Wie wir unseren Alltag organisieren

Feb
09/17

In letzter Zeit habe ich viele Mails und Kommentare von Leserinnen bekommen, die gern wissen wollen, wie wir unseren Alltag organisieren mit drei (bald vier) Kindern, zwei Jobs, einem Haus und einem Blog. Also gibts hier heute ein paar Einblicke in unser alltägliches Dies und Das…
Familienleben,
Kinder: Als Lehrerin in Teilzeit bin ich nachmittags meist zu Hause bei meinen Kindern. Das bedeutet aber nicht, dass ich mich pausenlos mit ihnen beschäftige. Ich hole sie normalerweise um 13 Uhr aus Kindergarten und Schule ab, dann mache ich einen kleinen Snack, meist Brot, mal ein Spiegelei oder Milchreis. An zwei Tagen in der Woche haben die Kinder Sport. Mal fahre ich mit ihnen, mal fahren sie mit Opa oder einer anderen Mutter aus der Gruppe. An einem weiteren Nachmittag machen wir gern Verabredungen aus, je nachdem ob ich Zeit habe, kommen die Müttern mit oder bringen die Kinder bloß vorbei.

Die restlichen zwei Tage über sind wir einfach zu Hause. Ich bin zwar da, habe aber meist Klassenarbeiten zu korrigieren, Wäsche zu machen oder Fotos zu sortieren. Die Kinder wissen das und in den allermeisten Fällen klappt es gut. Ich habe riesiges Glück, dass meine Kinder sich meist gut miteinander (oder auch mal jeder für sich) beschäftigen können, so wurschteln wir an diesen Nachmittagen alle nebeneinander her – ich bin da, wenn sich jemand weh tut, wenn mal richtig heftig gestritten wird oder wenn ein Spielzeug oben aus dem Regal heruntergeholt werden soll. Sie selbst sind dafür verantwortlich eine Beschäftigung zu finden, Saft aufzuwischen, der umgekippt ist oder sich Obst als Snack zu holen. Ein schlechtes Gewissen habe ich deswegen nicht. Im Gegenteil: Ich bin ein großer Fan davon, dass Kinder sich mal langweilen, weil daraus oft die tollsten Ideen entstehen.
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Meist plane ich an Nachmittagen wie diesen noch eine gemeinsame Beschäftigung ein, das mag ein kurzer Spaziergang zu unserem Lieblingsstrand sein, eine kleine Teepause mit einem Wunschbuch für jeden auf dem Sofa, ein kleines Bastelprojekt oder ein Versuch, bei dem ich helfe (meine beiden großen lieben gerade Versuche). Weitere gemeinsame Zeit haben wir nach dem Abendbrot, da spielen wir immer noch ein, zwei Spiele und dann lese ich (oder mein Mann) in aller Ruhe vor. Dabei wandere ich von Bett zu Bett und von Buch zu Buch und meist wandern alle drei Kinder mit, sprich, alle drei hören alle bei allen drei Geschichten zu. Dass klappt meist überraschend gut und dafür bin ich sehr dankbar. Wir alle lieben unsere entspannte Lesezeit am Abend.

Arbeit: Ich arbeite zur Zeit ein paar Stunden als Lehrerin an einer Schule und diese Stunden liegen glücklicherweise sehr günstig. Sprich, ich habe an einem Tag nur zwei Stunden, an einem anderen Tag frei. An diesen beiden Tagen kaufe ich in Ruhe ein, gehe laufen, mache Yoga oder arbeite am Blog. Die restlichen drei Tage bin ich den ganzen Vormittag über in der Schule, bereite nach dem Unterricht gleich die nächsten Tage vor, korrigiere Tests und bespreche mich mit Kollegen. Circa zwei Mal im Monat habe ich zusätzlich Konferenz, da holt meine Schwiegermutter die Kinder ab und kümmert sich um sie, bis ich wieder da bin. Habe ich zusätzlich Termine, springt sie ebenfalls ein – oder mein Mann, der selbstständig ist, und sich seine Zeit meist gut einteilen kann. Auch wenn die Kinder krank sind, bekomme ich sie so meist problemlos unter. Das ist ein riesengroßes Glück und ich bin meinem Umfeld sehr, sehr dankbar dafür. Ohne das würde es mit all unseren Herzensprojekten nicht funktionieren.

Zum Glück bin ich außerdem ein Nachtbarbeiter, das war schon immer so, also setze ich mich abends, nachdem die Kinder im Bett sind hin und schreibe die Texte für den Blog, beantworte Mails, bearbeite und sortiere Fotos oder recherchiere für neue Themenideen. Einige meiner besten Texte schreibe ich übrigens Samstags- oder Sonntagsmorgens, wenn mein Mann ausschlafen darf, die Kinder spielen oder ein Hörspiel hören und ich eigentlich bloß in Ruhe einen Kaffee auf dem Sofa trinken will. Dann schnapp ich mir manchmal eben doch mein Laptop und es flutscht beinahe von allein.

