aber nach zwei Jahren mit fast nicht vorhandenem Schlaf, fühle ich mich manchmal so wie Du mit vieren😉 Ich dacht immer:“ Man die muss es echt drauf haben, und verdamt cool sein“ So wie das auf den Bilden immer schön ausschaut. Da tut es gut zu lesen, dass auch bei euch der bÄr steppt.

    Schöne Weihnachtszeit!

  9. Das hast du so schön geschrieben. So geht es mir hier gerade auch. Sieben langsam größer werdende Kinder und ein wirklich anspruchsvolles Baby. Dazu ziemlich unrunde Nächte – ich ahnte nicht das man mit so wenig Schlaf klar kommen kann. Und wenn ich den Kalender schon sehe, wird mir ob der vielen Termine schlecht. Unser Deal nun: ich und das Baby halten mit den Kindern die Stellung zuhause. Die Terminkinder gehen mit dem Papa zur Adventseinstimmung, zum Markt, zum Adventsgärtlein und so weiter. Ich gehe nur mit, wenn es für mich und das Baby gut passt. Der Papa macht Videos und ich weiß aus der langen Erfahrung als Mama: im nächsten Jahr ist es wieder leichter.
    Viele liebe Grüße und viele besinnliche Weihnachtsmomente – sie werden immer wieder da sein. Ganz unvermittelt, wie du es so schön schreibst.
    Andrea

  10. Aber dass die Zuckerperlen am Boden gleich aufgegessen wurden, ist doch eigentlich sehr praktisch! ;-))
    Ich fühle mich total weihnachtlich (jetzt noch mehr, hier liegt seit heute Schnee) und ich freue mich, dass ich nun endlich mit dem weihnachtlichen Dekorieren beginnen kann (bisher ist hier nämlich noch nichts – gerade mal die Kalender für die Kinder sind gerade fertig geworden). Aber meine weihnachtlichen Gefühle muss ich auch eher ohne die Kinder finden, denn die boykottieren meine geliebten Kuschel- und Vorlese-Adventsnachmittage. Entweder sie haben keine Lust, spielen lieber mit Lego(!) oder möchten sich eher verabreden. Da kann man am Morgen noch so schöne Pläne geschmiedet haben (ud ich habe nur zwei). Dieses Jahr, so meinten sie aber, möchten sie ganz oft Adventsnachmittage mit mir machen (ich glaube ihnen kein Wort).
    Ich bin übrigens auch höchst selten, die milde lächelnde, gut gelaunte Mama, wenn es ans Plätzchenbacken geht. Allerdings habe ich mir nun von meinem Vater ein großes Holzbrett mit Einfassung (an drei Seiten) bauen lassen, das erleichtert die Sache ungemein, weil Mehl und Plätzchenteig so einigermaßen gebändigt werden(hatte ich mal auf einem skandinavischen Blog gesehen).
    Auf alle Fälle war das ein toller Post, der vielen aus der Seele sprechen dürfte. Echt Claudi eben 😉
    Liebe Grüße und ganz viele warme, vanillige Weihnachtsgefühle
    Jutta

  11. Du sprichst mir aus der Seele. Danke für deine ehrlichen Worte. Es ist nicht einfach, Mama von vier (ich drei) Kindern zu sein, aber so bereichernd, wenn man bereit ist, genau hinzusehen.

  12. Simone on 30. November 2017 at 15:31 geschrieben

    Liebe Claudia,

    der Text gefällt mir sehr, wie wahr und ehrlich, nicht jeden Tag gibt es eben die romantischen Bullerbü-Momente, ich kenne das mit meinen drei Orgelpfeifen zu gut und finde, dass es immer wieder gut tut und wichtig ist wenn man auch diese Stimmung wo einem der Kopf raucht mit anderen Mamas teilen kann.
    Bei uns fängt jedes Jahr die Weihnachtszeit mit unserem stimmungsvollen Basar kurz vor dem 1. Advent im Waldorfkindergarten- und der Schule an – Kerzenziehen, Tannenduft, Mistelzweige, Lebkuchen, Punsch, Sterne und all die wertvollen und kostbaren selbstgebastelten Dinge….
    In diesem Sinne eine schöne Adventszeit wünscht
    Simone

  13. Tini on 30. November 2017 at 19:57 geschrieben

    Ach je, ich hab jetzt ein lachendes und ein weinendes Auge. Lachendes, weil ich es so gut kenn, wenn die Kinder eine gewünschte Athmosphäre im Keim ersticken und ein weinendes aus dem gleichen Grund:). Das Gefühlskarussell das man mit Kindern erlebt verlangt manchmal echt viel von einem.

  14. strandnah on 30. November 2017 at 22:42 geschrieben

    So wahr. So wahr. Und doch gut es zu lesen 😊

  15. Kathy on 1. Dezember 2017 at 11:52 geschrieben

    Hallo Claudia!
    Ich liebe deine Texte! Immer wieder schön zu lesen…
    Das Schwupps-Buch ist wirklich toll!

