was unternehmen

Unser liebstes Frühlings-Begrüßungsritual

Wendland, Familienausflug,

Meine Oma hatte einen Bauernhof im Wendland, in einem winzigen Dorf, zwischen Wäldern mit kniehohen Heidelbeerpflanzen und summenden Wiesen. Die meisten Sommerferien habe ich als Kind auf diesem Bauernhof verbracht, habe mit den Dorfkindern Wohnungen im Schweinestall eingerichtet, Kartoffeln ausgebuddelt und im Maisfeld verstecken gespielt. Ich habe es geliebt; mein Bilderbuch „Schwups will nicht schlafen“ spielt insgeheim dort. Nächstes Wochenende packen wir ein paar Freunde und einen Picknickkorb ein und fahren wieder mal hin… Weiterlesen

Zauberhafte Trödel-Tage im Gespensterwald (plus ein kleines Nichtstun-Plädoyer)

Seepferdchen Ressort

Manchmal wünschte ich, ich wär eine Hexe, könnte zaubern, an Reisetagen zum Beispiel. Die Sachen rein und raus in die Koffer hexen, die Ferienwohnung krümelfrei, die Kinder leise. So gern ich es mag in einem Urlaub zwei oder drei Orte zu sehen, so anstrengend kann es sein. Als wir auf unserem Ostsee-Trip vor einer Weile sämtlichen Kram, Koffer und Kinder auf Usedom im Auto und im hübschen Ostseebad Nienhagen wieder ausgepackt hatten, war ich urlaubsreif. Zum Glück kann man sich im Ferienpark Seepferdchen perfekt entspannen… Weiterlesen

Ha: Fix eine Smart-Mal-Box gegen Langeweile auf langen Autofahrten basteln

Beschäftigung für lange Autofahrten,

Heute Nachmittag, eigentlich packte ich und machte tausend andere Dinge (wir düsen nämlich morgen in eine Woche Familienurlaub), bastelte ich tatsächlich ratzfatz eine Smart-Mal-Box. Wie bitte was? Na, eine kleine Box mit Stiften und Papierrolle zum easypeasy Malen (und Käsekästchen spielen oder Galgenraten oder Romane schreiben) im Auto. Das geht ganz schnell und bringt garantiert riesig Spaß… Weiterlesen

Elternzeit: Ganz großes Familien-Abenteuer auf klitzekleinen sechs Quadratmetern

Elternzeit

Die meisten Paare wünschen sich dringend mehr Platz, sobald das erste Kind da ist. Unsere Freunde Pina und Holde nicht. Die konnten es kaum erwarten, es sich zu dritt auf gerade mal sechs Quadratmetern so richtig gemütlich zu machen. Zumindest für knapp sechs Wochen gemeinsame Elternzeit… Weiterlesen

Usedom mit Kindern entdecken

Reisen mit Kindern, Usedom,

All das Braungrau, das matte Schimmern des Schilfs, diese sanft verwaschenen Farben: Usedom im Winter zu besuchen, fühlt sich an, wie durch einen alten Film zu spazieren. Wunderschön. Keine lauten Touristenhorden, keine Eiswagen oder knallbunte Strandmuscheln lenken ab vom ruhigen, beinahe magischen Zauber der alten Seebäder, vom mucksmäuschenstillen Hinterland. André und ich entdeckten einen schönen Blick nach dem anderen. Und die Jungs? Denen war die Kälte völlig egal, die buddelten sich mit bester Laune durch beinahe 42 Kilometer feinsten, weißen Inselsand. Und manchmal sogar Schnee… Weiterlesen

Venedig mit Kindern entdecken (inklusive Anti-Langweile-Löwe)

Venedig

Als wir von der vollen Fähre stiegen, uns mit Menschenmassen zum übervollen Markusplatz schoben, das Baby Durst, ich keine Lust hatte, einen unfassbar überteuerte Familienrunde Getränke auszugeben, wir uns stattdessen kurz auf die uralten Marmorfliesen neben dem Café setzten und sofort ein Kellner angestürmt kam, um uns zu verjagen, dachte ich noch: „Die Leute hatten Recht: Venedig im Hochsommer mit vier kleinen Kindern ist eine Schnapsidee.“ Dann sah der Kellner das Baby an der Brust, lächelte, machte eine Geste, dass wir sitzen bleiben dürften und rief: Viva la Mamma…!“ Weiterlesen