Ich habe viele Jahre als Journalistin und Redakteurin gearbeitet, dass heißt, das Schreiben hatte schon immer einen wichtigen Platz in meinem Leben, ich kenne das nötige Handwerkszeug in und auswendig und ich mache es in den allermeisten Fällen wirklich gern. Für den Blog fühlt es sich weniger nach Arbeit, als nach Ausgleich an. In meinen Texten verarbeite ich die Dinge, die mich beschäftigen und konserviere Momente mit meinen Kindern – ich liebe das sehr.

Wer abends bei uns durch eins unser Sprossenfenster schaut, würde regelmäßig meinen Mann und mich auf dem Sofa sehen, Kamin an, jeder an einem Sofaende und beide ein Laptop auf dem Schoß. Es mag sich für viele unentspannt anhören, wir mögen es. Und anders würde es nun mal nicht gehen. Zwischen all dem Tastentippen tauschen wir uns aus, freuen uns, ärgern uns gemeinsam – und arbeiten weiter an unseren Lebensträumen. So anstrengend es ist, wir lieben es. Bevor ich schlafe, lese ich noch ein wenig oder gucke eine Folge meiner aktuellen Lieblingsserie um runterzukommen. Klar ist es auch mal anders, da mache ich abends Bügelwäsche. Oder Zeugnisse. Oder gar nichts, außer auf dem dem Sofa zu dösen. Ein- oder zwei Mal im Monat gehe ich schon mal um acht mit den Kindern ins Bett – oder aus mit Freundinnen, jippie.
Familienalltag,
Haushalt: Wenn, dann ist das bei uns der Knackpunkt. Mein Mann kümmert sich glücklicherweise um Steuern und Finanzen. Ich versuche den Haushalt nebenbei zu erledigen: immer mal hier und da ein bisschen. Morgens noch schnell die Spülmaschine ein- und ausräumen während die Kindern schon mal ihre Stiefel anziehen. Später, wenn sie ihren Mittagssnack essen, schnell die Küchenfronten ab- oder den Kühlschrank auswischen. Wenn sie gerade friedlich spielen, zwei Körbe Wäsche zusammenlegen.

Anfangs hat es mich wahnsinnig gemacht, dass immer etwas zu tun übrig bleibt: nach zwei Körben Wäsche liegen immer noch zwei ungefaltet da. Inzwischen kann ich damit besser umgehen. Ich mache eben immer ein bisschen und verschiebe den Rest auf später. Ja, bei uns liegen mittags oft noch die Krümel vom Frühstück unter den Hochstühlen, die Fenster könnten längt mal wieder geputzt und die Dielen gewischt werden. Aber eben alles zu seiner Zeit. Wenn hier etwas zu kurz kommt, dann definitv der Haushalt. Das ist für mich in Ordnung, ich kann damit leben.

Obwohl es hier auf dem Blog oder auf Instagram nicht so scheinen mag: bei uns sieht es oft chaotisch aus, so wie es mit mehreren Kindern für mich natürlicher Weise – und ohne Putzhilfe – nun mal aussieht, wenn, ja wenn der Haushalt eben nicht oberste oder einzige Priorität hat. Apropos Instagram: Ich erzähle dort gern von unserem Familienleben, es ist für mich wie ein Tagebuch und Fotoalbum für Freunde und Verwandte geworden und es macht mir nichts aus, auch mal hinter die Kulissen schauen zu lassen. Aber unser Chaos, das ist tatsächlich privat (genau wie es Streit, Krankheit, Wutanfälle und ernste Probleme unserer Familie sind).

In Sachen Aufräumen packt es mich meist einmal in der Woche, in der Regel am Freitag Nachmittag, dann räume und sauge und wische ich mich einmal durchs Haus. Ab und zu machen wir am Samstag Vormittag auch schon mal ein Familienprojekt draus und putzen gemeinsam unsere Fenster. Ehrlicherweise putzen Andre und ich dann und die Kinder unterhalten uns unten am Ende der Leiter: mit selbstgedichteten Liedern (und Kicherpausen), mit Geschichten aus dem Kindergarten oder, in dem sie sich gegenseitig die Staubwedel um die Ohren hauen.
Familienleben organisieren,
Oh, und noch was, seit Dezember schreibe ich jeden Sonntag einen Essensplan für die kommende Woche, für den ich am Montag einmal einkaufe. Das klingt anstrengend, mich entspannt es sehr und ich habe tatsächlich wieder richtig Freude am Kochen gefunden. Gegen Abend dürfen die Kinder dann oft ein Hörspiel hören – und ich koche ganz in Ruhe, manchmal hilft mir einer und schnippelt schon mal Möhren. Auch das Tisch decken übernehmen meist sie. Das klappt natürlich nicht immer ohne Protest und Streit, aber ich lasse nicht locker.

