Usedom mit Kindern entdecken

Mrz
23/18

All das Braungrau, das matte Schimmern des Schilfs, diese sanft verwaschenen Farben: Usedom im Winter zu besuchen, fühlt sich an, wie durch einen alten Film zu spazieren. Wunderschön. Keine lauten Touristenhorden, keine Eiswagen oder knallbunte Strandmuscheln lenken ab vom ruhigen, beinahe magischen Zauber der alten Seebäder, vom mucksmäuschenstillen Hinterland. André und ich entdeckten einen schönen Blick nach dem anderen. Und die Jungs? Denen war die Kälte völlig egal, die buddelten sich mit bester Laune durch beinahe 42 Kilometer feinsten, weißen Inselsand. Und manchmal sogar Schnee…
Reisen mit Kindern, Usedom,
Als wir auf dem Parkplatz unser Unterkunft aus dem Auto stiegen, fingen die beiden Großen an, laut zu flüstern. Sie waren so aufgeregt, schließlich waren wir in geheimer Mission unterwegs: Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern hatte uns in Zusammenarbeit mit Jako-o gebeten, das Gutshaus Neuendorf und die Insel Usedom im Allgemeinen auf Kinderfreundlichkeit zu testen.

Diese wichtige Aufgabe nahmen meine Söhne sehr ernst. Sie schnappten sich sofort ein paar Äste und rannten durch den riesigen Gutshaus Garten. Hinterher schlichen sie durch die Hintertür ins Haus, sahen sich dabei agentenmäßig mehrfach um, probierten so unauffällig wie möglich die leckeren Bioäpfel aus der Schale im Salon und ließen André schließlich den Korb mit der Holzeisenbahn aus der Spielzeugecke nach oben in unsere kleine Ferienwohnung unter dem Dach tragen. Der Mittlere kurvte mit dem Puppenwagen durchs Obergeschoss. Zu Testzwecken versteht sich.
Usedom mit Kindern
Das Gutshaus Neuendorf ist ein wunderbarer Ort für Familien. Das uralte Fachwerkhaus liegt ein kleines Stück entfernt von der Küste, in Lütow, einem kleinen, scheinbar sehr kreativen Dorf hinter einem Wäldchen. Es gibt im Dorf einen Biohof, auf dem man regionale Köstlichkeiten kaufen kann und auf dem die Kinder Pony reiten können, ein hübsches Café und mit dem Dorfkrug ein lässiges, sehr gemütliches Restaurant gleich gegenüber. Die Familie Ziegler hat die beiden Gutshäuser von 1820 und 1850 mit viel Liebe konsequent ökologisch saniert, die Liebe spürt man in jedem freigelegten Balken, in jedem Quadratmeter Kalkfarbe an den sonnenwarmen Wänden, in all den schönen Echtholzmöbel.

Es war mir eine eine Freude, den Frühstückstisch mit klassischer Usedomer Keramik decken zu können. Und in den Betten zu schlafen, fühlte sich eher nach einem Besuch bei guten Freunden an, als nach einem Aufenthalt in einem Hotel. Ich habe dort ganz wunderbar geschlafen! Die Wohnungen und das ganze Gutshaus sind perfekt ausgestattet, mit Kinderstühlen, Betten, Spielzeug, Geschirr – was in der Wohnung nicht vorhanden ist, darf man sich unten im großen Salon ausleihen. Es gibt dort zusätzlich einen langen Tisch und einen großen Kamin, die gern genutzt werden dürfen. Dort steht auch eine Vitrine mit leckeren Weinen, regionalen Marmeladen, Büchern, selbstgestrickten Kindersocken, Zahnpasta – und ein Teller zum Bezahlen.

