Bo´s Geburt

Jul
28/17

In den vergangenen Wochen habe ich mich manchmal etwas altmodisch gefühlt, mit meinem Plan, mein Baby wieder in der Klinik zu bekommen, statt wie scheinbar so viele andere kuschelig zuhause im Bett oder im Pool vorm Bett. Beinahe habe ich mich geschämt, für meine wachsende Angst vor den Geburtsschmerzen. Habe versucht, den Moment ebenfalls in zärtlicher Vorfreude herbeizusehnen. Ich habe es nicht hinbekommen…
Geburt,
Bos Geburt war nicht friedlich und kuschelig, sie war heftig, wild, laut, ja geradzu animalisch. Sie war schmerzhaft und: nicht schön. Danach war es schön, wunderschön, zauberschön: der Moment, die Stunden, die Nacht danach. Die Geburt war gut, weil sie mir das Schönste gebracht hat. Aber der Weg war nicht das Ziel. Das Ziel war das Ziel.

Ich habe lange überlegt, ob und wie ich hier über die Geburt von Bo schreibe. Dann habe ich beschlossen, ich schreibe es einfach runter. So wie es war. Schön schrecklich und schrecklich schön. Zum Erinnern für mich. Und für Bo. Und für alle, die ihr Baby ebenfalls nicht heimelig im kuscheligen Bett herausgeatmet haben, obwohl sie es vielleicht gern getan hätten. Für alle, die ebenfalls eine Riesenangst haben und hatten. Die Geschichte einer ganz normalen Geburt eben. Nämlich kein bisschen normal.

Meine drei Jungs kamen alle drei zu früh, deshalb begann ich bereits ab Woche 38 unruhig zu werden. Ich richtete endlich eine kleine Babyecke im Schlafzimmer ein, packte ein paar Sachen fürs Krankenhaus und verabredete mich nur noch mit dem Zusatz: „Wenn noch nicht, dann…“. Ich war hin und hergerissen zwischen dem Wunsch, diesen kleinen Menschen endlich kennenzulernen – und dem Gedanken, diese allerletzte Schwangerschaft bis zum Schluss so richtig zu genießen. Das letzte Mal einen kleinen Menschen in mir drin spüren. Je länger ich warten mussten, desto öfter kamen auch wieder Sorgen hoch, Sorge, dass doch noch etwas schief gehen könnte.

Meine Schwangerschafts-App zeigte schließlich Woche 40 – eine Woche, die ich in nie zuvor erreicht hatte. Ich hatte ab und zu Übungswehen, nicht schlimm, beinahe angenehm und abends im Bett hatte ich das erste Mal in vier Schwangerschaften das Gefühl, mich vor lauter Bauch nicht mehr bewegen zu können. Ich machte seltsame Pläne im Kopf für das schönste Geburtsdatum: 4.Juli, zum Beispiel, weil die anderen doch am 5./6./7. Geburtstag hatten, eine Geburtstags-Reihe, das wäre doch schön. Der 4. Juli verging – und alles war ruhig. Andre fing an abends zu fragen: „Merkst du schon was?“ Und ich schüttelte den Kopf.

Dann kam der Donnerstag, der 6.Juli. Es war schon morgens sonnig und schwül. Ich war mit einer Freundin zum Frühstück und Bummeln verabredet. Ich schob glücklich meine Kugel durch die Stadt, kaufte noch Volumenflies für die Baydecke, die ich tatsächlich noch beinahe fertig hatte und Blumen. Ich ging breitbeinig wie ein Cowboy. Langsam, ein wenig schwerfällig. Und mit einer neuen Bananenpflanze auf der Hüfte.

Nachmittags wollten die Jungs bei uns im Naturbad schwimmen gehen und wir luden das Auto voll mit Handtüchern, Schaufeln und Schwimmflügeln. Ich spürte dicke Schweißperlen auf der Deichstraße in Richtung Schwimmbad. Und: eine erste Wehe. Sie war nicht besonders schmerzhaft, aber ich merkte sie auch im Rücken, anders als all die Übungswehen zuvor. Ich dachte mir nicht viel dabei, aber als ich am Schwimmbad parkte, spürte ich eine nächste Wehe. Und ein seltsamen Knacken im Bauch. Ich sagte nichts, sondern packte unseren Kram zusammen und schob unser Zeugs im Buggy ins Bad. Die Großen verschwanden bei ihren Freunden im Wasser – ich setzte mich mit Tjelle auf unsere Decke. Mein Bauch war steinhart. Eine nächste Wehe kam, so intensiv, dass ich nach ihr beschloss auf die Uhr zu sehen. Dann kam lange nichts, und ich lehnte mich zurück, irgendwie erleichtert.

Wir holten Eis für alle, Tjelle und ich, und dann kamen kurz hintereinander die nächsten Wehen und ich hatte das Bedürfnis aufzustehen und mich zu bewegen. Ich hatte Schweißausbrüche und fing an zu überlegen, was ich tun sollte, ob es jetzt los ginge oder doch nicht und was wohl die Jungs sagen würden. Zum Glück entdeckte ich in diesem Moment eine Freundin, erzählte ihr, was los war und sie war sofort ganz fröhlich und aufgeregt. Ich sagte ihr, ich sei nicht sicher, aber sie schaute auf meinen Bauch und meinte, sie könne die Kraft der Wehen bereits sehen. Wir stoppten die Zeit von einer Wehe bis zur nächsten. Vier Minuten. Ich rief André an, ließ die Großen bei der Freundin und fuhr mit Tjelle nach Hause. Ich brachte Tjelle zu meiner Schwiegermutter und wegen des G20-Gipfels beschlossen Andre und ich gleich loszufahren. Im Auto fragte André, ob er seine Termine für die nächste Woche schon mal absagen sollte, aber ich hielt ihn zurück. Erst mal wollte ich dieses Kind haben. Es hinter mir haben. Es gesund bei mir haben.
Geburt
Es war mitten im G20-Stau-Getümmel, dass ich während der Wehen plötzlich nicht mehr weiterreden konnte. Ich fing an mich vor Schmerz aus dem Sitz zu drücken, mich oben an der Griffschlinge festzuklammern. Ich versuchte, meine Lippen beim Veratmen rund und locker zu machen, um mich zu beruhigen, Kraft zu tanken und meinen Körper weich und bereit zu machen.

Andre begann nervös zu werden, unser Navi zeigte lauter rote Strecken, überall Stau, ständig musste er umdrehen. Ich begann beim Ausatmen zu Tönen um den Schmerz besser auszuhalten, da gab er plötzlich Gas und fuhr auf der Gegenfahrbahn an den stehenden Autos unserer Reihe vorbei, um knapp vor dem Gegenverkehr mit quietschenden Reifen in einer Seitenstraße zu halten, um sich dann wieder weiter vorn in die wartenden Autos zu drängen. Ich schloss die Augen. Ich war ohnehin schon ganz damit beschäftigt, mich auf meinen Atem zu konzentrieren. Versuchte ruhig zu bleiben und meinem Baby dort unten Luft zu geben und den Weg frei zu machen. Ich spürte aber auch meine Angst größer werden. Mein Körper und ich, wir beide erinnerten uns plötzlich wieder an den Wehenschmerz: Verdammt noch mal, so fühlt sich das an.