Unsere „Wie-wir-das-wuppen-Geheimnisse“: Erstens unser Umfeld. Wir haben Großeltern auf dem Hof, die eigentlich immer einspringen, wenn es irgendwie geht. Sie holen die Kinder ab, wenn es bei mir eine halbe Stunde länger dauert oder bringen die Kinder zum Sport, wenn ich noch dringend telefonieren muss. Gerade dieses „eben-mal-einspringen“ hilft ungemein. Einen Babysitter für Freitagabends findet man schnell, einen der mal hier und da eine Dreiviertelstunde übernimmt kaum. Das andere Großelternpaar wohnt eineinhalb Stunden von uns entfernt, rückt aber auch sofort an, wenn hier der Schuh drückt. Außerdem habe ich ein kleines, wunderbares Netzwerk aus Freundinnen und Müttern von Freunden meiner Kinder, die auch mal die Kinder übernehmen (und ich mal ihre).

Zweitens: Nicht perfekt sein wollen. Wir versuchen eine Sache nach der anderen abzuarbeiten, das fällt mir nicht immer leicht, aber es hilft. Wenn es nicht mehr geht, dann geht es nicht. Dann wird es am nächsten Tag gemacht und meist ist das überhaupt kein Problem. Unser Garten ist noch immer nicht fertig, es gibt auch mal Tiefkühlpizza und die Kinder dürfen auch schon mal zwei Hörspiele hintereinander hören.
Organisiation, Alltag wuppen,
Drittens: Überhaupt Hörspiele. Ich bein kein Freund davon, Kinder vor den Fernseher zu setzen, um etwas in Ruhe zu erledigen, bei Hörspielen bin ich da wesentlich entspannter. Ich habe Glück, dass es alle drei lieben und sich dabei tatsächlich ruhig aufs Sofa kuscheln und vollkommen in der Geschichte versinken (der Kleinste baut zu ihren Füßen nebenbei oft ebenso friedlich mit Kaplasteinen).

Viertens: Flexibel bleiben. Nichts ist hier fest, wir planen an jedem Sonntag grob die kommende Woche und dann jeweils am Abend vorher noch einmal konkret. Und ja, auch ich bin manchmal völlig fertig und mit den Nerven am Ende. Aber dann mach ich ein paar Abende weniger, sage ein paar Sachen ab oder nehme keine neuen Projekte für den Blog an – und dann geht es wieder.
Familienleben, Alltag organisieren,
Fünftens: Chaos mögen. Ja, ich mag es tatsächlich, viel zu tun zu haben und mein Mann zum Glück auch. Ich liebe, was ich tue und ich bin unglaublich glücklich, so viele meiner Leidenschaften ausleben zu können. Dafür verzichte ich gern auf Zeit für mich. Zum Glück kann ich ohnehin nicht lange mit einem Buch und einem Tee einfach nur so dasitzen. Genauso wenig brauche ich eine Massage zur Entspannung oder einen Mittagsschlaf. Mein Mann und ich gehen auch sehr selten allein aus – wir schnappen uns lieber alle Kinder und fahren zusammen in ihr liebstes Burgerrestaurant. Dort ist es dann nicht ruhig und entspannt, sondern wild und wuselig. Aber schön. Für uns.

Und ihr? Wie organisiert ihr Haushalt, Kinder und Arbeit? Und vor allem: habt ihr noch Tipps, damit es runder läuft? Ich würde mich riesig freuen, wenn hier eine richtige Sammlung von unterschiedlichen Alltagsentwürfen und Organisiationstipps entsteht.

Alles Liebe,

31 Kommentar zu “Wie wir unseren Alltag organisieren

  1. Dana on 9. Februar 2017 at 10:23 geschrieben

    Vielen Dank für deinen Einblick in euren Alltag, ich finde ihr macht das wunderbar und gucke mir bestimmt das ein oder andere ab 😉 Mach weiter so !!! Und weiterhin alles Gute für deine Schwangerschaft!! Liebe Grüße Dana

  2. Lisa on 9. Februar 2017 at 10:25 geschrieben

    Hallo liebe Claudia , du hast es so toll geschrieben und es macht dich sooooooooooooooooooooo sympathisch 😘 ! Das mit dem Essens oder Einkaufsplan machen wir auch immer Sonntags für die ganze Woche oder zumindest bis Freitag ! Liebe grüße Lisa

  3. Judith on 9. Februar 2017 at 10:48 geschrieben

    Du hast mir so aus dem Herzen gesprochen. Unser Alltag ist sehr ähnlich- wir sind beide Lehrer, sitzen abends meist noch sehr lange am Schreibtisch. Aber das ist gut so und wir mögen es. Dafür ist am Nachmittag Zeit für die Kinder, wir gehen oft in die Bibliothek-man kennt uns dort schon. 😜

    Danke für deine tolle Art zu schreiben!

