Ein Fall für zwei

Jan
25/16

Viele von euch haben in letzter Zeit gefragt, ob ich nicht mal etwas darüber schreiben könnte, wie das so war, als das zweite Kind kam. Meine beiden Großen sind genau zwei Jahre auseinander und ich habe hier schon ein paar mal angedeutet, dass ich die erste Zeit mit zwei Kindern bislang am Härtesten in meiner Mama-Ära fand. Wie das genau war (und ein paar Tipps zum Jonglieren) hab ich jetzt für Eltern.de aufgeschrieben…
Wenn das zweite Kind kommt, Geschwisterneid,
Hier könnt ihr direkt zu meinem Artikel rüberhopsen. Mich würde auch sehr interessieren, wie es bei euch war. Auch hart? Oder gibt es vielleicht auch Mamas, die das Zweite easypeasy fanden? Wäre schön eure Kommentare zu lesen.

Eine gute Woche und alles Liebe,

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26 Kommentar zu “Ein Fall für zwei

  1. Veni0708 on 25. Januar 2016 at 13:10 geschrieben

    Hallo liebe Claudi,
    gratuliere zu dem tollen – und vorallem sehr ehrlichen – Bericht. Du sprichst mir aus der Seele. Bei uns ist Kind Nr. 2 gerade 6 Monate alt. Ich fand nichts in meinem Leben bisher so arg, wie die ersten – sagen wir 3-4 Monate. Danach wurde es langsam besser. Auch ich bin Einzelkind und wünschte mir für unsere Tochter ein Geschwisterchen. Das zweite Mädchen kam und ich und unsere Große waren extrem unglücklich. Noch nie in meinem ganzen Leben habe ich so viel geheult wie die ersten 2, 3 Wochen zu Hause. Und jetzt macht es mich sehr glücklich wenn ich die beiden gemeinsam kichern höre. Aber es war ein steiniger Weg bis dahin.
    GLG vom Bodensee

  2. Toller Artikel! Bei uns war es genau umgekehrt. Ich fand die erste Zeit mit dem großen Schrecklich und hatte mich bei Nr. 2 auf das schlimmste eingestellt und es ist alles halb so schlimm wie ich befürchtet hatte. Allerdings sind wir auch in dem Luxus, dass der Papa immer da ist, wenn der große auch da ist. Bei uns fängt es erst jetzt an, dass der Große mit Papa und dem Mini alleine ist und ich arbeite. Mal schauen, wie das laufen wird. Ich freue mich auf weitere Artikel von dir in der Eltern!

    • Claudia on 25. Januar 2016 at 17:11 geschrieben

      Liebe Kerstin,
      hach siehste, zum Glück. Auf so einen Kommentar hatte ich schon gewartet. Toll, dass es bei euch so gut klappt und ganz bestimmt geht das jetzt auch so weiter.
      Alles Gute und guten Jobstart (ich bin gespannt auf die Familienregelnillus…)
      Claudi

  3. Liebe Claudia,
    Hut ab vor diesem ehrlichen Bericht, der hoffentlich viele Zweitmütter beruhigen wird, weil sie sich nicht mehr wie Aliens fühlen. Ich finde, es hilft immer, wenn man weiß, dass es anderen auch so geht.
    Meine Jungs sind auch genau zwei Jahre auseinander. Ich fand zwei Wickelkinder auch anstrengend. Irgendwie hatte ich auf Synergieeffekte gehofft – Projektmanagerin halt 🙂 – aber man hat einfach plötzlich doppelt so viele Kinder wie vorher. Und all der Aufstand, den man beim Ersten gemacht hat, erscheint einem lächerlich, wenn man bedenkt, wo die Zweiten einfach mit müssen.
    Den Tipp, beim Stillen vorzulesen, hatte ich zum Glück rechtzeitig bekommen und so stand der Große oft mit einem Buch vor mir und sagte (nicht fragte!) „Simon (der Kleine) Hunga!“… Gold wert!!!
    Liebe Grüße
    Claudia, auch aus dem HH-Speckgürtel

    • Claudia on 25. Januar 2016 at 17:12 geschrieben

      Liebe Claudia,
      so schön dass du schreibst! Jawohl, so war das hier irgendwann auch. Mit der Brust wurde auch das Buch rausgeholt ; )
      Liebe Grüße!