Anfang März war es noch ruhig im Gutshaus, im Dorf und auf der Insel, viele Attraktionen öffnen erst ab Ostern. Aber wir konnten erahnen, wie wunderschön es im Gutshaus ist, wenn es warm wird: wenn die großen Türen zum Garten hin offen stehen, überall Vogelgezwitscher, Bienengebrumm und Kinderlachen. Es gibt ganz verschiedene große und kleine Ferienwohnungen – womit sich das Ferienhaus auch perfekt für Familientreffen eignet. Seminare, Massagen (auch für Kinder) und Kurse können nach Lust und Laune gebucht werden. Vielleicht noch eine spontane Idee für die Osterferien?
Reisen mit Kindern, Usedom
Usedom mit Kindern,
Unser eigener Usedom-Film beginnt in der Dämmerung, auf einem Parkplatz hinter den Dünen. Wir hatten wie immer geurlaubströdelt beim Auspacken, erst die hübsche Unterkunft bewundert, dies gemacht und das gemacht und wollten aber alle fünf unbedingt noch ans Meer. Wir drückten unsere Nasen platt an der Scheibe auf der Fahrt, die Landschaft, die an uns vorbeirauschte, erinnerte mich an alte Ölgemälde, braun und dunkel und mit kräftigem Pinselstrich. Grünbraune Wiesen bis zum Horizont, gewaltige, blattlose Bäume, unzählige Rehe und Maulwurfshaufen. Die Kinder fingen an sie zu zählen – und hörten nach einer Weile wieder kichernd auf. Noch nie haben wir so viele Rehe und alte Bäume und kleine große Erdhaufen auf einem Fleck gesehen. Selten sind wir in Deutschland so weit gefahren, ohne überhaupt Autos, Häuser, Menschen zu sehen. Aber wo war das Meer? Die Jungs wurden ungeduldig. „Wo ist es denn nun?“ Noch als wir auf dem Parkplatz ausstiegen waren sie skeptisch. „Ach kommt, hier soll das Meer sein? Glaub ich nicht. Will nicht.“

Am Strand sagten wir dann alle erstmal nichts. Der menschenleere Strand, der kilometerweite, butterweiche Sand, das Rauschen der Wellen, der endlose, graublaue Himmel – das alles war so gewaltig, das sprach für uns. Die Jungs schnappten sich ihre Schaufeln und buddelten los – sie sollten sie beinahe den ganzen Urlaub nicht mehr aus den Händen legen. André und ich sprachen und schwiegen. Schwiegen und sprachen. So ein einsamer, eiskalter Strand nur für uns sechs, das erdet, das zeigt einem auf ganz wunderbare Art, was wirklich wichtig ist. Wir.

Wir blieben, bis das Graublau des Himmels feine, blassrosa Streifen bekam. Sogar noch ein bisschen länger. Dann stiegen wir durchgepustet ins Auto und fuhren gemeinsam zum Essen in ein Restaurant, die Kinder hatten rote Nasen als wir eintraten und waren das ganze Essen über überraschend leise. Das schaffen nicht viele. Aber die eisige Ostsee.

Unser Usedom-Film bei mir im Kopfkino hat rührende Merci-Werbung-Momente, ihr wisst schon, mit Gegenlicht und Weichzeichner und Nahaufnahmen und so. Zum Beispiel der, als ich mit Bo vor den Dünen sitze und meine Jungs beobachte, wie sie auf André zugelaufenen kommen, einer nach dem anderen und André sie dreht und sich unter das Klatschen der Wellen und Kreischen der Möwen ihr Jauchzen mischt. Wie sie gemeinsam eine Burg bauen und sie zusammen gegen die gierig leckende Ostsee verteidigen. Wie sie abends doch alle in einem Bett liegen, ein Schlafanzug-Mikado, mit karierten Beinen und Armen wild über- und untereinander.

Und er hat Momente, die kein bisschen Merci-Werbung sind: Der Geruch von frisch gefüllter Windel, wenn der Dreijährige gerade mal wieder in Windel, Strumpfhose, Hose, Scheeanzug steckt. Das Maulen über eiskalte Finger bei gleichzeitig verbaselten Handschuhen. Die Diskussionen, wer den Tisch deckt und abräumt. Aber die hat man schließlich auch zuhause. Also kann man sie genauso gut auf Usedom haben. Und wenn man es wie ich ab und zu schafft, die Geräusche auszublenden, kann man tatsächlich einen schönen Stummfilm schauen, mit hellhaarigen Jungs und weiten Wiesen und hübschem Geschirr und Kalkwänden und goldenem Schilf vor Zuckerbäcker-Villen und Schaumkronen auf dem Meer.