  4. Dana on 9. Februar 2017 at 11:16 geschrieben

    Ich habe deinen Eintrag sehr interessiert gelesen. Ich bin auch Mama von dreien (16 Monate, 4 und 6) studiere und unterrichte ein paar Stunden. Momentan bin ich an meiner absoluten Leistungsgrenze und bin nicht sicher, wie ich weiter bestehen soll. Uns
    fehlen leider das unterstützende Umfeld und mir persönlich das „ach egal, das bleibt liegen Gen“. Ich stresse mich selber sehr. Leider ist das auf Dauer kontraproduktiv. Hier nachmittags zu Hause zu „arbeiten“ ist trotz ausreichend Platz fast unmöglich, auch Sport oder Yoga derzeit ziemlich utopisch. Dennoch habe ich einige Anregungen aus deinem Beitrag mitgenommen. Lieben Dank dafür

  5. Du bist für mich eine Heldin, so wie wahrscheinlich jede Mama 🙂 Alles Gute für Euch.

  6. Bei uns ist auch alles durchgeplant. Die Kinder haben einen Kalender, wir haben einen Kalender, das Geschäft hat einen Kalender.
    Es gibt einmal in der Woche einen Großeinkauf (auch Montags). Die Gerichte sind die Woche über geplant.
    Was fehlt muss in der Woche drauf besorgt werden.
    Auch bei uns: Spiele und Hörspiele und die Kinder beschäftigen sich gerne allein.
    Sauber mache ich meist einmal die Woche richtig.
    Wäsche läuft nebenbei, meist programmiere ich die Maschinen, damit ich sie morgens vor der Kita aufhängen kann.

  7. Melanie Mannsfeld on 9. Februar 2017 at 11:25 geschrieben

    Ein Tipp von mir ist SAUGROBOTER. Ich arbeite selbständig von zuhause aus und während ich die Kinder zur Schule und Kita bringe saugt er munter schonmal den ganzen unteren Bereich. Da liegt dann kein Krümel mehr unter dem Hochstuhl. Also das ist mein ultimativer Haushaztstipp ich liebe liebe liebe IHN 😉

  8. Sarah on 9. Februar 2017 at 11:45 geschrieben

    Vielen Dank für diesen Einblick, liebe Claudia! Ich bin auch Lehrerin und gerade mit meinem 3. Kind in Elternzeit und werde nach einem Jahr mit voller Stelle wieder in die Schule zurück gehen- das geht bei uns finanziell nicht anders und ich habe schon etwas Bauchschmerzen davor, wie es dann mit 3 en ist…
    du hast mich ermutigt, dann auch am Nachmittag zu Hause mal etwas vorzubereiten, denn eigentlich spielen die beiden auch gut alleine bzw zusammen und das wird das dritte bestimmt auch. Bisher habe ich das immer noch schnell in der Schule versucht, denn ich bin eben so gar kein Nachtarbeiter, aber nach 6 Stunden Unterricht war das oft nicht besonders produktiv … und ich unzufrieden.
    Ich wünsche Euch alles Gute für Nr. 4 🙃

  9. Hallo Claudi, sehr schön geschrieben 🙂
    Ich glaube man wächst auch einfach mit seinen Aufgaben und mit genügend Rückhalt vom Partner oder dem Umfeld bekommt man alles irgendwie hin 🙂

    Ob nun mit einem, zwei, drei oder vier Kindern…

    Ich weiß noch wie ich es anfangs als fast unmöglich empfand mit zwei Kindern einzukaufen, mittlerweile gehe ich in den Ferien auch mal mit allen vieren…

    Ich sehe sehr viele Parallelen in Deiner Organisation zu meiner.

    Wie Du ja aus unserer „Kooperation“ mit den Mützen schon weißt, haben wir vier Kinder, zwei sind in der Schule (1. und 3. Klasse), eine ist im Kiga und die Kleinste noch zu Hause.

    Beruflich bin ich Teilzeit-Polizistin, ich arbeite zwei Vormittage in der Woche als Sachbearbeiterin für Eigentumsdelikte bei der Kripo.
    Die Arbeit ist wahnsinnig gegensätzlich zu dem, was ich zu Hause mache, aber mir gibt diese Zeit unheimlich viel.

    An diesen Tagen ist mein Mann zu Hause oder meine Schwiegermutter/ Mutter springt ein, da unsere Kleinste ja noch nicht in den Kiga geht.

    Mein zweites Standbein ist mein Dawanda-Shop, wo ich Hobby mit Beruf verbunden habe, dort kann ich mich mit stricken, häkeln und nähen austoben und meine kreative Seite zeigen.