Im CTG-Raum wollte ich erst stehen, legte mich dann aber doch hin und merkte wie gut es tat, zwischen den Wehen nochmal kurz die Augen zu schließen und beinahe kurz wegzunicken. Vier, fünf Wehen später nahmen sie plötzlich noch einmal heftig an Intensität zu und als die Hebamme mich abgetastet hatte und meinte, der Muttermund sei bei zwei bis drei Zentimetern und das würde noch dauern, bekam ich plötzlich riesige Panik. Ich merkte, dass ich die Schmerzen nicht mehr mit meinem Atem einfangen und besänftigen konnte, die Angst hatte mich im Griff, nicht ich sie. Ich wusste nicht, ob ich stehen oder liegen oder sitzen wollte, ich bestand nur noch aus wild arbeitendem Körper. Und Schmerz. Und scheinbar würde das noch ewig so gehen. Ich war bereits an dem Punkt, an dem ich alles wollte, bloß kein Kind kriegen und ich war mir absolut sicher, nicht die Kraft zu haben, für das was kam. Die Hebamme war die meiste Zeit über weg und ich konnte schon jetzt nicht anders, als laut zu schreien. Die Angst und die Schmerzen hatten mich voll im Griff, das machte mich wütend auf mich selbst – aber ich kam da nicht mehr heraus.

Andre versuchte mich zu trösten, aber ich tobte und schrie und da rannte er hilflos los, um die Hebamme zu holen. Die sagte mit hartem osteuropäischen Akzent: „Sie schaffen das, sie starke Frau!“ Dann schlug sie eine PDA vor. Ich hatte das Gefühl, dafür sei es viel zu spät, aber ich wollte bloß, dass dieser unglaubliche Druck aufhörte. Wir gingen in den Kreißsaal, ich war bereits in dem Stadium, in dem ich vor Schmerzen nicht mehr klar sehen konnte. Bloß noch Schatten, ich schrie pausenlos, versuchte irgendwo Halt an mir oder in mir zu finden, doch wieder im Atem, oder in dem ich mir über Stirn und Nase strich – etwas, das mich bei Tjelles Geburt sehr beruhigt hatte. Es gelang mir nicht. Ich bestand nur aus Schmerz, Druck, Panik, Angst. Die Hebamme war schon wieder weg. André versuchte neben mir verzweifelt, das Formular für die PDA auszufüllen.

Ich ging rastlos herum, wusste nicht wohin mit mir, nahm alles um mich herum nur als bunte Formen war, die blassgelbe Liege, die riesige, dotterfarbene Wanne, das rote, von der Decke hängende Stoffseil. Die Hebamme kam, sagte, ich solle mich hinlegen, aber ich bestand nur noch aus schmerzendem Unterleib, mochte nicht stehen, sitzen oder liegen. Dann war sie wieder weg. Ich schrie und kreischte, dass ich pressen müsse und Andre rannte los, noch immer mit dem PDA-Formular in der Hand, um mal wieder die Hebamme zu holen.

Sie kam – mit der Ärztin, um die PDA zu legen und beide redeten mir zu, dass ich mich endlich hinlegen sollte. Ich sah mich selbst, wie in einem Film, wütend, verzweifelt, ich fühlte mich unverstanden, mir war heiß und ich riss mir den stickigen Krankenhauskittel vom Körper. Zum wiederholten Mal schrie ich, dass ich pressen müsse. Die Hebamme wiederholte immer wieder: „Legen Sie sich hin!“, aber ich konnte mich nicht mehr bewegen. Irgendwie gelang es der Hebamme schließlich doch, meinen Muttermund zu fühlen, denn plötzlich rief sie: „Dann pressen Sie.“ Ich war erleichtert, fühlte mich endlich verstanden und gleichzeitig hatte ich schreckliche Angst und bekam die Beine kaum auseinander. Ich stand da, schrie hysterisch, hielt mich an der Liege fest, hatte das Gefühl innerlich zu reißen und konnte mich vor Schmerz kaum halten auf meinen zitternden Beinen.

Erst als die Ärztin mit ruhiger Stimme sagte: „Ihr Baby hat gerade sehr viel Stress, versuchen Sie ein wenig mitzuhelfen!“, konnte ich mich kurz fangen. Ich hörte auf die Hebamme, die im kühlen Befehlston Anweisungen gab. „Pressen. Jetzt schieben. Nicht so doll, sanfter.“ Meine Beine wackelten, bauchabwärts war ich nur Brennen, Druck und Schmerz, aber schließlich spürte ich etwas Rundes zwischen meinen Beinen. Es flutschte und Wasser und Blut platschten auf den Boden und dann sah ich in sein kleines Gesicht, ein kleiner blauer Körper direkt unter mir in den Händen der Hebamme, faltig, und überall mit Resten der Fruchtblase, in der er vollständig geschlossen herausrausgerutscht war und die die Hebamme gerade erst geöffnet hatte. Ich wollte ihn greifen, aber die Nabelschnur war zu kurz. Ich sah, dass es ein Junge war und das fühlte sich so richtig an und ich wimmerte und lächelte und jaulte und japste und fühlte mich unglaublich erleichtert. Und auch irgendwie fassungslos, weil es plötzlich so schnell gegangen war. Es war jetzt 19.47 Uhr. Um 17.oo Uhr hatte ich Andre aus dem Schwimmbad angerufen.

Jetzt mochte ich mich hinlegen, auf die Liege, mein Baby auf der Brust, schleimig und blutig wie er war und ich grinste pausenlos und schnappte nach Luft. So dankbar, ihn zu haben. So dankbar, es hinter mir zu haben.

Wir lagen noch lange im Kreißsaal, unser kleiner Sohn bei uns, noch kein bisschen gesäubert oder untersucht und zum ersten Mal war es schön, dass uns alle so lange allein ließen. Ich spürte wie weh mir alles tat, aber vor allem spürte ich mein Kind. Seine winzige Wärme. Andre und ich lächelten gemeinsam über sein Knautschohr, zählten seine Finger, staunten über seine angeschwollenen Lider – und den überraschend wachen Blick aus Kullerpupillen, wenn er sie kurz öffnete. Wir bewunderten seinen Mund, der Dreiecke und Kreise formte. Ich war so dankbar für Andre an meiner Seite. Für seine Ruhe. Dafür, diesen Moment ein viertes Mal erleben zu dürfen. Wir teilten uns hungrig das Snickers aus der Kliniktasche. Ich trank gierig die beste Apfelschorle meines Lebens. Ich grinste pausenlos.
Geburt, Baby
Wie banal Glück manchmal ist: Andre und ich im Krankenhauszimmer, muttermilchfarbener Rauhfaser, ich links im Bett, er rechts. Zwischen uns ein Tablett mit schnöden Graubrot, siffigem Mozzarella. Lachs. Draußen Blaulicht und Hubschraubergebrumm, milde Julisommerabendluft durch das weit geöffnete Fenster. Und neben mir das neue Baby. Winzig auf der schweren, weißen Krankenhausdecke. Unwirklich. Und doch so selbstverständlich – als hätte genau er uns noch gefehlt. Ich fühlte bleiernde Müdigkeit – und war anderseits aufgekratzt. Ich schaute immer wieder zum großen Mann, der begeistert Freunden vom neuen Baby schrieb und dem ganz kleinen, der an mir saugte, als hätte er nie etwas anderes vorgehabt. Ich lag noch lange wach in dieser Nacht, glücksaufgeregt, lauschte dem Hubschraubergebrumm. Und dem sanftem Atem meines Sohnes.