Hier unsere ganz persönlichen Usedom-Tipps:
Kinderfreundliches Reisen Mecklenburg Vorpommern,
Übernachten
Schöner schlafen: Das Gutshaus Neuendorf ist ein wunderschöner, liebevoll hergerichteter Ort für Familien mit diversen Ferienwohnungen für zwei bis acht Leute, einige mit vier, andere sogar mit fünf Sternen. Es ist im ganzen Haus bildhübsch, sehr gepflegt und es gibt alles, was Familien mit Kindern brauchen könnten. Infos, auch zu Angeboten und Arrangements gibts hier. Das Gutshaus liegt im kleinen Ort Lütow, gleich neben dem gemütlichen Seebad Zinnowitz.
Usedom, Usedom mit Kindern
Machen:
Es gibt tatsächlich ungewöhnlich viel zu erleben und zu tun auf dieser Insel, vor allem mit Kindern. So viel Natur und gleichzeitig Möglichkeiten für so viele kleine und große Abenteuer auf einem Haufen haben wir tatsächlich an wenigen Orten erlebt.

Mehr Meer: Das Highlight ist der Strand. Endlose, breite, feinsandige Strände zum hüpfen, buddeln, roben, bauen und baden. Ein absoluter Kindertraum. Plus: Die Wahrscheinlichkeit Hühnergötter, Donnerkeile oder sogar Bernstein zu finden ist auf Usedom überdurchschnittlich hoch, insbesondere nach den Frühlings- und Herbststürmen. Meine Kinder fanden das irre spannend.

Seebäder ansehen: Uns hat besonders Ahlbeck gefallen. Die hübschen alten Hotels an der Promenade, der Platz mit der altmodischen Uhr vor dem Meer und vor allem die hübsche Seebrücke. Darauf (und darunter) herumzulaufen hat Spaß gemacht und uns vorzustellen, wer dort schon alles vor uns gelaufen ist. In Ahlbeck direkt an der kleinen Baumallee am Platz mit der Uhr gibt es einen klitzekleinen Drachenladen. Dort lässt sich gerade in der Nebensaison wunderbar ein Drachen shoppen und dann am menschenleeren Strand steigen lassen. Ein Riesenspaß!

Tauchen gehen: Am Ende der Seebrücke in Zinnowitz kann die ganze Familie zusammen tauchen gehen – und das sogar im Winter und ohne nass zu werden. Mit einer Tauchgondel gleiten bis zu 24 Personen auf den Meeresgrund und bestaunen von dort gemütlich die faszinierende Unterwasserwelt. Etwas ganz Besonderes!
Usedom
Usedom
Ahlbeck, Usedom im Winter mit Kindern
Spielen: In Trassenheide gibt es direkt hinter den Dünen eine großen Spielplatz, mit verschiedenen Rutschen, Seilbahnen, Schaukeln… Unsere Jungs wollten allerdings lieber wieder weiter ans Meer.

Schloss schauen: Ein hübsches, kleines Schloss ist das Schloss Stolpe, wurde mir mehrfach empfohlen. Leider gibt es die tollen Angebote für Kinder in der Nebensaison nicht, aber zum Glück gibts gleich gegenüber eine Bäckerei mit super leckeren Kuchen. Im Sommer wird er hübsch im Gartencafé serviert, wir haben ihn wegen Dauerregen im Auto aufgefuttert. Mit Blick aufs Schloss. War auch gemütlich.

Steilküste entdecken: In Bansin, beim Forsthaus Langenberg etwas außerhalb im Wald geht rechts vom Forsthaus ein kleiner Pfad in den Wald. Wer dem folgt kann nach einer guten Kinderweile eine steile, abenteuerliche Treppe heruntersteigen und von dort (und später unten) die atemberaubende Steilküste entdecken. Zu sehen wir Meer und Luft an der Küste nagen, wie sie immer weiter abrutscht und dabei ganze Bäume mitreißt fand vor allem mein Großer sehr, sehr spannend.

Filmreif: Was hab ich mich gefreut! In Koserow auf Usedom gibt es noch tatsächlich noch ein Autokino. Was für ein schönes Familienerlebnis.
Usedom, Pier 14
Usedom,
Usedom mit Kindern,
Warm baden: Wenn das Wetter mal so richtig schlecht ist, lohnt sich ein Besuch in der Ostsee-Therme in Heringsdorf. Meine Großen waren begeistet von der steilen Rutsche, der Kleine vom Kinderbecken mit Affe unter dem Wasserfall und ich von den geräumigen Familienkabinen, sogar mit Wickeltisch, habe ich tatsächlich noch nirgendwo vorher gesehen. Und von der Wärme: Wasser und Luft hatten sogar für mich eine angenehme Temperatur (dabei friere ich in solchen Bädern sonst immer.)