    Was bei uns am ehesten auf der Strecke bleibt, ist wohl auch der Haushalt!!!
    Manchmal hab ich das Gefühl, dass ich ständig mit einem Wäschekorb durchs Haus laufe und die Wäsche-Berge einfach nicht schrumpfen wollen 🙂

    Samstagvormittag ist unser Aufräum-Tag, da hilft auch meist die ganze Familie mit 🙂

    Sonntagvormittag gehen wir alle zusammen Schwimmen, Kind Nr. 2 und 3 sollen dieses Jahr ihr Seepferdchen angehen 😉

    Das mit dem Ausschlafen am Wochenende für den Mann hat sich bei uns irgendwie auch so eingespielt, manchmal fand ich es ungerecht, aber mittlerweile liebe ich diese Zeit mit den Kindern morgens, wenn alle noch im Schlafanzug sind und im Wohnzimmer spielen, während ich am Laptop sitze, Verkäufe aus meinem Shop abarbeite und einen Kaffee trinke 🙂

    Auch ich mache mir am Wochenende Essenspläne und Montags ist dann immer mein Groß-Einkaufs-Tag 🙂
    Samstag geht mein Mann vormittags nochmal den Klein-Einkauf erledigen, da nimmt er dann abwechselnd ein Kind mit, worauf die sich abends immer schon freuen, und alle bekommen frische Brötchen mitgebracht.

    Einen Unterschied zu uns gibt es aber noch, denn wir haben noch einen großen Hund, der auch seine Aufmerksamkeit von mir braucht 🙂
    Meist gehe ich mit ihm laufen, dann verbinde ich das gleich mi einer Sport-Einheit für mich 🙂
    Aber auch vormittags, wenn ich nur die Kleine zu Hause habe, machen wir täglich unseren großen Spaziergang.

    Anstrengend empfinde ich oft die Tage, wo so viele Termine (Arzt, Elternsprechtage, Elternabende, Kiga-Versammlungen, dienstliche Termine…) zusammentreffen und man sich zerreißen muss,
    oder Tage, wo die Kinder nur streiten oder krank sind.
    Aber die übersteht man auch irgendwie..

    Du wirst sehen, das vierte Kind läuft so mit und man wird ja auch irgendwie entspannter 🙂

    Alles Liebe für Euch,

    Julia

  10. Caro on 9. Februar 2017 at 12:04 geschrieben

    Ich liebe deinen Blog! Danke fürs Teilen und die Einblicke in euer Familienleben…schön, euren Alltag und deine zauberhafte Familie in gewisser Weise mit begleiten zu dürfen.
    Von dir habe ich mir schon einiges abgeschaut oder einfach gern hier gelesen. Alles Liebe weiterhin!
    Grüße von Caro

  11. Sonja on 9. Februar 2017 at 12:13 geschrieben

    Wir haben 2 kinder und arbeiten beide ca. 30 std. Es wird viel einfacher, wenn die kinder älter werden! Unsere sind nun schon 9 + 6. Wir kochen gerne und frisch, v.a. mein mann. Mein tipp: auf jeden fall ein essensplan für eine woche, das erleichtert auch das einkaufen. Und suppen! Pürierte gemüsesuppen essen viele kinder gerne. Sie sind nahrhaft, gesund und man kann sie gut einfrieren. Das macht sie zum perfekten essen für tage, an denen keine zeit zum kochen ist! Als suppeneinlage mache ich brotwürfel aus altem brot, das wir so nicht mehr essen mögen.

    Ich denke, das wichtigste ist aber, einzusehen, dass nicht alles geht. Frau kann nicht zu jeder zeit entspannte mutter, sexy ehefrau, gute freundin, fleißige mitarbeiterin, eifrige sportlerin und perfekte hausfrau sein. Mal steht das eine im vordergrund, mal das andere. Und mal auch frau selber, um wieder kraft zu tanken und den spaß an familie und job nicht zu verlieren!

  12. Herrlich erfrischende Einblicke und toll geschrieben! Danke für die offenen Einblicke. 🙂

  13. anja on 9. Februar 2017 at 14:12 geschrieben

    Hallo Claudia.
    Danke für deinen Bericht. Bei uns läuft es unterm Strich ähnlich ab – mit dem Unterschied, dass ich montags für 4 Std. eine Putzfrau habe. Da ich 30 std.pro Woche arbeite und nicht noch die Nachmittage putzend statt mit den Kindern spielend verbringen wollte, gönne ich mir diesen Luxus. Als solches sehe ich es mittlerweile, anfangs hatte ich noch den Anspruch an mich selbst – so ein bisschen Haushalt…. aber nein, der macht sich halt nicht von allein und raubt doch viel Zeit, die ich nun mit den Kindern verbringe. Ist für mich das best investierte Geld. Da verzichte ich gerne auf andere Dinge.
    Viele Grüße
    Anja