  4. Sara on 25. Januar 2016 at 15:49 geschrieben

    Hallo,

    der Bericht ist ganz wunderbar und ehrlich geschrieben. Ich glaube so ist es wirklich. So wird es bei uns garantiert werden 🙂 Aber ich freue mich darauf. Bist du zwischen den Kindern eigentlich wieder arbeiten gegngen? Wenn ja wieviel?
    LG

    • Claudia on 25. Januar 2016 at 17:18 geschrieben

      Liebe Sara,
      vielleicht wird es ja auch viel besser. Aber ist doch schön, wenn man erstmal mit dem Schlimmsten rechnet und es dann viel einfacher wird, oder? Ich wünsche euch alles Gute! Ich bin übrigens zwischen allen Kindern wieder arbeiten, mit circa 50 Prozent.
      Alles Gute für euch,
      Claudi

  5. Anja on 25. Januar 2016 at 21:50 geschrieben

    So. Ganz genau so wars. Furchtbare Zeit. Nie wieder gings mir so dreckig. Immer nur schlechtes Gewissen. Nie genug Zeit für den Großen. Nie genug Zeit für den Kleinen. Immer nur eklig zum Papa. Und schrecklich selbstmitleidig, weil ich das Baby nie genießen konnte. (Und furchtbar neidisch auf Euch Erstmütter aus der Rückbildungs-Gruppe, die ihr „nur“ Eines hattet und sooooo viel Zeit dafür).
    Und stimmt – beim Dritten war es so viel leichter. Und noch heute habe ich immer das Gefühl, dass ich Simon noch was schuldig bin, wegen seinem total verpatzten ersten Lebensjahr.

    • Claudia on 25. Januar 2016 at 22:10 geschrieben

      Liebe Anja, witzig, denke ich bei meinem Mittleren auch manchmal. Also ich fand dich sehr cool damals.
      Und jetzt ist es Bombe, oder?
      Ganz liebe Grüße!
      Claudi

      • Anja on 17. Februar 2016 at 12:08 geschrieben

        Liebe Claudi, oft ist es Bombe, oft ist es aber auch nach wie vor sehr gruselig. Wenn Linus Monster-Zicken-Anfälle hat, wenn Simon mega-nörgelig ist, wenn Joris mir verschweigt, dass er in der Schule geweint hat, „weil Du doch traurig bist, wenn ich traurig bin“ – dann denke ich, dass drei Jungs glücklich machen einfach mehr ist, als ich leisten kann. Und ich gebe zu, dass ich im vergangenen Jahr immer mal wieder Momente hatte, in denen ich mir gewünscht habe, mein Mann würde so viel verdienen, dass ich nicht arbeiten müsste … (hätte ich niemals für möglich gehalten, dass ich sowas je denken könnte…)
        Aber zum Glück gibt es ja auch die anderen Momente. Neulich hab ich Zoff mit Zicken-Linus gehabt und dann kam der süße Simi, gab ihm ein Gummibärchen und sagte mir „Mama, ich mag nicht, wenn Du mit meinem kleinen Bruder streitest.“ HACH! War das schön! Und der ganze Ärger natürlich sofort verraucht!
        Und wenn ich meine gestressten und gefrusteten (kinderlosen) Kolleginnen so sehe, dann bin ich schon immer sehr sehr froh, dass ich das „Leben 3.0.“ habe.
        GLG – es ist echt immer eine Freude, Deinen Blog zu lesen!

  6. Bine on 25. Januar 2016 at 22:05 geschrieben

    Liebe Claudia,

    ein sehr schöner und ehrlicher Artikel. Ich fand zwar insgesamt die Umstellung von null auf ein Kind anstrengender, war aber körperlich nie so geschafft wie in den ersten Monaten mit meinen zwei Jungs. Da hat – trotz fast drei Jahren Altersunterschied – die Anschaffung eines Doppelwagens Wunder gewirkt und natürlich ein Hoch auf das Tragetuch.
    Die Eifersucht ist allerdings erst jetzt größer wo der Kleine sich aufrichtet und krabbelt. Ich hoffe das wird bald wieder besser, es tut mir nämlich im Herzen weh wenn der Große ihn nie dabei haben will. Vielleicht auch ein bisschen weil ich selber die Jüngere von zwei Schwestern bin….

    Liebe Grüße

  7. bel on 26. Januar 2016 at 14:04 geschrieben

    Liebe Claudi,

    da hatte ich tatsächlich ein bisschen Pipi in den Augen – und zwar nicht, weil ich gerade am Wickeltisch beschäftigt gewesen wäre. Du schreibst immer so humorvoll, so auf den Punkt und trotzdem unglaublich berührend. Diese Kombi ist auch der Grund, warum dein Blog so ratzfatz zu meinem Lieblings-Mami-Blog aufgestiegen ist, obwohl ich ihn erst vor kurzem entdeckt habe. Mach weiter so und danke für deine Tipps und Einblicke ins turbulente Familienleben.