Mein allerschönster Moment kam am nächsten Tag. Als Andre die Großen brachte, um ihren Babybruder kennenzulernen. Ich hatte die ganze Zeit aufgeregt gewartet. Wie würde es sein? Mein Herz klopfte wild, als ich ihre Stimmen vor der Krankenzimmertür hörte. Der Große trat zuerst ein, mit ernstem Gesicht und großen Augen. „Hallo Mama! Wo ist das Baby?“, rief er. Angspannt. Irgendwie nervös. Ich musste an die gleiche Situation vor vier Jahren denken, als er das erste mal großer Bruder geworden war und winzig klein und hilflos an mein Bett trat. Wie anders war es dieses Mal. Er rannte auf das Bett zu, warf einen Blick auf das winzige Bündel und strahlte. Irgendwie erleichtert.  „Oh, ist der klein. Ist der süß!“

Ich schaute zu meinem Mittleren, wie er langsam auf mich zu kam. Mich anlächelte. Dann kurz das Babybündel betrachtete. Ganz leise. Dann kletterte er auf Papas Arm. Er schaute von dort. Er brauchte ein bisschen. Der Große hatte sich neben Bo gesetzt, streichelte zärtlich über seinen Kopf. Hielt seine winzigen Finger.

Dann schaute ich zu Tjelle, meinem Baby bisher. Wie würde er reagieren? Er konnte noch nichts sehen, zu hoch war das Krankenhausbett mit meinen Beinen darauf. Er ging auf mich zu. Lächelte. Ich hob ihn hoch, küsste ihn und gab den Blick aufs Baby frei. Ein erstauntes Lächeln blitzte in seinem Gesicht auf. „Mama, Baby!“, rief er und zeigte überrascht auf seinen kleinen Bruder. Er deutete auf das kleine Pflaster auf der winzigen Hand und sagte: „Baby, Aua!“ Er schaute kurz besorgt. Dann lächelte er wieder. Er drehte sich zu Andre um und rief:“ Papa, Baby!“ Er zupfte Lasse am Shirt: „Lasse, Baby!“ Wir schauten uns an und mussten alle herzlich lachen, über seine echte, erstaunte Freude.
Geburt,
Dann kuschelten wir uns alle fünf, halt, sechs aufs Bett und bestaunten gemeinsam unser Baby. Die langen Finger, die weiche Haut – an manchen Stellen durchscheinend wie Pergament. Die winzigen, blauen, faltigen Füße. Wir überlegten, wem Bo ähnlich sieht und André und ich erzählten, wie es bei den anderen drei gewesen war, am Tag ihrer Geburt.

Ich sah uns dort sitzen, wie in einem Film, meine Männer und mich, ganz eng und es war als stände die Zeit kurz still für diesen Moment, damit ich ihn aufsaugen und abspeichern konnte, als den Augenblick, in dem ich mich auf leise Weise angekommen fühlte.

Ein schönes Wochenende und alles Liebe und tausend Dank für all eure zauberhaften Nachrichten und Kommentare!

75 Kommentar zu “Bo´s Geburt

  1. Ach Claudi, du hast mich gerade zu Tränen gerührt. Mehrfach. Ich hab mich von Absatz Absatz geschluchzt und mich so sehr in den Kreißsaal zurück versetzt gefühlt. Und dabei ist es noch nicht mal acht.

    Danke und liebe Grüße
    Judith

    • Steffi on 29. Juli 2017 at 15:22 geschrieben

      Lieber Bo, welch ein Glück hast du Deinen Eltern und Deinen Geschwistern beschert😊 Glück, was schwer ist in richtige Worte zu fassen. So eine Qual und gleichzeitig so ein Zauber, kann einer Mama nur ihr Baby bescheren. Liebe Claudia, nicht lange ist es her und dürfte das Glück erleben ein Baby zu bekommen. Meine Augen hafteten an jedem einzelnen Wort und füllten sich mit Tränen vor Spannung und Freude, wie es dir ergangen ist. Alles Liebe und Gute Dir und Deiner Familie💝😇

    • Claudia on 1. August 2017 at 10:15 geschrieben

      Ich danke dir! So ein schönes Feedback (jetzt muss ich gleich wieder weinen ; )

  2. Tatjana on 28. Juli 2017 at 09:18 geschrieben

    Sehr schön und ehrlich geschrieben. Das macht mir Mut und ich freue mich jetzt schon auf unsere Geburt Anfang August ☀️
    Weiterhin euch sechs alles gute.

  3. Oh liebe Claudi, so ehrlich, so schön, so voller Schmerz, du rührst mich zu Tränen. Und ich hatte beim Lesen die ganze Zeit mich im Kreissaal vor Augen. Das Ziel ist das Ziel, so war es für mich auch immer. Genießt euer vierfaches Glück!

    Liebste Grüße, Ann-Cathrin

  4. Bribo77 on 28. Juli 2017 at 09:22 geschrieben

    So toll geschrieben! Ich musste mir auch mehrmals die Tränen wegwischen.

  5. Melanie Trieloff on 28. Juli 2017 at 09:27 geschrieben

    Liebe Claudi,

    Danke für diesen Text! Nun hab ich hier schon am frühen Morgen geweint. Ich wünsch euch von Herzen alles Gute und Glück dieser Erde. So schön sind diese Bilder von euch und euren Jungs.

    Dank von einer, die die Geburt auch nicht sanft veratmet hat…

    Alles Liebe, Melanie

    • Dorothea on 29. Juli 2017 at 10:21 geschrieben

      Ich bin auch ganz gerührt. Meine beiden Kleinen sind inzwischen fast 48 und 50 aber diese besonderen Momente und natürlich auch die Wahnsinnsschmerzen und Ängste wird man in seinem Leben nie mehr vergessen. Ich hab meine übrigens in der Klinik bekommen. Meine Muttergefühle haben darunter nicht gelitten und sich prächtig entwickelt. Davon provietieren jetzt unsere kleinen Enkel. Alles Gute und ganz viel Freude mit der Bande.
      Dorothea

  6. Liebe Claudi,
    ich wusste gar nicht, dass es grad „in“ ist, das Baby zu Hause zu bekommen … aber die Geburt der Lütt’n ist auch schon über sechs Jahre her 😉
    Aber ich weiß noch, dass ich irgendwann auch nur alles ganz verschwommen wahrgenommen hab … macht man nach dem ersten Baby eigentlich auch noch nen Vorbereituungskurs? Hattest du noch welche?
    Ach Claudi, ich musste ein bisschen weinen, als ich von der Ankuft deiner drei Großen im Krankenhaus gelesen hab … sooo schön!
    Und Respekt, dass du noch ins Schwimmbad bist … ich glaub, ich wäre durchgedreht 😉
    Alles Liebe weiter für euch!
    Liebe Grüße,
    Dorthe

    • Claudia on 1. August 2017 at 10:17 geschrieben

      Liebe Dorthe,
      ich habe nur einmal einen Vorbereitungskurs gemacht.
      Aber Yoga, das tat mir in allen Schwangerschaften so gut!

  7. Das kommt davon, wenn man im Büro heimlich Blogs liest – nun muss ich aufpassen, hier nicht loszuheulen. Ein wahnsinnig schöner, ehrlicher Text, der gar keine Angst, sondern Mut macht und mir wahnsinnig viel Vorfreude auf ein Baby, bald. Alles, alles Liebe euch!

  8. Alex on 28. Juli 2017 at 09:34 geschrieben

    Ich hatte eben Tränen in den Augen als ich deine Geschichte gelesen habe. Ich kann diese Schmerzen 1:1 so unterschreiben und es waren mich bei allen dreien Momente der Angst, Panik und Wut. Und doch gibt es nichts Schöneres – die Zeit hinterher: Unbezahlbar, irgendwie magisch. Und jetzt bin ich mit unserem 4.Kind schwanger. So sehr gewünscht, aber trotzdem so voller Angst. Vor allem vor der Geburt. Aber dann denke ich daran, dass hier bald vier Kinder am Tisch sitzen – und das fühlt sich so schön und so richtig an…
    Ich wünsche dir und deiner Rasselbande alles, alles Gute und Danke für diesen ehrlichen Geburtsbericht!!

