Geh noch mal richtig schön shoppen

Sep
25/14

Mmmh, also, dieses Mal ist der Fluch der Woche ganz schön lang geworden. Aber irgendwie flutschte es nur so, als ich erst mal anfing zu schreiben. Geht aber schließlich auch um eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Seid ihr soweit? Dann macht´s euch bequem und holt euch nen Kaffee. Fertig? Also, wenn man schwanger ist, bekommt man ja von allen Seiten Tipps um die rosigen Wangen geschmissen, was man uuuuun-be-dingt noch einmal tun sollte, bevor das Kind kommt…
Shoppen mit KInd
Das ist so ähnlich wie Google, wo plötzlich nur noch Babywerbung blinkt, obwohl man dieses Mal eigentlich eine Abdeckung für den Grill sucht. Genau wie Google, wissen die anderen alles besser. „Geht auf jeden Fall noch mal ins Kino“, sagen die einen. „Macht noch mal Wellness“, sagen die anderen. „Schlaft noch mal aus!“, sagen alle. Oder „Geht schön essen“. Ja klar, is alles gut und schön. Ich sag euch bloß: Geht noch mal shoppen. Richtig schön schamlos shoppen…

Ja bitte, stürmt gierig die kleinen Shops und Boutiquen. Streichelt zärtlich die Teile. Fühlt den Stoff: glatt, kühl, weich und duftig. Und vor allem sauber. Seid maßlos. Greift so viel ihr tragen könnt und dann ab in die Kabine mit euch. Streift alles über und bewundert euch im Spiegel. G-a-n-z i-n R-u-h-e. Ja, probiert an. Ich sag euch, probiert um euer Leben. Tragt die Beute hinterher stolz zur Kasse. Reiht euch in die Schlange ein. Und genießt die Ruhe. Bummelt anschließend hinaus, flaniert, die Straße hinunter. Lasst die Tüte am Träger im Takt dazu tanzen. Und dann: rein in den nächsten Shop. Und den nächsten. Einer geht noch. Hach, herrlich.

Ganz ehrlich, seit ich Kinder habe, habe ich schon alles gemacht: Ich war im Kino, essen und sogar wellnessen. Ich hab auch schon ausgeschlafen. Nur shoppen, so richtig shoppen war ich seither nicht. Aus und vorbei. Wie denn auch? Welcher Mann passt bitte sehr auf´s Kind auf, wenn er weiß, dass seine Herzallerliebste gerade durch die Einkaufsstraßen zieht, um mit Geldscheinen um sich zu schmeißen, wie die Jecken mit Kamellen beim Kölschen Karneval. Also meiner nicht. Babysitter ist auch keine Lösung – in der Kombination mit Einkaufen gehen nämlich viel zu teuer.

Wenn überhaupt, geht postnatales Shoppen bei mir so: Ich liege abends todmüde auf dem Sofa. Fühle im Halbschlaf die Tasten meines Laptops, statt Bluejeans oder Rohseide. Ich denke: „Endlich mal wieder ne neue Bluse – GÄHN-, damit ich mich nich mehr so – GÄHN, so muddimäßig fühle, das wärs.“ GÄHN. Und dann: „Eigentlich will ich ins Bett. Aber die ist ganz schön.“ Dann: „Hoffentlich knistert der Stoff nicht.“ Plus: „Ist das wirklich rot oder wieder koralle?“ Dann: „Wie lange hat noch mal die Hermes-Filiale geöffnet? Könnte ich es nächste Woche theoretisch schaffen, eine Rücksendung dort abzugeben?“

Manchmal, nur manchmal, hab ich eine Mama-is-mutig-Minute. Da weigere ich mich zu akzeptieren, dass meine Söhne das Ende einer großartigen Shoppingkarriere sein sollen. Da denk ich: „Pah, ich nehm die Kinder einfach mit. Kann doch nich so schwer sein.
Shoppen
Dann geht Shoppen so…

Ich laufe nicht auf dem Gehweg, ich nehme ihn ein. Für die Leute, die mir entgegenkommen, muss ich aussehen, wie die Müllmänner, die diese Handmüllwagen durch die Gegend schieben. Irre voll mit Müll, sicher schwer und überall baumeln Besen und Bleche und Tüten. An unserem Wagen baumeln statt Besen Schaufeln, so lang wie Dreinhalbjährige. Tüten auch – mit gut gefüllter Windel drin. Außerdem unten in der Karre: zwei überquellende Körbe mit Lebensmitteln. Der Brokkoli in der Linken kugelt bei jeder Kurve gefährlich nahe ans Ablagenende. Passt aber nicht anders. Und ich pack jetzt nicht noch mal alles wieder aus. Oben im Sportsitz: statt Kind zwei Großpackungen Windeln. Vorn an der Karre: ein Rollbrett für´s Geschwisterkind. Falls das nicht den ganzen Weg auf dem Laufrad durchhalten sollte. (Was es dieses Mal aber muss, weil das Rad unmöglich noch in die Ablage passt. Was das Kind aber nicht ahnt.) Außerdem natürlich meine Kinder. Kind eins fährt Schlangenlinien über den Bürgersteig. Kind zwei steckt vor meinem Bauch im Tragetuch.