    Alles Liebe, bel

    • Claudia on 27. Januar 2016 at 22:39 geschrieben

      Oh liebe Mel,
      jetzt bin ich aber ganz gerührt. Ganz herzlichen Dank für das tolle Kompliment und weiterhin ganz viel Spaß hier!
      Alles Liebe,
      Claudi

  8. Mama im Glück on 26. Januar 2016 at 19:12 geschrieben

    Hallo Claui,
    als bisher stille Leserin muss ich nun auch mal schreiben,um die anderen zu beruhigen 🙂
    Meine Mädels sind 3 Jahre 3 Monate auseinander und ich finds bis heute nicht besonders anstrengend! Klar etwas lauter u turbulenter,aber definitiv total ok u schön! Ganz ehrlich.Haben aber wirklich von anfang an sehr sehr drauf geachtet, die Grosse nicht zu vernachlässigen u es war selbstverständlich,dass beim Stillen vorgelesen u „gespielt“ wurde. Die Große ist wirklich nur minimalst eifersüchtig..ich kann diesen Abstand nur empfehlen,weil man dem grossen Kind auch schon viel erklären kann 🙂
    Wundere mich selbst warum es bei so vielen so anstrengend ist/war. Das einzig anstrengende find ich manchmal meinen Schlafmangel u Müdigkeit..
    Glg

    • Claudia on 27. Januar 2016 at 22:38 geschrieben

      Sehr schön, so gut dass du schreibst. So kann es auch sein, wunderbar.
      Weiterhin alles Gute und liebe Grüße an die Mädels,
      Claudi

  9. Kim on 26. Januar 2016 at 21:43 geschrieben

    Oje Claudia, ich habe etwas Angst…
    Meine große Tochter wird 18 Monate alt sein, wenn der kleine Sohn Ende April auf die Welt kommt.
    Und würde das Jahr 2016 so nicht schon turbulent genug werden, startet in Kalenderwoche 6 der Tiefbau für unser Haus.
    Die Große geht ab August dann in den Kindergarten.
    Wenn es deine Schilderungen so lese, dann habe ich doch einen ganz schön dicken Kloß im Hals.

    Hast du denn noch weitere Tipps aus der erfolgreichen Zeit mit deinem dritten?

    LG Kim

    • Claudia on 27. Januar 2016 at 22:37 geschrieben

      Liebe Kim,
      oh nein, bitte keine Angst haben. Es muss ja nicht so werden. Und wenn: du überlebst es. Und es wird wunderschön, wenn es auch manchmal etwas dauert! (Hätte ich sonst ein Drittes bekommen?)
      Mein Tipp: Versuchen ruhig zu bleiben, Nerven zu behalten, nicht alles perfekt machen zu wollen. Einfach rein ins Gewusel.
      Ich wünsche dir alles Gute!!

  10. Ach, liebe Claudi, so ein bewegender Text. Auch wenn mir jetzt grad ein Tränchen die Wange herunterläuft – danke dafür!
    Ja, wir waren auch sehr gespannt, wie unser fast Dreijähriger auf sein Brüderchen reagieren würde und wie wir die unterschiedlichen Bedürfnisse aller dann unter einen Hut kriegen könnten – besonders wenn sie gleichzeitig auftreten. Seit drei Wochen gewöhnen wir uns jetzt an die neue Situation und lernen ständig ein bisschen jonglieren dazu… Es knackt noch ganz ordentlich im Familiengefüge, aber wir sind auf einem ganz guten Weg, denke ich.
    Danke für’s Teilen deiner Erfahrungen!
    Alles Liebe
    Anne

    • Claudia on 27. Januar 2016 at 22:35 geschrieben

      Liebe Anne, wie schön dass er dir gefällt. Und knick knack: knacken gehört aber sowas von dazu. Ganz viel Geduld und Freude auf dem Weg,
      alles Liebe,
      Claudi

  11. Tanja on 13. Mai 2016 at 11:18 geschrieben

    Liebe Claudia,

    vielen Dank für den tollen Artikel, auch ich hatte echt Pipi in den Augen. Ich stell mir im Moment die Frage, wann der beste Zeitpunkt für das zweit Kind ist…Mein Sommermädchen ist jetzt fast 10 Monate alt und einerseits geniesse ich diese Wahnsinnszeit in vollen Zügen, aber ich finde es auch gut, wenn Geschwister nicht so weit auseinander sind. Deswegen bin ich immer dankbar um Einblicke in das Leben mit zwei, bzw. drei ;))
    Vielen Dank dafür!