  9. Jennifer on 28. Juli 2017 at 09:39 geschrieben

    Wunderschön… ich musste weinen weil deine Geschichte vor Glück und Liebe überprudelt. Wir erwarten voller Vorfreude in den nächsten Tagen unseren dritten Sohn und auch ich habe trotz zwei schöner Geburten riesigen Respekt und auch immer mal wieder regelrecht Panik vor der Geburt und den Schmerzen…

  10. Julia B. on 28. Juli 2017 at 09:42 geschrieben

    Hallo Claudi,

    Vielen Dank für den ehrlichen Bericht eurer Geburt. Denn wir waren nicht nur zeitgleich schwanger sondern ich habe ich zwei Tage später Deinen so passenden Ausdruck „kurz aber heftig“ übernommen, denn genauso war es auch bei uns. Ich kenne Hypnobirthing und habe bei meiner ersten Geburt viel Schmerz unter der richtigen Geburt weggeatmet, aber trotzdem hatte ich diesmal auch diese Angst im Vorfeld – wie wird es diesmal werden? Wie groß die Schmerzen? Unser Sohn war sehr groß eingeschätzt und ich übertrug auch noch eine ganze Weile bis eingeleitet wurde. Dann ging es nachts nach den ersten Wehen allerdings ähnlich schnell, aber nur, weil Hebamme und Oberärztin die Geburt systematisch vorantrieben und unterstützten. Es war also weit entfernt von einer sanften, entspannten Geburt – die ich eigentlich auch präferiere – aber in dem Moment genau richtig. Ich wollte, dass diese Schmerzen möglichst schnell aufhören und pressen half. Im Kreissaal waren wir noch nicht mal eine Stunde, aber ohne Hilfe hätte ich dieses große und schwere Baby nicht einfach gebären können. Auch danach ging es etwas später wieder bergab mit mir und ich musste in den OP, beim letzten Mal war ich um den OP gerade so herumgekommen. Diesmal war ich zuversichtlich, da die Geburt so schnell ging, aber mein Körper war es nicht. Auch das eine Situation für mich, die leider zeigt, dass es für mich im Krankenhaus sicherer ist. So schön ich eine selbstbestimmte Geburt zu Hause auch finde und allen wünsche, die es sich erfüllen können. Es ist, wie es ist und Kinder sind ein Wunder – egal, wo sie geboren wurden.

    Alles Liebe, Julia

  11. Jennifer on 28. Juli 2017 at 09:47 geschrieben

    So schön, so echt. Vielen Dank für diesen privaten Einblick. Es ist sehr tröstlich die Geburt nicht als Einzige so, oder so ähnlich zu sehen 😉

  12. dunja on 28. Juli 2017 at 09:49 geschrieben

    …… oooooh jee: jetzt musste ich auch erstmal weinen und alles meiner geburt kam wieder hoch – schluck! du hast es auf den punkt getroffen und toll geschrieben! danke! die angst und die schmerzen haben mich sogar davon abgehalten, noch weitere kinder zu bekommen …. ich konnte es einfach nicht vergessen. jetzt muss meine tochter das dasein eines einzelkindes fristen 😉 ich liebe deine geschichten und bilder, immer wieder! herzliche grüße, dunja

  13. Eva on 28. Juli 2017 at 09:50 geschrieben

    Liebe Claudi, danke! Ich fühlte mich beim Lesen direkt zurückgebeamt zur Geburt meines Sohnes, bei der ich schrie und tobte und drei (!!) Ärzte an der Wand lehnten und über Weihnachtsgeschenke diskutierten. Als ich dann brüllte: „Er kommt“, konnte die Hebamme meinen Sohn gerade eben noch auffangen, auch sie hatte an der Weihnachtsgeschenk-Runde teilgenommen.

    Alles Liebe für Euch!
    Eva

  14. Ich heule hier vor mich hin, wie schööön,ihr alle – auch die Reaktionen der Jungs! <3

    Unsere Geburt war gar nicht schön, nur Schmerz, der Muttermund weitete sich nicht, die Wehen ohne Pause – ich weiß nicht mehr viel, aber daß ich dachte, niemand kann ernsthaft mehr als ein Kind haben ;DDD
    Dann war eine Wehenpause doch lang genug für eine PDA, und nach 2 Stunden Ruhe habe ich unseren Sohn bei einer Presswehe raus gelacht – ich möchte unbedingt noch ein Kind (mit Geburt im Krankenhaus bittschön) und hoffe, es wird nochmal klappen. Kinder sind einfach das Tollste!

    Ganz liebe Grüße und Knutschis für alle Babys und für dich :-*
    Andrea

  15. I. on 28. Juli 2017 at 10:00 geschrieben

    Einfach nur schön… ich dück‘ dich du tolle Mama. *hab in riesengroßer Erwartung auf euer Baby gewartet*

  16. Johanna S. on 28. Juli 2017 at 10:01 geschrieben

    Danke für deinen ehrlichen Bericht. Bei mir ist die zweite Geburt zwei Wochen her und ich kann so vieles was du schreibst nachfühlen. Deshalb kullern hier gerade auch die Tränen.
    Eine Hausgeburt kam für mich nicht in Frage. Mal abgesehen davon, dass es hier am Bodensee fast keine Hausgeburtshebammen mehr gibt, was ich einen Skandal finde, weil es uns Frauen die Wahl des Geburtsortes nimmt und der ist nun mal für jeden individuell woanders gut und richtig. Mir jedenfalls wäre es in unserem Altbau viel zu hellhörig und ich hätte mich wahrscheinlich keine Sekunde entspannen, geschweige denn tönen können. So gab es also eine Klinikgeburt, bei drei voll belegten Kreißsälen und einer zuständigen Hebamme… Und die war auch vor allem eines: laut. Noch während wir mit dem Baby gekuschelt haben, wurde der Kreißsaal für die nächste Geburt hergerichtet. Aber das war dann auch schon egal, denn wie du schon schreibst: Das Ziel ist das Ziel und das lag bei mir auf dem Bauch.

  17. Ich hatte ja Pipi im Auge. Unsere Frida kam am 8.7. und ich hab die ganze Zeit zum Mann gesagt, wie irre es sein muss, wenn man jetzt in Hamburg zur Klinik fahren müsste. Du hast starke Nerven.

  18. Janina on 28. Juli 2017 at 10:04 geschrieben

    Oh, und jetzt sitze ich tränenüberströmt mit meiner 34 Wochen Kugel am Frühstückstisch und bin so gespannt auf meine anstehende zweite Geburt. Es tut so gut deinen Text zu lesen. Kein verklärtes Bild, sondern echt und stark.
    Meine erste Geburt fühlte sich fremdbestimmt an und war traumatisch. Ich wünsche mir das es dieses Mal anders läuft. Es wird nicht schmerzlos sein, aber ich wünsche meinem Baby und mir das wir es gemeinsam hinbekommen und ich dabei etwas mehr bei mir bin.

    Alles Liebe dir und deiner zauberhaften Bande!