Ich habe lange überlegt, nach meiner Mama-Mut-Minute, wo ich an diesem Tag shoppen werde. Wenn man den Tag mit kleinen Kindern verbringt, hat man nämlich viel Zeit zum Nachdenken, während man mit einem Feuerwehrauto über den Boden brummt oder den Teddy wickelt oder dem Kind erklärt, dass es jetzt keinen Keks gibt, weil es grad Kuchen gab. Meist kommt man sogar zu nix, außer zum Nachdenken. Meine Wahl fiel auf den Laden, der a) möglichst nah am Spielplatz, b) nicht so voll – daher aber natürlich auch leider nicht so gut und c) nicht so teuer war (in Anbetracht möglicher Schokoladenhinterlassenschaften, zunächst an Kind, dann auf neuer Kollektion). Der außerdem d) einen Fahrstuhl und e) genug Platz für Rangiermanöver hat. Puuuuh, da bleiben nicht viele übrig.

Meine Kinder ahnen nichts von meinem Plan. Kind eins schlängelt, Kind zwei schlummert schön, als ich sie sanft Richtung Eingangstür schiebe. Dabei säusel ich: „Hier gehen wir mal kurz rein.“ Mit Kind, Brett und Karre vor mir scheint der Griff der Ladentür zunächst unerreichbar. Kind eins guckt erstaunt. „Aber wir wollten doch zum Spielplatz!!!“ „Machen wir ja“, flöte ich, „das geht ganz schnell.“ Kind eins zieht die Augenbrauen, beziehungsweise, den entzückend hellen Flaum zusammen, der irgendwann mal Braue werden soll. „Du hast gesagt, wir gehen auf den Spielplatz. Und wenn man´s sagt, muss man´s auch halten.“ Ich beiße mir auf die Lippe. „Schatz, wir gehen ja zum Spielplatz. Ich möchte nur mal kurz was gucken.“ Jetzt schmollt Kind eins. Aber wenigstens hab ich mit dem Hintern die Tür aufgeschoben. Hinter mir ruft eine Frau: „Ich hätte Ihnen die Tür auch aufgehalten.“

Kaum drin, schmollt Kind nicht mehr. Kind schreit. Übliches Vokabular. „Pups. Pupsgesicht. Pupsladen. Kackascheißgucken. Doofe Mama…!“ Ich schließe die Augen. Als ich sie wieder öffne, schieben die erdigen Reifen sehr nah an einer Auslage mit weißen T-Shirt´s vorbei. „Life is to short for boring shirts“ steht vorne drauf. Mir wird warm. Aber ich bin drin. Ich bin zurück. Kind kackapupst leiser, dann verschwindet es unter einem Ständer mit Hosen. Zum Glück schwarz. Hatte ich vorhin eigentlich diesen Schokobart abgewischt oder nicht…?“ Dann sehe ich sie: Blusen – ein ganzer Ständer voll. B-l-u-s-e – wie gut das schon klingt. Nix T-Shirt. Nix Tunika. Dafür eine hübsche Schluppe. Ich parke die Karre (ziemlich im Weg, geht nicht anders) und angle über Kind, Brett, Karre nach dem Bügel. Karamba – da kippt der Kopf von Kind zwei nach vorn. Ich stütze ihn und – heidewitzka – hab die Bluse. Bobby Flitter – fühlt sich das gut an! Als ich sie mir anhalte, werde ich unsicher. Irgendwie fällt der Stoff seltsam über Kind zwei. Brauche ich tatsächlich Größe L? Ich schlucke. Kind spuckt. Ich schwöre, synchron. (Spricht sicher für eine sehr gute Bindung, beruhige ich mich später.) Jetzt wird mir heiß. Kind zwei brüllt. Es riecht sauer. Und nach voller Windel. Verdammt, Scheiße an Schluppe ertrag ich nicht.