    Eifersüchteleien unter Geschwistern kann man nie vermeiden, denke ich, aber ich glaube mit Ruhe und Gelassenheit (auch wenn das weiß Gott nicht immer möglich ist), kriegt man zwei schon geschaukelt 😉 Und wer weiß, vielleicht kommt dann doch ein drittes irgendwann dazu.

    Ich finde deinen Blog übrigens spitze und ist momentan Platz 1 unter meinen Lieblingsblogs ;))

    Ein wunderschönes Pfingstwochenende und schöne Grüße aus Niederbayern,
    Tanja

    • Claudia on 13. Mai 2016 at 13:16 geschrieben

      Liebe Tanja, herzlichen Dank für deinen Kommentar. Das freut mich richtig.
      Und keine Sorge, ich habe eine Menge Freundinnen, bei denen gibt es viel weniger Eifersucht zwischen den Geschwistern am Anfang.
      (Manchmal kommt es dann allerdings später – autsch.) Aber wie du schon sagst: Durchatmen, dann geht esschon. Ist ja bekanntlich alles nur eine Phase.

      Ganz liebe Grüße,
      Claudi

  12. Marid on 20. Juli 2016 at 23:14 geschrieben

    Ich habe erst vor ein paar Tagen Deinen Blog gefunden siehe da: am Ende des Tunnels kam ein Licht zum Vorschein. Danke Claudia, für die offenen Worte – ich konnte gar nicht aufhören zustimmend zu nicken, während ich Deinen Beitrag gelesen habe. Meine jüngste ich jetzt fast ein Jahr, ihre Schwester wird 3 und ich fühle mich wie kaum noch vorhanden ;o))

    Obwohl nicht auffallend viel Eifersucht im Spiel ist, finde ich die ersten Monate körperlich extrem anstrengend und ständig regt sich mein schlechtes Gewissen, weil es oft so viel einfacher ist, die kleine hinten anzustellen statt bei der großen Wutanfälle zu provozieren. Wenn sie der kleinen das Spielzeug wegnimmt, weil sie sie unsanft zur Seite „schiebt“, weil sie sie mit lautem Gebrüll im Autositz aufweckt…

    Ich hoffe, dass die kleine mir das nicht übel nimmt und wir eine genauso innige Beziehung haben werden, wie mit der großen.

  13. marie on 24. Juli 2016 at 02:06 geschrieben

    Das muss ich jetzt auch noch kommentieren:
    Ich fand Nr 1 am härtesten. Da muss man zwar nicht jonglieren und sich zerreissen, aber dieser Einschnitt im Leben, die totale Umstellung, die plötzliche Verantwortung, Fremdbestimmung, so viele Unsicherheiten… Nr. 2 und Nr. 3 waren dagegen ein Klax. Vor einer Nr. 4 schrecke ich allerdings zurück.

  14. Elisa on 30. Juli 2017 at 23:14 geschrieben

    Ach menno, jetzt wollt ich´s erst lassen und schreib mal doch.
    Ich bin so gar kein Einzelkind und wollte immer viele Kinder, mindestens zwei. Und nun, nun hab ich eins und wenn ich das hier lese, dann werd ich ganz betrübt und träume wieder davon, dass doch eines Tages ein zweites Kind kommt, schließlich müssen noch weitere Buden aus Gräsern, Wege zu Bachinseln, Geschichten zu Waldfundstücken gemacht und erzählt werden. Bei uns fehlt jemand und das erschöpft mich manchmal so. Was wenn es so bleibt?
    Also ich hätte gern den „Fall für zwei“ und würde so gern noch mal erleben, was im Trubel mit dem ersten Kind vielleicht manchmal unterging.
    Und zwei Kinder passen doch noch viel besser in einen Bollerwagen … :-). Also Glückwunsch an alle Mehrfachmamas.

    • Claudia on 1. August 2017 at 09:58 geschrieben

      Ich freue mich, dass du geschrieben hast und damit auch diese Seite des Kinderhabens und Kinderwünschens ansprichst. Mir – und ich denke allen Mamis und Mehfachmamis – ist sehr bewusst, was für ein Glück ich habe und ich bin unglaublich dankbar dafür! Ich drücke dir von Herzen ganz doll die Daumen, dass dein Wunsch in Erfüllung geht!!
      Alles Liebe!

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