Abenteuertour: Ein super Idee finde ich die von Gunnar, Uta, Basti, Thomas, Jens und Fanny, die fahren mit ihrem Landrover Defender kleine Gruppen bei einer Insel-Safari quer durch Usedom zu magischen Geheimplätzen fahren, lokales Essen ist dabei inklusive, genau wie spannende Einblicke in Fauna und Flora.

Gruseln und staunen: In Peenemünde gibt es direkt nebeneinander gleich zwei spannende Dinge für Kinder (und Erwachsene). In der Phänomenta können an rund 300 Stationen die Sinne und physikalische Phänomene entdeckt werden. Am nahegeliegenen Ufer liegt ein altes U-Boot, für deren Besichtigung sich unsere Kinder entschieden haben. Den wackeligen Weg über eine Brücke unters Deck fand ich mit Baby im Tuch etwas abenteuerlich, im Boot an sich hatten dann die Kinder plötzlich Angst. Die Enge, die vielen Räder, Leitungen und Maschinen, die Dunkelheit und der seltsame Geruch all das ist faszinierend – aber auch ein wenig unheimlich. Ich würde eine Besichtigung eher für größere Kinder empfehlen.

Usedom mit Kindern
Toben und naschen: Auch auf Usedom gibt es einen von Karls Erdbeerhöfen und wir waren kaum das erste Mal an der großen Kartoffelsack-Rutsche vorbeigefahren, da stand der Wunsch der Kinder fest, auch dort einmal hinzufahren. Die kleine Runde mit dem Trecker, der Indoor-Kletterbereich, die frisch geborenen Ferkel und das Bonbon-Tasting war dann für sie auch ein echtes Highlight – bloß die Rutsche war leider gesperrt. Wegen Dauerregen.
Usedom, Usedom mit Kindern
Essen
Schlemmen und shoppen: Im Pier 14 in Zinnowitz zu essen hat viele Vorteile: Es gibt super leckere Burger (der für unsere Kinder zum Teilen wurde ganz von selbst gedrittelt und mit hübschem Holzstab verziert), außerdem ein Aquarium (bei unseren Kindern fast noch besser als ein Fernseher) und sehr freundliches Personal. Super: Vorn im Restaurant ist ein Shop mit hübschen Klamotten, Düften und Kosmetik. Frau kann also auf dem Weg zum Klo mal kurz abbiegen und gucken. Und vielleicht etwas shoppen. Also eine Kleinigkeit. Wunderbar!

Ganz entspannt: Wunderbar lässig auf bunten Gartenstühlen zwischen bunten Blumen isst man mit Kindern im Lütower Biergarten – natürlich besonders gern im Sommer. Ein bisschen Kunsthandwerk gibts auch und im Winter sollen überall im Laden selbstgestrickte Wollsocken zum Kaufen von der Decke hängen.

Blaue Stunde: Die schönsten Sonnenuntergänge lassen sich vom Café Knatter aus beobachten. Und hinterher beobachtet man mit Hingabe wie das köstliche Rumpsteak mit Süßkartoffelchips und gebackenen Bohnen im eigenen Bauch verschwindet.

Frischer Fisch: Klingt nach Eckkneipe, ist aber sehr lecker. In Carl´s Kneipe haben wir Berge von frisch gebratenem Fisch mit leckeren Bratkartoffen verspeist. Und direkt davor ist ein großer Spielplatz für die Kinder. Besser reservieren.
Usedom mit Kindern
Usedom mit Kindern, Schlechtwettertipps Usedom
Shoppen
Braunes Gold: Wer am Strand doch kein Glück hat, aber so gern einen vom Taschengeld kaufen möchte, findet sicher einen in den kleinen Shops in der Nähe der Seebrücken der größeren Seebäder

Windschnittig: Kleiner Laden, riesige Auswahl und super Beratung: im Drachenladen in Ahlbeck, direkt an der Promenade.
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Formschön: Gleich mehrere Leser bei Instagram haben mir die Töpferei in Mölschow empfohlen. Wir haben es leider nicht geschafft, aber wenn wir wiederkommen, muss unbedingt so eine hübsche Teekanne wie in der Ferienwohnung mit.
Ahlbeck, Drachenladen
Seebad Ahlbeck, Reisen mit Kindern
Habt ihr noch Usedom-Tipps? Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr meine Liste noch ergänzt.