  19. FRAU S on 28. Juli 2017 at 10:13 geschrieben

    Uuuuu ich bin völlig geflasht. So viele Gefühle und Erinnerungen kommen bei mir während des Lesens hoch. Danke und alles Glück der Welt für euch

  20. Vanessa on 28. Juli 2017 at 10:31 geschrieben

    Liebe Claudi!
    Ich habe dich gerade zum ersten Mal gelesen und auch mir sind die Tränen gekommen, weil ich mich zurückversetzt fühlte und verstanden zugleich. ich wünsche euch eine wunderschöne Zeit des Kennenlernens, Verliebens und miteinander Wachsens. Danke für deine ehrlichen Worte.
    Liebe Grüße,
    Vanessa

  21. Anneke on 28. Juli 2017 at 10:47 geschrieben

    Liebe Claudi!
    Ein tolle authentische Geburtsgeschichte – und bei mir kullern die Tränen.
    Ich danke dir für die ehrlichen Worte – auch ich war bei der Geburt meines letzten (dritten) Kindes teilweise außer mir und konnte all das „schöne“ Atmen etc. nicht mehr anwenden. Das hat mich auch noch lange beschäftigt, da ich dachte, die Geburt „versaut“ zu haben und ich habe mir Vorwürfe gemacht, warum ich es nicht besser geschafft habe. Natürlich ist das Unsinn, den man hat etwas Starkes vollbracht und diesen wundervollen Kindern auf die Welt geholfen.
    Ich wünsche euch alles Liebe!
    Anneke

  22. Sehr ehrlich und so erfrischend wirklich. Ungefähr so war meine erste Geburt auch. Danke für diese Ehrlichkeit und danke fürs Teilhaben lassen an dem unglaublichen Zauber, den so eine überstandene Geburt und ein Neugeborenes in unser Leben bringen. Ein Geschenk, so ein großes Geschenk…. egal ob die Geburt zu Hause oder im Krankenhaus statt gefunden hat… Habt es gut miteinander, weiterhin, Ihr sechs. Und ich freue mich, dass ich Euren Blog vor einer Weile zufällig gefunden habe… Es gefällt mir wie Du schreibst und ich komme gerne vorbei.
    liebe Grüße,
    Elisabeth

  23. Marina on 28. Juli 2017 at 11:38 geschrieben

    Liebe Claudi! Genau vor drei Jahren habe ich meinen Sohn zur Welt gebracht. Meine Geburt ist sehr ähnlich aber auch sehr anders als Deine. Aber schön schrecklich und schrecklich schön. Vielen Dank an die Erinnerung an diesem sehr wichtigen Tag!

  24. Dorothea Kinne on 28. Juli 2017 at 12:37 geschrieben

    Liebe Claudi,
    vor 38 Jahren bekam ich mein 4. Kind, mein drittes Mädchen. So ähnlich habe ich es auch erlebt und es tut mir so leid, dass auch immer wieder die Hebamme weg war. Das fand ich am schlikmsten, allein gelassen zu werden. Unsere Männer durften damals noch nicht mit in den Kreißsaal. Da habt Ihr es wirklich gut. Ich wünsche Euch Sechsen (wir sind inzwischen 18 mit allen Schwiegerkindern und Enkeln) allen Segen dessen, der über uns wacht und dass Eure Buben fröhlich und behütet aufwachsen dürfen.
    Dorothea

  25. Claudia on 28. Juli 2017 at 12:41 geschrieben

    Danke für deinen sehr persönlichen Geburtsbericht! Ich hatte bei der dritten Geburt im Krankenhaus auch das Gefühl nicht verstanden worden zu sein. Ich hätte auch schon längst pressen können aber die Hebi musste auch immer geholt werden und irgendwie gab sie mir das Gefühl das ich jetzt beim dritten Mal keine Hilfe brauchte obwohl das natürlich nicht so war.

  26. Claudia on 28. Juli 2017 at 13:13 geschrieben

    Liebe Claudi,
    was für ein schöner Text! Alles alles Gute für euch!
    Mit Tränen in den Augen,
    Claudia

  27. Jenny on 28. Juli 2017 at 13:16 geschrieben

    Liebe Claudia,
    Welch schöner, echter Text!
    So schöne Bilder und Wärme Worte.
    Ich wünsche dir weiterhin eine schöne Zeit mit deinen lieben 😘

  28. Motherofthree on 28. Juli 2017 at 13:24 geschrieben

    Jaaaaaa, ich hatte nur eine natürliche Geburt von dreien und habe sie genauso empfunden wie Deine, wobei meine 11 Stunden gedauert hag und mit dem Platzen der Fruchtblase begann! Sooo schmerzhaft und animalisch und sooo gut, sie gehabt zu haben;-) alles Liebe, ich freue mich sehr für Euch! Es ist so magisch und besonders, als Familie zu wachsen!

  29. Jenny on 28. Juli 2017 at 13:27 geschrieben

    Oh, welch ehrliche und herzliche Worte. Da kann man die Tränen nur schwer zurückhalten…
    Ich habe bei meiner letzten Geburt auch erlebt wie wild der Wehenschmerz sein kann, wenn sich der Muttermund so schnell öffnet. Für mich war es grausam, auch wenn viele Bekannte meinten was für ein Glück es sei, wenn die Geburt so schnell ginge…
    Es ist so schön zu lesen, Wie wunderbar eure Familie das neue Baby annimmt. Diese Liebe ist fast greifbar. Ich wünsche euch alles Gute.

  30. Michaela Breisacher on 28. Juli 2017 at 13:31 geschrieben

    Hallo Claudi, ich habe mir heute morgen deine Geschichte abgespeichert für einen ruhigen Moment heute, den ich gerade hatte und mich gleich ans lesen gemacht hab. Jetzt sitze ich da mit Tränen in den Augen. Meine dritte Geburt war so ähnlich. 11uhr morgens meinem Mann angerufen. Heftige Wehen im Auto und eine nach einer halben Stunde im Kreissaal war die kleine Maus 6 Minuten nach 12 da. Mir hat die schnelle Geburt zu schaffen gemacht. Man konnte sich nicht so „richtig“ darauf einstellen. Vor zwei Wochen haben wir ihren 2. Geburtstag gefeiert und als ich mich so an den Tag der Geburt zurück erinnerte dachte ich, genau so ist sie jetzt im Wesen. Nichts verpassen und überall dabei sein. Es kann ihr nie schnell genug gehen. 🙂
    Ich hab mich mit deiner Beschreibung von dem Wehenschmerz wieder so zurück erinnert.
    Und auch die Spannung was die großen sagen.
    Ich danke dir für diesen tollen Bericht.

  31. Tina on 28. Juli 2017 at 13:49 geschrieben

    …und es zeigt uns doch auch wieder einmal, zu welch fabelhafter Leistung so ein Frauenkörper doch fähig ist. Wahnsinn, was wir da leisten, oder?! Ich hab hier auch mitgefiebert, und beim Lesen hatte ich erst Gänsehaut und dann hab ich auch geheult. Mann oh Mann, dieses Geburtsding ist schon ein echter Hammer. Herzlichen Glückwunsch noch mal auf diesem Weg! Liebe Grüße!!