„Weggggg daaaa!“ brüllt es plötzlich quer durch den Laden. Oh Gott, wo ist Kind eins? Ich renne los und finde Kind eins, wie es sich in dem weißen T-Shirthaufen wälzt. Aus seinem kleinen Mund sickert ein Rinnsal Schokoeissabber. Ich wette, den T-Shirts ist kein bisschen langweilig. Die Verkäuferin guckt genervt. „Tut mir leid“, japse ich und ziehe Kind eins vom Tisch. „Verzeihung…“

Bei der Karre fragt Kind eins: „Gehen wir jetzt zum Spielplatz…?“
Ich stöhne: „Ja, verdammt noch mal, gleich, ich will doch nur mal kurz…“
Kind eins: „Buuuuuuuuääääähhhhhhhhhhh!“
Kind zwei: „Buuuuuuuuuuuuuuuääääääääääähhhhhhh!“
Neben uns schiebt sich eine alte Dame mit rosigen Wangen und einem Gehwagen vorbei. Sie bleibt stehen und schaut mit großen Augen und gespitzten Lippen auf die schreienden Kinder.
„Ihr Armen. Was habt ihr denn bloß…? Ihr werdet doch hoffentlich nicht krank?“
„Spiiiiiiiiiielplatz!!!!“ brüllt Kind eins.

Ich sage nichts. Ich wende und schiebe Karre, Kinder und Kuller-Brokkoli in Richtung Ausgang.
Kurz davor steht ein Ständer mit Westen. Irre schöne, kuschelige Fellwesten. In wollweiß. So eine wollte ich schon immer haben. Ich streife eine über. Es fühlt sich herrlich an.
„Und?“, frage ich Kind eins. „Wie sehe ich aus?“
„Wie ein Schaf, Mama. Können wir jetzt endlich zum Spielplatz?“

Und jetzt bist du dran. Kennst du das hier auch so oder ähnlich? Oder übertreibe ich maßlos? Hast du Shopping-Tipps für mich? Ich würde mich riesig freuen, von dir zu hören.
Liebe Grüße,

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13 Kommentar zu “Geh noch mal richtig schön shoppen

  1. Doro on 25. September 2014 at 09:02 geschrieben

    Ojeoje, liebe Claudi, ich kann so mitfühlen! Und ich frag mich immer: wie machen das die anderen? Es gibt tatsächlich Mamas, die shoppen mit ihren Kindern. Ganz entspannt (scheinbar). Meine können das nicht. Und jedes Mal einen Abschluss meiner Einkaufstour (ha! „tour“… EIN Laden, maximal zwei) im Lego-Laden heraufbeschwören ist sicher auch nicht gut…
    Also, ich kann Deinen weisen Rat nur unterstützen! Ausserdem: WENN ich mal allein Shoppe, lande ich doch immer wieder in den Kinderabteilungen. Ich weiss nicht wieso, irgendwie sind die Sachen wohl niedlicher, als die für Große 😉
    Ganz liebe Grüße! Doro

    • Claudia on 28. September 2014 at 21:21 geschrieben

      Liebe Doro, echt, kennst du eine? Bitte rück mal die Adresse rüber. Ich möchte sie sofort interviewen…
      Und stimmt, dass mit der Landung in der Kinderabteilung kenne ich auch. Verrückt, oder? Als herrschten da geheime Anziehungskräfte!
      Beste Grüße!

  2. Jenny on 25. September 2014 at 09:59 geschrieben

    Oh Mann, so ist also Shopping mit Zweien. Musste selbst beim lesen mehrmals tief durchatmen (also wirklich sehr gut von dir geschrieben :)).
    Habe einen kleinen Krümel, der erst acht Monate alt ist, aber mit shoppen ist tatsächlich nicht mehr viel machbar. Irgendwie ist der Kinderwagen immer im Weg oder ich komme gar nicht erst ins Geschäft ,weil alles sperrig, Kind heult wegen Null bock, voller Windel und ich dann nass geschwitzt. In diesem Zustand möchte ich mich dann auch nicht in dem ach so vorteilhaften Licht einer Umkleide sehen.
    Betreibe also online Shopping….. Leider

    LG, Jenny

  3. Anja on 25. September 2014 at 16:51 geschrieben

    Hey Claudia,
    Schön geschrieben. Sehr schön. Klingt nach slapstick, ist aber leider erlebter Mutteralltag … Also gelegentlich bitterer – und gelegentlich sauber duftender- Ernst.
    Ich habe das Shoppen bereits mit Kind 1 -noch in MIniausgabe- aufgegeben. Die pflegte scheinbar grundlos ihre gute Laune mit Eintritt in den ersten shoppingtempel vollständig abzugeben. Sie brüllte weitaus lauter als jemals zuvor. Scheissflecken, ach was, stress-schweiß-Seen machen Shoppen nicht angenehmer. Nicht für Mutter, Vater , Oma oder Tante, egal wer mitkam, länger als ne Stunde hält das NIEMAND aus. Also AUFGABE, pure Resignation. Und ich hatte es vielleicht unterdessen verdrängt, wenn nicht die „zweitauflage“ es mir hemmungslos beim erstbesten Versuch wieder wachgerufen hätte -lautstark versteht sich.
    Fortan ist meine abstellgenehmigung mein bester Shopping Kumpel. Und die veränderten Widerrufsegelungen die neue shoppingbremse. Nachts brüllt keiner. Grummeln über kreditkartenrechnungen ist nicht so schweißtreibend….
    Wann- um himmelswillen -ändert sich es wieder? Wenn die Gören selbst ALLEINE einkaufen gehen?????
    Danke für den wunderbaren Post Claudi!