    Liebe Grüße Kathy

  16. Caro on 1. Dezember 2017 at 14:35 geschrieben

    Genau so geht es mir auch… nur sind es hier 2 Babys und 3 große Mädchen. Sie wollen nicht die Weihnachtsgans Auguste hören, lieber Anna&Elsa. Sie wollen doch nicht backen, sondern lieber bauen… obwohl ich bereit wäre, mich mit ihnen ins Pläztchenchaos zu stürzen, dabei 2 Babys schuckeln, die zwischen 16 und 18 Uhr knatschig sind, die Teigreste noch am nächsten Morgen auf dem Boden kleben und von den Babys gefunden werden, weil ich beim Stillen eingeschlafen bin…
    Mir läuft die Zeit davon, nur noch 23 Tage und noch 1 Geburtstag dazwischen.
    Aber diesmal lauf ich nicht mit. Ich mag nicht. Ich möchte es stressarm. Dann gibt es dieses Jahr keine Fotobücher, gekaufte Adventskalender und selbst gekaufte Plätzchen. Dafür mehr Zeit zum Genießen für mich.
    Liebe Claudi, Danke für den schönen Einblick. Ich freue mich, sowas zu lesen und zu denken, „ja genau, so ist es“.
    Vorweihnachtliche Grüße, Caro

  17. Anna on 1. Dezember 2017 at 17:26 geschrieben

    Toll zu hören, dass es anderen genauso geht wie einem selber! Bei uns gibt es zwar nur 3 kleine Wilde zu Hause, aber das wunderbare Chaos ist das gleiche 🙂

  18. Julia on 2. Dezember 2017 at 07:48 geschrieben

    Danke für diese wahren Worte! Obwohl es Schade ist, dass es dir so ergeht, tut es gut zu lesen, dass du damit so offen umgehst und eben nicht eine aufgehübschte Version für deine Leser einstellst.
    Beim Lesen habe ich gedacht, du beschreibst einen unserer Nachmittage 🙄
    Es geht hier zur Zeit leider auch so laut zu und irgendwie sind alle genervt. Wie gehst du damit um? Und schaffst es ruhig zu bleiben? …
    Ich warte auch immer ein wenig auf dieses bezaubernde Gefühl der Weihnachtszeit und habe wahrscheinlich wie immer viel zu große Erwartungen…
    Aber als wir letztens spontan eine kleine Runde über den Weihnachtsmarkt gegangen sind und ich links und rechts an meiner Hand die warmen Kinderhände spürte, konnte ich ihre Freude so deutlich vernehmen, dass sie mich angesteckt hat und ich ein urzufriedenes Gefühl verspürte.

    Ich wünsche dir von Herzen, dass auch du noch viele wunderbare vorweihnachtliche Momente in diesem Jahr erleben darfst! Und es vor allem für euch ein erinnerungsreiches Weihnachtsfest zu viert sind wird 😉

    Alles Liebe, Julia

    P.S.: Deine Deko ist super!!

  19. Christina on 3. Dezember 2017 at 13:38 geschrieben

    Du hast es so schön geschrieben. Es ist immer wieder beruhigend, dass es eben nicht nur bei uns so chaotisch zu geht!

  20. Marleen on 4. Dezember 2017 at 13:50 geschrieben

    Ganz genauso lief auch unser 1. Adventswochenende ab, nur mit 3 Kindern aber ähnlich chaotisch und darum auch so schön.

  21. Sabine on 4. Dezember 2017 at 16:29 geschrieben

    Tja, mit der (Vor-) Weihnachtszeit ist das so eine Sache: man will es schön haben. Für die Kinder,für sich. Man hat diese Idealbilder im Kopf – Besinnlichkeit, Lichterglanz,Harmonie, Plätzchenduft, Heimlichkeit und (mit doll wünschen und Telleraufessen) Schnee.
    Ich habe auch versucht,jedes Jahr das Weihnachtsgefühl mit aller Hingabe herauszulocken und war am Ende immer völlig fertig und enttäuscht. es ist ein bisschen wie an seinem Geburtstag: solange man klein ist, ist es so schön; wenn man groß ist, oft etwas ernüchternd (man muss sich um so viel selber kümmern, das entzaubert).
    Nun nehme ich mir bewusst kaum noch etwas vor. sage auch mal ab. Termine gibt es genug in der Adventszeit. So oder so.
    Bei uns wird es dieses Jahr auch eine sehr „abgespeckte Version“ von Weihnachten, dafür mit viel Ruhe.
    Es war auch für uns ein sehr anstrengendes Jahr und alles hat seine Zeit.
    Üppige Weihnachtsfeste. Und ganz schlichte.
    Liebe Grüße!

  22. Oh ja, das kenne ich auch gut… Wir haben einfach aus unserer Kindheit diese wunderbare Weihnachtszeit nohc in unseren Köpfen, und anscheinend ist das für Erwachsene schwer umzusetzen. Ein bisschen Weihnachtsstimmung schaffe ich dennoch, wenn ich mir einfach so viel Zeit wie möglich nehme. Alles so früh wie möglich vorbereiten und fertig machen. Dann geht es besser.

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