  32. Sharon on 28. Juli 2017 at 13:50 geschrieben

    Ja, es tut weh! Wirklich sehr gut geschrieben, als hätte man gerade selber ein Kind geboren, so gut konnte man sich hinein versetzen 😉

    Ich wollte auch keine Hausgeburt und nachdem ich bei meinem ersten Kind aus der Wanne musste, habe ich es bei den anderen Beiden garnicht erst versucht. Bei der ersten Geburt habe ich sowiieso einiges falsch gemacht, zu früh ins Krankenhaus, die Wehen nicht richtig veratmet (hätte mir die Hebamme ruhig zeigen können) usw.
    Bei der zweiten war ich dann vorbereitet, ich wusste ja was auf mich zu kommt und habe es hingekriegt durch richtiges Atmen mich von Wehe zu Wehe zu hangeln und in den Wehenpausen Kraft zusammeln, sodass die Geburt irgendwie doch recht „entspannend“ war.
    Beim dritten Kind war es im Krankenhaus dann für mich wie Urlaub, man musste sich nicht ums Essen oder die kleineren Kinder kümmern, sondern nur um sich selber und das Baby.
    Ich hatte auch weniger Angst vor der Geburt als vor dem Milcheinschuss und den Nachwehen. Meine Hebamme hat es ganz nett ausgedrückt: Ich hatte Milch für vier Kinder und das hat sich einfach grässlich angefühlt :O)

  33. Anja on 28. Juli 2017 at 14:12 geschrieben

    Liebe Claudi, ein wunderschöner Text! Habe echt Tränen in den Augen, weil mich das auch alles so an Linus Geburt erinnert, da habe ich um 0.38 Uhr das Taxi gerufen und um 2.51 Uhr war er da, es war so furchtbar schmerzhaft und schrecklich, ich habe mir den gesamten Mund blutig gebissen, weil die (alte, osteuropäische und furchtbar unfreundliche) Hebamme nur immer sagte, ich soll nicht schreien, „der ganze Druck den Sie oben rausschreien fehlt Ihnen unten beim Pressen“ – es war furchtbar. Und danach war es einfach nur schön, so schön und friedlich. Ich freue mich so für Euch, dass Ihr Euch das vierte Kind „getraut“ habt, Euer Glückskind, bestimmt wird er das wirklich! Alles Liebe! Anja

  34. Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu eurem kleinen Wunder und vielen Dank, dass du uns an diesem besonderen Ereignis teilhaben lässt. Du hast wunderbar ehrliche Worte gefunden. Auch wenn ich mit der Geburt unseres 9. Kindes vor 4 Wochen anderes verbinde, hatte ich einen dicken Kloß im Hals. Wir Mamas sind doch in der Zeit nach der Geburt ziemlich hormongeschwängert 🙂
    Liebe Grüße
    Manuela (die deinen Blog zufällig beim Stillen entdeckt hat und sehr lieb gewonnen hat)

  35. Deborah_3 on 28. Juli 2017 at 14:25 geschrieben

    Liebe Claudi,

    ich musste mir meine Tränen verkneifen. Heute, nach 1 1/2 Jahren, bin ich noch immer nicht darüber hinweg wie es bei uns war. Einleitung, übelste Wehen nach nir einer Stunde, und niemand der sich um mich, um uns kümmerte. Ich war nicht in der Lage die Wehen zu Veratmen. Erst als klar war ich brauche eine PDA, hat die Hebamme, während sie umher gieng mit mir Geatmet. Erst da wurde es auch nur annähernd erträglich. Dann Kaiserschnitt, und das schlimmste : ich bekam meinen Sohn nicht auf dei Brust. Erst am nächsten Morgen wurde ich gefragt ob ich ihn mal Anlegen mag. Das ich dann natürlich keine Milch hatte ist klar oder? Ich kann bis heute nicht darüber reden ohne zu Weinen. Das er ein Geschwisterchen bekommt ist wegen dieser furchtbaren Erfahrung sehr unwahrscheinlich. Dabei wäre er ein ganz wundervoller großer Bruder!

    Alles, alles liebe für euch. Vier Jungs, einfach super!

  36. Martina on 28. Juli 2017 at 14:54 geschrieben

    Ein toller Geburtsbericht liebe Claudia! Habe Gänsehaut und Tränchen in den Augen. Und ganz zauberhafte Fotos von euch.
    Ich habe 3 Kinder und kann zwar deine Angst nicht, aber die Schmerzen natürlich nachempfinden. Und gerade in deinem „Fall“ wäre eine Hausgeburt mit einer vertrauen Hebamme, die einzig und allein für dich und dein Baby da ist, vielleicht gar keine schlechte Idee gewesen. Denn unter Wehen Autofahren und anschließend in die Routine des KH gepresst werden anstatt zu pressen, genau das haben wir mit einer Hausgeburt vermieden.
    Liebe Grüße Martina

  37. Tine on 28. Juli 2017 at 14:54 geschrieben

    Tränen beim Lesen. Und zwar nicht irgendwelche sondern besonders schöne. Alles Gute Euch 6! Sei immer stolz! Auf dich und deine Bande!

  38. Katharina on 28. Juli 2017 at 14:59 geschrieben

    So ein toller Text!!!Vielen Dank!!hier liefen grad die Tränen.Ich war noch mal so in der Geburt meines Sohnes,unglaublich.
    Alles Liebe für euch!
    Katharina

  39. Dorle on 28. Juli 2017 at 15:02 geschrieben

    Liebe Claudi, diese Naturgewalt ist einfach unglaublich und ich bin so demütig vor diesem Moment, an dem der Körper einfach macht und die Regie übernimmt. Wir werden uns wahrscheinlich an nichts stärker erinnern, als an die Geburten unserer Kinder, wenn wir mal alt und genauso schrumpelig wie ein Neugeborenes sind. Deine Geschichte liest sich, finde ich, dennoch wunderschön, einfach weil es deine ist und weil Schönheit vielleicht auch ein wenig Definitionssache ist und es dafür nicht immer rosarot mit Kerzen und Musik braucht.
    Ich schick dir einen dicken Drücker und die allerliebsten Wünsche für euer kunterbuntes Familienleben zu sechst! *schniefend ab :*

  40. Andrea on 28. Juli 2017 at 15:44 geschrieben

    Der 6. Juli ist ein ganz wunderbares Geburtsdatum – nämlich auch meines ;-). Und auch das des Dalai Lamas. Und zudem ist da noch Internationaler Tag des Kusses. Wenn das keine schönen Zeichen sind ;-). Herzlichen Glückwunsch zum süßen Bo!
    Lieber Gruß, Andrea

  41. Was für ein Krimi! Weißt du, dass ich Gäsnehaut hatte (und bemerkte, dass mein Atem ziemlich schnell ging)? Aber ich finde die Vorstellung nicht rechtzeitig ins Krankenhaus zu kommen unglaublich beklemmend. Im Gegensatz zu dir, hätte ich ganz genau gewusst, welche Position ich einnehmen will, wenn man mich denn mal gelassen hätte. „Nene, sie müssen jetzt so und hier und überhaupt“. Dafür dachte ich bislang, ich wäre die einzige Gebärende die so unfassbar ärgerlich, ja wütend während der Geburt war (meine Hebamme war ein Graus und der Arzt eigentlich auch). Und André, plötzlich kann man die Hilflosigkeit der Männer so gut verstehen. Mein Mann fühlte sich wohl auch reichlich hilflos, dabei war er so eine Bereicherung für mich, einfach weil er da war.
    Alles in allem: ein gewaltiger Geburtsbericht mit einem ganz wunderbaren Ergebnis!
    Liebe Grüße und das Allerbeste für euch sechs (musste kurz nachzählen 😉
    Jutta

  42. claudia on 28. Juli 2017 at 16:24 geschrieben

    Ach je…da muss ich tatsächlich auch ein paar Rührungstränen vergiessen – das ist so schön beschrieben, so ehrlich und es kommt mir recht bekannt vor… Und das Familienbild am Ende: das isses!! Alles Gute für dich und deine Lieben!