  14. Sara on 9. Februar 2017 at 14:24 geschrieben

    Ganz toll geschrieben. Danke für deine Einblicke. Ich hätte nie gedacht das du auch noch stundenweise Arbeitest.
    Aber ich finde auch: Strucktur ist das A und O. Da können sich auch die Kinder dran orientieren. Bei uns gibt es es auch Struktur. Alber keine strenge! Das Wort hört sich so hart an. Immer etwas chaotisch, aber wir haben einen harmonischen Alltag 🙂 du hast ein Glück Familie (Oma u Opa) in der Nähe zu haben. Das haben wir leider gar nicht.
    Buchtipp für dich: Spieletrickkiste von Svenja Walter, GU Verlag.
    Hab ich mir neulich in der Bibliothek ausgeliehen- und man kann soviel für den Alltag rausziehen, auch Dinge, die erleichtern.

    Alles Liebe Sara

  15. So, liebe Claudi, nun konnte ich den Post endlich lesen 🙂 Großartig! Solche detaillierten Einblicke liebe ich. Und von eurem Tag versuche ich auf jeden Fall was mitzunehmen in unseren. Ich glaube, der entscheidende Punkt ist, wie du sagst, dass ihr beide das gern so macht. Ich gucke ja ständig, wie andere was machen (weil mich das wirklich interessiert), aber letztlich muss jeder das für sich Passende finden. Jeder bringt ein anderes „Fundament“ mit. Ich brauche zB sehr viel Schlaf und abends einfach Ruhe. Was mir oft nicht gelingt…und dann kann ich kurz darauf nichts mehr.
    Und das, finde ich, geht aus deinem Post so schön hervor. Jeder so, wie er kann und es mag.
    Also, wie gesagt, ich nehme ganz viel aus deinem Post mit. Nicht überall eins zu eins vielleicht (wir haben leider keine Oma und Opa in der Nähe, die leben alle auf Helgoland), aber vom Gedanken her auf jeden Fall.
    Lieben Dank dafür!
    Und jetzt mach ich der Lütten mal das I-Pad aus 😉
    Liebe Grüße, Dorthe

  16. Camilla on 9. Februar 2017 at 20:10 geschrieben

    Liebe Claudi,
    danke für diesen wieder einmal wunderschön geschriebenen und sehr aufschlussreichen Einblick in euer turbulentes Familienleben. Das mit dem Kochplan ist ja der Knaller überhaupt, wie oft ich mich in der Woche mit der quälenden Frage beschäftige was es zu essen gibt!? 😒
    Ich denke, dass es wirklich der Schlüssel zum Glück ist die Dinge auch mal liegen zu lassen und sich den Kindern voll und ganz zu widmen. Wer interessiert sich später noch dafür ob die Fenster sauber waren oder das Paket geglänzt hat?😉 Jede alte Dame die mich auf meine Familie anspricht und mir sagt
    „die werden so schnell groß genießen Sie die Zeit!“ nehme ich beim Wort.
    In diesem Sinne, danke für deine herrlich erfrischende Offenheit.

    Alles Liebe für dich und deine zuckersüße Boyband. Ich wünsche euch, dass es auch mit Kind Nummer vier weiterhin so liebevoll und lustig bei euch zugeht.❤😘

    Camilla

  17. Liebe Claudia,
    wie schön, dass du diesen Text geschrieben hast. Ich hab mich auch schon so oft gefragt, wie so ein Tag bei euch aussieht. Ob du immer alles mit den Jungs machst oder wie du die Schule vorbereitest etc. Ich hätte dich da nie gefragt, umso besser und schöner, dass du jetzt selbst davon geschrieben hast, denn das hat mir richtig gut getan.

    Ich bin ja auch Lehrerin und arbeite ebenso in Teilzeit mit nur einem Kind. Beim Lesen deines Textes hab ich mich sehr für dich bzw. euch gefreut, denn ihr habt es unheimlich gut und das Schöne: Das wisst ihr auch!
    Mein Mann und ich, wir leben weiter von unseren Eltern weg und können eben dieses kurze Einspringen nicht mal eben einrichten, was Vieles wirklich erschwert, wie z.B. die Kitabholung um 12.30, wenn ich bin 12.15 Unterricht habe und 45 Minuten nach Hause fahre. (wobei mein Stundenplan ansonsten wirklich der Knüller ist!) Wir haben uns zwar auch ein kleines Netzwerk mit anderen Kitaeltern aufgebaut, aber auch da möchten wir den Bogen verständlicherweise auch nicht überspannen.
    Also: Genießt das Oma/Opa-Glück, es ist herrlich!