Ein Date mit Mary Poppins (und supercalifragilisticexpialigetische Karten)

Mary Poppins Hamburg

Am Samstag Abend waren mein Großer und ich zum Presse-Preview von Mary Poppins – Das Musical eingeladen, das ab sofort im neuen Stage Theater an der Elbe in Hamburg läuft und es war wirklich wunderbar. Mein Großer konnte es besser ausdrücken als ich: „Das war das Schönste, was ich in meinem Lasseleben gesehen habe…“ Weiterlesen

Skifahren mit Kindern in Winterberg (das erste Mal zu sechst im Schnee – aufregend!)

Skiurlaub mit Kindern, Skiferien mit Kindern

Wir haben viele Freunde, die würden jederzeit drei Wochen Sommerurlaub gegen eine Woche Skifahren eintauschen. Ohne mit der verschneiten Wimper zu zucken. Ich fand das immer völlig verrückt. Ich war noch nie Skifahren, André erst als Jugendlicher, was er immer noch schade findet. Für unsere Freunde gehören Skiurlaube mit der Familie zu den schönsten Kindheitserinnerungen. Auf der Suche nach genau diesem blitzblanken Glücksgefühl, machten wir uns zu sechst auf ins Sauerland nach Winterberg, erstmal zum Ausprobieren, nicht ganz so weit, nicht ganz so steil, nicht ganz so groß, nicht ganz so kalt wie die Alpen. Ideal für Kinder also, oder…? Weiterlesen

Berlin entspannt mit Kindern entdecken – elf Tipps, die du bestimmt noch nicht kennst

Eigentlich wollte ich diesen Text mit Herbstlaub beginnen. Damit, wie wunderschön Berlin im Herbst ist. Goldgelbe Blätter baumeln an den Stadtbäumen, Ton in Ton mit den Altbaufassaden. Liegen als weiche Raschel-Decke auf dem Asphalt oder taumeln hübsch durch die Luft. Hier stand genau so ein Berlin-Text, aber irgendwie fühlte es sich nicht richtig an. War nur ein Textskelett, ohne Fleisch und Gefühle, wie ihr es auch in jedem Reiseführer lesen könntet. Darum traue ich mich jetzt einfach mal. Denn: Unser Berlin-Kurztrip mit vier Kindern war anstrengend. Puh, so anstrengend. Ich denke, das können Städtetrips immer mal wieder sein, da gibts nichts dran zu rütteln, in der kälteren Jahreszeit ganz besonders. Gucken wir also, was ihr machen könnt, damit euer nächster Berlin-Trip statt stressig die meiste Zeit über einfach nur schön wird… Weiterlesen

Bergferien mit Kindern in Lenggries (plus ein Plädoyer für Jugendherbergen)

Bergferien mit Kindern

Es war dunkel, als wir abends vom Essen kamen. Die kühle Herbstluft duftete harzig. Im Haus brannte hier und da Licht und wir sahen ein paar Schatten von Leuten, die innen auf den großen Fensterbänken saßen und erzählten. Wir wollten bloß ins Bett, zogen an der Tür – und merkten, dass sie bereits verschlossen war. „Weißt du noch den Türcode?“, fragte André. „Nö! Du?“, sagte ich. „Kein bisschen.“ Die Kinder jammerten sofort los, alle drei. Ich stöhnte. André ging drei Schritte zurück, nahm einen Zapfen vom Boden, warf ihn gegen eins der großen Fenster und winkte. Es dauerte keine zwei Minuten, bis einer der Schatten vom Fenster verschwand, hinter der Glastür als blonder Junge auftauchte, von innen die Tür öffnete und sagte: „Ach ihr seids, kommt rein, wartet ihr schon lange…?“ Weiterlesen