  43. Primel on 28. Juli 2017 at 16:35 geschrieben

    Liebe claudi,
    Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum vierten Sohn. Das ist so perfekt.
    Ich habe meinen dritten Sohn am 7.6 entbunden. Ich muss sagen ich kann den Trend zur hausgeburt ( oder Garten oder Strand oder…)nicht nachvollziehen und finde es mehr als unverantwortlich. Ja im Grunde egoistisch und rücksichtslos. Ich habe zum dritten Mal entbunden , war voller guten Mutes das es auch diesmal problemlos klappen wird. Welch Irrtum und welch glückliches Schicksal denn ich habe , wiebei allen Kindern, im k h entbunden. Es passierte ganz plötzlich ganz unvorhersehbar eine schulterdystokie. Kopf geboren und Schulter steckten fest. Nach fiesen wendemanövern durch den Arzt lösten sich die Schultern und er war da mit 4300 Gramm, wunderschön!
    Zu hause oder im Garten oder im Wald geboren wären wir beide gestorben. Das wusste ich aber zum Glück erst nach der Entbindung.

    Also bitte bitte nicht nur auf das heimelige veratmen von wehen und schmerzen vertrauen, es kann auch unvorhersehbaren passieren trotz hypnobirthing und guten Mutes. Wir haben das große Glück der guten medizinischen Versorgung und der geburtsmoment ist kurz das Leben eines Kindes ist lang und sollte gesund sein!
    Alles gute

    • Martina on 28. Juli 2017 at 18:52 geschrieben

      Im Falle einer Hausgeburt hätte deine Hebamme ebenfalls dein Baby da raus geholt. Eine Hebamme lernt Geburtshilfe und ich finde es sehr schade, dass dieser Berufsstand mittlerweile so angezweifelt wird.

      • Primel on 28. Juli 2017 at 19:47 geschrieben

        Nein die Hebamme im Kreißsaal hat es nicht geschafft ihn zu drehen , es fehlte nicht an wissen sondern an Kraft . Bei einem geborenen Kopf die Hand ins Becken zu schieben um das Kind zu drehen erfordert Kraft. Ich Zweifel den Berufsstand nicht an , keinesfalls! Es geht darum diesen Prozess nicht allein durchstehen zu wollen! Lg

  44. Vielen Dank für diesen ehrlichen Geburtsbericht. Meine zwei Kinder sind im Geburtshaus bzw. zuhause geboren und ich kann dein Gefühl, nicht dem Trend mit der außerklinischen Geburt zu folgen, dennoch verstehen. Erstens ist das aber statistisch ein Käseglockeneindruck, sicher durch die Insta/Blogblase, in der man sich so bewegt, de facto gebären ja beinahe alle Frauen in der Klinik. Und vielleicht ein Gedanke zur Beruhigung: Ich habe meine Kinder nicht außerklinisch geboren, weil sie dort „sanft herausgeatmet“ wurden, im Gegenteil, das waren zwei Vierkilokinder mit Riesenköpfen und die Geburten heftig und nicht gerade beschaulich. Mein Grund war aber vorrangig die Angst vorm Krankenhaus: Du beschreibst ja, dass du größtenteils allein warst, ohne Hebamme. Genau das passiert bei einer normalen Hausgeburt nicht, dieses Sicherheitsgefühl wollte ich haben. Und bei der Hausgeburt beim zweiten Kind konnte ich mir zudem noch die Autofahrt sparen, die ich äußerst grausam fand und die ja auch du also extrem zehrend beschrieben hast. Wovor man Angst hat und was man als beruhigend empfindet, ist sicher unterschiedlich. Ich habe Respekt vor Frauen, die unter den in meinen Augen widrigen Umständen in vielen Krankenhauskreißsälen ihre Babys bekommen und hätte vor einer solchen Geburt mehr Angst gehabt als vor der zuhause.

    • Claudia on 1. August 2017 at 10:13 geschrieben

      Danke dir für dieses Feedback! Ich finde es so spannend, wie unterschiedlich Geburten sein können.
      Bei meinen drei letzten Geburten im Krankenhaus hatte ich übrigens ganz tolle Hebammen und es hat sich ganz anders angefühlt. (Trotzdem schmerzhaft ; )
      Alles Liebe!

  45. Julia on 28. Juli 2017 at 20:33 geschrieben

    Wunderschöne, sehr rührende und ehrliche Geschichte!
    Alles, alles Gute für dich und deine Familie!

  46. Jessica on 28. Juli 2017 at 23:50 geschrieben

    Hallo liebe Claudi,
    vielen Dank für deinen absolut offenen Bericht. Das hat bestimmt Mut und Kraft gekostet ihn zu schreiben. Es tut mir leid, dass die Geburt selbst so schlimm war. Umso schöner, dass ihr so ein schönes Kennenlernen hattet und du dich schnell von der Geburt erholt hast.
    Bei meiner ersten Schwangerschaft hatte ich solche Angst vor der Geburt, dass ich am Ende erleichtert war, dass meine Tochter falsch herum lag und die Ärzte mir einen Kaiserschnitt empfohlen haben. Vor der zweiten Schwangerschaft hat eine Freundin mir von HypnoBirthing erzählt. Das war meine Rettung! Ganz ehrlich, ich erzähle das nicht um jemanden zu missionieren. Ich hatte eine Traumgeburt beim zweiten Kind (im UKE, mit Beleghebamme) und mein kleiner war stolze 4550g und 62cm groß. Ich bin jetzt selbst HypnoBirthing-Kursleiter, einfach weil es ein Herzenswunsch ist, so vielen Frauen wie möglich zu einer schönen Geburt zu verhelfen. Dabei muss es nicht mal unbedingt HypnoBirthing sein. Studien haben ergeben, dass Frauen, die während der Geburt die gesamte Zeit eine Hebammenbegleitung haben zu 80% weniger, bzw. gar keine Schmerzmittel benötigen. Einfach nur, weil jemand da ist. Und ich finde es traurig, dass unser reiches Land Krankenhäuser privatisiert und die an den Hebammen sparen. Dass die Regierung es nicht schafft, die Versicherungsprämien der Hebammen abzusichern. Jede Mutter sollte sowohl in der Vor- und Nachsorge als auch während der Geburt soviel Betreuung erhalten, wie sie benötigt.
    Lieben Gruß Jessica

    • Claudia on 1. August 2017 at 10:11 geschrieben

      Liebe Jessica, oh ja, sehr viel Mut. Aber dafür hat sich der Text beinahe von selbst geschrieben. Die emotionalsten Zeiten machen eben die emotionalsten Geschichten. Ich bin froh, dass ich mich geraut habe und so viele Frauen damit bewegen konne.
      Und du hast natürlichc Recht: jede Frau sollte so gebären dürfen, wie sie es möchte und unsere Gesellschaft sollte alles dafür tun. Wenn ich noch einmal ein Kind bekommen würde – ich glaube, ich würde auch alles geben um eine Beleghebamme dabei zu haben. (Ich war dafür bloß immer viel zu spät…!)
      Alles Liebe!