    Ja, und der liebe Unterricht, das kennst du: Der muss vor – und nachbereitet werden, es muss korrigiert und Absprachen müssen getroffen werden. Das ist viel und manchmal bringt es mich an den Rande der Erschöpfung, vor allem mit einem Politik-Leistungskurs, den ich das erste Mal im Leben unterrichte. Puhhh, manchmal bin ich dann ganz schön am Ende nach nur einer Doppelstundenplanung, aber was soll ich sagen. Ich liebe, was ich tue und das von ganzem Herzen. Ich kann nicht ohne, aber mit ist es auch nicht immer leicht.

    Da hat mir dein Text aber geholfen, evtl mehr Prioritäten zu setzen. Den Wochenplan fürs Essen werde ich glaube ich jetzt auch mal angreifen, das hat sich toll angehört. Und ich werde mich auch mal an Hörspielen fürs Kind versuchen, das nehme ich auch mit!

    Hast du da einen Tipp? Welches Hörspiel liebt Tjelle denn?

    Da ich ähnlich viele Hummeln wie du im Körper habe, habe ich den Text geliebt.
    Mach weiter so und bleib so wie du bist, denn so bist du toll.

    Herzlich,
    Kaddi

    • Claudia on 9. Februar 2017 at 23:17 geschrieben

      Liebe Kaddi, also Tjelle hört bislang eher mit und spielt dabei. Hörspiele gingen hier so ab vier Jahren los. Die Jungs hören vor allem meine alten Kassetten: Benjamin Blümchen oder die Lindgren-Klassiker.
      Liebe Grüße!

      • Johanna on 10. Februar 2017 at 20:56 geschrieben

        Liebe Claudi,
        vielen Dank für diesen wieder einmal schönen Text und Einblick in Euer Leben. Obwohl Du ja alle möglichen Tricks verrätst, kommt es mir immer noch wie ein Wunder vor, wie Du all das tatsächlich meisterst, dabei auch noch so gut aussiehst und Deinen Enthusiasmus bewahrst. Ich bin ganz sicher, dass es zu sechst nur noch besser werden wird.
        Ich liebe Deine Seite und versuche Deine Tipps auch für mich zu beherzigen. Als Mama von neuerdings zwei Jungs kann ich da wirklich viel lernen.
        Ganz großartig finde ich übrigens, wie geschmackvoll Du Deine Jungs kleidest. Die Kolumne „Boah für Boys“ ist wie gemacht für mich und da bitte ich auch weiterhin um Anregung.
        Jetzt aber erst einmal alles Gute für die Schwangerschaft und überhaupt für Euch alle.
        Liebe Grüße aus Berlin,
        Johanna

        P.S.: Unser Großer fängt jetzt an, sich auch für Hörspiele zu interessieren. Und was hört er? Ebenfalls meine alten Kassetten! Nachdem endlich mal ein Kasettenrekorder aufgetrieben worden ist, geht das auch… Solltest Du aber mal auf aktuellere Hörspiele stoßen, die Du bzw. Deine Jungs empfehlen kannst/können, wäre ich sehr dankbar, wenn Ihr das hier teilen könntet.

        • Connie Löser on 4. März 2017 at 02:48 geschrieben

          Hallo! Wir lieben zum Beispiel „Hase und Holunderbär“ von Walko. Auch die Bücher sind toll, und schön illustriert.
          Liebe Grüße,
          Connie

      • Heute gabs das erste Mal Benjamin Blümchen und Pauli hat auch eher passiv zugehört, aber es war trotzdem toll! Für uns beide 🙂
        Danke für den Impuls! <3

  18. Barbara on 9. Februar 2017 at 22:36 geschrieben

    Danke für die Einblicke in deinen privaten Alltag. Was macht denn dein Mann beruflich? Er kommt hier nur auf der Couch und beim abendlichen Vorlesen vor. Arbeitet er Vollzieht?

  19. Das klingt ja gar nicht nach Arbeit, fast schon entspannt;-). Danke für die Einblicke. Wir müssen uns gerade mit 2 Kindern noch finden und auch das Alleine-Beschäftigen muss geübt werden. Wenn sich Geschwister gut verstehen und miteinander spielen können ist das so viel wert. Und wenn du Hörspieltipps hast, gerne her damit;-). LG Lina

  20. Julia on 12. Februar 2017 at 12:06 geschrieben

    Das hört sich toll an bei Euch! Wir haben 2 Mädels (5 und 2) und haben leider keine Großeltern vor Ort. Ich glaube, das erleichtert wirklich so vieles. Darf ich mal fragen, ob die Jungs auch noch ein gemeinsames Kinderzimmer haben? Oder wo habt ihr Spielsachen und co? Klappt es, dass bei Spielbesuch die Geschwister mitspielen dürfen? Das hält mich bislang nämlich vom gemeinsamen Schlaf- und Kinderzimmer ab. Die kleine Schwester soll dann meistens nicht mitspielen ( was ich auch manchmal verstehen kann, denn sie macht oft was kaputt). Alles Gute für Nummer 4 (ohne Großeltern hier, kann ich mir leider keine weiteren Kinder vorstellen :-/ LG von nördlich der Elbe