PS. Diese Reise wurde unterstützt vom Tourismusverband Mecklenburg Vorpommern. Herzlichen Dank für das Vertrauen in meine Arbeit.
Ein schönes Wochenende für euch und alles Liebe,
Claudi

5 Kommentar zu “Usedom mit Kindern entdecken

  1. Antje on 23. März 2018 at 20:23 geschrieben

    Es ist schön zu lesen, dass hier mal „Werbung“ für den Osten gemacht wird, von diesen tollen Fleckchen Erde gibt es in den neuen Bundesländern noch viele mehr! Und es gibt auf jeden Fall noch einiges mehr auf Usedom zu entdecken z.B. Kultur/ Geschichte – die alte Windmühle bei Benz.
    Essen und Staunen in Krummin: „Naschkatze“ und „Die Pferdetränke“

    Wer Lust auf Sport und Bewegung hat, sollte auf jeden Fall Rad fahren- geht natürlich auch mit Fahrradanhänger- tolle Radwege entlang der Küste bis nach Polen!

    Liebe Claudi- wenn eure Kinder noch etwas größer sind, unbedingt in die sächsische Schweiz fahren, wandern, Festung Königstein… einen Eindruck von der tollen Natur seht ihr im neuen 5 Freunde-Film. Und auf der Rückfahrt in Dresden anhalten! Hygienemuseum usw.
    VG Antje

    • Claudia on 24. März 2018 at 10:49 geschrieben

      Liebe Antje, vielen Dank für deine Ergänzungen. Naschkatze klingt ja grandios.
      Ich habe jetzt schon so oft gehört, dass die Sächsische Schweiz so schön ist, steht also definitv auf der Liste.
      Alles Liebe,
      Claudi

  2. Anna on 24. März 2018 at 20:44 geschrieben

    Hallo Claudia!
    Das klingt bei euch immer so unglaublich schön und entspannt und unkompliziert. Mich schreckt beim Verreisen halt immer die An- und Abreise… Wie macht ihr das? Sind eure Jungs einfach gute Autofahrer? Gibt’s da einen Trick? Hab ich schon bei eurer Venedigreise bewundert…
    Viele Grüße, Anna

    • Claudia on 25. März 2018 at 10:37 geschrieben

      Liebe Anna,
      mmh, von Hamburg bis Usedom ist es ja gar nicht so lange.
      Also, ja, ich glaube sie sind ganz gute Autofahrkinder. Aber klar gibts auch mal Geschrei und sie haben keine Lust mehr.
      Hörspiele helfen!
      Ich glaube, da mache ich glatt mal einen Blogbeitrag zu.
      Alles Liebe,
      Claudi

  3. Liebe Claudi (und alle anderen…!!!), vielen Dank und WOW – was für ein schöner Bericht und was für tolle Fotos!!! Und dabei waren wir doch noch in den Saisonvorbereitungen und es war irgendwie längst alles nicht so wie wir es haben wollen und wie es sonst ist (kommt noch mal im Sommer, da sind sooooo viele Familien und Kinder da und alle sitzen zusammen unter der Kastanie im Hof an einem langen Tisch). Ein paar Tipps für Usedom wollen wir auch gleich noch da lassen. Die Naschkatze in Krummin ist tatsächlich super. Und das Gnitzer Seelchen, Anja + Karsten, gleich um die Ecke! Und toll Fisch essen kann man am besten in Koserow, in den Salzhütten. Genial für Kinder sind im Sommer die Veranstaltungen des Mellenthiner Wasserschlosses (wir fahren am liebsten zum Piratenabend). In Mellenthin ist auch unsere Susi (Erler), die die tolle Pommersche Keramik für unsere Häuser herstellt. Und ein Stückchen weiter kann man bei Ute Detemple auf Islandpferden die Gegend erkunden. Uns fällt noch so viel ein ;-)… Ganz viele liebe Grüße nach Hamburg von Anika & Christoph, unseren 6 Kindern und dem ganzen Gutshausteam!!!

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