  47. Henrike on 29. Juli 2017 at 00:53 geschrieben

    Oh Wahnsinn, was für ein toller und rührender Bericht! Mich hats ganz besonders gepackt, weil sie Geburt meiner zweiten Tochter sehr ähnlich verlaufen ist – kurz und heftig und ebenfalls mit Personal, das mich trotz Widerstands meinerseits zum Liegen zwang um abzutasten was längst offensichtlich war und mir mehrmals weis machen wollten, für eine PDA sei es zu früh (keine Stunde später war das Kindchen da – natürlich ohne PDA).
    Meine Tochter hat den Stress leider nicht so gut verkraftet und ist direkt nach der Geburt mit einer Neugeboreneninfektion für eine Woche auf die Intensivstation gekommen 🙁 deshalb fiel das kuscheln für uns leider total flach… aber das haben wir längst alles nachgeholt 🙂

  48. jude on 29. Juli 2017 at 10:00 geschrieben

    liebe claudia,

    ich finde mich in so vielen deiner texte so sehr wieder. die geburt meines ersten sohnes war mehr als eine grenzerfahrung und am ende leider sehr traumatisch, da ich – als er dann endlich da war – mit schwersten verletzungen stundenlang notoperiert werden musste.
    nun steht die geburt des zweiten sohnes bevor und die zuversicht die ich noch vor der ersten hatte, ist purer angst gewichen.
    ich hab keine ahnung, ob ich es noch einmal spontan versuchen soll, oder der empfehlung meiner fa folgen und mich fuer einen geplanten kaiserschnitt entscheiden soll 🙁

    ich wuensche mir so sehr versoehnt zu werden und diese ersten minuten einmal zu erleben <3

    • Kathy on 29. Juli 2017 at 22:02 geschrieben

      Liebe Jude, auch bei mir war die erste Geburt furchtbar. Fremdbestimmt, verletzt mit großem Blutverlust. Die Zweite Geburt war ein „Traum“. Tolle Hebamme, wunderbare Schwesternschülerin, die selbst nach Dienstschluss bei mir/ uns geblieben ist. Die Schmerzen gut veratmet, ohne Schmerzmittel ausgekommen und als ich dachte, ich könnte nicht mehr, war das Pressen so eine Erleichterung und unser zweiter Sohn am ersten Weihnachtsfeiertag geboren. Nach einer Nacht sind wir dann nach Hause und der Große war ganz fasziniert. Heute drei Einhalt Jahre später gibt es leider viel zu oft Streit, trotz inniger Liebe.
      Naja, wollte dir nur Mut machen und Wünschelrute eine schöne Geburt!
      Viele Grüße Kathy

    • Claudia on 1. August 2017 at 10:07 geschrieben

      Denk dran, manchmal ist das Ziel das Ziel!
      Ich wünsch dir von Herzen alles Gute!!!
      Claudi

  49. Kathy on 29. Juli 2017 at 22:10 geschrieben

    Liebe Claudi,
    dein Bericht war so herzergreifen und tränenkullernd. Ich hätte dir gern ganz viel rosa Wattewolken geschickt, die die Schmerzen einhüllen. Weniger Krawall, mehr Verständnis, mehr Zeit. Ich wünsche euch weiterhin eine schöne Zeit in eurer kleinen heilen Wochenbettwelt. LG Kathy

  50. Anja on 29. Juli 2017 at 23:54 geschrieben

    Hi,

    Wunderschön geschrieben!

    Ich selbst sehe Geburten eher pragmatisch, als Mittel zum Zweck – genossen habe ich währenddessen sicherlich keiner meiner drei…

    Alle drei Jungs Wassergeburten im am Krankenhaus angeschlossenen Geburtshaus (ich wollte a) die Sicherheit für den Notfall und b) konnte ich auf die „Sauerei“ zuhause gut verzichten ;-)), ohne Komplikationen, ohne Schmerzmittel ausgekommen – und trotzdem war ich nach der letzten überstandenen Geburt so etwas von überglücklich, aber wirklich so etwas, richtiggehend euphorisch, weil ich einfach nur erleichtert war, diese Erfahrung in Zukunft nun wahrscheinlich nicht mehr durchmachen zu müssen.

    Nicht nur die eigenen fiesen Schmerzen aushalten zu müssen, sondern auch zuvor die Angst vor dieser Naturgewalt haben zu müssen (nach dem ersten Mal weiß man ja, was einen erwartet – auch wenn keine Geburt der anderen glich, weh getan haben alle…), und die Angst, dass etwas schief gehen und dem Baby bei der Geburt etwas passieren könnte.

    Vielleicht ist es wie so oft im Leben, dass man besondere Glücksmomente umso intensiver erlebt, umso mehr Verzweiflung zuvor gefühlt hat? So oder so, diese Magie eines neuen „Bündels Mensch“ ist einfach unübertrefflich – genieße es in vollen Zügen!

  51. Oh Claudia! Es erinnert mich soviel von dem was Du schreibst, an meine letzte Geburt. Den Weg dorthin, es noch einmal zu genießen ein winziges Wesen in seinem Bauch zu spüren, bevor ich zu alt dafür werde mit 40 im nächsten Jahr. Es war auch mein viertes Kind, ein kleiner Karl. Jetzt habe ich ein Mädchen und drei Jungs. Fast so wie bei Dir. ☺️ Mein erstes Kind kam auch 2010 zur Welt, dann 2011, 2015 und jetzt im Juni Nr. 4.
    Ich wünsche Euch eine wunderschöne Zeit zu Sechst und hoffe noch viel über Euch alle zu lesen.
    LG Tanja

    • Claudia on 1. August 2017 at 09:52 geschrieben

      Ich danke dir! Da sind unsere kleinen Rabauken ja fast gleich alt.
      Ich hab jetzt schon das Gefühl, dass ich dieses Baby am allermeisen genießen kann.
      Ganz liebe Grüße!

  52. Clara on 31. Juli 2017 at 09:05 geschrieben

    Danke für deinen wunderschönen und ehrlichen Bericht. Ich habe noch keine Kinder und erwische mich immer öfter dabei, wie ich über Ängste eine Geburt betreffend nachdenke. Wenn ich solche Berichte lese, habe ich zwar trotzdem Angst, aber auch ganz viel Glücksgefühle in mir. Danke dafür. Ich wünsche euch alles alles Gute der Welt! <3

  53. Ohje, das hätte ich jetzt lieber nicht lesen dürfen. Ich habe ehrlich gesagt auch schon ein wenig Angst. Die erste Geburt war sehr schnell und sehr heftig, alles andere als schön. Ich war so daneben, dass ich mich noch nicht mal über das Baby auf meinem Bauch freuen konnte. Erst später. Und ich bin froh, dass wir fußläufig zur Uniklinik wohnen und es nicht sehr weit haben.
    LG Steffi

    • Claudia on 2. August 2017 at 08:37 geschrieben

      Oh ich drück dich! Jede Geburt ist anders!! Vielleicht wird es dieses Mal ja auch viel schöner 😍
      Liebe Grüße,
      Claudi

  54. Marie on 2. August 2017 at 14:51 geschrieben

    Ach..gebären ist doch oft echt sch****. Dieser Druck, der allgemein aufgebaut wird, dass eine Geburt ein schönes Erlebnis sein soll – mag sie ja bei manchen sein -, endet manchmal verhängnisvoll. Darum geht es aber doch gar nicht! Eine Geburt ist eine Grenzerfahrung und das Leben hängt in dem Moment für Mama oder Baby auch häufig am seidenen Faden. Ich hatte vor keiner Geburt so viel Angst wie vor der dritten, einfach weil ich genau wusste, was mich erwartet. Trotzdem habe ich sehr an meiner Einstellung gearbeitet. Sie hat mir zwar die Qualen nicht genommen, aber die Angst und ich habe jede Wehe freudig angenommen. So blöd das klingt!
    Das hilft…für alle, die es noch vor sich haben…die Wehe bejahen und mit offenen Armen empfangen und versuchen Freude zu empfinden. Denn jede Wehe bringt dich deinem großen Glück näher…
    Es tut trotzdem so so weh, sorry!

  55. Liebe Claudi,

    vielen Dank für deinen so ehrlichen Bericht. Ich habe Tränen in den Augen und bin unfassbar gerührt. Ich finde mich so wieder in deinen Worten und mich dadurch unbekannterweise auch verstanden. Und das ist so erleichternd, zwischen all diesen entspannten, schmerzfreien, hypnobirthing Geschichten hatte ich all zu oft das Gefühl versagt zu haben. Geschichten wie deine helfen mir meine eigene ins rechte Licht zu rücken. Danke dafür! Und alles gute für dich und deine Familie!

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