  4. Oh, das ist ganz unterschiedlich. Meine beiden sind jetzt 3 und 5 und Nr3 kommt im Dezember. Seit fast einem Jahr gehen endlich BEIDE zum Kindergarten und ich kann manchmal in Ruhe shoppen 🙂 Als meine erste ein Baby war, konnte ich irgendwann auch shoppen, musste aber Stillpausen einlegen, Trageuch mitnehmen oder den KiWa ständig schaukeln und natürlich auch damit rechnen, dass es manchmal doch nichts wird, weil die Kleine nur geschriehen hat. Mit beiden zusammen ging es dann schon schlechter, man musste Spielplatz/Spielecke Pausen einlegen und mehr als eine zwei STunden waren nie drin… Am besten ging es, als die Beiden im Geschwisterwagen eingeschlafen sind… Wenn der Mann gaaaanz nett ist und Zeit hat, kann man ihn mitnehmen und er kann mit dem Kind/den Kindern zum Spielplatz gehen oder zum Park o.ä. Es hängt ja sowieso immer vom Kind ab. Es gibt eben Kinder, die im KiWa ruhig sitzen und sich nur umgucken(gibt es wirklich, habe ich selbst gesehen) und dann gibt es welche (meine), die immer viel Aufmerksamkeit gebraucht haben. Übrigens online shoppen ist gar nicht so schlecht, denn da kriege ich alles – das beste und schönste (fürs Kind 😀 ) günstiger als im Laden 🙂

    • Claudia on 28. September 2014 at 21:16 geschrieben

      Hallo Krista,
      du Glückliche, ich schätze, mein Mann würde lieber freiwillig alle restlichen Kartons auspacken als mit mir shoppen zu gehen…
      Liebe Grüße!

  5. Cathrin Strüver on 26. September 2014 at 10:15 geschrieben

    Hallo Claudi,
    genauso spielt das Leben, wenn du Jungs hast. Ich gehe nur noch alleine los. DIe Zwillinge sind jetzt fast 10 und im Fühling war ich das erste Mal mit ihnen (ernsthaft), in Hannover, einkaufen. Und ich hätte es nicht gedacht, es hat Spaß gemacht. Die Kleinen mussten daheim bleiben und konnten spielen.

  6. Jessi on 29. September 2014 at 08:22 geschrieben

    Wirklich schön geschrieben dein Bericht. Ich muss zugeben das ich eine von den Mamas bin die viel mit ihren Kindern shoppen geht und es eigentlich immer schön findet. Ich versuche daraus ein Spiel zu machen und wir müssen beim einkaufen immer viel lachen. Meine Kinder sind zwei und fünf und wir haben schon richtige Traditionen wenn wir einkaufen gehen. Zum Beispiel Lieben meine Kinder beim einkaufen das Suchspiel wer sieht zu erst…. Zudem habe ich in der Tasche immer Spielzeug versteckt was nur beim einkaufen und in Restaurants aus der Tasche darf und wird daher mit Freude von den Kindern bespielt. Immer beliebt sind auch Ratespiele bei dem Großen. Natürlich darf auch das Eis nicht fehlen, die Spielpausean einem Brunnen, die große Buchhandlung in der wir oft eine Stunde bleiben… Für die Kinder ist das einkaufen in der Stadt wie ein großes Wimmelbuch und es gibt viel für die Kleinen zu entdecken. Vielleicht liegt es jedoch auch daran das wir auf dem Land leben und die Stadt daher immer aufregend für die Kleinen ist.

  7. Der Brüller!!!!!!!!!!!!!!!!! Danke für diese realistische Darbietung einer Shoppingtour mit kids! Genauso und nicht anders!!!!!

    Ach…. toll geschrieben!

    Liebste Grüße von Jenny

  8. Tolle Geschichte! Ich musste sehr oft schmunzeln! Wirklich sehr toll geschrieben. Ja, mittlerweile kommt man damit nicht mehr zum richtigen shoppen sondern muss aufs online shoppen zurückgreifen. Ein Vorteil dabei ist aber auch, dass man Preise vergleichen kann. Ausserdem lassen sich auch manchmal Gutscheine (gestern erst wieder einen Outfittery Gutschein gefunden 🙂 ) finden mit denen man Geld sparen kann. Hat alles seine Vor- und Nachteile! Weiter so und noch gute Nerven 🙂

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