  21. Ach man, ihr seid einfach so süß alle. Bei mir läuft es sehr ähnlich ab, weil ich ja auch Lehrerin bin. Und lustigerweise habe ich auch einen freien Tag und einen, an dem ich nur 2 Stunden habe. Ich bereite alles an dem freien Vormittag vor, so dass ich nachmittags immer Zeit für Finn habe. Wir haben ja bisher nur ein Kind, da ist alles eh recht entspannt. Finn kann sich unheimlich gut alleine beschäftigen, so dass ich auch am liebsten ohne Freunde bei uns bin. So kann ich nämlich gut was machen. Blog mache ich auch abends. Die Wochenenden sind eigentlich immer ausgebucht. Die letzten drei zum Beispiel mit Messen. Meine Eltern wohnen 45 Minuten entfernt und können im Notfall immer einspringen. Und sie nehmen Finn auch mal für mehrere Tage, das ist super.
    LG Steffi

  22. Sarah on 16. Februar 2017 at 21:02 geschrieben

    Hallihallo,
    Vieles, was in diesem Post steht, erinnert mich an unseren Alltag 😄 wir haben 3 Jungs (1,2,4 Jahre), ich habe bis September ambulante Psychotherapie für Kids 4-6h/Woche als „Arbeit“ gehabt- jetzt bereite ich mich auf meine Prüfung vor…puh, das ist echt echt echt schwer zu managen. Ohne Großeltern wäre das nicht möglich…und trotzdem bleibt vieles-alles liegen. Leider spielen meine Jungs kaum zusammen – sie streiten sehr häufig. Wenn sie zuhause sind, muss mind. 1 Erwachsener bei Ihnen sein – sonst wird es echt schwierig…deshalb:Gratulation, dass es bei dir so gut klappt!!!
    Mein Mann arbeitet im Schichtdienst, Wochenenddienste, jeden Monat anders & muss oft einspringen. Wenn er da ist, hilft er jede Sekunde mit! Gott sei dank! Aber so bleibt kein festes Zeitfenster frei für Hobbies – das finden wir beide echt schade.
    Was mir sehr hilft im Chaos mit meinen 4 Männern zu überleben ist: Zeit für Unternehmungen einplanen (zB Morgen hat die Kita zu und mein Mann hat frei -> ab in den Tierpark ), wenig vornehmen (zB heute mache einen Korb Wäsche – statt heute putze ich die ganze Wohnung) und wenige Termine (nur eine Sache am Tag zb wir besuchen einen Freund der Kinder)…
    In diesem Sinne: weniger ist mehr! Alles Gute zum Alltag

    • Claudia on 17. Februar 2017 at 09:34 geschrieben

      Oh, ja, weniger ist mehr. Definitiv!
      Fühlt sich anfangs immer seltsam an, weil ja immer etwas übrig bleibt was noch zu machen ist,
      aber wenn man es erstmal aushalten kann und sich über kleine Erledigungen freuen kann, macht es alles so entspannter.
      Lieben Dank für deinen Kommentar!
      Herzlichst,
      Claudi

  23. Sarah on 17. März 2017 at 14:46 geschrieben

    Hallo Claudia, danke für die interessanten Einblicke. Du schreibst dass du kein Fan von Fernsehen für Kinder bist. Dürfen sie denn überhaupt und wenn ja wie viel? Mich hat es gerade zum Nachdenken gebracht, dass deine Kinder „Hörspiele hören dürfen“. Für mich war das nie etwas das ich eingeschränkt hätte. Sie haben jeder ein ganzes Regal voll mit CDs frei zur Verfügung. Aber so wie du es handhabst, bleibt das Ganze natürlich interessanter.
    Viele Grüße, Sarah

  24. So ein wunderbarer Artikel liebe Claudi! Wir sind auch zu fünft und gehen beide arbeiten und manchmal hätte ich für unsere Tage gern ein paar Stunden mehr.,ich bin Logopädin, dass hab ich mir mit den Arbeitszeiten nicht ganz so gut überlegt 🙈. Und deshalb habe ich an manchen Tagen das Gefühl, es würde mich zerreißen, ich brenne aus. Deine Artikel helfen mir ehrlich gesagt immer wieder ein bisschen, gelassener an den Alltag zu gehen und die schönen Momente mehr zu genießen, diese blöde Perfektion ein bissl zur Seite zu schieben. Ich bewundere dich so dafür, wie du das alles schaffst und deshalb ärgert mich die aktuelle Insta Diskussion um so mehr. Aber du bist zauberhaft und hast so einen gesunden Blick auf die Dinge… Mach weiter so, ich würde es sonst schrecklich vermissen 😘

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